Aprilwetter an Christi Himmelfahrt? Gaaaanz egal!

Für die Vereinsmitglieder ist an Christi Himmelfahrt der traditionelle Zeitschätzlauf angesagt. Seit Vereinsgründung im Jahr 1980 treffen sich die Läuferinnen und Läufer mit ihren Familien im Lauftrainingsgelände der LLG 80. Die Aktiven nennen ihre individuelle Zielzeit über die 4,7 Kilometer lange Laufstrecke, geben ihre Uhren ab und am Ende wird derjenige geehrt, der nach Erreichen des Ziels seiner angegebenen Zeit am nächsten gekommen ist.

In diesem Jahr waren es 23 Aktive, die bei ihrem Start und nach Zieleinlauf von 15 Fans bejubelt wurden und das, obwohl für den Tag etliche Regenschauer und Temperaturen um 8 Grad Celsius angesagt waren- diese üble Wetterprognose traf im Übrigen auch zu. Aber die gute Stimmung aller Anwesenden hatte ihre Gründe.

Denn es war wieder sehr überraschend, mit welcher Präzision einige ganz nahe ihre Zielzeit kamen; es spricht für ein sehr gutes Gefühl für die eigene Laufgeschwindigkeit, die Distanz mit solch geringen Abweichungen (s.u.) zu absolvieren:

- Bei den Mädchen waren es nur 13 Sekunden Differenz für Lilli, bei den Jungen 43 Sekunden für Ben, 2 Minuten Leo und Maxi- die aber auch etliche Extrameter gelaufen waren.

- Bei den Frauen hatte Rosi sogar nur eine Zeitdifferenz von 3 Sekunden, bei Andrea waren es 11 Sekunden und bei Heike 36 Sekunden.

- Bei den Männern war Thomas 10 Sekunden schneller als vorher angegeben, Martin ganze 11 Sekunden schneller und Pascal mit 36 Sekunden Differenz im Ziel.

Diese und die weiteren Ergebnisse der Teilnehmenden waren dann unter den vor und hinter dem Unterstand aufgebauten Pavillons Gesprächsthema.

Und dann gab es das Buffett mit sehr leckeren selbst gemachten Salate, Kuchen und Grillfleisch- diesmal vom Grillmeister Olli zubereitet.

Jetzt wissen wir auch, dass Sascha neben dem Laufen noch weitere Hobbies hat. Er braut z.B. wohlschmeckendes Bier, das wir probieren durften- es schmeckte hervorragend! So waren alle ein wenig abgelenkt, wenn Regenschauer den Himmel verdunkelten. Doch auch einige Sonnenstrahlen waren zwischendurch zu spüren.

Trotzdem haben wir die Pavillons dann doch etwas zeitiger abgebaut als in früheren Jahren um unter die warme Dusche zu kommen.