Verena schreibt ihren Laufbericht:
Am Sonntag, den 30.11., fand wie jedes Jahr traditionell am 1. Advent der 31. Mondorfer Rewe-Weihnachtslauf in Niederkassel statt.
Entstanden 1995 aus einer Wette zwischen zwei Mondorfer Gastwirten hat sich der vom Lauf- und Walking-Treff TuS Mondorf durchgeführte Lauf inzwischen fest etabliert und kann Jahr für Jahr steigende Teilnehmerzahlen verbuchen. Auch in diesem Jahr wurde mit ein neuer Teilnehmerrekord erzielt.
Der Reinerlös wird stets einer guten Sache zur Verfügung gestellt; diesmal u. a. an die Elterninitiative krebskranker Kinder e. V. St. Augustin.
Bei optimalen Wetterbedingungen (8°, trocken fast windstill) starteten am Sonntag am Adenauerplatz zunächst die Bambinis über 200 m, gefolgt von den Schülern (1,2 km). Es folgte Läufe über 5 km, Walking und Nordic Walking über 5km, dann über 10 km, bis schließlich Christian Feldhaus und ich zusammen mit den anderen Läufern um 11:30 Uhr über 10 km in unmittelbarer Nähe zum gleichzeitig statt findenden Weihnachtsmarkt starteten.
Nach einer kurzen ca. 1,7-km-Runde zum Rhein runter und wieder zurück liefen wir im Windschatten des Deiches auf einem Feldweg nach Norden. Nach 4 km mussten wir die Deichkrone erklimmen, von wo aus wir – jetzt auf Asphalt – viele Kilometer lang den Blick auf den Rhein genossen.
Anwohner beschallten uns mit kölschen Liedern und in einer Kurve, die wir zweimal passierten, spielte eine Sambagruppe. Nach 7 Kilometern umrundeten wir den Mondorfer Hafen mit seinen vielen Booten und kamen auf einem Rundweg bis kurz vor der Siegmündung später wieder kurz dort vorbei. Schon von weitem waren die mir aus den Vorjahren wohl bekannten Dudelsackspieler zu hören, die dem Lauf noch eine besondere Stimmung vermittelten. Der letzte Kilometer zurück zum Adenauerplatz war einschließlich einer kurzen, aber knackigen Steigung noch zu absolvieren, dann kam schon der Zieleinlauf durch ein dicht gedrängtes Zuschauerspalier.
Christian finishte in 1:03:17 h und meine Wenigkeit in 1:08:32 h.
Die Zeitmessung erfolgte durch B10 Timing mittels eines Chips am Fuß.
Im Ziel gab es wie auf der Strecke Wasser, aber auch heißen Tee und Bananen. Das Kuchenbuffet war reich bestückt, aber mich zog es zum Umziehen ins nahe gelegene Pfarrheim, wo man das Gepäck deponieren konnte.
Fazit: Ein schöner rundum gelungener Landschaftslauf für einen guten Zweck, bei dem sogar das Wetter mitspielte!