Bockenberg- der zweite Lauf!

Wieder waren die Läuferinnen und Läufer der LLG 80 Nordpark Köln am 8.12.2018 im Milchborntal vor den Toren Kölns die größte Startergruppe- obwohl es zwei krankheitsbedingte Ausfälle gab.

Foto: Hesseler

Nach unserem Fototermin (diesmal pünktlich mit allen aktiven LLG´lern) fiel pünktlich zum Start des zweiten Laufs feiner Nieselregen. Der konnte die Teilnehmer jedoch nicht abhalten ihr Bestes auf der kurzen Strecke über 6,3 Kilometer und der langen Strecke über 10,1 Kilometer zu geben. Und nach wenigen Minuten hörte der Regen auch schon auf, ein jeder konzentrierte sich nun ganz auf die z.T. schwierigen Streckenpassagen (Sand, Matsch, Anstiege). Vor allem der letzte Anstieg vom Naturfreundehaus aus wurde diesmal von uns allen mit Bravour gemeistert: Keiner musste eine Gehpause einlegen, alle haben die insgesamt mehr als einhundert Höhenmeter laufend bewältigt! Da gab es zu Recht den einen oder anderen Freudenschrei nach Erreichen des Scheitelpunktes, ab dem es nur noch flott bergab bis ins Ziel ging!

Das Besondere an einer Laufserie ist ja, dass man für die Gesamtwertung ein Ergebnis in allen Läufen der Serie erzielt haben muss. Durch die Addition der Einzelzeiten ergibt sich dann die Platzierung in der Gesamtliste und natürlich auch in der Altersklassenwertung. Deshalb wünschen wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass sie gesund zum Start des dritten Laufs der Winterlaufserie antreten können- vor allem aber den LLG´lern.

Die Ergebnisse der kurzen Strecke (6,3 km)

36. Walter Becker 0:38:40, 2. M 70
52. Jeannine Fischer 0:45:12, 5. W 45

Die Ergebnisse der langen Strecke (10,1 km)

16. Stephan Mannheim 0:46:21, 1. M 40
20. Heijo Fetten 0:47:32, 1. M 65
58. Uwe Döring 0:54:17, 4. M 60
69. Oliver Kuhl 0:55:36, 18. M 50
74. Thomas Boelter 0:55:56, 9. M 55
76. Lydia Binsfeld 0:56:03, 3. W 45
80. Helmut Werner 0:56:44, 4. M 65
101. Claudia Krantz 0:59:36, 8. W 50
110. Marion Sugg 1:01:50, 5. W 40
114. Anne Kruse 1:02:30, 3. W 55
119. Rosi Fetten 1:04:33, 1. W 60
126. Michael Mannheim 1:04:34, 2. M 70
121. Edith Fischer 1:04:41, 11. W 50
125. Claudia Konopatzki 1:06:02, 9. W 45

Berlin, Chicago ….. hier der Laufbericht

Helmut Buscham lässt uns an seinen Erlebnissen rund um den Chicago-Marathon teilhaben:

Chicagomarathon 7. Oktober 2018

Warum Chicago wo doch am gleichen Tag der Kölnmarathon über die Bühne gehen sollte?? Vaterlandslose Gesellen?

Wir, mein Freund Dirk Lampe und ich, wollten uns zu unserem 60sten Geburtstag etwas Besonderes gönnen. Der Chicago Marathon gehört mit 45.000 Teilnehmern zu den big six der Szene (neben Boston, NYC, London, Berlin und Tokyo). Dirk ist mir altersmäßig zwei Tage voraus , hat also schon vor mir den Berg erklommen und in das weite, vor ihn liegende Tal geblickt. Von seiner sportlichen Seite ist er eher Radrennfahrer (Hamburg cyclassics, Niedersachsenrundfahrt, Alpenüberquerungen) und ist seinen einzigen Marathon vor 14 Jahren in Köln am Rhein gelaufen. Wir haben über ein Lüneburger Reisebüro ein Komplettpaket Startplätze, Flug, Hotel plus eine Woche Extra Chicago gebucht. Unsere beiden Herzensdamen Gudrun und Gaby waren zu unserer Unterstützung dabei.
Der Flug nach Chicago/Illinois O´Hare- Airport (benannt nach einen im Krieg abgeschossenen Flieger und Sohn eines Al Capone-Anwaltes) erfolgte mit American Airways – Umsteigen in Charlotte/North-Carolina eingeschlossenen.

Das Congress-Plaza Hotel aus dem Jahre 1893 hatte lange Flure, die an den Film The Shining erinnerten (man erwartete jeden Moment , dass Jack Nicholson mit der Axt in der Hand um die Ecke kommen würde). Die Hotellobby sehr prächtig mit Marmor, Gold, Spiegel und Ledersessel. Die Lage super: wenige Minuten vom Grant Park entfernt (Start und Ziel des Laufes).

Chicago ist eine Stadt für New York Fans: Viele Hochhäuser, breite Straßen, aber wenige Menschen in den Straßen und Geschäften. Voll wurde es erst, als ab Donnerstag die Marathonis aus aller Welt anrückten. Viel Kultur: Geschichte der Architektur ( in Chicago entstanden nach dem großen Brand von 1871 die ersten Hochhäuser/Wolkenkratzer), Chicago Blues ( wir waren in Buddy Guy`s Blues Legend`s Musikkneipe), Jazz ( nur Straßenmusikern zugehört), Chicago Symphony Orchestra (Konzert mit Riccardo Muti als Dirigent), Museen (u.a. Geburtshaus von Ernest Hemingway), Straßenleben, Essen und Trinken teuer, dann aber auch gut. Die cosa nostra- und Al Capone- Geschichte wird touristisch kultiviert, scheint aber nicht mehr tagesaktuell zu sein. Die Toten entstehen durch den leichtfertigen Gebrauch von Schusswaffen rivalisierender Banden in der Southside Chicagos.

Außer zwei Morgenläufen (am Lake Michigan und den Chicago River längs) haben wir unsere Beine weitgehend geschont.

Am Marathontag hat es leider geregnet. Start 7:30. Vorher die amerikanische Nationalhymne „The Star-Spangled Banner“ (nicht in der Jimi Hendrix-Version). Es hat also die ganze Zeit geregnet in den Variationen Schnürlregen (Salzburgtouristen kennen das) bis zum manifesten Wolkenbruch. Auf dem Lake shore drive kam noch Gegenwind vom Lake Michigan ( wie in Holland auf dem Deich) dazu.

Das Publikum war phantastisch. Anfeuerungschöre: „Great job runners !!“ Ich war „The Börlinmän“ (da mit Berlinjubileeclubshirt ausgestattet) – auch „great job.“ An einer Stelle verteilten Gutmenschen sogar Papiertaschentücher womit man sich Gesicht oder Brille vom Regenwasser befreien konnte. Viel Polizei, schwer bewaffnet, durch die Regenmäntel noch größer wirkende Chicago Bulls. Die Verpflegung alle 2 Meilen industriegesponsort (Gatorade). Vier Livebands (zweimal Rock , eine mexikanische Mariachigruppe, einmal Samba), Hiphop von der Musikkonserve. Die Strecke eher flach, Großstadtasphalt, Strassenschluchten, Vororte, Chinatown. Nach Zieleinlauf und schwerer Medaille gab es neben food für über 21jährige Finisher eine Dose Goose Island Beer, die man allerdings vor Ort leeren musste: Auf den Strassen Chicagos ist zwar das Tragen von Schusswaffen, aber nicht das von Bierdosen gestattet.

Dirk hat die Strecke trotz Wadenschmerzen in 4:02 Std. geschafft. Ich habe auch meine Komfortzone verlassen und war mit 4:51 Std. 21 Minuten schneller als drei Wochen vorher in Berlin.

P.S.: Dirk möchte erst wieder in 14 Jahren zum nächsten Marathon antreten.

Ist in Köln schlechtes Wetter, dann starten wir halt in Bonn!

Vor dem traditionellen Bonner Herbsthalbmarathon am Venusberg quakten die lokalen Wetterfrösche in Köln auf der untersten Stufe ihrer Leiter. Das konnte nur eins bedeuten: Regen war angesagt für den 10.11.2018. Und tatsächlich regnete es im Kölner Norden, als wir uns in Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Bonn machten. Dort sollte es erst zum Nachmittag hin regnen, d.h. der von den Bundeswehrreservisten organisierte Halbmarathon -unser ausgewählter Lauf des Monats- sollte zumindest im Trockenen starten.

Schon zwischen Köln und Bonn hörte es auf zu regnen, in Bonn war es vollkommen trocken und auf dem Venusberg erst recht! Bei angenehmen Temperaturen konnten wir uns warmlaufen und um Punkt 9:30 Uhr starten. Die komplette Laufstrecke führte durch ausgedehntes Waldgebiet und herrliche Herbstfarben lenkten ein wenig von der Anstrengung ab. Die Wirtschafts(-lauf)wege waren in bestem Zustand und alle konnten es laufen lassen. Willi Pauly war als Fan mitgefahren und berichtete vom tollen Bild beim Start, dass die LLG´ler als größte Startergruppe mit ihren schönen blau-gelben Laufshirts in der Menge der Läuferinnen und Läufer auffielen. Deshalb war es für ihn auch beim Zieleinlauf einfach die Vereinsmitglieder zu begrüßen.

Leider fiel der Urkundendrucker vor Ort aus, aber Walter bekam die Urkunden nach einigen Tagen per Post.

Ergebnisse:

19. Stephan Mannheim 01:33:56 Std.
22. Heijo Fetten 01:35:40 Std.
69. Uwe Döring 01:47:30 Std.
71. Rudolf Houben 01:47:52 Std.
75. Michael Kruse 01:48:18 Std.
85. Bernd Birkenfeld 01:51:49 Std.
129. Anne Kruse 02:09:01 Std.
134. Ute Schaaf 02:13:03 Std.
139. Marion Sugg 02:16:30 Std.
140. Heike Benzmüller (Gast) 02:18:00 Std.
144. Rosi Fetten 02:21:05 Std.
145. Michael Mannheim 02:21:06 Std.
146. Walter Becker 02:21:27 Std.
147. Edith Fischer 02:21:29 Std.

Die Heimfahrt führte uns im Übrigen wieder zurück durch den Regen in der Kölner Bucht!

Nach dem Duschen, es fehlen jedoch einige Mitläufer

Der Klassiker: Nachtlauf in Zons

Gleich zehn LLG´ler waren am 28.09.2018 beim Nachtlauf in Zons dabei und haben eine rundum gelungene Veranstaltung erlebt. Trockenes Wetter und kaum Wind auf der Strecke waren gute Voraussetzungen für ein entspanntes Laufen.

Im Hauptlauf über sieben Meilen waren mehr als eintausend Teilnehmer am Start; zuerst war es etwas eng, aber nach einem Kilometer lief es schon für alle viel besser.

Die vielen Fackeln in der Dunkelheit und die Laufrunde durch die alte Festung Zons sorgten für eine schöne Atmosphäre für die Läuferinnen und Läufer. Nach dem Duschen saßen viele Teilnehmer in der Sporthalle zum Auffüllen der Speicher zusammen und es gab neben Essen und Trinken auch immer wieder ein Wiedersehen mit anderen Wiederholungstätern aus den Vorjahren.

Die Ergebnisse für uns waren zufriedenstellend:

3,1 Meilen

Manfred Schoss, Pl.311 Männer gesamt, Pl. 1 AK 80, Bruttozeit 00:35:45

7 Meilen

Andrea Hein, Pl. 37 Frauen gesamt, Pl. 7 AK 40, Bruttozeit 0:58:01
Patricia Schnitzler, Pl. 148 Frauen gesamt, Pl. 10 AK 55, Bruttozeit 01:08:40
Monika Gompert, Pl. 248 Frauen gesamt, Pl. 7 AK 60, Bruttozeit 01:14:31

Heijo Fetten, Pl. 71 Männer gesamt, Pl. 1 AK 65, Bruttozeit 0:50:52
Uwe Döring, Pl. 194 Männer gesamt, Pl. 5 AK 60, Bruttozeit 0:56:07
Rudolf Houben, Pl. 212 Männer gesamt, Pl. 6 AK 60, Bruttozeit 0:56:56
Jürgen Cremer, Pl. 237 Männer gesamt, Pl. 20 AK 55, Bruttozeit 0:58:01
Michael Mannheim, Pl. 440 Männer gesamt, Pl. 5 AK 70, Bruttozeit 01:06:32
Walter Becker, Pl. 543 Männer gesamt, Pl. 6 AK 70, Bruttozeit 01:11:56

Laufend unterwegs ….

Laufend unterwegs waren einige von uns, die an beiden Läufen des Monats teilgenommen hatten: am 26. Mai in Straberg und am 3. Juni in Benrath.

In Straberg waren es zur Startzeit um 16:00 bzw 17:00 Uhr immer noch 30°. Lydia meinte, das gebe eine Hitzeschlacht. Und so war es auch. Die Passagen durch den Wald waren gut zu bewältigen. Wenn es dann aber aufs freie Feld ging, stand dort wie eine Wand die Hitze. Diese Hitze konnten dann auch die ausreichend vorhandenen Wasserstellen nicht verringern. Dennoch kamen wir alle relativ wohlbehalten ( ich hatte mir in der zweiten Runde den Fuß umgeknickt) im Ziel an.
Anschließend hatten wir uns nach einer herrlichen Dusche ausgiebig verpflegt und dann die Siegerehrung genossen, da in Straberg die jeweils ersten drei einer jeden Altersklasse mit einem Preis bedacht werden.

Die Ergebnisse:

Walter Becker ( 5 Km ) 1. AK; 31:14 Min.

Alle anderen liefen 10 Km
Lydia Binsfeld 3. AK; 55:16 Min.
Claudia Konopatzki 6. AK; 1:01:11 Std.
Uwe Döring 1.AK ; 53:07 Min.
Michael Mannheim 2.AK; 1:07:39 Std.

Eine Woche später stand der Lauf in Benrath auf dem Programm.
Wieder, wie beim vorigen Lauf, blauer Himmel und Sonne. Aber der Start war schon um 11:00 Uhr und 23° waren eine angenehme Temperatur. Die Strecke durch den Schlosspark ist sehr schön. Sie führt ausschließlich durch Wald, zwei schöne lange Geraden parallel zum Spiegelweiher ermöglichen es dann einem, seine Vorderläufer zu überblicken. Zweimal je Runde, die zweimal absolviert wird, hat man ein schönen Blick auf das Schloss. Start und Ziel befinden sich jeweils unmittelbar vor dem Terrassenaufgang zum Schloss.
Am Ende werden alle Finischer mit einer schönen Medaille belohnt.

Die Ergebnisse:

Jeannine Fischer, die nach längerer Zwangspause wieder an einem Wettkampf teilnehmen konnte, lief 5 Km und wollte die Strecke in 40 Minuten laufen. Das hier ist ihr Ergebnis: 34:43 Min. Gratulation zu dieser Leistung!

Lydia Binsfeld 1. AK; 52:19 Min.
Oliver Kuhl 20.AK; 51:27 Min.
Helmut Buscham 11.AK; 1:02:06 Std.
Wendel Mispelkamp 3. AK; 52:27 Min.
Michael Mannheim 3. AK; 1:01:53 Std.

(Michael läuft dann vom 9.6. bis 16.6. täglich eine Etappe des Nordseelaufs.)

Verfasser der Laufberichte: Michael Mannheim

Trainingsmarathon am 1. Mai 2018

Zum 34. Trainingsmarathon haben sich wieder zwölf Läuferinnen und Läufer am Morgen des 1. Mai 2018 eingefunden. Temperaturen um 8° und kalter böiger Wind konnten sie nicht von ihrem Vorhaben abhalten: Im lockeren Tempo mit vorgeplanten Pausen “Rund um den Colonius” zu laufen.

Foto Heijo Fetten

Zusammen mit Radbegleitern und unterstützt von Leo und Lilli im Laufbuggy starteten sie um 8.30 Uhr vom Unterstand der LLG 80 zum Rheinufer in Niehl bis nach Rodenkirchen. Von dort parallel zur Militärringstraße vorbei am Geißbockheim zur Aachener Straße und Venloer Straße zurück zum Startpunkt. Das Wetter besserte sich, die Sonne kam durch und der Gegenwind wurde ab Junkersdorf zum Schiebewind. Während der angesagten Pausen konnte sich jeder nach seinen Bedürfnissen verpflegen. Einige fuhren mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause, wie sie es vor dem Start schon angekündigt hatten.

Bis zum Ende durch liefen diesmal Nicole (sie ließ sich von Hund Luna begleiten), Rudolf, Klaus, Uwe, Thomas und Heijo. Für die drei Letztgenannten war es heute ein ganz besonderer Lauf, hatten sie doch zwei Tage vorher noch den Hermannslauf absolviert!

Die reine Laufzeit betrug für die heutigen Marathonis 4:29 Minuten.

Nachdem alle ihre Kohlehydratspeicher wieder gefüllt hatten, bekam jeder eine Urkunde zur Erinnerung an diesen besonderen Lauf. Nicole hatte alle zu diesem Imbiss eingeladen, wofür wir uns ganz herzlich bedanken!

Der Ruf des Teuto!

“Immer am letzten Sonntag im April” findet die Veranstaltung vom Hermannsdenkmal bei Detmold bis zur Sparrenburg in Bielefeld statt. Diesmal am 29. April 2018 mit mehr als 7000 Teilnehmern, darunter neun Läuferinnen und Läufer der LLG 80 Nordpark Köln!

Foto Thomas Meier

Der 31 Kilometer lange Lauf durch den Teutoburger Wald zeigt deutliches Profil mit etwa 515 Metern Anstieg und 710 Metern Gefälle. Darauf hatten wir uns in Köln mit einigen Läufen mit Anstiegen (“Echtes Bergtraining im Flachland”) vorbereitet und so eine leichte Ahnung dessen bekommen, was uns erwarten sollte.

Das Wetter war vom Start bis zum Zieleinlauf sehr angenehm, entlang der gesamtem Strecke sehr viele Zuschauer, die die “Hermänner” bejubelten. Das war nicht nur der Fall an den schon bekannten Anstiegen wie Großer Ehberg, Tönsberg, den Treppen von Lämershagen oder dem Tränenhügel auf dem Weg zur Promenade/Zieleinlauf. An einem besonders anstrengenden Anstieg mitten im Wald lief im Wiederholungsmodus “Highway to hell”, um die angestrengten, ächzenden Läuferinnen und Läufer anzutreiben!

Es hat geholfen: Alle gestarteten Aktiven der LLG 80 kamen sehr, sehr angestrengt, aber wohlbehalten ins Ziel.

Nach dem Duschen fanden wir dann etwas erholt die beste Eisdiele Bielefelds. Dort gab es eine Menge Laufeindrücke mitzuteilen, bevor wir uns gestärkt auf die gemeinsame Rückfahrt machten.

Die Ergebnisse:

514. Stephan Mannheim, 02:35:21 h, 69. AK M 40

616. Heijo Fetten, 02:38:12 h, 2. AK M 65

2178. Claudia Krantz, 03:05:17 h, 20. AK W 50

2445. Silke Tiemesmann, 03:09:04 h, 35. AK W 35

2481. Thomas Boelter, 03:09:40 h, 182. AK M 55

3227. Uwe Döring, 03:20:50 h, 83. AK M 60

3315. Lydia Binsfeld, 03:22:30 h, 97. AK W 45

4846. Thomas Meier, 03:58:05 h, 617. AK M 45

4930. Michael Mannheim, 04:02:05 h, 18.AK M 70

In der Mannschaftswertung (Zeitaddition der ersten fünf Teilnehmer des Vereins) erreichten Stephan, Heijo, Claudia, Silke und Thomas den Platz 104 in 14:37:34 h.

Madrid, Madrid, wir fliegen nach Madrid!

Der Bericht von Michael Mannheim zu einem tollen Ausflug:

Thomas hatte zum Lauf in Madrid eingeladen. Seit mehreren Jahren schon ist Thomas mit seinen “Ergo- Leuten” einmal im Jahr in der Welt unterwegs zum Lauf. Dieses Mal waren auch LLG’ ler eingeladen, Madrid gehend und laufend zu erkunden.

Von der LLG waren dabei: Bettina, Anne, Rosi, Patricia, Renate, Pia, Nicole und Michael.

Da wir schon auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel unsere Startunterlagen abholen konnten, hatten wir den ganzen Samstag zur freien Verfügung.
In verschiedenen Gruppen schlenderten wir durch die Stadt, wobei wir keine von den wenigen Sehenswürdigkeiten ausließen.

Abends speisten wir dann in den von Thomas vorzüglich ausgesuchten Lokalen. Danach ging, wer wollte, noch in eine der zahlreich vorhandenen Bars auf ein Glas Wein.

Am Sonntag dann der Lauf bei strahlendem Sonnenschein. U. a. lief Thomas den Marathon, die größte Gruppe bildete die HM- Abteilung, einige absolvierten die 10 Km. Madrid ist hügelig!!
Es sind kaum Zuschauer an der Strecke, aber die Stimmung bei den Läufern ist prima.
Ein riesiger Lindwurm zieht durch die 10 spurigen Straßen, da HM und M gleichzeitig in denselben Gruppen starten. Bis auf einem Sturz kamen alle heil und zufrieden ins Ziel.Fotos: Keil-Rüther

Vor dem Abendessen hatten wir noch Zeit, dem berühmtesten Museum Spaniens, dem Prado, einen Besuch abzustatten.

Bevor wir dann am Montag Nachmittag abflogen, besuchten wir den Hauptbahnhof mit seinem Palmengarten. Hier hatte 2004 der fürchterliche Anschlag auf einen Vorortzug statt gefunden, bei dem 192 Menschen getötet und über 1400 verletzt worden waren. Ein Hain im Retiro Park erinnert an dieses Attentat.

Von dort ging es nun zum Flughafen, wo wir pünktlich starteten und wohlbehalten in Düsseldorf landeten.

Thomas sei auch an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt für die gute Organisation, Umsicht und Fürsorge in allen Lebenslagen.

44. Osterlauf “Durch das Eifgental”

Am 30. April 2018 richtete der Lauftreff Dünnwalder TV den anspruchsvollen, aber landschaftlich sehr schönen Lauf aus.

Mit dabei waren zwölf Läuferinnen und Läufer der LLG 80, die zum grössten Teil diesen Lauf zur Vorbereitung für den Hermannslauf Ende April nutzen wollten.

Die Busfahrt vom Ziel in Dünnwald zum Start nach Wermelskirchen war schon einmal ein Vorgeschmack auf den “Hermann”, der ähnlich organisiert ist. Hier vor dem Start aber musste sich jeder für eine der angebotenen Laufgeschwindigkeiten entscheiden, die für die verschiedene Gruppen angeboten wurden. Foto: Thomas Meier

Nun ging es in den Gruppen los. Für die ersten zehn Kilometer war starke Konzentration und Vorsicht geboten, denn der Untergrund wechselte ständig. Mal waren es schmalste Pfade bergauf und bergab, die zum Teil durchnässt waren und wo Wurzelwerk und Gestein die Aufmerksamkeit aller verlangten. Dann gab es breitere Wege, auf denen die Atem- und Herzfrequenz anstiegen wegen des schnelleren Tempos.
Die vorgesehenen Verpflegungsstationen wurden gerne genutzt, hier konnte man auch aus einer schnelleren Gruppe in die folgende, langsamere wechseln. So kam es, dass am Ende aus der schnellsten Startgruppe acht Läufer gewechselt hatten und nur Stephan Mannheim und Heijo Fetten zusammen mit zwei weiteren Läufern samt den Laufbegleitern des Ausrichters als erste Gruppe ins Ziel liefen.

Alle erreichten das Ziel wohlbehalten und konnten sich nach dem Duschen bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen dem überaus reichhaltigen Bufett widmen.

Neben der gewohnt sehr guten Organisation dürfen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch für diesen tollen lukullischen Abschluss bedanken!

Ein Dank geht auch an Detlev Ackermann, der die Veranstaltung wieder fotografisch begleitete und viele sehr schöne Fotos auf www.laufen-in-koeln.de veröffentlich hat!

Übrigens sehen die Aktiven der LLG 80 der nächsten Herausforderung “Hermann” ein klein wenig gelassener entgegen.

Viele LLG´ler am 25. März 2018 als Venlooper dabei

Michael Mannheim schreibt den Laufbericht:

“Früh am Morgen hatte alles trotz Umstellung der Uhr reibungslos geklappt.
Alle waren zur rechten Zeit im richtigen Wagen bei herrlichem Sonnenschein und noch kühlen Temperaturen gut gelaunt.
Pünktlich trafen wir in Venlo ein. Einige mussten sich noch die Startunterlagen abholen, was sehr zügig klappte.
Die Sonne schien vom blauen Himmel und die Temperaturen stiegen. Für das Gepäck gab es für jeden ein Schließfach, aber keine Zelte, in denen man sich hätte umziehen können.
Foto: Uwe Döring

Dann ging es in die Startblöcke. Inzwischen waren die Temperaturen noch weiter angestiegen, so dass es sich anbot, sich einiger Kleidungsstücke zu entledigen.
Langsam nur bewegte sich das große Teilnehmerfeld auf dem ersten Kilometer. Dafür kam man in dem Stadtzentrum an wunderschönen Gebäuden vorbei.

Nach dem Lauf ging es entweder zu den Duschen oder gleich zu der von Patricia ausgesuchten, vorzüglichen Restauration.
Foto: Uwe Döring

“Michael im siebten Sahnekuchenhimmel”

Rechtzeitig waren wir zur Heimfahrt am Bahnhof. Kurz vor Abfahrt des Zuges ertönte dann folgende Durchsage: ” Ein Güterzug ist auf der Strecke liegen geblieben. Das kann dauern.” Und das dauerte auch! Eine Stunde und 20 Minuten. In dieser Wartezeit ist dann der Bericht verfasst worden. Dann erst setzte sich der Zug in Bewegung.

Bei dem 10 Km- Lauf waren 5729, beim HM 7918 Finischer, hier die Ergebnisse der LLG 80-Aktiven:

Helmut Buscham: 1:00:55
Jürgen Cremer: 50:53
Uwe Döring: 51:23
Klasu Gompert: 1:05:04
Claudia Konopatzki: 59:11
Oliver Kuhl: 52:23
Michael Mannheim: 1:00:15
Rosi Fetten: 1:00:44
Edith Fischer: 1:09:45
Monika Gompert: 1:05:03
Nicole Kroggel: 52:53
Anne Kruse: 59:05
Dagmar Schmidgen: 1:04:56
Patricia Schnitzler: 58:35

Als Claquere waren dabei: Gaby, Pia, Renate und Tine”