Ahrathon am 13.Juni 2026

Der Erlebnismarathon, so betitelt der Veranstalter diese Laufveranstaltung.


In der Tat, hier kann man was erleben. Der Marathon spielt eine völlig untergeordnete Rolle mit nur 17 Frauen und 36 Männern. Der Schwerpunkt liegt  bei dem Halbmarathon und den 10 km. Mit 1909 Finishern war die Veranstaltung bereits im  Vorfeld völlig ausgebucht.
Und was hatten wir erlebt? Ein Gedenken an einen wichtigen Tag, sechs Verpflegungsstationen mit Wein und weiteren Köstlichkeiten, schöne Ausblicke ins Ahrtal und in die Weinberge, die es zu erklimmen galt. Und Sibylle, die ihren ersten HM ihres Lebens gemeistert hatte. Wer hier auf Zeit läuft, verkennt den Sinn dieser Veranstaltung. 

An jedem Verpflegungspunkt warteten Gabi, Anne, Elisa, Christian und Michael auf Sibylle und mich und wir genossen gemeinsam Minipizzen, Käsewürfel, Gurkenspieße, feinste Küchlein und natürlich Wein von 6 verschiedenen Winzern. Zu Beginn bekommt jeder Teilnehmer eine Flasche Wein, die von manchen schon während des Laufs geleert wird und im Ziel gibt es noch einmal Wein. Hier hatten Gabi und ich uns mit alkoholfreiem Wein, den ich noch nie probiert hatte, berauscht.
Jeder Teilnehmer bekam eine Drittel- Medaille, die beiden anderen Drittel gibt es dann im nächsten bzw. übernächsten Jahr. Also sind wir im nächsten Jahr gerne wieder dabei. Nach dem Lauf verwöhnten wir uns noch mit Currywurst und Pommes und einer warmen Dusche.

Diese Veranstaltung würde sich gut eignen für einen Vereinsausflug: Verschiedene Distanzen, die man alle auch wandern kann, eine sogar mit Zeitnahme, wenn gewünscht, große Wiese mit Bierbänken, Verpflegungsmöglichkeiten, und als Alternative für Nicht- Läufer gibt es die Möglichkeit, den Regierungsbunker oder die Römervilla zu besichtigen.
PS: Verena und ich waren die ältesten Teilnehmer

Wir danken Michael Mannheim für diesen ausführlichen Laufbericht!

Schon wieder ein Schlosslauf oder Zwei alte Männer in Bestform


Michael Mannheim schreibt für alle LLG80- Teilnehmenden:

Waren wir vor zwei Wochen noch im Schlosspark von Dyck unterwegs, so sollte es heute der von Benrath sein. Drei waren für die 5 km, 9 für die 10 km gemeldet. Zum Start am 8. Juni 2026 um 10:00 Uhr war es recht kühl aber zum Laufen sehr angenehm.
Walter hatte sich in der Mitte des Startfeldes eingeordnet, ich ganz hinten, so dass ich ihn erst einmal einholen musste. Und dann hatten wir zwei einen wunderschönen Lauf. Ob wir wohl die ältesten Teilnehmer seien, fragten wir uns, wenn einer uns überholte. Der sieht aber älter aus, meinten wir so manches mal. Aber weit gefehlt: Wir zwei von der LLG 80 mit einer 34er Zeit waren tatsächlich die Ältesten! Die 10er hatten andere Überraschungen: Der ÖPNV fuhr nicht oder völlig verspätet, einer versuchte es mit dem Fahrrad, klappte auch nicht, ein anderer von uns wurde im Startblock ohnmächtig, aus der Traum. Es geht ihm aber inzwischen wieder gut.
Dados Tochter Matilda hat eine fabelhafte Zeit hingelegt und wurde zweite ihrer AK.
Dado selbst war der schnellste von uns mit einer 52er Zeit.
Im Ziel wurden wir alle jeweils vom Sprecher namentlich erwähnt mit Hinweis um den Lauf um den Fühlinger See im September.
Im nächsten Jahr sind wir gerne wieder dabei.

Schloss-Dyck-Lauf


Eine gelungene Premiere

Keiner von uns kannte diese Laufveranstaltung.
Eine sehr schöne Strecke durch den Schlosspark mit mehrmaligen Ausblicken auf das Schloss, vorbei an blühenden  Rhododendronbüschen, verschlungenen Wasserläufen, Ausblicken in die Landschaft.
Vorbei an vielen Bänken und Hängematten, die wir ungenutzt lassen mussten, Weidenkörben als Abfallbehälter statt der hässlichen Metallkörbe, ein gepflegter Landschaftsgarten, der sonst auch Eintritt kostet. Vieles von den Schönheiten hatten Gabi und ich erst wahrgenommen, als wir ein zweites Mal mit den 10 km- Läufern die Strecke noch einmal liefen. Die Laufbedingungen waren angenehm, wenn auch mit 9° Grad recht kühl, Sonne gab es keine, aber auch kein Regen.
Der hatte vor dem Start aufgehört.
Es gab  eine Irritation, das Startgeld betreffend:
In der Ausschreibung war ein anderer Preis für das Startgeld angegeben als bei der Anmeldung.
Meine diesbezügliche Mail an den Veranstalter wurde nicht beantwortet.

Zum WINGS FOR LIFE nach Breda

 

Am 10.05.2026 starteten 7 LLG`ler*innen (Maria, Lydia, Elisa, Gabi, Christian, Pascal & Andrea) beim World Run Wings for life mit ca 5700 weiteren Läufern live in Breda.
Nachdem wir im vergangenen Jahr mit der App zu diesem Lauf im Nordpark Kilometer abrissen, wollten wir mal wirklich vom Catcher Car eingeholt und damit aus dem Rennen genommen werden.
Im Startblock wurde uns noch mit einem gemeinsamen Warm Up ordentlich eingeheizt. Auf der Strecke verlor sich diese Stimmung allerdings leider. Während man mit der App permanent ins Ohr geflüstert bekommt, wie gut man doch ausschaue, welch muskulösen Waden man habe und dass das Catcher Car nun die Verfolgung aufgenommen habe, fehlt all dies im Live-Lauf. Erst als von hinten Läufer an uns vorbeisprinteten, konnte man die herannahende “Gefahr” erahnen und selbst noch ein paar 100 Meter sprintend herausholen, ehe man vom Catcher Car überholt wurde und damit das persönliche Rennen beendet war. 
Nun hieß es, eine ganze Weile auf den Shuttlebus zu warten, der uns wieder ins Läufervillage zurückbringen sollte. Dort angekommen hofften wir vergeblich auf Zielverpflegung, freuten uns aber sehr über unsere Rucksäcke mit wärmenden Klamotten, die Pascal, der es bis Kilometer 20 geschafft hatte, schon aus dem Auto geholt hatte. So froren wir dann zumindest nicht mehr, während wir in der mindestens 100m langen Schlange zur Abholung der Medaillen standen.
Fazit: Joah, war gut, aber nächstes Jahr dann doch wieder mit der App:
Vielen Dank an Andrea Barth für den Bericht.

Rosellener Abendlauf

Michael schreibt einen Bericht zum Lauf am 8. Mai 2026:
Im vorigen Jahr waren wir nicht dabei und so hatte es einige Änderungen
gegeben: Der Startpunkt wurde verschoben und es gab für die ersten drei jeder
Altersklassen Medaillen in Gold, Silber und Bronze. Die Teilnehmerzahl, besonders für  die 5 km, war von 250 auf 471 angewachsen, so dass der Start auf dem schmalen Feldweg nicht mehr möglich war. Auch war der 10 km- Lauf angewachsen, allerdings nicht so stark. 
Zu siebt waren wir am Start, das Wetter wunderschön, die Sonne schien, Laune und Ergebnisse waren entsprechend. Auf dem Treppchen waren Elisa und ich mit dem 1. Platz der AK, Gabi und Stefanie jeweils mit dem 3. Platz. Gabi war mit 27:30 Minuten, Stefanie mit 49:17 Minuten jeweils die schnellsten von uns. Nach den Duschen gab es wie immer Currywurst mit Pommes.
Herrlich!

Welch eine Überraschung!

Die Ausschreibung zum 57. Frühjahrslauf am 12.04.2026 in Düsseldorf war wenig aussagekräftig. Umso mehr waren wir elf Läufer (Pascal ist leider nicht auf dem Foto) von der LLG 80 erstaunt über – die warmen Duschen – das reichhaltige Buffet zu zivilen Preisen – die gut markierte Strecke mit zusätzlichen menschlichen Wegweisern – die guten Parkmöglichkeiten – die wunderschöne Strecke, die ausschließlich durch die ehemalige abwechslungsreich bepflanzte Bundesgartenschau verläuft.

Und wir wussten nichts von dieser traditionellen Veranstaltung!

Es herrschte angenehmes Laufwetter, so dass bei der flachen Strecke gute Ergebnisse erzielt wurden:
Bei der 5 km- Strecke erreichten Gabi und ich,
bei der 10 km- Strecke Stefanie, Anne und Verena den ersten Platz in der jeweiligen AK.
Sascha war bei der 10 km- Strecke mit 43:53 der schnellste von uns.

Mit 152 Teilnehmern bei den 10 km und 95 bei den 5 Km gehört dieser Lauf sicher zu den kleineren, aber sehr empfehlenswerten Läufen.
Wir waren alle sehr angetan und wollen im nächsten Jahr unbedingt wieder dabei sein.

Vielen Dank für den Bericht an Michael Mannheim!

Der erste Hitzelauf in diesem Jahr

Sehr warm war es am Sonntag, dem 8. März 2026 mit 19° bei strahlend blauem Himmel. Kein bisschen Schatten gibt es auf der 10 Km langen Strecke durch breite Waldwege. Da hatte ich trotz Achselshirt und kurzer Hose immer noch mit der Wärme zu kämpfen.
Aber es waren auch Läufer mit langer Hose und langärmeligem Shirt unterwegs. (Man kann es aber auch keinen recht machen.) Wir fünf auf dem Bild liefen die 10 Km, Sascha, Stefanie, Andrea und Lydia den HM. Die Helfer von der LG Donatus waren wie immer sehr freundlich und hilfsbereit, es gibt ein schönes Buffet und die ersten jeder AK werden geehrt. Es ist und bleibt eine gelungene Veranstaltung, die einen festen Platz in unserem Laufkalender hat. Erster in ihrer Altersklasse wurden Stefanie, Verena und ich, schnellster Läufer von uns war Sascha mit 1:41:01.

Der Strohballen-Cross, ein Lauf mit Alleinstellungsmerkmal!

Am 28.02.2026 starteten ganz mutige LLG´ler bei einem Lauf in Neukirchen. Michael berichtet:

Wo gibt es sonst noch einen Lauf, bei dem einem insgesamt zehn Strohballen in den Weg gelegt werden? Dazu gibt es noch sechs kleine, aber heftige Anstiege mit entsprechenden Abstiegen.

Kein Problem, meint man, 5100 Meter, das soll alles sein? Man sollte sich nicht vertun, auch wenn im Sonnenschein alles so friedlich glänzt. Zuerst waren die Kinder – diesmal 70 Kinder mehr als im Vorjahr – an der Reihe, nach Alter und Geschlecht getrennt. Gabriel, Benedikt und Jonathan waren zum erstem mal dabei, wie auch ihre Eltern. Marta, Matilda und Ben kannten die Strecke schon. Alle hatten sich verbessert, obwohl man u.U. bei der Platzierung eingebüßt hatte.
Anschließend starteten die Erwachsenen, auch hier gab es eine kleine Steigerung der Teilnehmer.
Und Höhen und Tiefen: Die Staffel mit Sibylle, Joachim und Michael wurde letzter, obwohl Joachim seine ihm gestellte Aufgabe, drei Läufer vor ihm zu überholen, geschafft hatte.

Dagegen gab es drei erste Plätze in den Altersklassen: Stefanie (W 45), Elisa (W 50) und Verena (W 70). Sascha war mit 24:05 der schnellste von uns.

Der Moderator nannte jeden, der ins Ziel einlief und wies auf unseren Nachtlauf und den Lauf um den Fühlinger See hin.
Kommentar von Stefanie und Sascha, die diesen Lauf zum ersten Mal bestritten hatten:
Sehr Anstrengend!

Irrungen und Wirrungen…

…trifft als Titel aus unserer Sicht auf die “Winterstaffel Pulheim” zu, bei der wir mit zwei Staffeln vertreten waren.
- die S- Bahn hatte Verspätung
- drei Läufer hatten wegen Krankheit abgesagt
- die Parkplatzsituation war mehr als angespannt
- die Startzeiten stimmten nicht mit den zwei Tagen vorher noch übermittelten überein
- im hinteren Startbereich konnte man die Durchsagen wegen der geänderten Startzeiten nicht verstehen
- daher ist einer von uns mit einer anderen Gruppe gestartet: kürzere Strecke mit Fabelzeit
- einer hatte eine Autopanne
- einer wollte früher nach Hause.

Folglich mussten wir unseren Ablaufplan mehrmals ändern.

Gab es auch positive Seiten? Schlussendlich hat alles geklappt. Gabi war als erste vor Ort und hatte einen Tisch für uns reserviert. Das Wetter war gut, die Sonne schien matt, die Strecke ist wenig abwechslungsreich. Und der Höhepunkt der Veranstaltung war Gabis Kuchen.
Dafür nochmals vielen Dank!

Der letzte Lauf der Winterlaufserie der SG Bockenberg

Michael Mannheim schreibt seinen Laufbericht:

Das war er nun, der letzte Lauf der Winterlaufserie, durchgeführt von der SG- Bockenberg.

Es war die 56. Folge, die bis auf die eine Unterbrechung wegen Corona stattfand. Vorbei sind die freundlichen Helfer, die schönen abwechslungsreichen Strecken mit den teils herrlichen Anstiegen. Vorbei die abwechslungsreichen Strecken mit Matsch, Schnee, Glatteis, Baumwurzeln, Sand, Sonnenschein und Regen. Der heiße Tee, dem man selber noch eine paar Umdrehungen zufügen konnte, die Mandarine. Die quietschende Tür bei den Herrentoiletten, die sauberen Umkleiden, die warmen Duschen, die Siegerehrung mit Alleinstellungsmerkmal.

Alle Teilnehmer der Serie wurden einzeln aufgerufen, bekamen Urkunde und Medaille ausgehändigt und die 1. der jeweiligen Altersklasse ein kleines Präsent überreicht.
Diese familiäre Atmosphäre – im Gegensatz zu den vielen gewinnorientierten, sterilen Läufen – schätzten die Teilnehmer der LLG 80 Nordpark Köln. Nach den Dankesworten des Vereinsvorsitzenden, die bei einigen Anwesenden doch feuchte Augen hervorbrachte, und der vagen Aussicht auf Fortführung der Winterlaufserie unter einem neuen Veranstalter, war dann der Tag beendet.

Gelaufen sind wir übrigens auch. Eine Gruppe als Quintett, mit Gabi, Sibylle, Elisa, Joachim und mir, die vom Start bis Ziel gemeinsam laufend Abschied nahm. Wir wollten nur die herrliche Winterlandschaft genießen. Was sind schon (Best-)Zeiten? Zum Schluss möchten wir uns bei allen von der SG- Bockenberg bedanken, die uns seit über 25 Jahren diese unvergesslichen Erlebnisse ermöglicht haben. Und so war es nicht verwunderlich, dass unser Verein immer die teilnehmerstärkste Truppe von mindestens 20 Läufern war.