Der Nordseelauf 2017!

Michael Mannheim berichtet zu einem sehr schönen Lauferlebnis:

1. Tag: Anfahrt

Freitagmittag sind wir – Verena Hajek, Michael Boksch und ich – abgefahren, ohne Stau nach 4 Stunden inklusive Einkaufen in Hooksiel angekommen. Anschließend hatten wir noch eine kleine Radtour zur See unternommen und am Abend mit Susanne und Thomas Pasta verspeist.

2. Tag: 1. Lauf in Horumersiel
Bis auf die Morgenstunden war der Tag grau und verhangen. Wir erkundeten den Strandbereich von Schillig und machten uns dann auf zur Startnummernausgabe in Horumersiel.

-Verena Hajek
Dort bekamen wir einen Stoffbeutel mit unseren Unterlagen ausgehändigt. Enthalten waren neben der Startnummer das Nordseelauf- T –Shirt, ein Starnummernband, einen der Startnummer entsprechender Ausweis zur Taschenkontrolle und ein Kabelbinder zur Befestigung. Während die anderen ihre Wundertüte auspackten, lief auf den Monitoren die Nachricht von Helmut Kohls Tod, die ich verfolgte. Ich fragte dann, wo ist die Startnummer? Antwort: im Umschlag. Und der Kabelbinder? Im Umschlag, Und der Ausweis? Im Umschlag. Da war ich wohl völlig abwesend.
Dann ging es zum Startbereich.
Vor dem Start spielt sich immer das gleiche Ritual ab:
Die Läufer laufen sich mit einem Trainer des EWE- Teams ein, die Walker wärmen sich – ebenfalls unter Anleitung eines Trainers – im Startbereich auf,

Thomas als Assistent der Trainerin beim Aufwärmprogramm

danach geht es manchmal auf „Bärenjagd“, weiter geht es mit dem Eisbärenlied „Wir haben die Eisbärn so gern“, was in Bremerhaven gar nicht so gut ankam, weil das die Hymne des Berliner Eishockey Clubs ist. Anschießend spricht ein Ortsvertreter zwei Sätze des Dankes an die Organisatoren, der „Nordsee- Chor“ – das sind alle Läufer – singt „An der Nordseeküste“, manchmal auch beide (!) Strophen und dann wird runter gezählt bis zum Start.
Der Lauf führte teilweise über den Campingplatz, am Deich entlang mit Deichquerungen und über eine 4 Kilometer lange Passage unmittelbar am Wasser durch den Sand, was anstrengend war.

Das Wetter spielte auch mit. 15 Minuten vor dem Start bahnte sich die Sonne ihren Wag zu uns und schien bis zum späten Abend.

3.Tag, 2. Lauf: Insel Baltrum
Das bedeutete: früh aufstehen, denn die Fähre legte um 7:45 Uhr ab.
Also raus aus den Federn, Thomas abgeholt und ab zum Fährhafen.
Die Sonne lachte vom Firmament und es war schon früh sehr warm, was sich im Laufe des Tages noch zur großen Hitze entwickeln sollte. Vor dem Start breiteten wir uns am Strand aus und genossen Wasser, Wind und Sonne.

Foto: Verena Hajek

Besonders Mutige wie Verena, Michael und Thomas schwammen eine Runde in der kalten Nordsee.
Um 13:00 Uhr war Start. Zweimal eine 5 Km Runde mit nur einer Wasserstelle bei 29° . Die zweite Runde konnte ich bei kleinen Anstiegen durch die Dünen nur gehend absolvieren. Ich war im Ziel völlig platt wie lange nicht mehr.
Um 18:00 Uhr legte das Schiff ab und wir waren dann gegen 20:00 Uhr zu Hause.

4.Tag, 3. Lauf in Greetsiel

Greetsiel ist eines der Touristenmagneten in Ostfriesland. Die Zwillingsmühlen und der malerische Ortskern machen den Reiz dieses Ortes aus

Auch an diesem Tag war es wieder richtig heiß und da der Start des Laufes erst um 18:00 Uhr war, hatten wir auf der Hinfahrt noch den großen Schloßpark von Lütetsburg besichtigt.
Die Laufstrecke führte unmittelbar am Leuchtturm von Pilsum vorbei, einem kleinem Leuchtturm, rot- gelb geringelt und von dem Komiker Otto in seinem Film berühmt gemacht.
Weiter dann führte der Weg an der langen Hafeneinfahrt entlang bis in den Ortskern wieder zurück.

5. Tag, 4. Lauf in Dornumersiel
Auch dieser Lauf fand am Abend statt, so dass wir noch am Vormittag Zeit genug hatten, uns das Schloss in Dornum anzusehen. In diesem wundervollen Ambiente ist heute eine Realschule untergebracht! Wer möchte da nicht Lehrer sein?


Foto: Wladyslaw Soika www.sjka.photo


Die beiden Michaels im Vorhof vom Schloss

Wieder war es sehr heiß, aber diesmal gab es ausreichend Wasserstellen. Es ging über den Deich mit Blick auf das Meer und über die Felder. Nach dem Lauf blies ein äußerst kalter Seewind und ich fror so sehr, dass ich mich vorzeitig in mein Auto verzog.

6. Tag: heute kein Lauf
Michael und ich machten uns mit dem Fahrrad ins mittelalterliche Jever auf.
7. Tag, 5. Lauf: Insel Spiekeroog

Thomas ist auch auf Spiekeroog als Köln- Marathon- Botschafter unterwegs

Die Fähre legte erst um 11.00 Uhr ab, so dass wir nicht so früh aufstehen mussten.

Aber wieder war es heiß und da der Laufkurs zweimal zu absolvieren war und in den Dünen kein Windchen wehte, der Weg durch die Dünen recht hügelig ist, gaben einige Läufer nach der ersten Runde erschöpft auf.

8. Tag, 6. Lauf in Otterndorf
Otterndorf ist ein kleines, sehr malerisches Städtchen zwischen Cuxhaven und Hamburg an der Elbe gelegen. Um den Marktplatz mit der Kirche sind wunderschöne Fachwerkhäuser aus dem frühen 17. Jahrhundert gelegen.
Nach dem Genuss von Kaffee und Kuchen in angenehmer Wärme, machten wir uns dann auf in den Campingbereich. Zur Startzeit um 18:00 Uhr verschlechterte sich das Wetter zusehends. Es wurde kalt und regnerisch. Dennoch regnete es während des Laufes nicht. Es war ein zweimaliger Rundkurs über den Bereich des Campingplatzes, dem Deich und an der Elbe entlang, auf der zwei große Schiffe unterwegs waren.
Wir waren erst gegen 23:30 Uhr zu Hause, da die Fahrt knapp zwei Stunden dauert.

9. Tag, 7. (letzter) Lauf in Bremerhaven
Bremerhaven ist im Krieg völlig zerstört worden und es gibt nichts mehr, was dort sehenswert wäre. Aber es gibt die „Havenwelten“, eine groß angelegte Museumsmeile mit:
Deutsches Auswandererhaus
Deutsches Schifffahrtsmuseum
Klimazonenhaus
Museumsschiffen im Hafen u.a. mit U-Boot
Zoo am Meer
Michael musste leider nach Hause und ich begleitete ihn zum Bahnhof, die anderen unternahmen eine Hafenrundfahrt.
Ich war gerade wieder am Auto zurück, da ging ein Wolkenbruch nieder. Gut, dass ich im Auto, die anderen im Schiff saßen. Auch für diesen Tag hatte ich mir alles an warmen Sachen, was meine Urlaubskleidung hergab , eingepackt und das war auch gut so! Erst kurz vor dem Start um 15:00 Uhr riss die Wolkendecke auf, das Blau des Himmels erstrahlte und die Sonne schien während des gesamten Laufes, der uns durch die „Havenwelten“, am Meer und auf dem Deich entlang führte.
Nach der Siegerehrung ging es noch auf Vorschlag von Rolf ins Strandhotel, wo wir uns zum Abschluss und Krönung der Woche ausgiebig an einem opulenten Büffet labten.

10. Tag
Heimreise, nachdem wir vorher noch „klar Schiff“ zu Hause gemacht hatten.“
Der Termin für nächstes Jahr steht schon fest: 9. – 16. Juni 2018 und ich bin wieder dabei.

Alle nicht gekennzeichneten Fotos stammen von unserer Tourfotografin Susanne Terhoeven.

Wenn einer eine Reise macht …. mit Thomas in Salzburg

Michael Mannheim beschreibt eine schöne Erfahrung, die er in der vorigen Woche machen durfte.

Thomas hatte nach gefragt, wer die Reise nach Salzburg zum Marathon bzw. Halbmarathon am 7.Mai 2017 mit machen wolle. Mutig hatte ich mich gemeldet, obwohl ich bisher nicht gerade als Globetrotter aufgefallen bin.

Am Freitag voriger Woche ging es los: Mit der Bahn nach München und umsteigen in den Zug nach Salzburg.
War das herrlich für mich: Noch nie hatte ich mich in meinem Leben einer Reisegruppe angeschlossen und ich machte davon jetzt reichlich Gebrauch: Immer hinter her. Zum Bahnsteig, Wagennummer suchen, bei der Platzvergabe, beim Umsteigen, zum Hotel; immer hinten drein. Ich kam mir vor, als sei ich ein Schüler bei einer Klassenfahrt. So entspannt war ich noch nie. Thomas hatte die Reise komplett organisiert und ein gutes Hotel mit einem sehr üppigen und reichhaltigen Buffett ausgesucht, das in der Nähe des Bahnhofs sehr ruhig gelegen war.

Am nächsten Tag holten wir – besser gesagt: Thomas – bei herrlichen Sonnenschein und angenehmer Temperatur unsere Startunterlagen ab und dann erkundeten wir einzeln oder in Gruppen Salzburg.
Das historische Zentrum ist Weltkulturerbe der UNESCO und einmalig schön und vor allem sehr sauber. Für die jeweiligen Abende hatte Thomas je eine Lokalität ausgesucht.

Das Wetter für Sonntag, unserem Lauftag, war extrem schlecht vorausgesagt: Heftiger Dauerregen und Kälte.
Es half nichts. Wir hatten uns angemeldet und gingen früh am Morgen, der Start war um 9:00 Uhr angesetzt, an der Salzach entlang zum Schloss Mirabell, von wo aus gestartet wurde.
Regenwolken hüllten die schneebedeckten Berge ein, es war kühl, aber es regnete noch nicht. Toiletten waren nur spärlich vorhanden und Hinweise, wo man sich aufstellen sollte, gab es auch keine. (Da lob ich mir Köln.)

Ich wollte den HM laufen und da ich keinen Laufpartner hatte, heftete ich mich an einen Pacemaker mit 4:15. Die liefen auch beim Halbmarathon mit, da die Runde zweimal zu absolvieren war.
Die Strecke war zu zwei Dritteln schön, der Rest eher langweilig, aber insgesamt flach.
Foto: Susanne Terhoeven

Erst auf dem letzten Kilometer musste ich meinen Pacemaker ziehen lassen und kam so in einer für mich ordentlichen Zeit von 02: 06:31 Stunden ins Ziel.
Auf dem Weg ins Hotel fielen dann die ersten Tropfen und es dauerte nicht lange, bis es in Strömen goss , so dass die Marathonläufer pitschnass wurden. Da es auch nachmittags weiter regnete, waren die meisten von uns nicht mehr zu weiteren Erkundungen Salzburgs aufgelegt.
Abends ging es zum “Bärenwirt”, einem bekannten Lokal und ich hatte einen “Bärenknödel” von zehn Zentimetern Durchmesser und war danach mehr als gesättigt.
Am Montag ging es dann mit dem Zug wieder zurück.

Es war eine herrliche Reise, Thomas sei noch einmal gedankt, und beim nächsten Mal bin ich auf jeden Fall dabei.

Am nächsten Tag erzählte ich meinem Sohn stolz, dass ich den dritten Platz in meiner Altersklasse erreicht hatte. Sein Kommentar: “Dafür musstest du bis nach Salzburg fahren”?! So kann man es auch sehen.

Dem Regen getrotzt: 33. Lauf Rund um den Colonius

Am Vortag war es noch Kaiserwetter. Claudia Krantz war beim Düsseldorf-Marathon gestartet, Heijo, Jens und Thorsten hatten den Hermannslauf von Detmold nach Bielefeld unter die Füße genommen und absolviert.

Doch pünktlich zum Start des 33. Trainingsmarathon Rund um den Colonius um 8:30 Uhr am 1. Mai 2017 regnete es und die Temperaturen waren bei nur 12° eingefroren. Bei diesem Lauf in sehr moderatem Tempo begleiten Fahrradfahrer die Laufgruppe und ein Auto steht an den festgelegten Pausenstationen, zudem sind fünf Unterbrechungen eingeplant, in denen die Läuferinnen und Läufer sich verpflegen können. Wer nicht die gesamte Strecke laufen möchte, findet in der Nähe der Stationen Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel.

So waren es am Anfang mehr als ein Dutzend Laufaktive und sechs Fahrradbegleiter, die sich auf den Weg machten.

Schon an der Bastei war die Regenkleidung getestet und bei Kilometer 17 in Rodenkirchen ging es wie geplant für sieben Teilnehmer auf den Heimweg, während Klaus hier vom Fahrrad stieg und uns laufend begleitete.
Durch den äußeren Grüngürtel , vorbei am Geißbockheim (24 km) ging es weiter bis zur Aachener Straße (30 km), wo dann wieder zwei ihren Lauf beendeten. Auch wartete unser Autobegleiter in großer Geduld und einem freundlichen Lächeln. Zu unserer großen Überraschung waren auch Lotti und Willi dorthin gekommen, sie wollten uns für die letzten Kilometer motivieren. Herzlichen ank dafür!

Von Bocklemünd aus waren es bei stetigem Regen dann nur noch fünf der anfänglich Gestarteten, die von dort aus von Rudolf begleitet wurden- dessen Fahrradoldtimer hatte den Dienst versagt.

Mit einer Nettozeit von 04:31:50 Std. erreichten dann Claudia, Lydia, Michael, Rudolf, Klaus und Heijo das Ziel am Unterstand der LLG 80 im Nordpark.

Hier gab es dann reichhaltige Verpflegung und nach kurzer Zeit waren auch die neu gestalteten Teilnahmeurkunden ausgehändigt. Leider waren die Wetterbedingungen immer noch bescheiden und wir brachen auf, weil sich jeder auf eine heisse Dusche zu Hause freute!

Übrigens betrug die Bruttozeit 05:22:00 Std.

Lauf des Monats: Osterlauf des Dünnwalder TV

Beim 43. Freundschaftslauf der Dünnwalder Lauffreunde waren unter den 110 Läuferinnen und Läufern genau 14 Teilnehmer der LLG 80 Nordpark Köln.


Bild: Thomas Meier

Bei diesem 27 Kilometer langen anspruchsvollen Lauf von Wermelskirchen durch das Eifgental, an Altenberg vorbei bis nach Dünnwald wurden Laufgruppen mit verschiedenen Lauftempi angeboten (5:00 Min., 5:30 Min., 6:00 Min., 6:30 Min.). Es erfolgt keine Zeitmessung. Einer der Gruppen schließt man sich nach eigener Einschätzung an und wird dann von ortskundigen Guides bis zum Ziel geführt.
Dort erwartet dann alle eine heiße Dusche und ein wirklich köstliches Büfett, es lässt keine Wünsche offen. Auch wir LLG´ler haben die Gelegenheit genutzt und uns auf diese angenehme Weise erholt!

Teilnehmer:
Boelter, Thomas
Boksch, Michael
Bonk, Detlef
Döring, Uwe
Fetten, Heijo
Jansen, Gertrud
Jansen, Klaus
Krantz, Claudia
Kroggel, Nicole
Kruse, Anne
Mannheim, Michael
Mannheim, Stephan
Meier, Thomas
Offer, Thorsten

Erfolgreich beim Glühweinlauf!

Unser “Außenposten” im Oberbergischen Wendel Mispelkamp schreibt über seinen favorisierten Lauf, wir gratulieren ihm zu seinem persönlichen Erfolg:

Am 26.11.2016 bin ich wieder bei dem anspruchsvollen Glühweinlauf in Wiehl- Marienhagen gestartet.

Zum Warmlaufen hatte ich die Gelegenheit genutzt, um mit meiner 3 jährigen Enkeltochter am sogenannten „Glühwürmchenlauf“ mit zu laufen.
Nach dem Start des Hauptlaufes ging es nach wenigen Metern schon den steilen Berg rauf. Hier konnte man schon erkennen, wer nicht regelmäßig im Oberbergischen trainiert.
Danach war es eine schöne Waldstrecke, obwohl auch wieder einige Steigungen zu überwältigen waren.
Die fünf Glühweinstände auf der Laufstrecke habe ich ignoriert und bin vorbei gelaufen. Ich wusste, dass es im Ziel auch einen solchen Stand für die Läuferinnen und Läufer gab. Auch befindet sich in der Lauftasche mit den Startunterlagen ein Gutschein für einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.

Es war nun schon der 6. Glühweinlauf und auch dieser hat sich im Oberbergischen mit nun 702 Startern etabliert.

Ergebnis: Zeit 56:15, 1. AK65

Sechs vordere Plätze in den Altersklassen!

Der Lauf des Monats der LLG 80 ist erstmals in die 47. Winterlaufserie der SG Bockenberg im Milchborntal bei Bensberg eingebettet. Drei Läufe mit unterschiedlichen Distanzen finden im November, Dezember und Januar des neuen Jahres in dem leicht hügeligen Waldgelände statt. Vier Läuferinnen und fünf Läufer der LLG 80 haben sich am 26.11.2016 dieser nicht ganz leichten läuferischen Herausforderung gestellt.


Bildquelle: Detlev Ackermann

Die Temperatur betrug ca. 11°, es war windstill, der Untergrund trocken, aber es wollten eben auch 100 Meter Höhendifferenz auf der längeren Distanz 7,8 km überwunden werden. Das war nicht ganz einfach und alle strengten sich mächtig an!
Am Ende war es jedoch wieder ein sehr respektables Abschneiden für die Aktiven der LLG 80: Sechs Platzierungen in den Altersklassen sprechen für sich.

Ergebnisse der Langdistanz (7,8 km):

31. Heijo Fetten 35:22 Min., 1. M60
89. Martin Tiemesmann 40:49 Min., 10. M40
100. Helmut Werner 43:24 Min., 3. M65
119. Anne Kruse 46:22 Min., 3. W55
120. Rosi Fetten 46:22 Min., 2. W60
123. Patricia Schnitzler 47:01 Min., 4. W55
127. Michael Mannheim 48:19 Min., 1. M70
138. Dagmar Schmittgen 51:58 Min., 8. W45

Ergebnis Kurzdistanz 5,2 km:
27. Walter Becker 29:09 Min., 1. M70

Wir gratulieren allen, die Aktiven sehen dem zweiten Lauf der Serie sehr gespannt entgegen.

Altersklassenerfolge für LLG 80 beim 39. Bonner Herbsthalbmarathon

Jahrzehnte lang schon heißt es am zweiten Samstag im November: Auf geht´s, wir fahren nach Bonn-Venusberg zum Reservistenhalbmarathon!

Seit einigen Jahren trägt die kleine Veranstaltung den leicht geänderten Namen Bonner Herbsthalbmarathon; sei´s drum. Geblieben sind aber die Streckenführung durch reines Waldgebiet mit weiss-roten Markierungspfeilen, eine Verpflegungsstation bei ca. 10 Kilometer, im Ziel Brühe oder Tee und dann heiße Duschen in den Räumen des Sportinstituts der Uni Bonn!

Dieser Traditionslauf hat schon immer eifrige Fans in der LLG 80 und so waren am 12.November neben Willi Pauly als mitreisender Fan und Fotograf beim Lauf des Monats November dabei: Anne, Rosi, Nicole, Thomas, Stefan, Martin, Michael und Heijo.

Vor dem Start- es fehlen Thomas (wo war er nur?) und Willi (hinter dem Fotoapparat).

Die Temperaturen waren etwas über Null, die Sonne schien und so konnte es um 9.30 Uhr mit dem Startsignal in einer übersichtlichen Laufgruppe losgehen. Vater und Sohn Mannheim bildeten diesmal die Klammer der LLG 80: Stephan setzte sich sofort nach vorne ab, während Michael wegen seiner Zusage an die mitlaufenden weiblichen LLG´ler bei diesen blieb und sie begleitete. Deren Unterhaltung brach in keiner Phase des Laufes ab. Wir übrigen gaben auch unser Bestes und konnten den Lauf jenseits allen Lärms auf den Waldwegen genießen.

Der Zieleinlauf war ziemlich unspektakulär, die Urkunden wurde nach nur ganz kurzer Wartezeit ausgedruckt und den Teilnehmern überreicht, das ist anderswo ganz anders!

Bemerkenswert sind die erreichten vorderen Platzierungen für die LLG 80 in den Altersklassen. Die erreichten Zeiten:

13. Stephan 1:32:54 Std., 3.AK
23. Heijo 1:35:11 Std., 1.AK
65. Thomas 1:49:29 Std., 11.AK
79. Martin 1:54:45 Std., 7.AK
103. Nicole 2:15:14 Std., 5.AK
104. Rosi 2:15:15 Std., 2.AK
105- Michael 2:16:08 Std., 1.AK
106. Anne 2:16:09 Std.,2.AK

Übrigens wird der 40. Bonner Herbsthalbmarathon am 11.11.2017 gestartet. Eingefleischte LaufKarnevalisten könnten da ins Grübeln geraten:

Beim 20. KölnMarathon dabei!

Bei der 20. Auflage des KölnMarathon und Halbmararathon waren am 2. Oktober 2016 mehr als 26000 Läuferinnen und Läufer am Start, der Sieger erreichte überraschend in 02:08:38 Std. die drittbeste je erreichte Siegerzeit!

100 000 Zuschauer säumten die Laufstrecke der Jubiläumsveranstaltung und schafften mit einer super Stimmung die Läufer zu motivieren, alles zu geben um in das Ziel am Dom zu gelangen.

Dafür sorgten auch über 2000 Helfer als Streckenposten und an den vielen Verpflegungsständen. So auch am Ebertplatz bei Kilometer 37: Wie schon bei den 19 vorherigen Läufen waren heute wieder 50 begeisterte LLG´ler und befreundete Gäste im Einsatz, reichten den Marathonläufern Wasser, Dextro, Cola, Bananen und anderes für die letzten fünf Kilometer bis zum Ziel. Auch solche LäuferInnen, die früher einmal in Köln gelaufen sind, helfen jetzt mit Begeisterung und bringen sich weiter in das Geschehen rund um den Marathon ein.Bild: Susanne Terhoeven

Einen besonderen Jubel gab es dort diesmal, als Walter Becker in seinem 20. KölnMarathon an die Verpflegungsstation gelangte: Seine Familie und die helfenden Lauffreunde jubelten ihm zu und wünschten ihm alles Gute für die Reststrecke. Das hat geholfen: Walter erreichte zufrieden sein Ziel!

Bernd Birkenfeld ist nach etlichen Jahren wieder die Marathonstrecke angegangen und das mit einem sehr guten Erfolg, denn er wurde in seiner neuen Altersklasse M70 Zweiter in der Gesamtwertung! Edith Fischer erreichte bei ihrem Marathondebüt mit einer guten Zeit die Ziellinie.

Die Ergebnisse Teilnehmer der LLG 80 Nordpark Köln
Marathon:
Thomas Boelter 03:57:01 Std., Platz 279 M50
Bernd Birkenfeld 03:53:15 Std., Platz 2 M70
Edith Fischer 04:49:02 Std., Platz 104 W50
Walter Becker 05:22:28 Std., Platz 16 M70
Michael Mannheim 05:22:29 Std., Platz 17 M70

Halbmarathon:
Heijo Fetten 01:36:47 Std., Platz 5 M60
Martin Tiemesmann 01:54:23 Std., Platz 395 M40
Jens Blümchen 01:54:24 Std., Platz 463 M35
Anne Kruse 02:05:09 Std., Platz 55 W55
Rosi Fetten 02:09:14 Std., Platz 21 W60
Derek Roczen 02:13:02 Std., Paltz 708 M40

Wir gratulieren allen ganz herzlich zu den hervorragenden Leistungen!

Claudia Krantz gewinnt 24-Stundenlauf!

Claudia Krantz hat am 24.09./25.09.2016 beim 24-Stundenlauf auf der Schacheninsel in Brugg in der Schweiz sehr erfolgreich teilgenommen. Sie hat die Frauenwertung mit deutlichem Vorsprung gewonnen und erreichte sagenhafte 193,091 Kilometer!

Lediglich zwei männliche Teilnehmer brachten auf dem Rundkurs von 0,934 km eine geringfügig längere Distanz hinter sich.

Wir gratulieren ihr sehr herzlich zu diesem riesigen sportlichen Erfolg!

Beim Zonser Nachtlauf sind die LLG´ler erfolgreich!

Quantität und Qualität

der LLG 80 ließen diesmal keine Wünsche offen beim Zonser Nachtlauf am 23.09.2016!

Erstmals seit April waren wir wieder mit einer zweistelligen Teilnehmerzahl bei gutem Laufwetter am Start. Vier LLG´ler davon wurden jeweils zweiter in ihrer Altersklasse: Rosi, Heijo, Wendel und Michael. Michael hatte sogar eine schnellere Nettozeit als der erste der Altersklasse!
Leider gab es ein Missgeschick: Anne war gestürzt und hatte sich Schürfwunden am Knie und vor allem am Unteram zugezogen und ist dennoch mit einer sehr guten Zeit ins Ziel gelaufen. Wir wünschen ihr gute Besserung und einen guten Heilungsverlauf ohne Komplikationen.

Bei der 7 Meilen Distanz waren 1109, bei der 3 Meilen Distanz 533 im Ziel angekommen.

Die Ergebnisse:
Heijo: 00:49:42
Thomas: 00:53:46
Uwe: 00:53:57
Michael Kruse: 54:18
Wendel: 00:56:03
Anne: 01:04:34
Michael Mannheim: 01:05:05
Rosi: 01:06:29
Walter: 01:07:12
Monika: 01:13:25

Ein Laufbericht von Michael Mannheim