Winterlaufserie Bockenberg wie immer?

Michael schreibt einen Laufbericht zum ersten Lauf der SG Bockenberg am 22.11.2025:

Was sollte ich schon über die Winterlaufserie schreiben, hatte ich mir im Vorfeld überlegt:
- die gleiche Strecke
- die gleichen Mandarinen
- der gleiche Tee
- die gleichen Nussecken
wie jedes Jahr!

Aber weit gefehlt!

1) Heijo war dabei und nicht als Zuschauer, sondern als Läufer für die “Lange Strecke”. Nach dem Training an den “Chorweiler Bergen” hatte er sich entschlossen, in Bockenberg mitzulaufen. Heijo ist also wieder dabei, “herrlisch”!

2) Die traurige Nachricht: Das ist die letzte Winterlaufserie in Bockenberg. Der Veranstalter wies in seiner Begründung darauf hin, dass die wenigen Helfer inzwischen über 80 Jahre seien und so eine Durchführung nicht mehr möglich sei.

Sportlich waren wir wieder nicht nur mit einer großen Teilnehmerzahl, sondern auch mit einigen ersten Plätzen in den Altersklassen vertreten.
Rosi, Stephan, Walter und ich waren darunter, wobei Stephan 03:07 Minuten schneller war als voriges Jahr.

Der Röntgenlauf bei Kälte, Regen und Wind

Michael schreibt zum Röntgenlauf am 26.10.2025:

Mit 10 Personen, davon 6 Frauen und 4 Männer, waren wir beim Halbmarathon, der um 8:30 Uhr startete, dabei.
Einer Kälte von 3,5 °, heftigem Wind, starkem Regen und 405 Höhenmetern galt es zu trotzen.

Die Lokalität ist etwas unwegsam, es gibt keine Schilder, und dennoch haben wohl die meisten Läufer Meldebüro, Toiletten und den Start gefunden. Vom Start aus ging es weit nach außerhalb zum “Im Clemenshammer” und von dort mit dem Shuttle- Bus wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Die warmen Duschen waren mit Sicherheit eine Wohltat. Gleichfalls eine Wohltat waren die Angebote der srh-Fachschulen Leverkusen, die an 6 Tischen müde Läuferbeine kostenlos massierten! Dafür herzlichen Dank von unserer Seite.
Silke war 1. ihrer AK mit 6:30 Minuten Vorsprung.

Die 5 Km- Strecke, die erst um 13:30 Uhr startete, hatten sich Sibylle und ich vorgenommen.
3 Steigungen waren zu absolvieren, von denen zwei sehr steil und lang waren. Bockenberg ist nichts dagegen.

Mit einem Shuttle- Bus ging es dann zum Parkplatz zurück.

LLG 80 Nordpark Köln beim Generali Köln Marathon 2025- Gemeinsam stark bei Kilometer 38

Thomas Meier war wieder der Verantwortliche am Verpflegungsstand und berichtet:

Auch in diesem Jahr war die LLG 80 Nordpark Köln wieder mit voller Energie beim Generali Köln Marathon im Einsatz. Rund 40 Helferinnen und Helfer sorgten an der Verpflegungsstelle 10 (Ebertplatz, Kilometer 38) für gute Stimmung, eine reibungslose Versorgung und jede Menge Motivation für die vorbeilaufenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Trotz kräftigem Wind blieb die Stimmung im Team durchgehend positiv. Wir hatten Glück mit dem Wetter – während des Marathons blieb es trocken, nur beim Aufbau wurden wir kurzzeitig vom Regen überrascht. Besonders rund um unsere Verpflegungsstelle herrschte reger Betrieb: Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer standen direkt gegenüber, denn etwas weiter befand sich der Wechselpunkt des Schulmarathons. Die lautstarke Unterstützung und die vielen anfeuernden Rufe sorgten für eine tolle Atmosphäre und zusätzlichen Antrieb – sowohl für die Läuferinnen und Läufer als auch für unser Helferteam.

Mit viel Engagement, Ausdauer und einem Lächeln im Gesicht haben unsere Helferinnen und Helfer bis zum letzten Teilnehmer Wasser, Cola, Dextro und Bananen verteilt – und wieder einmal bewiesen, dass Teamgeist und Freude an der gemeinsamen Sache das Herz unseres Vereins sind.

Der Marathon-Tag hat gezeigt: Wenn wir als Team zusammenstehen, läuft’s einfach – im wahrsten Sinne des Wortes. Und eines ist sicher: Nach dem Marathon ist vor dem Marathon!

Mein Herz schlägt für das Sauerland…!

Wieder beschreibt Heike ihr tolles Lauferlebnis, diesmal den Bergklosterlauf Bestwig am 28.09.2025:

Der TuS Velmede-Bestwig bietet in Kooperation mit dem Bergkloster Bestwig eine kleine sehr feine Laufveranstaltung an:

Insgesamt 364 Läuferinnen und Läufer, von ganz jung bis AK 70 und in den Distanzen von 700m, 2,1km, 6km 10km (auch Walker) bis zum Halbmarathon waren unterwegs. Bei dem dann ab 10:30 Uhr ca. 50 Teilnehmende am Start waren. Wunderbar, dazu sonniges Sonntagswetter, wie bestellt, am letzten Sonntag im September. Wir waren überwiegend auf Naturwegen unterwegs, im Wald, bisschen Straße, bisschen Schotter und ein bisschen Trailpfade entlang der Elpe, waren auch dabei. Sehr abwechslungsreich. Auf der Strecke mit genügend Verpflegungspunkten versorgt und im Ziel direkt am Bergkloster, war man sofort bei den Umkleiden, Kleiderbeutelabgabe, Cafeteria usw. Sehr angenehm. Ich möchte nicht die Anstiege verschweigen: Zweimal werden 12% Steigung auf 500m der Strecke angekündigt – sie sind mir viel länger vorgekommen! J Nach ca. Kilometer 14/15 ist das vergessen, denn dann geht es auf schönen Waldwegen ins Ziel.

Ich war nicht die einzige Teilnehmende aus Köln bei diesem Lauf: Die schnellste Frau, in einer Zeit von 01:33:46 vom Sportverein TriCologne e.V. war am Start und auch ein Läufer der „Kölner Turnerschaft von 1843“ (KT 43 Köln) – der ältester Sportverein in Köln und NRW (man lernt ja immer etwas) lief schnell durchs Sauerland. Ich habe derweil die sonnige bergige Landschaft genossen … und bin gemütlich an sehr vielen Weihnachtsbaum-Plantagen vorbeigekommen. Ein toller Lauftag.

Monschau-Marathon Nr. 1

Heike schreibt in ihrem Laufbericht zum Monschau-Marathon am 10. August 2025:

„Monschau-Marathon Nr. 1“ würde ich meinen Lauf nennen, denn ich gehe davon aus, dass ich wiederkomme und die Strecke erneut laufen werde.
Wie in der Streckenbeschreibung steht, so war es auch. Viel Eifel-Landschaft und einfach das Laufen genießen: „Der MONSCHAU-MARATHON wird ja schließlich nicht wegen einer Bestzeit angegangen, sondern ist ein guter Trainings-Lauf oder als ein Naturerlebnis anzusehen.“ Das Wetter war gut, nicht zu warm, sonnig und manchmal wehte in schattigen Abschnitten ein frisches Lüftchen. Wunderbar. Ich hatte das Glück mit zwei absolut erfahrenen „MoMa 10+“- Läuferinnen zu laufen, die die Strecke aus dem FF kennen. Die beiden Frauen mit den meisten Teilnahmen am Monschau-Marathon! Ich war das Küken mit meiner Nr. 1.

Margret (28.) Heike ( 1.) und Maria (27.): Für ein Foto bleibt doch immer Zeit. Die VPs an den richtigen Stellen und gute Stimmung, zb. in Kalterherberg bei Kilometer 30 am „Eifeldom“ (Eindrucksvoll!) vorbei, ein Musikcorps spielt „Du bess die Stadt“ (Hach, schön!). An der Rur entlang, bis zur Norbertuskapelle (KM 33) ist es auch schön. Ich laufe zusammen mit Margret. Nach der Verpflegungsstelle geht das aber nicht mehr. Ich kann sie nicht mehr einholen und gehe bergan. Die „letzten heftigen Steigung Leyloch, 90 Hm, gut anderthalb Kilometer“ , so die Streckenbeschreibung. Das kann ich kaum glauben, es ist mir viel länger vorgekommen… die Muskeln sind müde. Ein zügiger Spaziergang auf einer ruhigen Landstraße ist auch schön. Zitat: „Nach dem kleineren Anstieg vorbei am Troisdorfer Weiher wird der Konzener Kirchturm als untrügliches Zeichen des nahenden Ziels sichtbar.“ Jaaaaa, als ich die Spitze des Kirchturms von Konzen gesehen habe, war ich happy – gleich geschafft – 42,2 Kilometern mit 760 Höhenmetern. Im Ziel noch eine schöne Medaille aus Schiefer erhalten. Top.
Leichtfüßige Ultra-Läufer (K 70) liefen an mir vorbei ins Ziel und ich konnte gutgelaunte Walker beim Genuss-Marathon überholen. So konnte Jede und Jeder sein Ding machen. Fazit: Eine schöne Veranstaltung.

Zonser Nachtlauf am 26.09.2025

Wir bedanken uns bei Michael für seinen Laufbericht:

Extreme über Extreme
- Teilnehmerzahl
- Teilnehmer der LLG 80
- Toiletten
- die Mannheims

Eine solche Teilnehmerzahl hatte der Zonser Nachtlauf noch nie gesehen.
1000 Anmeldungen für die 7 Meilen und fast 800 bei den 5 Kilometern.
Nachmeldungen waren daher nicht möglich.

Wir von der LLG 80 waren mit 18 Teilnehmern ebenfalls noch nie so stark vertreten.

Da der “Backsteinbau”, in dem sich Toiletten und Umkleiden befinden, renoviert wird und hoffentlich im nächsten Jahr in neuem Glanz wieder zur Verfügung steht, bildeten sich zumindest zu Beginn der Veranstaltung sehr lange Schlangen vor den Toiletten. Stephan war mit einer Pace von 4:22 der schnellst von uns, ich mit 6:51 der langsamste.

Drei hatten es auf das Treppchen geschafft:
Bernd war erster seiner AK, obwohl er (an derselben Stelle wie Walter vor einigen Jahren) gestürzt war.
Er wurde nach dem Lauf von Helmut mit Rat und Tat medizinisch versorgt.
Gabi und Verena belegten jeweils den zweiten Platz in ihrer AK.

Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei, wie jedes Jahr!

Lauf an der Sengbachtalsperre

Michael berichtet vom Lauf am 17. August 2025:

Wer von uns kennt sie nicht, die Sengbachrunde(n),ob ein-,zwei- oder auch dreimal! Für uns Flachlandtiroler stellt sie eine wirkliche Herausforderung mit ihren heftigen Anstiegen dar. Am Sonntag war es wieder so weit. Mit leider nur acht Läufern – damit waren wir nicht die teilnehmerstärkste Abteilung – waren wir am Start: Adriana, die ihren ersten Wettkampf nach über einem Jahr “Babypause” absolvierte, Elisa, Walter und ich liefen eine Runde, Verena, Thomas, Heike und Antonio zwei Runden. Sonnenschein und angenehme 12° waren gute Voraussetzungen für die zum 50. mal ausgetragene Veranstaltung, bei der diesmal wieder, weil Jubiläumsveranstaltung, die ersten drei jeder Altersklasse geehrt wurden.
Mit 1002 gemeldeten Läufern gab es eine neue Rekordteilnehmerzahl, von denen 779 ins Ziel kamen.

Von uns auf dem Treppchen standen Verena, Walter und ich.

Mittsommerlauf am 22. Juni 2025 am Unterbachersee

Michael hat ein sehr interessantes Laufgedicht verfasst:


Dunkel war’s, kein Mond schien helle,
als ich früh zur Morgenstund
auf mich raffte (machte), um zu holen
Läufer aus des Morpheus Schlund.

Viele Läufer war’n zugegen,
wollten all das Schauspiel seh’n,
dass die Sonne uns entgegen
rötlich in die Augen schien.

Und in voller Pracht, das tat sie,
ließ erstrahlen See und Busch,
während wir genüsslich liefen
Augen all auf’s Ziel gericht’.

Dann im Ziel gab’s die Medaille,
zierte fein gar jede Brust,
während alle sich dort labten:
Speis’ und Trank war’n ein Genuss.

EVL-Halbmarathon Leverkusen

In Leverkusen waren am 15. Juni 2025 waren einige LLG´ler an der Startlinie und sind erfolgreich ins Ziel gelaufen: Andrea (Endzeit 1:57:09), Silke (Endzeit 1:42:28), Stephan (Endzeit 1:35:00), Thomas (Endzeit 1:56:49) und Timo (Endzeit 1:45:06). Maria und Lydia schafften es nicht pünktlich zum Start und wurden deswegen nicht gewertet.

Timo´s Laufbericht zur Veranstaltung:

Es war mal wieder soweit, die insgesamt 23. Auflage des Leverkusener Halbmarathons stand an. Mein Knöchelbruch vom Anfang des Jahres war ausgeheilt, also stand meiner insgesamt 17. Teilnahme nichts im Weg.
Morgens begrüßte mich der Regen, glücklicherweise hörte der rechtzeitig auf, sodass ich trocken zum Start an der Bayarena radeln konnte. Wie immer waren extrem viele Freunde und Bekannte auf und an der Strecke, daher war die Zeit bis zum Start schön kurzweilig. Was neu war, war mein Start in blauen Farben, jetzt nämlich offiziell für die LLG 80 Köln LLG 80 Nordpark Köln e.V..
Nach der erzwungenen Wettkampfpause war ich mir nicht sicher, wo ich von der Leistung her stehe, wollte gemeinsam mit Andrea und anderen starten und peilte eine Zeit zwischen 1:50 und 1:55 an. Durch die Enge am Start wurden wir aber etwas getrennt, ich kam ins Gespräch mit Nicole und Markus und es kristallisierte sich eine Laufpace von knapp über 5 Minuten pro Kilometer heraus.
Es war schwülwarm aber nicht heiß, das Wetter kam mir irgendwie entgegen. Jedenfalls fühlte ich mich sehr wohl und konnte das Tempo ungefähr halten. Auf dem Damm an der unteren Wupper entwickelte sich ein interessanter Plausch mit Karl und die Kilometer verflogen förmlich. Dann ging es auf den berüchtigten Sauerberg zu, vor dem ich vorsichtshalber etwas das Tempo heraus nahm. Damit konnte ich ohne Probleme den Hügel erklimmen und merkte in der Folge, vor allem später dann beim Lauf durch die neue Bahnstadt, dass mein Körper bereit war, die Pace wieder auf das Ursprungsniveau zu steigern.
So kam ich in einen richtigen Flow, überholte die ganze Zeit Läuferin um Läufer und wurde in der zweiten Hälfte schneller als in der ersten Hälfte. Quasi eine perfekte Rennstrategie. Als kurz vor dem Ziel Markus und Nicole auch wieder sicht- und hörbar wurden und ich auf Christian auflief, motivierten wir uns gegenseitig noch unter 1:45 ins Ziel zu kommen. Das gelang zwar nicht ganz, die Uhr zeigte bei mir am Ende 1:45:06, aber das tut überhaupt nichts zur Sache. Es war wieder ein mega schönes Erlebnis und auch im Ziel war ich bei weitem nicht so erschöpft wie ich das aus dem einen oder anderen Vorjahr kannte. Vielen Dank an das gesamte Orga-Team und alle die an und auf der Strecke waren. Ich freue mich auch jetzt schon wieder aufs nächste Jahr.

Hitze- kein Problem, es gab genügend Wasser!

Michael Mannheim berichtet über den Ahrathon vom 15.06.2025:

Zum zweiten Mal waren Gabi, Elisa und ich beim Ahrathon. Für den Hm hatten wir uns angemeldet wie auch für das Jahr 2023.
Auf den Gleisen der Bahn hatten sich wieder einige Idioten breit gemacht, so dass die Bahn die Chorweiler Schleife ausgelassen hatte und bis Longerich durchfuhr.
Da Elisa noch die Parkmöglichkeit kannte, waren wir schnell vor Ort, holten unseren “Startwein”, genossen die Wärme, bestaunten das bunte Treiben der Kostümläufer und sahen das neue Logo WILMA (will ma ‘n bisschen laufen), das auf der Strecke häufig aufgemalt war. Diesen Lauf muss man als Vergnügen ansehen. Acht Verpflegungsstände, von denen nur der erste ausschließlich Wasser anbot. Alle anderen zeichnen sich durch eine reichhaltiges Angebot regionaler Anbieter aus. Sieben Winzerbetriebe aus dem Ahrtal bieten ihre Köstlichkeiten zum Probieren an. Von den ersten dreien hatten wir gekostet, das musste leider genügen, da wir mit dem Auto unterwegs waren.
Zusätzlich gab es Wasser, von dem wir reichlich Gebrauch machten: Zwei Becher wurden getrunken und einer wurde über den Kopf geschüttet.
Es gab Häppchen mit Wurst, Käsewürfel, “Süßkram”, Salziges, in Ahrweiler vom ansässigen “Cafe i- Tüpfelchen” feine Küchlein – köstlich.
Und so zog sich das über die ganze Strecke hin. Da muss man doch pausieren und genießen, was wir auch ausgiebig gemacht haben. Wir drei sind bis zur letzten Verpflegungsstation immer zusammen geblieben- dafür noch einmal herzlichen Dank. Und im nächsten Jahr wollen wir drei das noch einmal genießen. Begleitet hatte uns Christian, der aber wohl sehr schnell ins Ziel wollte und Verena, die den Marathon gebucht und sich verlaufen hatte.