Trainingsmarathon am 1. Mai 2018

Zum 34. Trainingsmarathon haben sich wieder zwölf Läuferinnen und Läufer am Morgen des 1. Mai 2018 eingefunden. Temperaturen um 8° und kalter böiger Wind konnten sie nicht von ihrem Vorhaben abhalten: Im lockeren Tempo mit vorgeplanten Pausen “Rund um den Colonius” zu laufen.

Foto Heijo Fetten

Zusammen mit Radbegleitern und unterstützt von Leo und Lilli im Laufbuggy starteten sie um 8.30 Uhr vom Unterstand der LLG 80 zum Rheinufer in Niehl bis nach Rodenkirchen. Von dort parallel zur Militärringstraße vorbei am Geißbockheim zur Aachener Straße und Venloer Straße zurück zum Startpunkt. Das Wetter besserte sich, die Sonne kam durch und der Gegenwind wurde ab Junkersdorf zum Schiebewind. Während der angesagten Pausen konnte sich jeder nach seinen Bedürfnissen verpflegen. Einige fuhren mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause, wie sie es vor dem Start schon angekündigt hatten.

Bis zum Ende durch liefen diesmal Nicole (sie ließ sich von Hund Luna begleiten), Rudolf, Klaus, Uwe, Thomas und Heijo. Für die drei Letztgenannten war es heute ein ganz besonderer Lauf, hatten sie doch zwei Tage vorher noch den Hermannslauf absolviert!

Die reine Laufzeit betrug für die heutigen Marathonis 4:29 Minuten.

Nachdem alle ihre Kohlehydratspeicher wieder gefüllt hatten, bekam jeder eine Urkunde zur Erinnerung an diesen besonderen Lauf. Nicole hatte alle zu diesem Imbiss eingeladen, wofür wir uns ganz herzlich bedanken!

Der Ruf des Teuto!

“Immer am letzten Sonntag im April” findet die Veranstaltung vom Hermannsdenkmal bei Detmold bis zur Sparrenburg in Bielefeld statt. Diesmal am 29. April 2018 mit mehr als 7000 Teilnehmern, darunter neun Läuferinnen und Läufer der LLG 80 Nordpark Köln!

Foto Thomas Meier

Der 31 Kilometer lange Lauf durch den Teutoburger Wald zeigt deutliches Profil mit etwa 515 Metern Anstieg und 710 Metern Gefälle. Darauf hatten wir uns in Köln mit einigen Läufen mit Anstiegen (“Echtes Bergtraining im Flachland”) vorbereitet und so eine leichte Ahnung dessen bekommen, was uns erwarten sollte.

Das Wetter war vom Start bis zum Zieleinlauf sehr angenehm, entlang der gesamtem Strecke sehr viele Zuschauer, die die “Hermänner” bejubelten. Das war nicht nur der Fall an den schon bekannten Anstiegen wie Großer Ehberg, Tönsberg, den Treppen von Lämershagen oder dem Tränenhügel auf dem Weg zur Promenade/Zieleinlauf. An einem besonders anstrengenden Anstieg mitten im Wald lief im Wiederholungsmodus “Highway to hell”, um die angestrengten, ächzenden Läuferinnen und Läufer anzutreiben!

Es hat geholfen: Alle gestarteten Aktiven der LLG 80 kamen sehr, sehr angestrengt, aber wohlbehalten ins Ziel.

Nach dem Duschen fanden wir dann etwas erholt die beste Eisdiele Bielefelds. Dort gab es eine Menge Laufeindrücke mitzuteilen, bevor wir uns gestärkt auf die gemeinsame Rückfahrt machten.

Die Ergebnisse:

514. Stephan Mannheim, 02:35:21 h, 69. AK M 40

616. Heijo Fetten, 02:38:12 h, 2. AK M 65

2178. Claudia Krantz, 03:05:17 h, 20. AK W 50

2445. Silke Tiemesmann, 03:09:04 h, 35. AK W 35

2481. Thomas Boelter, 03:09:40 h, 182. AK M 55

3227. Uwe Döring, 03:20:50 h, 83. AK M 60

3315. Lydia Binsfeld, 03:22:30 h, 97. AK W 45

4846. Thomas Meier, 03:58:05 h, 617. AK M 45

4930. Michael Mannheim, 04:02:05 h, 18.AK M 70

In der Mannschaftswertung (Zeitaddition der ersten fünf Teilnehmer des Vereins) erreichten Stephan, Heijo, Claudia, Silke und Thomas den Platz 104 in 14:37:34 h.

Madrid, Madrid, wir fliegen nach Madrid!

Der Bericht von Michael Mannheim zu einem tollen Ausflug:

Thomas hatte zum Lauf in Madrid eingeladen. Seit mehreren Jahren schon ist Thomas mit seinen “Ergo- Leuten” einmal im Jahr in der Welt unterwegs zum Lauf. Dieses Mal waren auch LLG’ ler eingeladen, Madrid gehend und laufend zu erkunden.

Von der LLG waren dabei: Bettina, Anne, Rosi, Patricia, Renate, Pia, Nicole und Michael.

Da wir schon auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel unsere Startunterlagen abholen konnten, hatten wir den ganzen Samstag zur freien Verfügung.
In verschiedenen Gruppen schlenderten wir durch die Stadt, wobei wir keine von den wenigen Sehenswürdigkeiten ausließen.

Abends speisten wir dann in den von Thomas vorzüglich ausgesuchten Lokalen. Danach ging, wer wollte, noch in eine der zahlreich vorhandenen Bars auf ein Glas Wein.

Am Sonntag dann der Lauf bei strahlendem Sonnenschein. U. a. lief Thomas den Marathon, die größte Gruppe bildete die HM- Abteilung, einige absolvierten die 10 Km. Madrid ist hügelig!!
Es sind kaum Zuschauer an der Strecke, aber die Stimmung bei den Läufern ist prima.
Ein riesiger Lindwurm zieht durch die 10 spurigen Straßen, da HM und M gleichzeitig in denselben Gruppen starten. Bis auf einem Sturz kamen alle heil und zufrieden ins Ziel.Fotos: Keil-Rüther

Vor dem Abendessen hatten wir noch Zeit, dem berühmtesten Museum Spaniens, dem Prado, einen Besuch abzustatten.

Bevor wir dann am Montag Nachmittag abflogen, besuchten wir den Hauptbahnhof mit seinem Palmengarten. Hier hatte 2004 der fürchterliche Anschlag auf einen Vorortzug statt gefunden, bei dem 192 Menschen getötet und über 1400 verletzt worden waren. Ein Hain im Retiro Park erinnert an dieses Attentat.

Von dort ging es nun zum Flughafen, wo wir pünktlich starteten und wohlbehalten in Düsseldorf landeten.

Thomas sei auch an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt für die gute Organisation, Umsicht und Fürsorge in allen Lebenslagen.

44. Osterlauf “Durch das Eifgental”

Am 30. April 2018 richtete der Lauftreff Dünnwalder TV den anspruchsvollen, aber landschaftlich sehr schönen Lauf aus.

Mit dabei waren zwölf Läuferinnen und Läufer der LLG 80, die zum grössten Teil diesen Lauf zur Vorbereitung für den Hermannslauf Ende April nutzen wollten.

Die Busfahrt vom Ziel in Dünnwald zum Start nach Wermelskirchen war schon einmal ein Vorgeschmack auf den “Hermann”, der ähnlich organisiert ist. Hier vor dem Start aber musste sich jeder für eine der angebotenen Laufgeschwindigkeiten entscheiden, die für die verschiedene Gruppen angeboten wurden. Foto: Thomas Meier

Nun ging es in den Gruppen los. Für die ersten zehn Kilometer war starke Konzentration und Vorsicht geboten, denn der Untergrund wechselte ständig. Mal waren es schmalste Pfade bergauf und bergab, die zum Teil durchnässt waren und wo Wurzelwerk und Gestein die Aufmerksamkeit aller verlangten. Dann gab es breitere Wege, auf denen die Atem- und Herzfrequenz anstiegen wegen des schnelleren Tempos.
Die vorgesehenen Verpflegungsstationen wurden gerne genutzt, hier konnte man auch aus einer schnelleren Gruppe in die folgende, langsamere wechseln. So kam es, dass am Ende aus der schnellsten Startgruppe acht Läufer gewechselt hatten und nur Stephan Mannheim und Heijo Fetten zusammen mit zwei weiteren Läufern samt den Laufbegleitern des Ausrichters als erste Gruppe ins Ziel liefen.

Alle erreichten das Ziel wohlbehalten und konnten sich nach dem Duschen bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen dem überaus reichhaltigen Bufett widmen.

Neben der gewohnt sehr guten Organisation dürfen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch für diesen tollen lukullischen Abschluss bedanken!

Ein Dank geht auch an Detlev Ackermann, der die Veranstaltung wieder fotografisch begleitete und viele sehr schöne Fotos auf www.laufen-in-koeln.de veröffentlich hat!

Übrigens sehen die Aktiven der LLG 80 der nächsten Herausforderung “Hermann” ein klein wenig gelassener entgegen.

Viele LLG´ler am 25. März 2018 als Venlooper dabei

Michael Mannheim schreibt den Laufbericht:

“Früh am Morgen hatte alles trotz Umstellung der Uhr reibungslos geklappt.
Alle waren zur rechten Zeit im richtigen Wagen bei herrlichem Sonnenschein und noch kühlen Temperaturen gut gelaunt.
Pünktlich trafen wir in Venlo ein. Einige mussten sich noch die Startunterlagen abholen, was sehr zügig klappte.
Die Sonne schien vom blauen Himmel und die Temperaturen stiegen. Für das Gepäck gab es für jeden ein Schließfach, aber keine Zelte, in denen man sich hätte umziehen können.
Foto: Uwe Döring

Dann ging es in die Startblöcke. Inzwischen waren die Temperaturen noch weiter angestiegen, so dass es sich anbot, sich einiger Kleidungsstücke zu entledigen.
Langsam nur bewegte sich das große Teilnehmerfeld auf dem ersten Kilometer. Dafür kam man in dem Stadtzentrum an wunderschönen Gebäuden vorbei.

Nach dem Lauf ging es entweder zu den Duschen oder gleich zu der von Patricia ausgesuchten, vorzüglichen Restauration.
Foto: Uwe Döring

“Michael im siebten Sahnekuchenhimmel”

Rechtzeitig waren wir zur Heimfahrt am Bahnhof. Kurz vor Abfahrt des Zuges ertönte dann folgende Durchsage: ” Ein Güterzug ist auf der Strecke liegen geblieben. Das kann dauern.” Und das dauerte auch! Eine Stunde und 20 Minuten. In dieser Wartezeit ist dann der Bericht verfasst worden. Dann erst setzte sich der Zug in Bewegung.

Bei dem 10 Km- Lauf waren 5729, beim HM 7918 Finischer, hier die Ergebnisse der LLG 80-Aktiven:

Helmut Buscham: 1:00:55
Jürgen Cremer: 50:53
Uwe Döring: 51:23
Klasu Gompert: 1:05:04
Claudia Konopatzki: 59:11
Oliver Kuhl: 52:23
Michael Mannheim: 1:00:15
Rosi Fetten: 1:00:44
Edith Fischer: 1:09:45
Monika Gompert: 1:05:03
Nicole Kroggel: 52:53
Anne Kruse: 59:05
Dagmar Schmidgen: 1:04:56
Patricia Schnitzler: 58:35

Als Claquere waren dabei: Gaby, Pia, Renate und Tine”

Der Insellauf

Michael Mannheim schreibt den Bericht über den Insellauf vom 4. Februar 2018:

0° , kein Regen, auf dem Rückweg Gegenwind; das waren die äußeren Bedingungen für den Lauf des Monats Februar von Königswinter zur Insel Grafenwerth und wieder zurück. Die in der vorigen
Woche wegen des Hochwassers unpassierbare Insel konnte man wieder umrunden. Leider lagen Drachenfels und der Petersberg aber im gewohnten Dauergrau.

Foto: Thomas Boelter

Lydia absolvierte ihren ersten Wettkampf für die LLG 80 in einer guten Zeit und die übrigen LLG’ ler liefen in ihren üblichen Zeiten.
Mit dabei waren auch Helmuts Sohn Christoph, der seinen Vater sehr lange begleitet hatte und Maria Schley, die wir vom 1. Mai Lauf und ihrer Hilfe beim Lauf um den Fühlinger See gut kennen.
Michael ist zwar auf dem Foto abgebildet, steht aber nicht in der Ergebnisliste, da er seinen Chip vergessen hatte. Er ist dann ohne Wertung gelaufen, war aber als erster von uns LLG’ lern im Ziel.

Die Ergebnisse:
Lydia Binsfeld, 01:17:44 Std., 5. AK W 45
Thomas Boelter, 01:18:21 Std., 13. AK M 55
Helmut Buscham, 01:32:28 Std., 11. AK M 60
Jürgen Cremer, 01:17:54 Std., 12. AK M 55
Michael Mannheim, 01:32:30 Std., 3. AK M 70
Patricia Schnitzler, 01:30:41 Std., 9. AK W 55

Christoph Buscham, 01:29:44 Std., 5. AK M 20
Maria Schley, 01:30:05 Std., 16. AK W 45

Start und Ziel im Milchborntal, dazwischen “nur” einige Höhenmeter. Teil 2

Endlich hat eine Winterlaufserie schon beim zweiten Lauf ihrem Namen alle Ehre gemacht!

Schon am Vortag hatte es geschneit.

Während im Kölner Stadtgebiet dieser Niederschlag schnell weggetaut war, blieb zum zweiten Veranstaltungstag am 9.12.2017 im Milchborntal- und erst recht auf dem Hausberg Hardt- eine Schneedecke von gut 10 cm liegen.

Diese schönen winterlichen Laufbedingungen mussten von allen Starterinnen und Startern sowohl auf der kurzen Strecke über 6,3 Kilometern als auch der langen Strecke über 10,1 Kilometern und 100m Höhenunterschied berücksichtigt werden. Trotz der 40 und 100 Meter Höhenunterschied war es diesmal eher ein Genusslauf: Denn unterwegs gab es sowohl schneebedeckten Untergrund, Schneematsch und an manchen Stellen auch vereiste Passagen, überall aber schneebedeckte Bäume und Sträucher. Der Genuss zeigte sich auch an den individuell erreichten Zielzeiten (etwas langsamer) und den Zielfotos (etwas entspannter).

Vor dem Zieleinlauf noch eine kleine Überraschung: Manfred Schoss konnte aus gesundheitlichen Gründen heute nicht starten, hat dann aber bei der Organisation des Zieleinlaufs geholfen!
Nach dem Zieleinlauf bekam jeder einen kleinen Schokoladenikolaus, als willkommene Erfrischung leckere Mandarinen und Tee mit oder ohne Schuss.

Zur Verabschiedung wünschte man sich ein schönes Weihnachtsfest und ein frohes Wiedersehen zum dritten Veranstaltungsabschnitt am 13.01.2018 mit anschließender Siegerehrung der Serienläufer.

Ergebnisse 2. Lauf

- lange Strecke, 10,1 Kilometer

Stephan Mannheim 0:47:53 Std., 3. M40
Heijo Fetten 0:49:49 Std., 1. M65
Silke Tiemesmann 0:54:08 Std., 2. W30
Thomas Boelter 0:55:17 Std., 6. M50
Uwe Döring 0:56:48 Std., 4. M55
Patricia Schnitzler 1:06:08 Std., 1. W55
Michael mannheim 1:06:25 Std., 1. M70

- kurze Strecke, 6,3 Kilometer

Walter Becker 0:39:56 Std., 1. M70
Jeannine Fischer 0:45:34 Std., 1. W40

Bilder: Thomas Boelter

Start und Ziel im Milchborntal, dazwischen “nur” einige Höhenmeter. Teil 1

Zur diesjährigen Winterlaufserie der SG Bockenberg haben sich gleich zehn Mitglieder der LLG 80 angemeldet!

Schmuddelwetter und Regen bei lausigen Temperaturen waren noch am Vortag angesagt, aber am 25.11.2017 konnten alle Laufbegeisterten auf der kurzen Strecke (5,2 km) und der langen Strecke (7,8 km) bei guten äußeren Bedingungen ihr Bestes geben.
Auf der kurzen Strecke sind die Höhenunterschiede mit einigen “Wellen” eher marginal. Bei der langen Strecke lässt der Anstieg bis 100 Meter Höhenunterschied jedoch schon die Herzfrequenz an die obere Grenze kommen, bevor es dann für ca. 1,5 Kilometer wieder bergab geht.

Vor dem Start: Acht der zehn Starter der LLG 80; Stephan und Heijo erkundeten schon die Laufstrecke.(Foto: Thomas Boelter)

Die Läuferinnen und Läufer der LLG 80 haben sich wie alle anderen angestrengt und sind schnell gelaufen!
Die guten und sehr guten Ergebnisse in den Altersklassen sprechen für sich, besonders für unser neues Mitglied Jeannine. Sie ist zum ersten Mal gestartet und hat einen schönen Erfolg zu verzeichnen:

Kurze Strecke
Jeannine Fischer 1.W40, 00:35:14 Std.
Walter Becker 2.M70, 00:31:11 Std.
Manfred Schoss 3.M75, 00:45:24 Std.

Lange Strecke

Stephan Mannheim 4.M40, 00:34:49 Std.
Heijo Fetten 1.M65, 00:35:56 Std.
Thomas Boelter 11.M50, 00:39:26 Std.
Silke Tiemesmann 2.W30, 00:39:27 Std.
Uwe Döring 6.M55, 00:42:01 Std.
Patricia Schnitzler 1.W55, 00:47:44 Std.
Michael Mannheim 1.M70, 00:47:44 Std.

Ein Lob an die Veranstalter: Nach der Fertigstellung der neuen Umkleiden und Duschen war auch das Reinigen der vollkommen verdreckten Läuferbeine ein echtes Vergnügen!

Wir freuen uns auf den zweiten Lauf der Winterlaufserie am 9.12.2017.

Was für ein rauschendes Läuferfest!

Beim diesjährigen RheinEnergieMarathon Köln gab es bei schönstem Laufwetter mit idealen Bedingungen nur Gewinner!

Alle Finisher beim Halbmarathon und dem Marathon hatten ein Siegeslächeln im Gesicht. Nicht nur die deutschen Favoriten konnten die tolle Atmosphäre auf der geänderten Streckenführung genießen, die Zuschauer feuerten bis zum letzten Läufer auch das hintere Feld mit Begeisterung an. Über 2000 freundliche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer machten die Organisation von der Marathonmesse bis zu den Verpflegungsstationen und der abschließenden Kleiderbeutelausgabe perfekt. Dafür gilt ihnen allen ein riesengroßer Dank!

Die Helferinnen und Helfer der LLG 80 standen an der Verpflegungsstation 10 am Ebertplatz bereit, um die Marathonis mit Getränken und Bananen und guten Ratschlägen für die letzten 5 Kilometer des Marathons weiter zu motivieren.

Neun LLG 80- Mitglieder hatten sich für den Halbmarathon entschieden, ein Läufer hatte die Königsdistanz unter die Füße genommen. Hier sind wieder die Altersklassenplatzierungen sehr erfreulich!

Ergebnisse Halbmarathon Köln am 01.10.2017:
383.M, 43.M40, Dr. Stephan Mannheim, 01:29:34 h
774.M, 1.M65, Heijo Fetten, 01:36:23 h
1092,W, 206.W30, Silke Tiemesmann, 01:56:52 h
3781.M, 497.M40, Martin Tiemesmann, 01:56:53 h
389.W, 24.W45, Nicole Maci, 02:00:56 h
571.W, 7.W55, Anne Kruse, 02:06:57 h
2727.W, 26.W60, Rosi Fetten, 02:12:24 h
1433.M, 5.M70, Walter Becker, 02:17:52 h
1434.M., 6.M70, Michael Mannheim, 02:17:52 h

Marathon
1774.M, 221.M50, Thomas Boelter, , 03:59:32 h

Wir gratulieren sehr herzlich zu den schönen Ergebnissen und freuen uns auf den 22. RheinEnergieMarathon Köln am 7.10.2018.

Der Nordseelauf 2017!

Michael Mannheim berichtet zu einem sehr schönen Lauferlebnis:

1. Tag: Anfahrt

Freitagmittag sind wir – Verena Hajek, Michael Boksch und ich – abgefahren, ohne Stau nach 4 Stunden inklusive Einkaufen in Hooksiel angekommen. Anschließend hatten wir noch eine kleine Radtour zur See unternommen und am Abend mit Susanne und Thomas Pasta verspeist.

2. Tag: 1. Lauf in Horumersiel
Bis auf die Morgenstunden war der Tag grau und verhangen. Wir erkundeten den Strandbereich von Schillig und machten uns dann auf zur Startnummernausgabe in Horumersiel.

-Verena Hajek
Dort bekamen wir einen Stoffbeutel mit unseren Unterlagen ausgehändigt. Enthalten waren neben der Startnummer das Nordseelauf- T –Shirt, ein Starnummernband, einen der Startnummer entsprechender Ausweis zur Taschenkontrolle und ein Kabelbinder zur Befestigung. Während die anderen ihre Wundertüte auspackten, lief auf den Monitoren die Nachricht von Helmut Kohls Tod, die ich verfolgte. Ich fragte dann, wo ist die Startnummer? Antwort: im Umschlag. Und der Kabelbinder? Im Umschlag, Und der Ausweis? Im Umschlag. Da war ich wohl völlig abwesend.
Dann ging es zum Startbereich.
Vor dem Start spielt sich immer das gleiche Ritual ab:
Die Läufer laufen sich mit einem Trainer des EWE- Teams ein, die Walker wärmen sich – ebenfalls unter Anleitung eines Trainers – im Startbereich auf,

Thomas als Assistent der Trainerin beim Aufwärmprogramm

danach geht es manchmal auf „Bärenjagd“, weiter geht es mit dem Eisbärenlied „Wir haben die Eisbärn so gern“, was in Bremerhaven gar nicht so gut ankam, weil das die Hymne des Berliner Eishockey Clubs ist. Anschießend spricht ein Ortsvertreter zwei Sätze des Dankes an die Organisatoren, der „Nordsee- Chor“ – das sind alle Läufer – singt „An der Nordseeküste“, manchmal auch beide (!) Strophen und dann wird runter gezählt bis zum Start.
Der Lauf führte teilweise über den Campingplatz, am Deich entlang mit Deichquerungen und über eine 4 Kilometer lange Passage unmittelbar am Wasser durch den Sand, was anstrengend war.

Das Wetter spielte auch mit. 15 Minuten vor dem Start bahnte sich die Sonne ihren Wag zu uns und schien bis zum späten Abend.

3.Tag, 2. Lauf: Insel Baltrum
Das bedeutete: früh aufstehen, denn die Fähre legte um 7:45 Uhr ab.
Also raus aus den Federn, Thomas abgeholt und ab zum Fährhafen.
Die Sonne lachte vom Firmament und es war schon früh sehr warm, was sich im Laufe des Tages noch zur großen Hitze entwickeln sollte. Vor dem Start breiteten wir uns am Strand aus und genossen Wasser, Wind und Sonne.

Foto: Verena Hajek

Besonders Mutige wie Verena, Michael und Thomas schwammen eine Runde in der kalten Nordsee.
Um 13:00 Uhr war Start. Zweimal eine 5 Km Runde mit nur einer Wasserstelle bei 29° . Die zweite Runde konnte ich bei kleinen Anstiegen durch die Dünen nur gehend absolvieren. Ich war im Ziel völlig platt wie lange nicht mehr.
Um 18:00 Uhr legte das Schiff ab und wir waren dann gegen 20:00 Uhr zu Hause.

4.Tag, 3. Lauf in Greetsiel

Greetsiel ist eines der Touristenmagneten in Ostfriesland. Die Zwillingsmühlen und der malerische Ortskern machen den Reiz dieses Ortes aus

Auch an diesem Tag war es wieder richtig heiß und da der Start des Laufes erst um 18:00 Uhr war, hatten wir auf der Hinfahrt noch den großen Schloßpark von Lütetsburg besichtigt.
Die Laufstrecke führte unmittelbar am Leuchtturm von Pilsum vorbei, einem kleinem Leuchtturm, rot- gelb geringelt und von dem Komiker Otto in seinem Film berühmt gemacht.
Weiter dann führte der Weg an der langen Hafeneinfahrt entlang bis in den Ortskern wieder zurück.

5. Tag, 4. Lauf in Dornumersiel
Auch dieser Lauf fand am Abend statt, so dass wir noch am Vormittag Zeit genug hatten, uns das Schloss in Dornum anzusehen. In diesem wundervollen Ambiente ist heute eine Realschule untergebracht! Wer möchte da nicht Lehrer sein?


Foto: Wladyslaw Soika www.sjka.photo


Die beiden Michaels im Vorhof vom Schloss

Wieder war es sehr heiß, aber diesmal gab es ausreichend Wasserstellen. Es ging über den Deich mit Blick auf das Meer und über die Felder. Nach dem Lauf blies ein äußerst kalter Seewind und ich fror so sehr, dass ich mich vorzeitig in mein Auto verzog.

6. Tag: heute kein Lauf
Michael und ich machten uns mit dem Fahrrad ins mittelalterliche Jever auf.
7. Tag, 5. Lauf: Insel Spiekeroog

Thomas ist auch auf Spiekeroog als Köln- Marathon- Botschafter unterwegs

Die Fähre legte erst um 11.00 Uhr ab, so dass wir nicht so früh aufstehen mussten.

Aber wieder war es heiß und da der Laufkurs zweimal zu absolvieren war und in den Dünen kein Windchen wehte, der Weg durch die Dünen recht hügelig ist, gaben einige Läufer nach der ersten Runde erschöpft auf.

8. Tag, 6. Lauf in Otterndorf
Otterndorf ist ein kleines, sehr malerisches Städtchen zwischen Cuxhaven und Hamburg an der Elbe gelegen. Um den Marktplatz mit der Kirche sind wunderschöne Fachwerkhäuser aus dem frühen 17. Jahrhundert gelegen.
Nach dem Genuss von Kaffee und Kuchen in angenehmer Wärme, machten wir uns dann auf in den Campingbereich. Zur Startzeit um 18:00 Uhr verschlechterte sich das Wetter zusehends. Es wurde kalt und regnerisch. Dennoch regnete es während des Laufes nicht. Es war ein zweimaliger Rundkurs über den Bereich des Campingplatzes, dem Deich und an der Elbe entlang, auf der zwei große Schiffe unterwegs waren.
Wir waren erst gegen 23:30 Uhr zu Hause, da die Fahrt knapp zwei Stunden dauert.

9. Tag, 7. (letzter) Lauf in Bremerhaven
Bremerhaven ist im Krieg völlig zerstört worden und es gibt nichts mehr, was dort sehenswert wäre. Aber es gibt die „Havenwelten“, eine groß angelegte Museumsmeile mit:
Deutsches Auswandererhaus
Deutsches Schifffahrtsmuseum
Klimazonenhaus
Museumsschiffen im Hafen u.a. mit U-Boot
Zoo am Meer
Michael musste leider nach Hause und ich begleitete ihn zum Bahnhof, die anderen unternahmen eine Hafenrundfahrt.
Ich war gerade wieder am Auto zurück, da ging ein Wolkenbruch nieder. Gut, dass ich im Auto, die anderen im Schiff saßen. Auch für diesen Tag hatte ich mir alles an warmen Sachen, was meine Urlaubskleidung hergab , eingepackt und das war auch gut so! Erst kurz vor dem Start um 15:00 Uhr riss die Wolkendecke auf, das Blau des Himmels erstrahlte und die Sonne schien während des gesamten Laufes, der uns durch die „Havenwelten“, am Meer und auf dem Deich entlang führte.
Nach der Siegerehrung ging es noch auf Vorschlag von Rolf ins Strandhotel, wo wir uns zum Abschluss und Krönung der Woche ausgiebig an einem opulenten Büffet labten.

10. Tag
Heimreise, nachdem wir vorher noch „klar Schiff“ zu Hause gemacht hatten.“
Der Termin für nächstes Jahr steht schon fest: 9. – 16. Juni 2018 und ich bin wieder dabei.

Alle nicht gekennzeichneten Fotos stammen von unserer Tourfotografin Susanne Terhoeven.