Andrea hat ihren vielen Läufen einen sehr interessanten Lauf hinzugefügt:
Zusammen mit Olli, Monika und Pascal ging´s für en paar Tage nach Salzburg zum Mozart 100 UTMB am 2. Juni 2024 . Moni und ich versuchten uns an unserem ersten Bergtrail über 21km; Pascal startete über die 42km Distanz.
Anders als bei bisherigen Läufen gab es eine Ausrüstungspflicht, die für Ultrastreckenläufer aufgrund angesagter sehr schlechter Wetterverhältnisse am Vorabend nochmals erweitert wurde. Der vorhergesagte Dauerregen begleitete Pascal bereits morgens um 9h zu seinem Start und auch um 13 h zu unserem Start regnete es weiterhin in Strömen. Ich liebe es – bereits im Startbereich waren wir einfach nur nass.
Nach 3 Minuten über durchweichte Feldwege war mir dann allerdings auch schon völlig egal, ob ich in eine der vielen Pfützen trat oder mir Matsch einfing… Spätestens, als es in den Wald und damit auf die ersten Singletrails ging, hatte ich Permanent-Fango, soviel Matsch befand sich in meinen Schuhen.
Als es bergauf ging, erwiesen sich die Nordic-Walkingstöcke von Olli als segenreiche Hilfsmittel. Wer ohne unterwegs war, hatte ordentlich zu kämpfen, egal, ob bergauf oder bergab. Durch den vielen Regen und die vielen Vorläufer aus anderen Distanzen war der Boden extrem matschig und rutschig. Nicht wenige Läufer verwandelten ihre Kleidungsfarbe in schlammbraun. Viele Bergabs wurden auf dem Hosenboden bewältigt – teils freiwillig, meist eher unfreiwillig.
Aus dem gemeldeten Halbmarathon wurde daher ein Wanderrutschen und ich war dankbar, wenn passagenweise wieder mal laufen möglich war, selbst, wenn es bergauf ging.
Angekommen auf einem der beiden „wirklichen Berge“ (O-Ton Pascal), zitterten meine Beine vor Anstrengung und Respekt vor dem Abgrund deutlich. Das Wasser von oben war schon lange nicht mehr mein „Problem“. Irgendwann merkt man den Regen gar nicht mehr …. Aufgrund der Streckenverhältnisse rechnete ich tatsächlich mit einem Rennabbruch, aber wahrscheinlich sind Österreicher und erfahrene Trailläufer einfach hartgesottener als ich.
Zweimal gings durch zum Teil wadentiefes Wasser, das üblicherweise vielleicht nur ein Rinnsal ist. Mit dem Wasser wurde die Fangomischung in meinen Schuhen noch mal ein wenig verflüssigt – fühlt sich auch gut an




Hier kamen Silke (4 Sekunden Differenz) und Thomas (4 Sekunden Differenz) ihrer geschätzten Zeit am nächsten. Erwähnt werden muss hier, dass Leo (acht Jahre alt!) mit einer Differenz von nur 7 Sekunden auf den zweiten Platz kam. Winfried hat während der Laufaktivität schon die Grillkohle angeheizt und so gab es pünktlich zur Mittagszeit leckeres Grillgut. Die mitgebrachten Salate und andere Dinge rundeten das Treffen auf lukullischer Ebene ab, bei dem schönen Wetter und guter Stimmung ließ es sich bestens aushalten!





und windstill. Nach dem gemeinsamen Aufbau des Pavillons starteten die Kinder zu einem ca. 400 Meter langen Lauf, dabei wurden sie von den Erwachsenen beim Zieleinlauf angefeuert. 




