Manch einer tanzt in den Mai- wir marathonen nebenbei!

Am 1.Mai hat die LLG 80 wieder den Ein- und Ausstiegmarathon “Rund um den Colonius” organisiert.

Vor der 31.Wiederholung dieses Rundstreckenlaufs in 2015 hatten 28 Teilnehmer (davon zehn Frauen!) morgens um 08.30 Uhr zwar noch eine leichte Gänsehaut wegen der niedrigen Umgebungstemperatur von nur 6°, aber das änderte sich bald nach dem Start. Zum Mittag hin und bis ins Ziel waren es dann sogar angenehme 15° in der Sonne! Manfred war sogar schon seit 05.20 Uhr unterwegs, da er die gesamte Strecke ging. Die übrigen Aktiven liefen oder fuhren mit dem Rad, nur Simon im Alter von drei Jahren wurde im Laufbuggy geschoben und kommentierte von dort aus das Geschehen- diesmal bis zum Kölner Dom.

Der Lauf ist geprägt von einem ruhigen Tempo, das besonders für die Teilnehmer geeignet ist, die sich erstmals an die lange Strecke wagen wollen. Es gibt fest vereinbarte Pausen, in denen man etwas essen oder trinken kann. So erfuhren diesmal unsere Gäste Lydia, Maria und Roland, deren längste Distanz bislang der Halbmarathon war, wie sie die Königsstrecke des Langstreckenlaufs bewältigen konnten. Ratschläge der erfahrenen Läuferinnen und Läufer erwiesen sich als hilfreich und die Gespräche unterwegs lenkten ein wenig von der Anstrengung ab. Die Streckenführung rheinaufwärts und dann durch den äußeren Grüngürtel ist sehr abwechslungsreich, der Blickwinkel auf das Kölner Panorama war für manchen Teilnehmer oft eine Überraschung.

Wer immer nur eine Teilstrecke von 25 oder 30 Kilometern geplant hatte, stieg in das Begleitfahrzeug oder fuhr mit Bus oder Bahn nach Hause. So auch Maria, die ihrer Wade gehorchte und sich bei Kilometer 32 ins Auto setzte. Um 13.55 Uhr wurden drei Frauen und neun Männer nach der gesamten Strecke herzlich im Ziel begrüßt. Manfred war schon etwas früher als die Läufer angekommen.
Dort gab es einen leckeren Imbiss und Getränke, alle konnten sich ein wenig erholen. Heijo überreichte zum Schluss die Urkunden an stolze Läuferinnen und Läufer- die “Novizen” Lydia und Roland waren auch dabei!

Ein Dank gilt Nicole und ihrem Mann Robert: Sie sind erstmals Großeltern geworden und haben aus diesem Grund für die Zielverpflegung gesorgt! Weiterer Dank an Rudolf, der sein Auto zur Verfügung stellte und Bernd, der das Auto fuhr; dem Radbegleiter Thomas, der seine tollen Fotos allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt hat.
Ein besonderer Dank an Petrus, der sich nicht an das Geschwätz der irdischen Wetterpropheten hielt!

Entlang des Eifgenbaches und der Dhünn …

… bei 10 Grad und herrlichem Sonnenschein. Das war uns vergönnt: Svenja, Bernd B., Michael B., Rudolf, Uwe, Thomas und Michael M.

Dieser Lauf, immer am Karfreitag, von dem Dünnwalder Lauftreff hervorragend organisiert und betreut, findet ohne Zeitnahme in unterschiedlichen Leistungsklassen statt. Am Ende steht neben warmen Duschen noch ein sehr reichhaltiges kaltes und warmes, deftiges und süsses Büfett für die Läufer bereit.

Ein Bus bringt alle Läufer zum Startpunkt nach Wermelskirchen. Von da aus startet der Lauf durch eine wunderschöne Gegend; zuerst durch das Eifgenbachtal, weiter am Altenberger Dom vorbei, dann immer an der Dhünn entlang, bis es dann in den Dünnwalder Forst wieder zum Ausgangspunkt zurück geht. Insgesamt sind 27 Km zu absolvieren. Die Strecke ist sehr anspruchsvoll: Nicht nur, dass man ständig den Boden im Blick haben sollte wegen der vielen Wurzeln – Bernd und Uwe sind sie zum Verhängnis geworden – sondern man hat auch erhebliche Steigungen zu absolvieren.
Bei schönem Wetter unbedingt empfehlenswert!

Ein Laufbericht von Michael Mannheim

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin!

Halbmarathon am 29.03.2015 in Berlin war Sightseeing auf besondere Art.

Eine tolle Strecke: Nach 3 km liefen wir durchs Brandenburger Tor, ein richtiges Highlight. Siegessäule, Schloß Charlottenburg, über den Kurfürstendamm und an der Gedächtniskirche vorbei. Mauerreste, Check Point Charlie, Potsdamer Platz, da waren wir dem Ziel schon ganz nahe.

Motivation hatten wir durch viele Zuschauer, tolle Musikbands und bei jeder Kilometerangabe Schilder mit ermutigenden Sprüchen. Trockenes Wetter bei 10° waren die ideale Wetterbedingungen für 32000 Läuferinnen und Läufer.
Zum Rahmenprogramm unserer Frauenlaufreise gehörte außer viel Spaß auch eine Führung im Reichstagsgebäude, ausgiebiges Shopping und leckeres Essen.

Nachahmung empfohlen!

Es berichteten Anne, Dagmar, Gisela, Monika, Nicole, Pia, Renate, Rosi, Tine und Ute

Erfolgreiche LLG 80 beim Marathon im Königsforst!

Michael Mannheim lässt uns mit seinem Bericht am Lauf vor den Toren Kölns teilhaben:

So was hab’n wir lang nicht mehr geseh’n, so schön, so schön, wenn man auf die Ergebnislisten für die LLG 8 O schaut:
6 erste Plätze in den verschiedenen Altersklassen, dazu 3 weitere vordere Plätze von insgesamt 11 Startern.

Das kann doch sich sehen lassen!

Das Wetter war mit 6° etwas kühl, kein Sonnenschein, aber zum Laufen ideal.
Für mich war es der erste 10 Km-Lauf dieses Jahres und es ist alles gut gegangen. Das anspruchsvolle Profil sollte bewältigt werden. Immerhin beträgt der Höhenunterschied 96 Meter.

Nach unserem 10 Km- Lauf begrüßten wir die in der Halle wartenden Halb- und Marathon- Starter. Stephan strahlte nicht die sonst gewohnte Ruhe aus, er war ziemlich aufgelöst: Er hatte seinen Autoschlüssel verloren! Wir schmiedeten schon Pläne, wie wir vorgehen wollten, aber Matthias und Uwe meinten, dass er hier vielleicht verloren sein könnte. Kurze Zeit später sagte einer: Draußen gab es eine Durchsage für einen gefundenen Autoschlüssel. Stephan machte sich sofort auf den Weg und kurze Zeit später hielt er strahlend den Schlüssel in seiner Hand. Stephan meinte dann: Hoffentlich passt der auch und es hat kein anderer einen Toyota Autoschlüssel verloren. Dann ging es auch für ihn zum Start.
Welch eine Aufregung!

Die Ergebnisse:
5 Km:
Manfred Schoss 2. AK 00:34:18 h

10 Km:
Walter Becker 1. AK 00:53:32 h
Michael Boksch 1. AK 00:41:40 h
Monika Gompert 1. AK 01:03:31 h
Michael Mannheim 1. AK 00:55:59 h
Patricia Schnitzler 3. AK 00:58:33 h

HM:
Claudia Krantz 3. AK 01:49:58 h
Uwe Döring 14. AK 01:50:38 h

Marathon:
Matthias Leffers: 1. AK 02:54:15 h
Stephan Mannheim 7. AK 03:30:04 h
Thorsten Offer 1. AK 03:19:15 h”

Mein erster 5 Kilometerlauf

Michael Mannheim verfasste einen sehr persönlichen Bericht zum Lauf des Monats Februar vom 22.02.2015

“Sonntag, 11:00 Uhr beim Start in Porz. Lt. Ansage sind über 950 Teilnehmer vor Ort. Nicht schlecht für einen Lauf im ungemütlichen Februar. Ich treffe Läufer, die extra aus Aachen und Münster angereist sind, um hier laufen zu können.

Ich bin jedenfalls dabei und da ich gesundheitlich gehandikapt bin, traue ich mir keine lange Strecke zu.
Ich stelle mich beim Start ganz hinten an. Werden Schmerzen auftreten, halte ich durch, soll ich eventuell auftretende Schmerzen ignorieren?
Dann der Startschuss, auf geht’s. Langsam angehen, nach kurzer Zeit löst sich der Pulk auf, die Sonne bricht sich Bahn und ich sehe vor mir viele kleine Kinder, die, wenn sehr jung, mit ihrem Papa oder Mama, die älteren alleine laufen. So etwas habe ich noch nie erlebt. Bin ich hier richtig? War da nicht was? Aufsteigende Form, absteigende Form. Lebenskurve… Ich laufe mit (kleinen) Kindern.
Ich “horche” auf meine Sehne. Nichts schmerzt, aber ich meine etwas zu spüren. Ich nehme Tempo auf und überhole all die kleinen Läufer, die vielen jungen Frauen. Schon habe ich die Hälfte des Weges zurück gelegt. Die Strecke wurde im Gegensatz zu früher etwas geändert: noch mehr Straße. Da ging es früher links ab, jetzt aber weiter gerade aus. Nur noch etwa 500 Meter, das Ziel schon fast vor Augen, der Zieleinlauf, fertig.
Keine Schmerzen. Ging das schnell! Keine weitere Runde. Das gefällt mir. Nicht völlig fertig zu sein. Das bestätigt meine immer schon vermutete Einstellung:
Die 10 Km- Distanz ist nicht meine Lieblingsstrecke. Ich laufe lieber die längeren. Aber im Augenblick…..
Ich habe Zeit, meine ins Ziel kommenden Laufkameraden gebührend zu beglückwünschen.

Abends schaue ich mir die Ergebnisse an:
Da bin ich doch erster meiner Altersklasse geworden. Was lerne ich daraus: Die Platzierung ist nicht nur eine Frage des Alters, sondern auch die der Distanz!
Dennoch, ich bleibe lieber bei den längeren Strecken, auch wenn dann keine gute Platzierung dabei heraus springt.

Die Ergebnisse:

Nordic Walking:
Pia Rupp: 00:40:46, 1.AK W 50
Manfred Schoss: 00:41:27, 1. AK M 75

5 Km:
Michael Mannheim: 00:26:51, 1. AK M 65

10 Km:
Svenja Domeier: 00:51:05, 1. AK W 35
Anne Kruse: 00:57:33, 2. AK W 55
Patricia Schnitzler: 00:58:06, 3. AK W 55
Dagmar Schmidgen: 01:03:31,
Walter Becker: 00:54:05, 3. AK M 70
Wendel Mispelkamp: 00:54:42 (gesundheitlich sehr angeschlagen)

HM:
Nachtrag vom 07.03.15: Claudia Krantz 1:50:54.74
Thomas Boelter: 01:48:35, (für ERGO gestartet)
Uwe Döring: 01:50:12,
Jürgen Cremer: 01:50:47″

Erster Schnee und erster Lauf des Monats

Michael Mannheim gibt uns mit seinem Bericht einen guten Eindruck zum Lauf am 24. Januar 2015:

“Erster Schnee und erster Lauf des Monats in diesem Jahr fielen zusammen.
Morgens noch hatte es kräftig geschneit, aber als wir los fuhren, hatte es aufgehört und auch die Landstraßen waren gut befahrbar, so dass wir ohne Probleme Straberg erreichten.
Der Cross- Lauf war angesagt. Bernd und ich warteten auf Vater und Sohn Boksch und Svenja, die ebenfalls mit laufen wollten.
Aber als Svenja mit den beiden kam, war der Start für Sebastian schon erfolgt. Er konnte dann in der nächst höheren Altersgruppe mit laufen und obwohl diese Strecke 600 Meter länger und er der jüngste Teilnehmer in dieser Gruppe war, hat er sich wacker geschlagen.
Dann fiel der Startschuss für uns. Die Strecke war gut präpariert und ließ sich daher ordentlich laufen. Michael war schnell weit vorne, dahinter Bernd, Svenja und ich. In dieser Reihenfolge kamen wir auch im Ziel an.
Danach genossen wir die herrlich warmen Duschen und warteten anschließend bei leckerem Kaffee und Kuchen auf die Siegerehrung, da in Straberg die drei besten jeder Altersklasse geehrt werden.
Viermal wurde die LLG 80 Nordpark Köln aufgerufen, ein schöner Erfolg für uns und den Verein.
Für Svenja, Michael, Sebastian und Bernd war es der erste Lauf in Straberg und sie waren von der Veranstaltung sehr angetan und meinten, dass wir das im nächsten Jahr wiederholen könnten.(Meine Rede)
Auf der Rückfahrt schien auf zufriedene Gesichter die Sonne. Ein schöner Nachmittag ging zu Ende.

Die Ergebnisse:
Sebastian: 09:29,8 (1800 Meter)
Svenja: 2. AK W 35: 29;39,8
Michael B.: 1. AK M 55: 24:11.9
Bernd B.: 1. AK M 65: 26:14,6
Michael M: 2. AK M 65: 31:32.8″

Vereinsmeisterschaft beim Silvesterlauf 2014

Auch in diesem Jahr haben wir am letzten Tag des Jahres die Vereinsmeisterschaft ausgetragen- wir haben halt das Training des gesamten Jahres auf diesen Tag ausgerichtet ;-)

Wie in den Jahren zuvor war der zweite Startblock beim Silvesterlauf des TuS rrh. über 10 Kilometer der geeignete Rahmen für die über zwanzig LLG´ler im Einzelwettbewerb und eine Staffel. Nach dem Startschuss im Stadion mussten drei Runden über zum Teil sehr nasse Parkwege und wieder durch das Stadionrund absolviert werden. Bei jedem Durchlauf des Stadions wurden die Läuferinnen und Läufer im auffallenden Apfelshirt dabei nicht nur vom offiziellen Sprecher, sondern auch von den mitgereisten Fans aus den Reihen der LLG 80 begrüßt und angefeuert. Das half sehr und alle haben ihr Bestes gegeben!
Im Ziel waren dann Gertrud Jansen und Stephan Mannheim die schnellsten Finisher des Vereins, alle Ergebnisse sind weiter unten zu finden.

Aber was wäre der Silvesterlauf ohne das Procedere nach dem Lauf? Walter hatte wieder kleine Präsente für eine interne Verlosung mitgebracht. Dann aber haben Gisela und Winfried es sich auch diesmal nicht nehmen lassen und so gab es für alle LLG´ler und Freunde einen leckeren Schluck Sekt zum tollen Abschluss des Laufjahres 2014. Dafür ging an die Beteiligten ein herzlicher Dank!

Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft der LLG 80 Nordpark Köln am 31.12.2014 im Rahmen des 10 km-Silvesterlaufes Tus rrh.:

Frauen
1. und Vereinsmeisterin Gertrud Jansen W50 49:00 Min.
2. Svenja Domeier W35 49:46 Min.
3. Anne Kruse W55 56:54 Min.
4. Disi Altenberg W45 57:41 Min.
5. Rosi Fetten W60 58:31 Min.
6. Gisela Batzen W65 59:41 Min.
7. Dagmar Schmidgen W45 61:40 Min.
8. Monika Gompert W55 62:06 Min.

Männer
1. und Vereinsmeister Stephan Mannheim M35 42:08 Min.
2. Heijo Fetten M60 43:33 Min.
3. Michael Kruse M45 46:56 Min.
4. Uwe Döring M55 47:16 Min.
5. Jürgen Cremer M50 47:38 Min.
6. Michael Boksch M55 47:50 Min.
7. Bernd Birkenfeld M65 48:15 Min.
8. Klaus Jansen M55 49:32 Min.
9. Johannes Liebelt M60 53:53 Min.
10. Michael Mannheim M65 53:57 Min.
11. Walter Becker M70 55:38 Min.
12. Claus Ott M60 64:24 Min.
Markus Bulla (Gast) M30 64:20 Min.

In der Teamstaffel erreichten Winfried Bulla, Gisela Bulla und Manfred Schoss in 1:04:22 Std. den Platz 26.

In den sieben Bergen

Michael Mannheim lässt uns mental an seinem Lauf und den Eindrücken teilhaben.

“Sonntag 14. Dezember 2014: Siebengebirgshalbmarathon. Um 9:00 Uhr wurde gestartet: Das hieß: 6:00 Uhr aufstehen, frühstücken, 66 Km ( gleiche Entfernung wie nach Marienhagen) bis nach Aegidienberg.
Bei dem Überblick über die Teilnehmerliste fiel auf, dass sehr viele ältere Läufer und Läuferinnen angemeldet waren.

Bei 1°, trockenem, leicht nebligem Wetter – also ideales Laufwetter ging’s los.
Die Strecke ist wunderschön: nur zum Schluss gibt es 1Km Straße, ansonsten nur Waldwege: Vorbei an murmelnden Bachläufen, beschneiten Tannenspitzen und Gräsern am Wegesrand, kleinen Tannenschluchten. ( Die schönste Strecke, seit dem ich laufe.) Die Steigungen sind nicht unerheblich, aber wie schon bei unseren letzten Läufen waren sie – zumindest für mich – gut zu meistern.
Ziel war das Bürgerhaus.
Dort wurde man ordentlich verpflegt und sehr pünktlich, 2,5 Stunden nach dem Start gab es schon die Siegerehrung.
Die Ergebnisse waren schon bemerkenswert: Die vielen älteren Teilnehmer liefen tolle Zeiten. Mit meinen 2:06:36 war ich bei dem Streckenprofil sehr zufrieden, damit war ich aber nur 6. von insgesamt 10 Teilnehmern in meiner Altersklasse.
Und man glaubt es kaum: Auf dem Weg nach Hause schien die Sonne, was den schönen Vormittag noch unterstrich.”

Glühweinlauf in Marienhagen

Michael Mannheim schreibt zum Lauf des Monats am 29.11.2014:

Ein NOVUM

Das war unser Lauf des Monats November. Für alle, bis auf Wendel, der in der Nähe wohnt und familiäre Bindungen zu dem Veranstaltungsort Marienhagen hat, ein unbekannter Ort mit unbekannter Strecke. Wir waren zahlreich und in verschiedenen Klassen vertreten: Nordic Walker, 5 Km und 10 Km- Strecke. Foto: Thomas Boelter
Als wir im Startbereich ankamen, standen dort zu unserer Überraschung Willi und Lotti Pauly. Willi in LLG- Bekleidung. Er wolle hier trainieren. Wir konnten ihn aber nicht überreden, am Jedermann-Lauf teilzunehmen. Ich vermute auch eher, dass Willi nicht zum Trainieren gekommen war, sondern um seine alten Vereinskameraden zu treffen und zu unterstützen. Wie häufig stehen Willi und Lotti an der Strecke und feuern uns an: beim Köln- Marathon, beim Silvesterlauf, dem Oswald-Hirschfeld-Lauf, dem Sengbachtalsperrenlauf …..

Für unsere Nordic Walker Pia und Manfred ging es dann auch schon an den Start.

Anschließend holten wir unsere Startunterlagen. Das Wetter hatte mit den Voraussagen aber auch gar nichts gemein: 5 Stunden Sonne waren angekündigt, keine einzige Minute gab es; dazu herrschte ein kräftiger Wind, so dass die gefühlte Temperatur sich nahe an der Null Grad Grenze befand.
Nachdem Winfried gut im Ziel des 5 Km- Laufs angekommen war, ging es auch für uns los. Die Strecke führt vorwiegend durch Waldgebiet und ist recht anspruchsvoll, will sagen: es gibt schöne lange Steigungen. Aber durchtrainiert wie wir bei der LLG sind, war das auch für uns Flachlandtiroler zu schaffen.
Die Siegerehrung fand auf dem Weihnachtsmarkt statt. Also auf zum Weihnachtsmarkt, dort den Bon für einen Glühwein eingetauscht, gefroren und gewartet. Die Ehrungen zogen sich gewaltig in die Länge, so dass wir dann auch so langsam die Heimreise antraten.

Mein Fazit: Schöne Strecke, gute Organisation, weite Entfernung (von mir 66 Km), in die Länge gezogenen Siegerehrung in der Kälte, die Kapazität der Infrastruktur reicht kaum: ein sehr kleiner Raum für die Startunterlagen, ein sehr kleiner Raum, in dem das Kuchen-Buffet aufgebaut war, die Anzahl der Toiletten war mehr als überschaubar und für die etwas später ins Ziel Kommenden war nur noch kaltes Wasser (Ich liebe das!!) vorhanden.
Im Vergleich dazu der Lauf in Eikamp eine Woche früher: viel näher, mindestens genau so schöne Strecke, kleineres Teilnehmerfeld bei größeren Räumlichkeiten, bessere Parkplatzsituation, eindrucksvollere Siegerehrung ( stimmt’s, Pia und Manfred?)

Die Ergebnisse:

Nordic Walker:
Pia Rupp: 01:03:03
Manfrd Schoss: AK 1: 00:57:48

5 Km- Lauf:
Winfried Bulla: AK 1: 00:33:28

10 Km- Lauf:
Walter Becker: AK 1: 01:00:04
Thomas Boelter: 00:53:25
Ralpf Boer: 01:08:30
Uwe Döring: AK 3: 00:50:55
Michael Mannheim: AK 2: 00:55:48
Wendel Mispelkamp: AK 3: 00:50:27
Edith Fischer: AK 3: 00:59:57
Anne Kruse: AK2: 01:00:04
Dagmar Schmidgen: 01:06:25
Patricia Schnitzler: AK 3: 01:00:04 ”

Rund um Eikamp ab 15.11 Uhr …

Am 22.11.2014 startete der 33. Adventslauf des TV Eikamp. Pia Rupp und Manfred Schoss hatten sich für Nordic Walking entschieden, Heijo Fetten und Michael Mannheim für den Hauptlauf. Ein wenig Zahlenspielerei (11,22,33) und sowohl die räumliche Nähe zu Köln (Karnevalshochburg) als auch die kalendarische Nähe zum 11.11. (Karnevalsbeginn) waren Grund für die Veranstalter des Traditionslaufs, die einzelnen Läufe jeweils um 11 Minuten nach der vollen Stunde zu starten.

Die Idee war gut, doch uns Läufern blieb auf der hügeligen Strecke über 9 Kilometer dann doch ein wenig die Luft weg und wir hätten unterwegs bei den Bergaufpassagen kaum eine noch so gute karnevalistische Einlage würdigen können! Spaß hatten wir LLG´ler erst oder doch bei der anschließenden Siegerehrung! Denn sowohl Pia als auch Manfred gewannen ihren Wettbewerb und jeder erhielt eine Sektflasche, Heijo konnte in der Altersklasse M 60 den ersten Platz (und eine Sektflasche) für sich verbuchen, während Michael durch die 10-Jahres-Wertung des Veranstalters (M 30, M40, M 50, …) in der M 60 gewertet “nur” den achten Platz belegte.
Und Manfred wurde zudem als ältester Teilnehmer geehrt, er durfte eine weitere Sektflasche mit nach Hause nehmen.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass erstens die Streckenführung rund um Eikamp zwar anstrengend, aber auch schön ist; zweitens die Organisation in Eikamp gut ist und drittens ein Ausflug nach Eikamp vor die Kölner Stadtgrenze lohnt, denn auch dort gibt es Lauforganisatoren, in deren Adern ab dem 11.11. karnevalistisches Blut fließt!