Vereinsmeisterschaft beim Silvesterlauf 2014

Auch in diesem Jahr haben wir am letzten Tag des Jahres die Vereinsmeisterschaft ausgetragen- wir haben halt das Training des gesamten Jahres auf diesen Tag ausgerichtet ;-)

Wie in den Jahren zuvor war der zweite Startblock beim Silvesterlauf des TuS rrh. über 10 Kilometer der geeignete Rahmen für die über zwanzig LLG´ler im Einzelwettbewerb und eine Staffel. Nach dem Startschuss im Stadion mussten drei Runden über zum Teil sehr nasse Parkwege und wieder durch das Stadionrund absolviert werden. Bei jedem Durchlauf des Stadions wurden die Läuferinnen und Läufer im auffallenden Apfelshirt dabei nicht nur vom offiziellen Sprecher, sondern auch von den mitgereisten Fans aus den Reihen der LLG 80 begrüßt und angefeuert. Das half sehr und alle haben ihr Bestes gegeben!
Im Ziel waren dann Gertrud Jansen und Stephan Mannheim die schnellsten Finisher des Vereins, alle Ergebnisse sind weiter unten zu finden.

Aber was wäre der Silvesterlauf ohne das Procedere nach dem Lauf? Walter hatte wieder kleine Präsente für eine interne Verlosung mitgebracht. Dann aber haben Gisela und Winfried es sich auch diesmal nicht nehmen lassen und so gab es für alle LLG´ler und Freunde einen leckeren Schluck Sekt zum tollen Abschluss des Laufjahres 2014. Dafür ging an die Beteiligten ein herzlicher Dank!

Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft der LLG 80 Nordpark Köln am 31.12.2014 im Rahmen des 10 km-Silvesterlaufes Tus rrh.:

Frauen
1. und Vereinsmeisterin Gertrud Jansen W50 49:00 Min.
2. Svenja Domeier W35 49:46 Min.
3. Anne Kruse W55 56:54 Min.
4. Disi Altenberg W45 57:41 Min.
5. Rosi Fetten W60 58:31 Min.
6. Gisela Batzen W65 59:41 Min.
7. Dagmar Schmidgen W45 61:40 Min.
8. Monika Gompert W55 62:06 Min.

Männer
1. und Vereinsmeister Stephan Mannheim M35 42:08 Min.
2. Heijo Fetten M60 43:33 Min.
3. Michael Kruse M45 46:56 Min.
4. Uwe Döring M55 47:16 Min.
5. Jürgen Cremer M50 47:38 Min.
6. Michael Boksch M55 47:50 Min.
7. Bernd Birkenfeld M65 48:15 Min.
8. Klaus Jansen M55 49:32 Min.
9. Johannes Liebelt M60 53:53 Min.
10. Michael Mannheim M65 53:57 Min.
11. Walter Becker M70 55:38 Min.
12. Claus Ott M60 64:24 Min.
Markus Bulla (Gast) M30 64:20 Min.

In der Teamstaffel erreichten Winfried Bulla, Gisela Bulla und Manfred Schoss in 1:04:22 Std. den Platz 26.

In den sieben Bergen

Michael Mannheim lässt uns mental an seinem Lauf und den Eindrücken teilhaben.

“Sonntag 14. Dezember 2014: Siebengebirgshalbmarathon. Um 9:00 Uhr wurde gestartet: Das hieß: 6:00 Uhr aufstehen, frühstücken, 66 Km ( gleiche Entfernung wie nach Marienhagen) bis nach Aegidienberg.
Bei dem Überblick über die Teilnehmerliste fiel auf, dass sehr viele ältere Läufer und Läuferinnen angemeldet waren.

Bei 1°, trockenem, leicht nebligem Wetter – also ideales Laufwetter ging’s los.
Die Strecke ist wunderschön: nur zum Schluss gibt es 1Km Straße, ansonsten nur Waldwege: Vorbei an murmelnden Bachläufen, beschneiten Tannenspitzen und Gräsern am Wegesrand, kleinen Tannenschluchten. ( Die schönste Strecke, seit dem ich laufe.) Die Steigungen sind nicht unerheblich, aber wie schon bei unseren letzten Läufen waren sie – zumindest für mich – gut zu meistern.
Ziel war das Bürgerhaus.
Dort wurde man ordentlich verpflegt und sehr pünktlich, 2,5 Stunden nach dem Start gab es schon die Siegerehrung.
Die Ergebnisse waren schon bemerkenswert: Die vielen älteren Teilnehmer liefen tolle Zeiten. Mit meinen 2:06:36 war ich bei dem Streckenprofil sehr zufrieden, damit war ich aber nur 6. von insgesamt 10 Teilnehmern in meiner Altersklasse.
Und man glaubt es kaum: Auf dem Weg nach Hause schien die Sonne, was den schönen Vormittag noch unterstrich.”

Glühweinlauf in Marienhagen

Michael Mannheim schreibt zum Lauf des Monats am 29.11.2014:

Ein NOVUM

Das war unser Lauf des Monats November. Für alle, bis auf Wendel, der in der Nähe wohnt und familiäre Bindungen zu dem Veranstaltungsort Marienhagen hat, ein unbekannter Ort mit unbekannter Strecke. Wir waren zahlreich und in verschiedenen Klassen vertreten: Nordic Walker, 5 Km und 10 Km- Strecke. Foto: Thomas Boelter
Als wir im Startbereich ankamen, standen dort zu unserer Überraschung Willi und Lotti Pauly. Willi in LLG- Bekleidung. Er wolle hier trainieren. Wir konnten ihn aber nicht überreden, am Jedermann-Lauf teilzunehmen. Ich vermute auch eher, dass Willi nicht zum Trainieren gekommen war, sondern um seine alten Vereinskameraden zu treffen und zu unterstützen. Wie häufig stehen Willi und Lotti an der Strecke und feuern uns an: beim Köln- Marathon, beim Silvesterlauf, dem Oswald-Hirschfeld-Lauf, dem Sengbachtalsperrenlauf …..

Für unsere Nordic Walker Pia und Manfred ging es dann auch schon an den Start.

Anschließend holten wir unsere Startunterlagen. Das Wetter hatte mit den Voraussagen aber auch gar nichts gemein: 5 Stunden Sonne waren angekündigt, keine einzige Minute gab es; dazu herrschte ein kräftiger Wind, so dass die gefühlte Temperatur sich nahe an der Null Grad Grenze befand.
Nachdem Winfried gut im Ziel des 5 Km- Laufs angekommen war, ging es auch für uns los. Die Strecke führt vorwiegend durch Waldgebiet und ist recht anspruchsvoll, will sagen: es gibt schöne lange Steigungen. Aber durchtrainiert wie wir bei der LLG sind, war das auch für uns Flachlandtiroler zu schaffen.
Die Siegerehrung fand auf dem Weihnachtsmarkt statt. Also auf zum Weihnachtsmarkt, dort den Bon für einen Glühwein eingetauscht, gefroren und gewartet. Die Ehrungen zogen sich gewaltig in die Länge, so dass wir dann auch so langsam die Heimreise antraten.

Mein Fazit: Schöne Strecke, gute Organisation, weite Entfernung (von mir 66 Km), in die Länge gezogenen Siegerehrung in der Kälte, die Kapazität der Infrastruktur reicht kaum: ein sehr kleiner Raum für die Startunterlagen, ein sehr kleiner Raum, in dem das Kuchen-Buffet aufgebaut war, die Anzahl der Toiletten war mehr als überschaubar und für die etwas später ins Ziel Kommenden war nur noch kaltes Wasser (Ich liebe das!!) vorhanden.
Im Vergleich dazu der Lauf in Eikamp eine Woche früher: viel näher, mindestens genau so schöne Strecke, kleineres Teilnehmerfeld bei größeren Räumlichkeiten, bessere Parkplatzsituation, eindrucksvollere Siegerehrung ( stimmt’s, Pia und Manfred?)

Die Ergebnisse:

Nordic Walker:
Pia Rupp: 01:03:03
Manfrd Schoss: AK 1: 00:57:48

5 Km- Lauf:
Winfried Bulla: AK 1: 00:33:28

10 Km- Lauf:
Walter Becker: AK 1: 01:00:04
Thomas Boelter: 00:53:25
Ralpf Boer: 01:08:30
Uwe Döring: AK 3: 00:50:55
Michael Mannheim: AK 2: 00:55:48
Wendel Mispelkamp: AK 3: 00:50:27
Edith Fischer: AK 3: 00:59:57
Anne Kruse: AK2: 01:00:04
Dagmar Schmidgen: 01:06:25
Patricia Schnitzler: AK 3: 01:00:04 ”

Rund um Eikamp ab 15.11 Uhr …

Am 22.11.2014 startete der 33. Adventslauf des TV Eikamp. Pia Rupp und Manfred Schoss hatten sich für Nordic Walking entschieden, Heijo Fetten und Michael Mannheim für den Hauptlauf. Ein wenig Zahlenspielerei (11,22,33) und sowohl die räumliche Nähe zu Köln (Karnevalshochburg) als auch die kalendarische Nähe zum 11.11. (Karnevalsbeginn) waren Grund für die Veranstalter des Traditionslaufs, die einzelnen Läufe jeweils um 11 Minuten nach der vollen Stunde zu starten.

Die Idee war gut, doch uns Läufern blieb auf der hügeligen Strecke über 9 Kilometer dann doch ein wenig die Luft weg und wir hätten unterwegs bei den Bergaufpassagen kaum eine noch so gute karnevalistische Einlage würdigen können! Spaß hatten wir LLG´ler erst oder doch bei der anschließenden Siegerehrung! Denn sowohl Pia als auch Manfred gewannen ihren Wettbewerb und jeder erhielt eine Sektflasche, Heijo konnte in der Altersklasse M 60 den ersten Platz (und eine Sektflasche) für sich verbuchen, während Michael durch die 10-Jahres-Wertung des Veranstalters (M 30, M40, M 50, …) in der M 60 gewertet “nur” den achten Platz belegte.
Und Manfred wurde zudem als ältester Teilnehmer geehrt, er durfte eine weitere Sektflasche mit nach Hause nehmen.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass erstens die Streckenführung rund um Eikamp zwar anstrengend, aber auch schön ist; zweitens die Organisation in Eikamp gut ist und drittens ein Ausflug nach Eikamp vor die Kölner Stadtgrenze lohnt, denn auch dort gibt es Lauforganisatoren, in deren Adern ab dem 11.11. karnevalistisches Blut fließt!

Tolle Laufbedingungen und erfolgreiche LLG´ler!

Der Bonner Herbsthalbmarathon war nicht nur in früheren Jahren ein angesagter Lauf im Kalender der Aktiven der LLG 80: Beim 37.Lauf am 8.November 2014 waren sieben Läuferinnen und Läufer unter den Finishern dieser Veranstaltung.

Obwohl der Streckenlänge nach Angaben der Organisatoren 190 Meter bis zur offiziellen Halbmarathondistanz fehlen, obwohl es nur bei Kilometer 10 und dann im Ziel Getränke gibt und obwohl am gleichen Tag und am Folgetag Laufveranstaltungen im Bonner Raum stattfinden, waren doch 131 Läuferinnen und Läufer im Ziel. Alle hatten die Streckenführung ausschließlich durch Waldgebiet bei herrlich sonnigem, wenn auch kühlem Wetter genossen. Die abschließende warme Dusche beendete dann den Samstagvormittag und wir konnten entspannt den Heimweg antreten.

Die Ergebnisse der LLG´ler:

25. Heijo Fetten, 1. M 60, 1:34:05 Std.
59. Bernd Birkenfeld, 1. M 65, 1:44:16 Std.
67. Uwe Döring, 3. M 55, 1:47:28 Std.
102.Svenja Domeier, 3. W 35, 1:57:47 Std.
103.Michael Mannheim, 2.M 65, 1:58:31 Std.
112.Ute Schaaf, 5. W 45, 2:03:20 Std.
120.Walter Becker, 1. M 70,2:07:06 Std.

Ein Dank gilt noch Michael, der die Fahrgemeinschaften gut organisiert hatte!

Ein schöner Lauf an einem herrlichen Tag!

Der Sportwart Michael Mannheim berichtet vom Lauf des Monats, dem Refrather Herbstlauf am 19.10.2014.

“Welch tolle äußeren Bedingungen:
Die Sonne schickte ihre wärmenden Strahlen durch den farbenreichen Herbstwald.

Wir 10 Km-Läufer konnten noch rechtzeitig Winfried, der die 5 Km lief, anspornen und hatten dann Zeit, uns in den Trubel der vielen Teilnehmer zu stürzen, alte Bekannte zu begrüßen und uns in der Sonne zu wärmen. Pünktlich fiel der Startschuss und dann ging es auf die Wendepunktstrecke. Auf trockenem Untergrund liefen wir die gleiche Strecke wie die der alten, leider eingestellten, Winterlaufserie vom TUS. Leider bekam ich keine Zwischenzeit zugerufen, da die Herren gerade anderweitig beschäftigt waren.
Trotz des Schattens der Bäume war es sehr warm, so dass das Trägerhemd die bessere Kleidungsalternative gewesen wäre.

Die Zeitnahme war etwas sonderbar: Trotz Transponder rief man den Mitarbeitern an den Computern die jeweilige Startnummer, die das Ziel passierte, zu und man sollte anschließend die Transponder abgegeben. Der Sinn hat sich mir nicht ganz erschlossen; jedenfalls gab es bis Montag Abend immer noch keine Ergebnisse im Netz. Erst am Dienstag früh erschienen sie.

Alle waren wir mit unseren Ergebnissen und dem famosen Wetter mehr als zufrieden. (Insgesamt gab es genau 600 Finisher.)

Hier die Ergebnisse:
5 Km:
Winfried Bulla 0:31:16 (1.AK)

10 Km:
Svenja Domeier 0:51:26
Patricia Schnitzler 0:58:15 (2.AK)
Anne Kruse: 1:00:09 ( fand also den Weg ins Ziel und war nur 1 Sekunde hinter der 3. ihrer AK.)
Dagmar Schmidgen 1:01:03
Hubertine Wallrath 1:05:05

Peter Altenberg 0:46:48
Uwe Döring 0:47:11
Wendel Mispelkamp 0:49:39
Michael Mannheim 0:51:50
Walter Becker 0:54:42 (1.AK)”

Zwei LLG´ler auf dem Siegerpodest!

Pia Rupp schreibt zum Erfolg beim Hambacher Herbstwaldlauf:

“In freudiger Erinnerung an den LLG-Vereinsausflug 2013 in den Rhein-Erft-Tagebau macht sich das Nordic Walking-Duo Manfred und Pia am 19. Oktober 2014 auf den erlebnisreichen Weg zum 55. Hambacher Herbstwaldlauf.
Anlass zum Staunen bietet der mit den „Bäumen des Jahres“ bepflanzte Lärmschutzwall der BAB 4. In weiser Voraussicht hat sich das Sportlerpaar an diesem Sonntagmorgen zeitig auf den Weg gemacht. So geschieht es auch, dass das Navi nahe dem Ziel den Weg über einen ausgedehnten Grünstreifen anzeigt. Unbeirrt setzen die Beiden ihre Fahrt auf der Straße fort, lernen etwas desorientiert nette auskunftsfreudige Radler kennen, die das Auffinden des Startplatzes auf der Sophienhöhe ermöglichen.

Bei strahlender Sonne finden die Walker eine überschaubare lockere anmutende Sportlergemeinde vor. Der erste Blick auf die „Hausmannskost“ lässt bereits das Wasser im Munde zusammen laufen für das Mahl nach der sportlichen Anstrengung. Doch anstrengend konnten Manfred und Pia ihren 7,06 km langen Nordic Walk nicht empfinden. Wie bei fast allen gemeinsamen Starts zeigt Manfred seiner Mitläuferin geschwind den Rücken, während diese verträumt den ersten Abzweig auf der Strecke zu nehmen und Dank aufmerksamer Spaziergänger nur 40 m zusätzlich absolviert. Nichts desto trotz ist der Weg ein Genuss. Weicher Waldboden lässt die Füße besonders gerne abrollen. Die Startergruppe zieht sich rasch auseinander, so dass der Eindruck entsteht, diesen herrlichen Wald alleine erleben zu dürfen.
Als Pia den Publikumsbeifall für die ersten Finisher hört, ist klar – das Ziel naht. Der bereits umjubelte Manfred läuft Pia entgegen und begleitet sie ganz im Schrittkommando der Urwaldbrigade des Duschungelbuches per verbalem Doping über die Ziellinie.
Der Jubel für das LLG-Duo wiederholt sich bei der Siegerehrung. Zum ersten Mal in ihrer Laufkarriere darf Pia auf die oberste Stufe des Siegerpodestes für die Damen. Was für ein wunderbares Gefühl, das lange, lange vor ihr viele LLG-Läufer_innen erleben durften. Manfred präsentiert sich routiniert auf Platz 2 der Herren auf der Siegertreppe.

Die Gedanken der LLG-Gewinner befinden sich bei den Vereinskameraden_innen der LLG 80 Nordpark Köln, welche am selben Tag am traditionellen Lauf Monats teilnehmen und ihre Erfolge feiern.”

Erfolgreiche LLG´ler beim Zonser Nachtlauf

Der Zonser Nachtlauf ist seit vielen Jahren beliebtes Ziel der LLG 80. Am 26.09.2014 zog es wieder 15 LLG´ler dorthin um die 3,1 Meilen oder die 7 Meilen zu bewältigen. Das Wetter war angenehm, die Temperaturen sehr läuferfreundlich.

Es hat schon etwas, wenn du vom Start um 20.00 Uhr von dem gut beleuchteten Sportplatz in die Dunkelheit hinein läufst. Plötzlich ist alles anders: es fehlt die optische Kontrolle, du kannst den Laufweg nur selten richtig erkennen und es fehlt dir das Gefühl für die eigene Laufgeschwindigkeit. Erst wenn die Atmung heftig wird, merkst du, dass dein Tempo zu hoch ist. Also langsamer laufen und die Umgebung stärker wahrnehmen. Dutzende Fackeln haben die Veranstalter aufgestellt, rund um die Feste Zons auf Kopfsteinpflaster erinnert das beinahe an mittelalterliche Umgebung- zumal dort keine Autos auf den Straßen sind. Dafür aber applaudierendes Publikum, das uns Läufer und Läuferinnen feiert und anspornt. Dann wieder ein Spalier von lodernden Fackeln, da könnte beinahe eine mystische Stimmung aufkommen, wäre da nicht wieder die eigene schwere Atmung, weil du wieder zu schnell geworden bist. Jetzt läufst du auf dem Weg neben der Landstraße, der Verkehr ruht und es geht nach einer scharfen Rechtskurve auf den letzten Kilometern über Feldwege zurück zum Sportplatz. Und auch hier freut sich das Publikum mit dir, weil du das Tempo bis zum Zieleinlauf verschärfst.

Nach dem Duschen und einer Erholungspause gibt es in der Sporthalle die Siegerehrung, die diesmal für fünf LLG´ler den Aufstieg auf das Treppchen bedeutet!

Die Ergebnisse der LLG80-Teilnehmer (insg. 359 Finisher) über 3,1 Meilen

Pl. 179 Bulla, Winfried PL.3 M70 29:42,1 Min.
PL. 315 Rupp, Pia PL.10 W50 36:02,9 Min.
PL. 317 Bulla, Gisela PL. 2 W65 36:13,7 Min.

Die Ergebnisse der LLG80-Teilnehmer (insg. 1156 Finisher) über 7 Meilen

Pl. 52 Mannheim, Stephan M35 00:48:07
Pl. 78 Fetten, Heijo Pl. 2M60 00:50:04
Pl. 210 Boelter, Thomas Pl. 30 M50 00:55:14
Pl. 229 Houben, Rudolf Pl. 8 M55 00:55:45
Pl. 234 Kroggel, Nicole Pl. 5 W45 00:55:46
Pl. 358 Mannheim, Michael Pl. 2 M65 00:59:00
Pl. 386 Nagelschmidt, Achim Pl.15 M55 00:59:52
Pl. 403 Becker, Walter Pl. 2 M70 01:00:12
Pl. 404 Kruse, Michael Pl. 91 M45 00:58:59
Pl. 726 Döring, Uwe Pl. 40 M55 01:06:50
Pl. 912 Fetten, Rosi Pl. 9 W60 01:10:41
Pl. 982 Boer, Ralph Pl. 52 M55 01:13:32

Ein Tag am Meer ….

Wenn der Vater mit dem Sohne (oder war es in diesem Falle umgekehrt?) etwas unternimmt, dann können beide was erleben. Stephan Mannheim schreibt aus der Sicht des Sohnes:

“Wie es sich zu einem ordentlichen Sommerurlaub gehört, muss man natürlich möglichst viel Zeit am Strand verbringen.

Was liegt da näher, als bei einem Crosslauf teilzunehmen, dessen Start/Zielbereich fussläufig vom Badelaken aus zu erreichen ist. Also haben sich Stephan und Michael Mannheim gedacht, den angenehmen Urlaub an der Nordseeküste mit einer der Figur nützlichen Sportveranstaltung zu kombinieren: Dem Friesencross.
Die Strecke, so suggerierte die Karte war denkbar einfach durch Dünen, Sand und ein bisschen Watt mit mehr oder weniger Wasser, je nachdem wie schnell man läuft….
Gesagt, getan. Und so starteten wir mit 208 anderen Teilnehmern über die 10 km Distanz.

Es ging relativ schnell in die Dünen und an den Strand, der bis dahin so wunderbar feinsandig gewesen war, wenn man barfuß und in Muße darüber ging, und plötzlich jeden Schritt bremste und die Beine schwer werden ließ. Was folgte, war der (nicht ganz maßstabgerechten) Karte nicht zu entnehmen: eine (Tor)tour durchs Wattenmeer, bei der man fast die nächstgelegene ostfriesische Insel erreichte. Auch jetzt zeigte sich wieder die unterschiedliche Wahrnehmung der Umgebung: war man bis dahin durchs Watt gegangen und freute sich über das Quietschen und Quatschen des Schlicks zwischen den Zehen, so kämpfte man nun gegen die raue Natur an. Passagen, auf denen man bis zu den Knien oder tiefer einsank, Untergrund, der den Namen nicht verdiente und fiese Wattwürmer, die einem die Schuhe auszogen!

Doch all das konnte uns nicht davon abhalten, in 49:14 min, bzw. 1:01:13 h das Ziel vermatscht aber wohlbehalten zu erreichen.

P.S.: Der Sportwart war doch glatt inkognito unterwegs…..es sei ihm verziehen; er hatte Urlaub.”

Ein besonderes Lauferlebnis französischer Art …

Michael Mannheim verdanken wir den Bericht zu einem Lauf am 28.06.2014:

“Olala vive le petit medoc!
Das war unser Motto vom Lauf dieses Monats in Königswinter durch die Weinberge mit den 5 Verpflegungsständen, die Rot- und Weißwein, lieblich und trocken, Häppchen und Honig, Wurst und Brötchen unterwegs auf der 3,
6 Km langen Strecke anboten.
Nur die vom Lauffieber gepackten absolvierten die Runde dreimal, wobei natürlich die Gaumenfreuden erheblich zu kurz kamen. Wir 12 Genussläufer (Dagmar, Renate, Pia, Hubertine, Patricia, Gisela, Bernd, Winfried, Michael B., Michael M., Wendel) fuhren beinahe komplett schon sehr früh mit dem Zug, damit wir ohne Promilleprobleme genießen konnten. Wer verkleidet ins Ziel kam, erhielt im Ziel ein Rotweinglas und eine Flasche Rotwein “Petit Medoc”. Wer kein “Kostüm” hatte, wurde von unseren Frauen mit Blumenketten versorgt.
Auf dem Rundkurs war Winfried mit seinem Pferd klar im Vorteil, denn er orderte für sein Pferd auch immer ein Glas Wein. Einige Damen hatten wir schon am ersten Stand verloren. Sie hatten wohl ob des Weins Ort und Zeit vergessen und kamen eine kleine Ewigkeit später, aber äußerst gut gelaunt, im Ziel an.
Und dann wurde im Garten weiter gefeiert. Zwar war es schwierig, einen Korkenzieher aufzutreiben, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. So geriet die Apre Party zu einer feucht fröhlichen Angelegenheit, denn es regnete immer heftiger.
Zum Abschluss kehrten wir noch im Lokal zu einem Imbiss ein, bevor wir dann gemeinsam wieder die Heimreise antraten.”