Jede Menge zweite Plätze!

Michael hat die Erlebnisse und Ergebnisse des Sengbachtalsperrenlaufs vom 21. August 2022 festgehalten:

Angenehm kühl war es im Vergleich zu den Temperaturen der letzten Tage heute morgen mit 16°, als wir vier von der LLG 80 um 9:00 Uhr zum Sengbach-Talsperrenlauf antraten.
Silke und ich zu einer, Antonio und Rudolf zu zwei Runden.

Wir wünschten Antonio und Rudolf noch viel Vergnügen zu ihrem Lauf, und dann ging es für die beiden auch schon los.
Für uns fiel der Startschuss etwas später.

Wegen der vielen Baumfällungen der nicht standortgerechten Nadelbäume gab es einige sonnige Abschnitte; doch ein leichter Wind machte die höheren Temperaturen erträglich. Weniger schön waren die mit viel Schotter ausgebesserten Wege. Die Fahrzeuge der Waldarbeiten hatten wohl die Wege teilweise arg ramponiert.

Ein kurioses Ergebnis haben wir vier geschafft:
Jeder von uns wurde zweiter seiner Altersklasse.
Silke von 7, Rudolf von 3, Antonio von 6 und ich ebenfalls von 6 Teilnehmern.
Mit diesen Ergebnissen waren wir sehr zufrieden!

Noch ein bisschen Statistik, die Teilnehmerzahlen der letzten Jahre:
2018: 710
2019: 677
2022: 445 (das ist eine Drittel weniger! Dieser Rückgang der Teilnehmer zeichnete sich bei allen Läufen ab, die wir absolviert haben. )

Team Magenta-Lauf

Andrea schreibt zu dem schönen Lauf am 18. August 20022:

Team Magenta lud zum Afterjobrun rund um den Colonius. Trotz ungewöhnlicher Startzeit werktags um 17h – das schafft man fast nur, wenn man selbst für das pinke T arbeitet – waren 10 Läuferinnen und Läufer der LLG 80 am Start. Und obwohl es das TeamMagenta-Shirt mit den Startunterlagen geschenkt gab, trugen wir konsequent blau und fielen damit erstens aus dem Rahmen und zweitens positiv auf.Die 1,1km lange Runde konnte als “Kleiner Held” 3x, als “Route 66″ entsprechend 6x oder als “NintyNine” 9x gelaufen werden. Wir vertraten jede Distanz, teils laufend, teils walkend. Stimmung, Wetter und Verpflegung waren blendend. Im Nachzielbereich gab es kühle Getränke und heiße Snacks.

Und auch bei der Siegerehrung blieb das Treppchen nicht Pink, sondern wurde mehrfach blau gefärbt! Die Startgebühr kommt als Spende drei ausgewählten Projekten im Ahrtal zu Gute.
Fazit – Der nächsten Einladung folgen wir gerne wieder.

Nur noch vier Wochen bis zum Lauf am18. September 2022!

Es geht wieder los mit unserer beliebten Laufveranstaltung: Starts über 1 Kilometer für Kinder bis 10 Jahren und drei Streckenlängen werden für trainierte Läuferinnen und Läufer angeboten.

Wir möchten bei der 32. Veranstaltung im Naherholungsgebiet Fühlinger See nur ausgeschlafene Gäste begrüßen dürfen, daher sind die Startzeiten angepasst:
- Wer sich für die 10 Kilometerdistanz entscheidet, startet um 10:00 Uhr.
- Punkt 11:00 Uhr laufen die Kinder los.
- Um 11:05 Uhr erfolgt der Start für den 5 Kilometerlauf.
- Der Halbmarathon als Hauptlauf startet um 11:30 Uhr.

Für die ersten Drei jeder Altersklasse halten wir Sachpreise bereit. Für die ersten Drei jedes Laufs sind attraktive Medaillen vorgesehen.

Die Strecken führen über die Wege entlang der Regattastrecke und den angelegten Seen, sie sind eben und damit sehr schnell. Wie immer werden die Teilnehmer auf der jeweiligen Distanz und im Ziel gut versorgt. Nach dem Duschen bleibt dann noch genügend Zeit für eine kleine Stärkung und gemeinsame Gespräche (“Laufsimpeln”). Die ersten drei Sieger in jeder Altersklasse erhalten einen Sachpreis.

Die Startnummern werden am Veranstaltungstag ab 9:00 Uhr am Bootshaus ausgegeben. Es erfolgt die Netto-Zeitnahme mit Transpondern in der Startnummer,

Alle weiteren Informationen gibt´s auf dieser Homepage unter “Rund um den Fühlinger See”.

Dort findet ihr auch den Link, unter dem ihr euch anmelden könnt.

Nachtlauf 3.0

Am 12. August 2002 gab es den 3. Nachttrainingslauf für die Vereinsmitglieder der LLG 80. Der Start für die Walker und Läufer erfolgt zum Sonnenuntergang, es wird also in der Bewegung zunehmend dunkler. Mitgeführte Taschenlampen und Stirnleuchten sind da von großem Vorteil, denn die Strecke orientiert sich in keiner Weise an der üblichen Laufrunde und ist deshalb markiert. Andrea erklärte die Streckenführung und wies darauf hin, dass alle besonders aufmerksam laufen sollten, denn es seien unterwegs drei besondere Steine auf dem Weg zu finden. Wer einen der Steine fände und nach dem Zieleinlauf abgab, für den sollte es eine Überraschung geben. Da hieß es also doppelt aufmerksam zu sein.

Andrea, Elisa, Lydia und Oliver hatten wieder einmal viel Zeit in die Vorbereitung investiert und so konnten wir knapp acht Kilometer auf einer toll präparierten Strecke laufen! Manch einer wunderte sich über die vielen Möglichkeiten der Kombination der Laufwege, deshalb war Teamwork angesagt und es fanden sich schnell gemeinsam laufende Gruppen. Die Hitze des Tages war jetzt nach 21:00 Uhr gut erträglich, es machte wirklich großen Spaß die Füße voreinander zu setzen.Trotzdem waren wir sehr durstig geworden: Wer im Ziel angekommen war, dem boten die Helfer zuerst einmal Getränke. Nachdem bald alle wieder “salonfähig” waren, begann der sehr angenehme Teil der Veranstaltung, denn neben den Getränken gab es leckere selbstgemachte Snacks, die sehr gut schmeckten! Es war wirklich an alles gedacht und so bekamen die vier Verantwortlichen ein großes Lob von allen. Mit dabei waren auch Lotti und Willi Pauly, die wie Walter und Bernd nicht liefen, sich aber genau so wohl fühlten wie die Aktiven.
Ach ja, die wunderschön bemalten Steine wurden auch gefunden: Monika, Rosi und Thomas waren mit Argusaugen gegangen und gelaufen und hatten die Steine wahrhaftig gefunden. Andrea hielt für die Finder eine schöne Überraschung bereit- je ein Glas Honig aus den Bienenkörben direkt an der Laufstrecke. Diese befinden sich im Bereich des Kilometers 1 vom Parkplatz aus. Den Imker hatte sie ausfindig gemacht und jetzt bereichern drei Gläser “Frühtracht” die Frühstückstische.

Wir haben noch einige Zeit bis zum späten Abend zusammen gesessen, gute Gespräche geführt und zum Schluss den vier Organisatoren nochmals einen ganz herzlichen Dank ausgesprochen!

Info Juli + August 2022

Wir wünschen unseren „Geburtstagskindern“ alles Gute zu ihrem Ehrentag!

4.7. Gisela B zum 75. Geburtstag
5.7. Manfred S
16.7. Bernhard G
17.7. Rudolf H
21.7. Miriam M
20.8. Jens B
24.8. Ulrike W

Und wieder einmal haben die Läuferinnen und Läufer der LLG 80 sehr erfolgreich an vielen Laufveranstaltungen teilgenommen. Wir freuen uns mit allen und gratulieren ganz herzlich zu den Erfolgen:

Beim Lauf des Monats am 5. Juni, dem Benrather Schlosslauf haben besonders Michael und Andrea tolle Einzelergebnisse erzielt. In der Mannschaftswertung mit 9 Läufern war LLG 80 Nordpark Köln die stärkste Gruppe beim 10 Km Lauf und belegte den 3., 6. und 7. Platz in dieser Kategorie. Die Laufberichte stehen auf der Homepage.

Am 10. Juni konnten Andrea und Michael beim der Gänseliesellauf wiederum tolle Ergebnisse erlaufen: Andrea wurde Zweite der Gesamtwertung der Frauen und Michael erreichte den 1. Platz der Altersklasse. Laufberichte stehen auf der Homepage.
Am gleichen Tag starteten Heike und Verena beim Abendlauf in Horrem.

Zwei Tage am 12. Juni später fand der EVL-Lauf statt. Katrin hat dazu einen Bericht geschrieben, der auf der Homepage veröffentlicht ist.
Ebenfalls am 12. Juni ist Pascal in Duisburg beim Marathonlauf gestartet. Er berichtet, dass es ein sehr heißer und anstrengender Lauf war, bei dem es genug Wasser, aber kaum Schatten gab.

Sieben auf einen Streich, so lautet nicht nur der Titel eines Märchens, sondern auch das Motto des diesjährigen EWE-Nordseelaufs vom 18.-25. Juni. Bei insgesamt sieben Starts auf verschiedenen Inseln waren bis zum letzten Zieleinlauf sieben Vereinsmitglieder dabei und erreichten tolle Platzierungen:
Andrea Hein wurde 7. der Gesamtwertung Frauen und 2. der Altersklasse;
Lydia Binsfeld wurde 12. der Gesamtwertung Frauen und 1. der Altersklasse;
Gabi Zange wurde 42. der Gesamtwertung Frauen und 4. der Altersklasse;
Heike Benzmüller wurde 43. der Gesamtwertung Frauen und 10. der Altersklasse;
Maria Schley wurde 47. der Gesamtwertung Frauen und 11. der Altersklasse;
Verena Hajek wurde 70. der Gesamtwertung Frauen und 4. der Altersklasse und Michael Mannheim wurde 124. Der Gesamtwertung Männer und 3. der AK

Bemerkenswert ist, dass sich einige am lauffreien Tag beim Gorch-Fock-Lauf in Wilhelmshafen auch noch angemeldet hatten und dort auch starteten!

Am 25. Juni war für Pascal das Startsignal in Reit im Winkel: Dort lief er die Sprungschanze hoch!

Der Lauf des Monats Juli ist im Ahrtal am Samstag, dem 9. Juli 2022 Wir haben den Verein schon zweimal unterstützt und erhalten als Dankeschön drei Freistarts. Zusätzlich steht uns das Schwimmbad nach dem Lauf kostenlos zur Verfügung. Angeboten werden ein 10 Km Lauf, Start 11:00 Uhr und Walking 7,5 Km, Start 11:15 Uhr.

Die beiden Läufe des Monats August sind der Volkslauf in Straberg am 13. August und der Lauf um die Sengbachtalsperre am 21. August.

Lydia, Maria, Marion, Heike und Andrea laden herzlich ein zum Sommernachtslauf 3.0 am Freitag 12.8. durch das Trainingsgelände. Gestartet wird pünktlich zum Sonnenuntergang um 20:59 Uhr am „Pilz“. Gerne mit Beleuchtung (Stirnlampe, Taschenlampe, Leuchtbänder) und jeder in seinem Tempo. Damit niemand im finsteren Wald abseits der üblichen Laufstrecke verloren geht, bitte nicht allein laufen. Die Runde wird etwa 8 Kilometer lang sein und ist somit für alle Walkende und Laufende geeignet. Flotte dürfen auch zweimal rum.
Im Ziel wird es Getränke und Snacks und Zeit zum Klönen geben. Wegen der Planung wird demnächst eine gesonderte Einladung über Doodle erfolgen.

Ich wünsche eine schöne Sommerzeit!

E n d l i c h !

Nach dem EVL-Halbmarathon in Leverkusen schreibt Katrin dazu:

“Eeeeeendlich….

…der Start zum EVL Halbmarathon stand kurz bevor… Darauf fieberte ich schon die ganzen zwei vergangenen Pandemiejahre hin.
Am Sonntag den 12.06.2022 konnte es also losgehen zum HM in Leverkusen. Start war um 9:00 Uhr und diesmal mit neuer Streckenführung. So fanden wir uns also am Morgen an der Bay-Arena in Leverkusen ein. Andrea und ich wurden zusammen von Olli zum Lauf gebracht (vielen lieben Dank noch mal dafür) Und pünktlich zum Lauf war das Wetter traumhaft, der Regen und die Kälte der vergangenen Tage war wie von Geisterhand verschwunden. Der EVL Lauf hat wohl eine Schönwetter-Garantie. Am Stadion war bereits viel Trubel, Aufregung und tolle Musik. Alle waren bester Laune und dank wunderbarer Stadion-Toiletten entfiel auch der bei mir sonst Übelkeit hervorrufende Gang auf die Dixis …

Hier trafen wir noch Lydia, Thomas, Verena und Stephan aus unserem Verein und sicherten uns eine optimale Startposition. Bei mir sollte es eine Zeit von am liebsten unter 1:49 werden, wie ich vollmundig hatte verlauten lassen. Meine Vereinskolleginnen/en wollten sich nicht so genau festlegen, da alle schon mehrere Läufe in der gleichen Woche mit Traumzeiten absolviert hatten, während ich ausgeruht an den Start ging.

Pünktlich um 9 Uhr ging es mit viel Trara und Konfettiregen los. In Leverkusen weiß man was Läufer/innen brauchen…Die Strecke war EVL typisch ambitioniert und mit 133 Höhenmetern immer wieder in langen Teilen ansteigend, schön waldig und häufig umsäumt von klatschenden Menschen. Das motiviert mich immer wieder aufs Neue. Durch die Umkehrung der Streckenführung konnte auch der sonst so berüchtigte „Sauerberg“ -er heißt vermutlich aber im echten Leben anders- von Kilometer 18 diesmal runtergerast statt raufgehechelt werden: Ein echt Megastarkes Gefühl. Nach dem wilden Bergablauf wurde ich auf ebener Strecke gebeten doch Platz zu machen, damit man an mir vorbeilaufen könne. Wie ihr Euch denken könnt, war es natürlich ein innerer Höhenflug, als ich die zwei Mitlaufenden ca. 30 Meter weiter wieder hinter mir lassen konnte… naja, für mich galt: nicht nur kurz mal bergab schnell, sondern auch auf ebener Strecke full power… Und so konnte die Strecke bei bester Verpflegung (alle 2 Kilometer war eine Verpflegungsstelle!) und mit viel Spaß gelaufen werden. Zumal nette Menschen am Wegesrand auch immer mal eine kalte Dusche spendierten, war auch für Abkühlung von oben gesorgt. Das Highlight des Laufes, die Durchquerung der Bay-Arena, war diesmal kurz vor dem Ziel als das Ende des Laufes bereits in Sicht war. Der eingespielte Jubel und die Musik in der Bay-Arena, wie natürlich auch unsere gut trainierten Beine, trugen uns bis ins Ziel. Die jubelnden Menschen dort versüßten uns den Zieleinlauf ebenfalls mit tosendem Beifall. So macht Ankommen doppelt Spaß. Im Ziel gab es für alle eine tolle Medaille und einen warmen Glückwunsch.

Und die von mir angestrebte Zielzeit? 1:49:33!!
34 Sekunden über der Wunschzeit, aber trotzdem persönliche Bestzeit und daher stolz, zufrieden und glücklich.

Fassbrause und andere Getränke nebst Bananen dienten zur Stärkung und die wunderbar heißen Duschen waren eine Wonne. Das gemütliche Beisammensein mit Getränken und Waffeln in Andreas und Ollis Garten rundeten den Lauf perfekt ab. Alles in allem war es also ein toller Lauf und für mich steht er schon dick im Kalender für nächstes Jahr… neue Zielzeit: vielleicht unter 1:48?…”

Es gibt doch noch Hoffnung!

Michael Mannheim dokumentiert seine Eindrücke beim Gänseliesellauf am 10. Juni 2022 in Leverkusen:

“Andrea hatte auf den Lauf aufmerksam gemacht und eigentlich wollte ich auch gar nicht teilnehmen, zumal ich zwei Tage zuvor die 10 Km beim Fliegerhorstlauf absolviert hatte. Aber 10 Km waren mir definitiv zu viel und nach Andreas Worten “Ich komme auch und feuere dich an” hatte ich mich für die 5 Km angemeldet.

Und wie versprochen waren Andrea mit Olli und Georgie zeitig da, Pascal und Monika kamen auch noch als Zuschauer vorbei und dann konnte es losgehen:
Vor dem Ziel hatten sich die drei positioniert und Andrea machte Fotos von mir zu Beginn der zweiten Runde.“Bin ich letzter?”, rief ich. “Nein, überhaupt nicht”, ertönte es. Also auf zur zweiten Runde, die dann sehr kurzweilig war. Schon wieder das Schild mit der Aufschrift 1 Km, da waren es also nur noch 1,5 Km bis ins Ziel. Es gab auch nicht im Zielbereich eine Getränkestelle, so dass ich bei der hohen Luftfeuchtigkeit froh war über die zwei privaten Getränkestellen der Zuschauer.

Ankunft, Gratulation und Zufriedenheit. Ich sei der 91. von insgesamt 179 Finishern gewesen. Das gibt mir Hoffnung für weitere Läufe, und die Zeit von unter 30 Minuten macht ebenfalls Mut.”

Auf zum Benrather Schlosslauf!

Der Lauf des Monats führte heute eine muntere Gruppe von LLG´lerinnen und LLG´lern zum Benrather Schlosslauf. Michael Mannheim und Andrea Hein schreiben dazu.

Michael: Nicht letzter- Wer hätte das gedacht?
Am Abend vorher noch eine schreckliche Wetterprognose: Gewaltige Regenmengen waren angekündigt und Unterstellmöglichkeiten gibt es dort nicht. Aber, es war nicht zu fassen. Die Meteorologen hatten wohl ihre Meinung geändert, als ich um 7:00 Uhr auf mein Handy schaute. Nur leichten Regen sollte es geben. Das erheiterte mein Gemüt und es konnte frohgemut losgehen. Uwe, Heike, Verena und Helmut waren meine Begleiter.
Kam auch wegen der Aufpflasterungen in der Tempo 30 Zone Kritik aus den hinteren Rängen, tat dies jedoch unserer Stimmung keinen Abbruch.
“Ist der der Parkplatz überdacht?” tönte es von den billigen PLätzen. “Was weiß ich! Ein Taxi steht auch schon für uns bereit für die 500 Meter!”
(Der Wunsch nach Überdachung war verständlich, sollte es doch nach dem Lauf Heikes Kuchen und Verenas Kekse und Getränke zu Verenas gestrigem Geburtstag geben.)
Andrea, Elisa, Antonio und Thomas waren ebenfalls dabei. Heikes Freundin Nina kam wie immer kurz vor dem Start dazu. Nachdem wir uns noch alle bei der AOK mit nützlichen Kleinodien eingedeckt hatten, konnten wir starten. Aber zuerst applaudierten wir Dado beim Zieleinlauf, der wegen seiner Verletzung nur die 5 Km gelaufen war. Das Wetter war ideal: Kurz nachdem wir gestartet waren, fing es an zu regnen, so dass es nicht mehr schwül und die Temperatur sehr angenehm war.Ich mag die Strecke, die durch den Schlosspark führt, am Spiegelweiher entlang und dann das Schloss im Blickfeld und das zweimal. Und ich war diesmal nicht letzter! Nach dem Lauf gab es dann ohne Regen den Kuchen, Kekse und Getränke. (Das Teilnehmerfeld war im Vergleich zu dem letzten Lauf im Jahre 2019 sehr geschrumpft: Waren 2019 insgesamt 289 Teilnehmer bei dem 10 Km- Lauf, so waren es diesmal nur 174. Mit 9 Läufern waren wir von der LLG 80 Nordpark Köln die stärkste Gruppe beim 10 Km Lauf und belegten den 3. 6. und 7. Platz in der Mannschaftswertung.)

Andrea: Premiere für eine Vielstarterin!

Heute gings zum Benrather Schlosslauf. Für mich Premiere, während einige andere die tolle Strecke durch den Schlossgarten schon kannten.
Nachdem Dado seinen 5-Kilometer-Lauf erfolgreich hinter sich gebracht hatte, machten Uwe, Thomas, Antonio, Elisa, Heike, Verena, Michael M. und ich mich startklar.
Die sternförmige Strecke wurde beim 10er zweimal gelaufen und machte mir schon in in der ersten Runde richtig Spaß. Lag vielleicht an dem Regen, der bei Km 3 einsetzte und die drückende Luft abkühlte. Nach den Hitzeläufen der letzten Woche war das echt angenehm. Schön war auch, dass man am Spiegelweiher die anderen Vereinsmitglieder sehen und sich zuwinken konnte und natürlich auch an der Support durch Dado, der eifrig Bilder machte und uns anfeuerte. Im Ziel angekommen, war es völlig egal, dass es noch immer regnete – nass waren wir eh und so warteten wir den Zieleinlauf aller LLG ler ab, bevor wir uns – mehr oder weniger trockene – Klamotten anzogen und danach Getränke, Kuchen und Kekse genossen.

Laufberichte aus dem Monat Mai!

Ein Monat voller besuchter Laufveranstaltungen liegt hinter uns. Von den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben einige ihre Eindrücke beschrieben.

Andrea schreibt: Alles neu macht der Mai!

“Corona scheint hinter uns zu liegen, denn es geht wieder los. Und zwar geballt – geplante Veranstaltungen und Pandemiebedingt aufgeschobene Veranstaltungen trafen im Mai aufeinander:

Am 1. Mai-Wochenende stand dieses Jahr für mich nicht unser vereinseigener Marathon Rund um den Colonius an, sondern das aufgeschobene Radrennen Rund um Frankfurt/ Eschborn für Olli, den ich begleitete.

Das 2. Mai-Wochenende verbrachten Olli & ich mit einem befreundeten Paar in Lissabon. Bei muckeligen 30 Grad lief ich dort zusammen mit Burkhard den Halbmarathon. Schweißtreibend und anstrengend, da die Strecke so gut wie keinen Schatten bot, waren wir Läufer so dankbar für die Feuerwehren, die uns an der Strecke mit Wasser von oben abkühlten. Da hätte der Veranstalter mal besser auch die Startzeit verlegt, nicht nur das Startdatum von März auf Mai. Dennoch – Lissabon – ein Traum :-)

Am 3. Mai-Wochenende verzichtete ich freitags unfreiwillig auf den LdM Rosellener Nachtlauf und traute mir am Samstag darauf auch nur 5km beim Grafschafter Ahrlauf zu. Einen schönen Bericht zu diesem Lauf gibt es bereits von Elisa.

Das 4. Mai-Wochenende hielt dann den einzigen wahrlich von Elisa und mir geplanten Lauf bereit. Beim Vivawest-Halbmarathon durch das Zechengelände Zollverein Essen und Nordsternpark tauschten wir lediglich die Dritte im Bunde aus und so startete mit uns Heike. Auch hier gab die Sonne wieder alles und die Duschen auf der Strecke wurden dankbar durchlaufen.
Sehr spontan verplant wurde das 5. Mai-Wochenende, nachdem ich Lydia ein Bild von der schönen Medaille des Halbmarathons in Luxembourg zusandte. Kurzerhand meldeten wir uns an und konnten auch Elisa und Maria für diesen Lauf begeistern (wusste ja keine, was ich wusste: Luxembourg. Laut Wikipedia: leicht wellig).

Kommentare hierzu von den Mitläuferinnen Elisa, Maria und Lydia:
Elisa: Was soll ich sagen “HM by Night” und ´hübsches Medaillönchen´ – da bin ich doch sofort dabei- unter “leicht wellig” verstehen die Luxemburger aber irgendwie was anderes als wir Flachland-Kölner. Egal – Steigungen gewuppt und sogar neue Bestzeit rausgehauen. Kein Wunder bei der guten Stimmung und der tollen Laufbegleitung, danke Maria fürs Ziehen!

Maria: Ich finde, der Semi Marathon war super gelungen – gute Stimmung, tolles Publikum und über das ´Medallion´ kann man nicht meckern!

Lydia: Stimmungsvoller Lauf durch die Stadt mit buntem Teilnehmerfeld. Ein Start lohnt sich!

Fazit: Läuft :-) Das Medaillensammeln geht in die Fortsetzung :-)

Gabi schreibt zu ihrem schönen Lauf im schottischen Edinburgh:

Am Sonntag, den 29.05.2022 lief ich in Edinburgh den Halbmarathon auf einer wundervollen Strecke, die an der Alten Universität begann, durch das Zentrum von Edinburgh, und dann hinaus an die Küste führte. Bei herrlich kühlem Sonnenwetter starteten wir um 8.00 Uhr, die Marathonläufer um 10.00 Uhr an der Hollyrood Park Road. Die ersten Kilometer bzw. Meilen führten durch das Zentrum an vielen Sehenswürdigkeiten z.B. der “National Galerie” vorbei. Die Atmosphäre unter den Läufern war großartig. Gerne wäre ich den zwei Mal verschobenen Marathon gelaufen, aber wegen einer Verletzung war ich in Trainingsrückstand geraten, und so war der HM eine sehr gute Alternative.In Schottland wird nicht nur links gefahren, sondern auch links gelaufen. Also musste ich rechts überholen. Das war sehr ungewöhnlich und ich erntete manchmal “böse” Blicke, wenn ich es falsch machte. Die Strecke an der Küste war einfach herrlich, und ich musste ein paar Mal anhalten, um die Aussicht zu genießen. So entstanden unterwegs ein paar Fotos. Der Zieleinlauf befand sich an der Küste in Musselbourgh. Dort standen viele Zuschauer, die uns begeistert zu jubelten. Auch Jochen hatte ich entdeckt. Das gab nochmal Kraft für den letzten Kilometer.Im Ziel wurden wir mit einer sehr schönen Medaille und einem kleinen Köfferchen mit Finisher- Shirt belohnt. Mit meiner Zeit unter 2 Stunden war ich sehr zufrieden. Eine flache schnelle Strecke, verbunden mit vielen Sehenswürdigkeiten in der Stadt und guter Seeluft an der Küste.
Wir kommen bestimmt nochmal wieder.

Heike lässt uns teilhaben am Läuferinnen-Kontrastprogramm im Mai 2022: VIVAWEST-Marathon am 22.05., da hab ich einen heißen Stadt-Halbmarathon mit Andreas und Elisa absolviert, die Wasser-VPs waren sehr wichtig …und die erfrischenden Duschen am Wegesrand!
Schöne HM- Strecke! Biergarten-Atmosphäre danach. Top!

Der „Bödefelder Hollenmarsch“ im Hochsauerlandkreis am 28.05. >> in der Marathon-Distanz gewandert (8:18:01h). Es war kalt und regnerisch, die knapp 1000 Höhenmeter bei der gewählten Strecke (Paket L) wirklich eine Herausforderung, zumal auch der Start für Wanderer auf diese Strecke um 7:00 Uhr angesetzt ist. Aber: Die Wolken verzogen sich und die Sonne kam zeitweise durch, somit war der Wandertag ein Genuss. Gefühlt, das ganze „Dorf“ unterstützt die Veranstaltung, wenn über 2000 Wanderer, Nordic-Walker, Speedhiker, Läufer und Trailrunner in Bödefeld Freitagabend und Samstag starten (Pakete S – XL, bis zu 101km-Distanzen sind möglich), es beginnt schon bei sehr freundlichen Parkplatz-Einweisern (Pendelbus am Fr. und Sa. in den Ort), bis zu den sehr gutgelaunten Frauen, die am Samstagmorgen ab 4:30 Uhr ein Frühstücks-Buffet für alle TeilnehmerInnen in der Schützenhalle bereitstellen. Ein Highlight: Im Hallenbad wird das Wasser höher temperiert; die strapazierten Muskeln können also danach ideal gepflegt werden. Tolle Veranstaltung.

Verena beschreibt ihr Marathonlauferlebnis in Luxemburg :

Der 15. ING Night Marathon Luxemburg hatte ‘was zu bieten … und zwar eine sehr abwechslungsreiche Stadtstrecke, bei der ganz Luxemburg eine Party feierte.

Der Reihe nach:
Beim Abholen der Startunterlagen in der Messe der LuxExpo traf ich auf die Vereinskollegen Andrea, Elisa, Lydia und Maria, die sich für den Halbmarathon angemeldet hatten. Um 19:00 Uhr wurden bei heiterem Wetter und 16° unter Abfeuern von Konfetti und orangen Luftschlangen Marathonis, Halbmarathonis und Staffelläufer gemeinsam auf die Strecke geschickt.
Wir liefen zickzack durch die Stadt vorbei an bekannten und berühmten Bauwerken durch ruhige Wohngebiete und kilometerlang durch Parkanlagen, über Brücken und durch mehrere Tunnel. Ruhigere Passagen wechselten sich ab mit großen Stimmungsnestern, besonders in der Altstadt, die wir mehrmals durchliefen.
Immer wieder mussten Haken geschlagen werden, es ging dazu noch ständig rauf und auch mal tief runter.
Ganze 56 Musikgruppen unterschiedlicher Stilrichtungen begleiteten uns:
Neben zahlreichen Sambagruppen (sogar von 3 kostümierten Stammeskriegern) und Blasorchestern sangen Kirchenchöre, Jagdhörner erklangen, Orgelmusik wurde aus der Philharmonie übertragen, dazwischen viele private kleine Musikgruppen, Reggae-Bands; Musikanlagen lockerten einsamere Streckenabschnitte auf.
Bei km 15,1 verließen uns die Halbmarathonis; jetzt konnten wir freier laufen.

Als die Sonne untergegangen war, wurde es merklich kühler, bis es im Ziel schließlich nur noch 6° waren. Vorausschauend hatte ich eine dünne Jacke mitgeführt, die ich jetzt über das T-Shirt ziehen konnte.

Nach vielen Schleifen durch vier Wohngebiete ging es nach km 29 tief runter ins Tal der Petrusse.

Trotz der Dunkelheit waren bis jetzt die weiße Führungslinie sowie die kleinen roten Pfeile am Boden gut zu erkennen. Hier unten im Tal gab es keine Streckenbeleuchtung, der Weg war teilweise schmal und auch wegen einer Baustelle unübersichtlich, so dass wir das Tempo reduzieren und sehr achtsam laufen mussten. Eine Stirnlampe war bei meinen bisherigen 5 Teilnahmen beim Luxemburg Marathon nicht nötig gewesen.
Sehr stimmungsvoll waren im weiteren Verlauf der Strecke die großen Reislampen in Würfelform, sogar ein aus Reispapier geformter Krieger mit Schwert und Schild stand am Rand. Große Lampions zeigten km 30 an. Auf der anderen Seite des Flusses war eine große Techno-Bühne aufgebaut, die mit ihrer Licht- und Nebeleffekten unglaublich viele Feiernde anlockte. Die Bässe waren schon von weitem zu hören. Es wurde eng und voll auf der Strecke, so dass ich mir immer wieder nur laut rufend unter Schwierigkeiten meinen Weg bahnen konnte.
Nachdem der Anstieg aus dem Tal geschafft war, folgte das Bahnhofsviertel, bei dem wegen der vielen Menschen die kurvenreiche Streckenführung nicht mehr zu erkennen war und ich nach dem Weg fragen musste. Es ging zurück Richtung Altstadt über die Brücke Pont Viaduc.

Hübsch anzusehen waren die verschiedenen Volkstanzgruppen in traditioneller Kleidung.

Auf der Place de la Constitution mit dem „Monument du Souvenir“ und der goldenen Statue an der Spitze des Obelisks war Party angesagt. Zum Glück war der Weg für uns hier durchgehend mit Gittern gesichert. Wir passierten den Palast des Großherzogs, der in den ukrainischen Farben angestrahlt war. Es folgte eine Strecke mit schlechtem Kopfsteinpflaster, vor dem ich mich besonders gegen Ende eines langen Laufs immer fürchte.

Als dieses Streckenstück unfallfrei hinter mir lag, waren es noch 5 Kilometer bis zum Ziel. Auf einer endlos scheinenden Geraden ging es immer leicht bergauf – zum Glück begleitet von den Trommeln einer weiteren Sambagruppe. In Abänderung der Strecke aus den Vorjahren war schließlich noch eine Schleife um das Fort Thüngen zu absolvieren. Da der Weg nur gepflastert und die Beleuchtung schwach war, musste man hier wieder sehr achtsam laufen. Nach dem Tunnel unter der Philharmonie hindurch wurde mir an der nächsten Verpflegungsstelle ein Bier in die Hand gedrückt, das ich sofort weiter schenkte. Generell lässt sich sagen, dass die Verpflegung perfekt war: Ab km 5 gab es alle 2,5 km Wasser, unterschiedliche Iso-Getränke, Bananenstücke, Energy-Riegel-Stückchen und ab der Hälfte auch Cola.

Das wurde mir jetzt zum Verhängnis, denn die eiskalte Cola gab zwar frische Energie, aber zu viel davon sorgte nun für starke Magenschmerzen, so dass ich zunächst nur noch walken konnte. Als ich wieder ein Stück gelaufen war, kam 2 km vor dem Ziel noch ein Wadenkrampf hinzu. Also waren Pause und Dehnen angesagt. Auf einem dunklen Parkweg liefen wir die letzten 1,5 km parallel zur Hauptstraße. Es folgten noch sechs Kurven, bevor der stimmungsvolle Zieleinlauf begann, bei dem überdimensionierte Teelichter rechts und links die Strecke säumten. Auf einem tiefblauen Teppich liefen wir in die Halle und unter den orangenen Zielbogen, für die immer noch zahlreichen Zuschauer angezeigt auf einem Public-Viewing-Bildschirm mit Namen, Zielzeit und Herkunftsland, bejubelt von Puschel-Mädchen und persönlich angesagt vom Sprecher mit Namen und der Info ‘aus Deutschland‘ – Gänsehaut pur! Da war meine Zielzeit von 5:57:05 (2. W70) zweitrangig.
Eine riesige, sehr detailliert gestaltete Medaille um den Hals, etwas trinken, etwas essen (u.a. Kuchen), dann endlich aufwärmen beim Duschen mit ordentlich heißem Wasser im Dusch-Truck – dann ging es auf den nächtlichen Regenerationswalk über 2,5 km zurück zum Auto.
Es gab 1.161 Finisher bei Marathon und 4.639 Finisher beim Halbmarathon.

Pascal hat an einer besonderen Veranstaltung teilgenommen: Am 21.5.2022 fand in München der Megamarsch statt und führte über 100km bis nach Mittenwald in die Alpen.
Ich hatte mich dieser Herausforderung gestellt und erreichte nach knapp 22 Stunden das Ziel.Es war eine rundum gut organisierte Veranstaltung mit tollen Bergmotiven.