Ein echtes Laufjubiläum am Fühlinger See!

„Die 25. Auflage des beliebten Laufes Rund um den Fühlinger See am 22.09.2013 war für alle Teilnehmer und auch die Veranstalter ein wahres Fest“, so die Kurzfassung des Vorsitzenden Heijo Fetten von der LLG 80 Nordpark Köln.

Genau 1140 Finalisten waren auf den vollkommen verkehrsfreien und exakt vermessenen Strecken bis hin zum Halbmarathon unterwegs und sie wurden nicht nur im Zielbereich von den freundlichen LLG 80-Helfern betreut.
Das Wetter zeigte sich wieder einmal von der für Ausdauersportler besten Seite: Windstille und leicht bedeckter Himmel mit idealen Temperaturen erfreuten die Aktiven und machten so für viele Läuferinnen und Läufer ihre Anstrengung beinahe zum Vergnügen. Im Ziel erhielt jeder den schon traditionellen „Apfel mit Biss“, danach konnten alle ihren Durst mit alkoholfreien Getränken der Firma Krombacher löschen, sich mit Rosinen und anderen Leckereien erfrischen. Da die Veranstalter auf die gute Infrastruktur der Sportanlage Fühlinger See zurückgreifen können, gab es warmes Duschwasser bis zum letzten Teilnehmer. Die Nettozeitmessung mit Championchip ermöglichte auch eine zügige Auswertung der Ergebnisse.

Bei der Siegerehrung jedes Laufes wurden in allen Altersklassen von Platz 1 bis zu Platz 3 Ehrengaben überreicht. Alle Gesamtsiegerinnen und –sieger erhielten zudem einen attraktiven Pokal. Die Ford-Freizeitorganisation (FFO) führte auch in diesem Jahr erfolgreich ihre internen Meisterschaften im Rahmen der Veranstaltung aus. Zudem zählt der Lauf als Teil des beliebten PSD-Cups, bei dem die Teilnehmer durch ihre erbrachten Leistungen unterjährig Punkte sammeln können.

Wie immer gab es ausschließlich für die Finisher des Halbmarathons im Ziel einen Losabschnitt für die abschließende Tombola. Es gab nur tolle Sachpreise und als Hauptpreis konnte ein hochwertiges Fahrrad der fahrradmanufaktur an die glückliche Gewinnerin übergeben werden.

Für die LLG 80 beginnt nach dem Lauf die Zeit vor dem nächsten Lauf. Da sieht Heijo Fetten jedoch eine ziemliche Hürde auf die Veranstaltung zukommen: „Seit es den Marathon in Köln gibt, ist unsere Veranstaltung drei Wochen vorher von vielen Halbmarathonläufern und Marathonläufern als der ideale Testlauf für Köln angesehen und genutzt worden. Aber ab dem Jahr 2014 ist der Marathon in Köln genau eine Woche vor unserer Veranstaltung positioniert. Das wird uns sicher etliche Teilnehmer nehmen. Andererseits haben wir von unseren Laufgästen so viel positives Echo erfahren dürfen, dass wir auf unsere treuen Freunde in der Läuferszene zählen können, wenn am 21.09.2014 das Startsignal zum 26. Lauf ertönt.“

Die Ergebnisse sind zu finden unter dem angegebenen Link auf der Homepage www.llg80.de

Neue interessantere Streckenführung beim 10 km-Lauf!

Ende August 2013 wurde die Streckenführung beim 10 Kilometerlauf “Rund um den Fühlinger See” in Anlehnung an die kürzere 5 KM-Strecke geändert und neu nach den amtlichen Bedingungen (Jones-Counter) vermessen.

Nun ist sie deutlich attraktiver. Es entfällt der bislang etwas abgelegene Startpunkt am Freibad. Der Start erfolgt jetzt in unmittelbarer Nähe des Zieles; dadurch gelangen die Aktiven auf kurzem Weg zur Startlinie. Die Zuschauer können das Rennen besser verfolgen und die Läufer und Läuferinnen bei der ´Halbzeit´ nach 5 Kilometern anfeuern. Auch die Moderation des Veranstalters in dieser Phase des Laufes wird die Läufer antreiben und sie zu einer weiteren guten Leistung animieren. Bei Zielankunft werden sie dann wieder begrüßt und gefeiert.

Streckenführung 10km

Die spezifische Verpflegung nach dem Ziel sorgt dann für gutes Wohlbefinden!

Auf der Seite  www.laufen-in-koeln.de findet sich unter dem Datum 09.09.2013 ein entsprechender Artikel. Als Besonderheit können dort alle Streckenführungen der Veranstaltung (5 km, 10 km und Halbmarathon) virtuell erlebt werden.

 

 

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Info September 2013

Wir wünschen unseren „Geburtstagskindern“ alles Gute!

1.9. Claus
4.9. Peter S. zum 75. Geburtstag
19.9. Heijo
20.9. Claudia
24.9. Helmut W.
25.9. Silke zum 30. Geburtstag

Bis Mitte Oktober geht´s weiter. Es feiern dann:

1.10. Peter A. zum 50. Geburtstag
4.10. Ferdi
5.10. Uschi
7.10. Susanne B
9.10. Lutz
9.10. Svenja H.

Am 22. September 2013 feiern wir ein Silberjubiläum:

„25. Lauf RUND UM DEN FÜHLINGER SEE“.

Es haben sich schon Hunderte Läufer und Läuferinnen angemeldet, die unseren beliebten Lauf als ideale Vorbereitung zum Köln-Marathon und Halbmarathon nutzen werden!

Wer sich auf den Marathon oder Halbmarathon vorbereiten möchte, kann drei Wochen vorher bei uns am Fühlinger See seinen optimalen Vorbereitungslauf für den Marathon platzieren und entweder die schnelle Halbmarathonstrecke, die 10 km oder die 5 km im Wettkampftempo durchlaufen. Für die 5 km- Strecke und die 10 km- Strecke ist die Streckenführung neu vermessen worden und schneller geworden (alle Strecken mit genauen Kilometerangaben, mit Jones-Counter vermessen und daher bestzeitentauglich!). Wir bieten eine Veranstaltung von Läufern für Läufer und führen zudem die Meisterschaften der FORD FREIZEIT ORGANISATION durch. Der Halbmarathon ist zudem Teil des beliebten PSD Laufcups.

Aber nicht nur Marathonis, sondern alle Aktive fühlen sich bei uns gut aufgehoben: Damit das so bleibt, sind alle LLG´ler und Freunde wieder zur aktiven Mithilfe aufgerufen! Von euren Bereichsleitern seid ihr schon angesprochen worden und wisst, an welchen Positionen ihr helfen müsst, damit alles reibungslos läuft und die Veranstaltung für die Aktiven und auch für uns ein Erfolg wird. Darüber hinaus brauchen wir noch weitere Helfer: Sprecht eure Freunde an, es gibt eine schöne Helferparty!
Für alle Helfer verbindlich ist das Vortreffen am Samstag, 21. September um 13:30 Uhr im Jugendraum Fühlinger See. Dort werden die neuen Streckenführungen dargestellt, es werden letzte wichtige Informationen an alle weitergeben.

Ergebnisse des 38. Sengbach-Talsperrenlaufs am 25.08.2013,
zusammengestellt von Walter:

11,3 km
GES-PL AK-PL Startnr Brutto Netto:
30 8 236 » Maci, Nicole (GER) W40 01:04:56 01:04:43
60 6 1102 » Schnitzler, Patricia (GER) W50 01:11:04 01:10:52
85 3 1118 » Gompert, Monika (GER) W55 01:18:37 01:18:24
86 15 1119 » Kirschbaum, Petra (GER) W35 01:18:37 01:18:24

200 1 1125 » Schoss, Manfred (GER) M75 01:15:43 01:15:31

Halbmarathon
GES-PL AK-PL Startnr Brutto Netto:
87 12 476 » Cremer, Jürgen (GER) M50 01:51:04 01:51:01
90 3 238 » Birkenfeld, Bernd (GER) M65 01:51:32 01:51:20
113 19 219 » Boelter, Thomas (GER) M50 01:55:34 01:55:22

Am 13.10.2013 starten LLG´ler beim RheinEnergieMarathon in Köln über die Marathon- und über die Halbmarathondistanz. Die Marathonis werden am neuen Verpflegungsstand am Ebertplatz Richtung Hansaring von den Vereinskameraden besonders begeistert empfangen und individuell verpflegt!
Für diesen Versorgungstand suchen wir noch einige Helfer und Helferinnen; wer helfen möchte, meldet sich bitte direkt bei Heinrich.

Mit sportlichen Grüßen

Heijo

Das Jubiläum: Der 25. Lauf Rund um den Fühlinger See

Die LLG 80 Nordpark Köln lädt wieder zu einem Höhepunkt im Kölner Laufkalender am 22.09.2013 ein. Die Streckenlängen im Kölner Norden – 5 Kilometer, 10 Kilometer und Halbmarathon- machen die Veranstaltung drei Wochen vor dem RheinEnergieMarathon Köln zum idealen Testlauf für alle ambitionierten Halbmarathon und Marathonstarter.

„Von Läufern für Läufer organisiert, sehr schnell und trotzdem familiär und mit toller Zielverpflegung“ so charakterisiert Heijo Fetten, Vorsitzender der LLG 80 das Wesen der Veranstaltung. „Im letzten Jahr wurden neue Streckenrekorde aufgestellt. Über die Halbmarathondistanz gewann Daniel Schmidt (LT DSHS KÖLN) in der national bedeutsamen Zeit von 01:07:16 h. Lucas Abel (SALGERT SPORTS) entschied die 5 Kilometer in 0.15:46 h für sich. Das spricht für unsere schnelle Strecken an der Regattabahn des Fühlinger Sees, die natürlich alle nach DLV-Regularien vermessen sind.“
In den Lauf eingebettet ist diesmal wieder die Meisterschaft der FORD- Mitarbeiter (FFO) und der beliebte Kinderlauf über 1 Kilometer. Auch ist die Veranstaltung Teil des beliebten psd-cups, für den über das Kalenderjahr verteilt bei verschiedenen Kölner Läufen Punkte gesammelt werden können.

Da in diesem Jahr das Silberjubiläum gefeiert wird, werden für die Finalisten entsprechende Überraschungen bereitgehalten und sowohl bei der Siegerehrung als auch bei der Verlosung ausgegeben.

Die Verantwortlichen wünschen allen Teilnehmern eine verletzungsfreie Vorbereitung und freuen sich auf ein schönes Silberjubiläum.

Die Online-Anmeldung erfolgt bequem über www.llg80.de

LLG´ler auf Fahrt!

Bei der Jahreshauptversammlung im März 2013 war der Wunsch geäußert worden, den diesjährigen Vereinsausflug in den Tagebau der RWE zu machen. Ein nicht ganz alltägliches Ziel, wie sich später herausstellen sollte! Nach intensiver Vorbereitung konnten wir am 13.07.2013 in aller Frühe in den gemieteten Bus steigen

und auf ging’s nach Weisweiler zum Informationszentrum der RWE. Nach einigem Hin und Her -raus aus dem Bus, rein in den Bus, dann wieder raus aus dem Bus zum Infozentrum, dann wieder rein in den Bus- wurden wir in dem Informationszentrum in einem interessanten Vortrag vertraut gemacht mit dem Abbau der Braunkohle und seinen Folgeerscheinungen wie Rekultivierung und Umsiedlung und den Planungen für die kommenden Jahrzehnte.
Dann ging es, wie oben angedeutet, wieder rein in einen speziellen geländegängigen Bus der RWE, der uns dann bis mitten in den Tagebau auf die unterste Sohle, die den Kohleflöz ausmachte, transportierte. Dort stand dann unser Bus direkt neben einem solchen Riesenschaufelbagger bei der Arbeit. Seine gewaltigen Schaufeln fraßen sich in die Braunkohleschicht und der Inhalt dieser Schaufeln wurde dann auf das Fließband abgesetzt. Aus dem Fernsehen kannten wir diese Bilder, aber “in Echt”, in unmittelbarer Nähe so etwas zu erleben, war schon beeindruckend.
Danach ging’s raus aus der Grube durch rekultivierte Landschaften. Wir konnten den verlängerten Flusslauf der Inde verfolgen, die nun über neun Kilometer mäandert, während sie vorher über vier Kilometer geradlinig floss.
In einem Gasthof konnten wir uns an einem leckeren Buffet laben.
Nach dieser Stärkung machten wir noch einen Abstecher zum Indemann, dem höchsten Aussichtspunkt in dieser Gegend, von wo man einen herrlichen Rundblick über den Tagebau und die rekultivierten Flächen genießen konnte. Hier erhielten wir noch einige interessante Informationen und Broschüren, die auch das Thema Rekultivierung noch einmal belegten.
Die Rückfahrt nach diesem interessanten, für fast alle mit neuen und eindrücklichen Informationen gespickten Ausflug war dann etwas ruhiger als die Hinfahrt, da nicht nur der jüngste Mitfahrer, sondern auch manch anderer etwas Augenpflege betrieb.
Es hatte alles zu all unserer vollsten Zufriedenheit geklappt: Fahrt, Vortrag, Essen und nicht zuletzt das schöne Wetter.
Vielen Dank den Organisatoren!
Text: Michael Mannheim, Heijo Fetten
Bilder: Heijo Fetten

Monatsinfo Juli+August 2013

Wir wünschen den „Geburtstagskindern“ alles Gute!

4.7. Gisela B.
5.7. Manfred Sch. zum 75. Geburtstag
7.7. Rudolf H:, Diethelm J.
8.7. Pia R.
10.7. Disi A.
21.7. Miriam M.
3.8. Olaf W. zum 40. Geburtstag
8.8. Ralph B.
15.8. Alfons E.
20.8. Jens B. zum 35. Geburtstag

Die detaillierte Einladung zum Vereinsausflug 2013 ist allen Mitgliedern Mitte Juni per Email zugegangen. Eure Anmeldung schickt ihr bitte bis zum 11.07.2013 an mich.

Zur Laufveranstaltung „Rund um den Fühlinger See“ am 22.09.2013
werden wieder alle Mitglieder und Freunde um aktive Mitarbeit in den einzelnen Bereichen gebeten. Alle Helfer werden in den kommenden Wochen von den Bereichsleitern angesprochen und kommen am 21.09.2013 um 10.00 Uhr bitte zur letzten Vorbesprechung ins Bootshaus Fühlinger See!
Die Ausschreibungen für unseren Lauf liegen bald bei Heijo zur Abholung bereit. Wer immer zu einem Lauf fährt oder Ausschreibungen auslegen möchte, ruft bitte an und nimmt eine genügende Anzahl Flyer mit.

Bernd B., Winfried B., Heinrich M. und Walter B. haben am 14.06.2013 die Laufveranstaltung innerhalb des Integrativen Sporttages am Fühlinger See aktiv unterstützt!

Der Sportwart Walter B. hat viele aktive Teilnehmer nach den Vorschlägen zu den Läufen des Monats befragt; es werden im Juli zwei Läufe angeboten:
• 07.07.2013: Lauf im Weisser Bogen über 10 km oder
• 28.07.2013: 10 Meilen/10km von Köln
Im August ist am 25.08.2013 der Sengbachtalsperrenlauf über 11km und HM gewählt.
Bitte rechtzeitig bei Walter anmelden.

Ich wünsche allen eine schöne Sommerzeit!

Heijo

Marathonlauf mit Ampelschaltung!

Roland Halder -unser begeisterter Marathonkonsument- hat sich scheinbar einen Herzenswunsch erfüllt:

“In Menden wollte ich schon immer mal laufen und dieses Jahr klappte es dann auch endlich. 20 Minuten vor acht kam ich mit dem Auto in Menden an, parkte, holte im Rathaus meine Startnummer ab, trank noch einen leckeren Kaffee und um 8 Uhr stand ich mit ca. 50 anderen Marathonis an der Startlinie. Pünktlich zum Start hörte auch der Regen auf – zumindest zeitweise.
Auf dem Zick-Zack-Kurs, der überwiegend über Felder führte, mussten wir an einer Stelle mehrmals eine größere Straße überqueren. Damit die Sicherheit der Läufer gewährleistet war, wurde an dieser Stelle eine Ampel aufgestellt, die ein Streckenposten manuell bedienen konnte. So etwas habe ich noch nie gesehen. Sobald Läufer die Straße queren wollten, drückte er auf einen Knopf und die Autofahrer bekamen das rote Signal. Dem Streckenposten machte dies sichtbar Spaß!

Das Schöne an so übersichtlichen Läufen ist, dass sich dort oft die üblichen Verdächtigen treffen. Leider war aufgrund des bescheidenen Wetters ein gemütliches Zusammensitzen nach dem Duschen nicht möglich. Auch wenn das Wetter um einiges hätte besser sein könne, der Lauf hat Spaß gemacht.”

Roland Halder absolviert seinen 150. Marathon/Ultra

Roland Halder hat einen interessanten Marathon genossen, lässt uns lesend teilhaben und verrät beiläufig seine Laufstatistik:

Bergstadt-Marathon- trocken ist anders!

“Heute, am 12.05. hatte ich die Wahl zwischen dem Ruhrmarathon, der nach einer dreijährigen Pause wieder stattfand und dem Bergstadt-Marathon in Rüthen.
Nachdem ich mir das Profil der Läufe verglichen habe, stand die Entscheidung fest. Warum einen flachen Marathon laufen, wenn ich auch einen mit ca. 1000 HM laufen kann. Also ging es am Sonntagmorgen nach Rüthen. Auch im Hinblick auf die Parkplätze war die Entscheidung gut gewählt. Diese gab es reichlich. Vielleicht lag es auch am Wetter, denn es regnete und das nicht zu wenig. Von den 42 Kilometern lief ich lediglich ca. 5 km, ohne von oben nass zu werden. Dafür entschädigte jedoch die Landschaft. Außerdem macht das Pfützen- und Matschtreten auch richtig Spaß.
Das Starterfeld war recht übersichtlich. Wir waren 35 Läufer, die auf die Marathonstrecke gingen. Warum es so wenige waren, ist mir bei diesem schönen Landschaftslauf echt ein Rätsel. Tolle und reibungslose Organisation, gut organisierte und ausgestattete Verpflegungsstände und landschaftlich sehr ansprechend.
Schnell zog sich das Feld auseinander, was bei der Anzahl an Läufern auch nicht all zu schwer war. Zum Glück hatten eine Zweiergruppe dasselbe Tempo wie ich, sodass wir den Rest der Strecke gemeinsam laufen konnten. Das war bei den Wetterverhältnissen auch sehr angenehm. Außerdem kamen beide aus Röthen. Ich erfuhr viel über das Sauerland und über die Gegend hier.
Nach dem Lauf konnten alle noch ins beheizte Freibad gehen, das direkt neben dem Start/Ziel Bereich war. Als überzeugter Nichtschwimmer beschränkte ich mich jedoch aufs Duschen.
Auch wenn es fast nur regnete, der Lauf hat sich wirklich gelohnt. Zu Hause, als ich das Ergebnis in meine „Habe-fertig-Liste“ eintrug, stellte ich fest, dass es mein 150. Marathon/Ultra war.”

Ultra Trail Sierra de Tramuntana- alles Kopfsache!?

Matthias Leffers hat seinen bisher größten und anstrengenden Lauf absolviert und beschreibt für alle Interessierten seine Eindrücke und Erlebnisse:

“Als mir mein Trainingspartner Jürgen vor einigen Monaten von einem 107 Kilometer langen Traillauf auf Mallorca erzählte, an dem er teilnehmen wollte, hielt ich ihn im ersten Moment für verrückt. Doch das hielt nicht lange an – nach einigem Überlegen entschied auch ich mich dafür, mich zum Ultra Trail Sierra de Tramuntana anzumelden.
Doch mit der Anmeldung allein war es nicht getan. Zu dem Lauf gehörte zunächst eine wahnsinnige Vorbereitung: Mindestens einmal in der Woche musste ich einen 50 bis 70 Kilometer langen Lauf hinter mich bringen. Darüber hinaus stand ein- bis zweimal die Woche eine Fahrt ins Siebengebirge an. Läufe über 26 Kilometer und 1000 Höhenmeter ließen sich hier hervorragend trainieren.
Insgesamt kam ich also in der Vorbereitungszeit auf den Ultra-Lauf auf ca. 135 Trainingskilometer in der Woche – die meisten davon in Begleitung von meinem Trainingspartner Jürgen.
Schließlich war er gekommen – der Tag, auf den wir uns monatelang vorbereitet hatten. Am Freitag, den 19. April 2013 flogen wir, Jürgen und ich, nach Palma de Mallorca. Unser Flug, der eigentlich für 18.05 Uhr geplant war, verspätete sich zunächst um ca. eine Stunde. Somit kamen wir erst um 21.30 Uhr in Palma an. Den Bus, der uns eigentlich zum Start in Andratx bringen sollte, hatten wir somit verpasst. Es blieb uns nur noch das Taxi. Nachdem dieses sich dann noch dazu zweimal verfahren hatte, kamen wir endlich am Start auf dem Rathausplatz von Andratx an. Viel Zeit blieb uns nun nicht mehr, um unsere Startunterlagen zu holen und unseren Rucksack so zu packen, dass wir während des Laufs ohne Weiteres auf alles Zugriff hatten. Außerdem mussten wir uns noch beflaggen: Dazu gehörten nicht nur die Startnummern, sondern auch das Befestigen eines GPSSenders am Fußgelenk, ein Chip am Handgelenk und auf der Rückseite der Startnummer. Was der GPS-Sender genau zu bedeuten hatte, sollte mir erst im Laufe der nächsten Stunden wirklich bewusst werden. Verpflichtend mitzunehmen waren außerdem eine Kopfleuchte, Ersatzbatterien,
der erwähnte Rucksack mit mindestens einem halben Liter Wasser, Essen, Verbandsmaterial, ein Handy, ein Edding (der alle Verpackungsmaterialien mit der Startnummer markieren sollte, die man bei sich hatte; wer seinen Müll dann auf die Wege wirft, kann identifiziert werden) und Getränkebecher für die Verpflegungsstationen. Empfohlen wurde darüber hinaus die Mitnahme von Nordic Walking-Stäben, einer Brille, einer Sonnenkappe und von Sonnencreme.
Als wir uns also fertig ausgerüstet hatten, blieben uns noch zehn Minuten, um uns kurz auszuruhen.

Um 24 Uhr begann dann der „Spaß“. Los ging es ziemlich moderat. Nach ca. 700 bis 800 Metern ging es dann aber schon in die erste Serpentine – über Felsen hüpfte ich dem ersten Berg entgegen, der auf 800 Höhenmeter anstieg. Insgesamt sollte der Lauf mich über 4300 Höhenmeter laufen lassen. Erst nach 19,7 Kilometern erreichte ich schließlich den ersten Verpflegungsstand (die nächsten folgten jeweils im Abstand von 16,3 km, 9,4 km, 9,4 km, 8,7 km, 9,5 km, 16,7 km, 17,2 km und schließlich am Ziel).
So ging es auch über die nächsten Kilometer weiter: Der Lauf gestaltete sich als ständiges Auf und Ab, nicht nur, was die Höhenmeter anging. Und auch die Länge war nicht das, was in erster Linie die Schwierigkeit des Laufes ausmachte. Vielmehr geht es um die psychische Anstrengung: Die ersten sechs Stunden läuft man in absoluter Dunkelheit auf absolut unwegsamem Gelände. Dabei handelte es sich nicht nur einfach um Schotterwege, sondern vor allem um Geröllpfade, oft um blanke Felsen, getreu dem Motto „Finde deinen Weg!“. Markierungen wie Flatterband oder Pfeile musste man suchen. So war ich die ersten sechs Stunden auf nichts anderes konzentriert als auf den Leuchtkegel, den meine Lampe vor mich warf. Mit den Gedanken abzuschweifen oder sich zu lange auf die wunderschöne Landschaft zu konzentrieren, hätte – nicht nur in der Dunkelheit – gefährlich enden können. Um einen Sturz zu vermeiden, war dauerhaft höchste Konzentration gefragt.
Wie es die Berge hoch ging, so ging es wieder runter – auf Geröll und am Abgrund vorbei. Zum Teil fragte ich mich, warum man diese Veranstaltung als „Lauf“ bezeichnete – hätte „Ultra-Hüpfen von Stein zu Stein“ nicht besser gepasst? Teilweise mussten wir über Felsen klettern, mithilfe von Leitern Zäune überwinden und über oder unter Baumstämme klettern oder kriechen.

Eine kleine Ruhestelle boten da die Verpflegungsstände. Auch hier war ich noch komplett konzentriert, brach aber auch jedes Mal wieder ganz ein – sowohl geistig als auch körperlich. Jedes Mal musste ich mich wieder aufrappeln, um weiter zu laufen.
Nach 107 Kilometern und einer Zeit von 17:20:47 hatte ich es endlich geschafft: Ich war gesund und völlig erschöpft im Ziel in Pollença angekommen.
Mit meiner Zeit belegte ich in der Gesamtwertung den 106. Platz, in meiner Altersklasse den zwölften Platz. Insgesamt kamen von 600 Teilnehmern nur 385 Läufer ins Ziel.
Dort angekommen nahm ich meine Sachen, fuhr mit dem Bus zu den Duschen und schließlich wieder zum Ziel zurück, um hier auf Jürgen zu warten, der den Lauf mit seinem Lauffreund Markus aus Köln bestreiten wollte. Die beiden kamen schließlich bei ca. 19 Stunden und 30 Minuten ins Ziel. Auch sie hatten den Lauf unterschätzt – und den Flug um 22 Uhr gebucht. Sie hatten also nur noch Zeit ihre Sachen zu holen, ins gemietete Auto zu steigen und zum Flughafen zu fahren. Bis dorthin begleitete ich sie noch, hatte meinen Flug aber erst für den nächsten Morgen um 7 Uhr gebucht – eine Nacht am Flughafen war also inklusive.

Alles in Allem kostete mich der Lauf 140 Euro. Dazu kamen die Kosten für den Flug, die sich auf 150 Euro beliefen. Hätte ich früher gebucht, wäre der Flug aber auch günstiger zu haben gewesen.

Insgesamt muss ich über den Lauf sagen, dass er unfassbar anstrengend war. Andererseits ist er landschaftlich aber auch wunderschön: Die Ausblicke auf das Meer sind immer wieder ermutigend. Und auch die Höhenmeter lohnen sich am Ende: Von hier oben schaut man mit anderen Augen auf Mallorca.
Eine Empfehlung für den 107 Kilometer langen Lauf würde ich nicht aussprechen – nur Freaks würden an so einem Lauf teilnehmen. Was man in diesem Zusammenhang schon eher weiterempfehlen könnte, ist der Lauf über 65 Kilometer, der erst um 8 Uhr morgens beginnt.”