Laufen auf fremden Terrain

Michael Mannheim berichtet von einem empfehlenswerten Lauf:

“Ein Kollege erzählte von seinem Verein in Straberg, dass dort ein Lauf statt finde am Samstag, dem 25. Mai, er wolle dort auch laufen und zwar den HM. Nicht schlecht, dachte ich, erkundigte mich nach den Modalitäten und dann meldete ich mich an. Straberg war mir ein Begriff vom dort statt findenden Crosslauf im Winter, den Manfred, Uwe und Walter bei Eis und Schnee gelaufen waren.
Das Anmeldeverfahren ist m.E. etwas kompliziert, es wird auch nicht vorher durch Abbuchung bezahlt, aber alles lief glatt. So einen Dorfverein sollte man unbedingt unterstützen. Die Startgebühr für den HM beträgt nur 7,- €, im Vereinsheim war eine Kuchentheke aufgebaut, draußen gab es einen Grill- und Getränkestand und die Preise waren sehr zivil!
Mein Kollege trudelte dann auch ein und um 17.00 Uhr fiel der Startschuss, wobei gleichzeitig ein heftiger Schauer nieder ging. Das konnte ja heiter werden, denn zum Abend waren kräftige Regenfälle angesagt. Aber schon nach drei Minuten hörte der Regen auf und es ging in den wunderschönen Chorbusch hinein. Mir hat die Strecke sehr gut gefallen: ein Wechsel zwischen Wald- und offenen Feldpassagen, dauernd änderten sich die Sinneseindrücke. Ich genieße solche abwechslungsreiche Strecken statt dieser monotonen viermal zu durchlaufenden Asphaltrundkurse. Das Wetter hatte sich inzwischen so weit gebessert, dass sogar die Sonne hervor lugte und die Temperatur für Läufer genau richtig war.
Da wir beide noch nie zusammen gelaufen waren, hatten wir uns viel zu erzählen und das ging bis Kilometer 16 auch bei einem anspruchsvollen Tempo recht gut. Im weiteren Verlauf allerdings wurden unsere Gespräche etwas einsilbiger, kamen dafür aber auch in einer für mich sehr ordentlichen Zeit von 1:50:25 ins Ziel.
Gestärkt mit Grillwurst und Pommes ging es dann unter die Dusche und obwohl alle anderen Läufe absolviert waren, gab es sehr warmes Wasser in sehr ordentlichen Duschen: eben ein Dorfverein!! (andere Veranstalter schaffen das nicht unbedingt).
Die drei erst platzierten jeder Altersklasse bekamen jeweils ein mehr oder weniger brauchbares Präsent und danach ging es ab nach Hause zum Champions league Finale vor dem heimischen Fernseher.
Gesamteindruck: sehr zu empfehlen!!”

Erfolgreiche LLG80-Teams!

Insgesamt 143 Fünfer-Mannschaften gingen am Abend des 6.Mai 2013 an den Start beim DKV- Mannschaftslauf über 15 Kilometer.
Hier galt es, die Strecke als Team gemeinsam zu laufen und das Ziel gemeinsam zu erreichen. Für vier Teams der LangLaufGemeinschaft 80 war das nicht nur Pflicht, sondern auch die gute Möglichkeit, das Gemeinsame zu praktizieren- und das auch erfolgreich.

So erreichten in der Gesamtwertung:
Mannschaft 1 den 7. Platz in 1:10:59 Std.,
Mannschaft 2 den 22. Platz in 1:18:29 Std.,
Mannschaft 4 den 91. Platz in 1:35:02 Std. und
die Damenmannschaft den 98. Platz in 1:36:29 Std.

Alle Jahre wieder ….

trafen sich die Läuferinnen und Läufer der LLG 80 an Christi Himmelfahrt um zusammen mit den Familien einen schönen -wenn auch am Anfang leicht verregneten- Tag zu verbringen.

Es wurde gespielt, gequatscht, gegrillt und auch gelaufen. Doch nun in der chronologischen Reihenfolge: Während Hans ab 8.00 Uhr den Festplatz sicherte und säuberte, bauten ab 9.00 Uhr vernunftbegabte und handwerklich äusserst geschickte Menschen in kürzester Zeit das Zelt aller Zelte auf- wenn zu viele Helfer dabei sind, braucht es etwa 45 Minuten, sind wie diesmal nur wenige vor Ort, geht es auch in 20 Minuten. Dafür ein erster großer Dank an diese Kategorie Helfer!
Gegen 10.00 Uhr gaben dann die Aktiven bei Heijo unter strenger Geheimhaltung ihre Zeit für die ca. 4,7 km lange Strecke an; es geht also darum, diese Strecke ohne eine Uhr zu absolvieren und die selbst vorgegebene Zeit möglichst exakt zu erreichen ( alle Jahre wieder …. die gleiche Strecke!)….
Zur selben Zeit feuerte Hans dann den Grill an. Nach dem gemeinsamen Start saß Heijo in der Kälte, erwartete die LäuferInnen, erfasste die Laufzeiten und wertete sie aus. Erst dann ging er selbst auf die Strecke und wärmte sich laufend wieder auf.

Ab 11.30 Uhr war das Grillgut gar, die Salate und anderes mehr warteten auf hungrige Mäuler und das Bierfass war auch schon angeschlagen wie alle Jahre wieder ….

Das Ergebnis wird allerdings erst bekanntgegeben, wenn zu erwarten ist, dass alle halbwegs satt sind:
In diesem Jahr “siegte” bei den Frauen Gisela Bulla mit einer Zeitdifferenz von 17 Sekunden zu ihrer angegebenen Zeit, Anne Kruse wurde Zweite mit 18 Sekunden.
Bei den Männern war es Peter Altenberg, der seine Zeitansage auf die Sekunde genau traf, während Bernd Weyer 1 Sekunde (!!!) daneben lag und Winfried Bulla ganze 4 Sekunden Unterschied erlief. Alle anderen kamen mit unterschiedlicher zeitlicher Streubreite ins Ziel und waren auch zufrieden- wie alle Jahre wieder. Bei den Mädchen war Hannah Würtz Erste, bei den Jungen Steven Takoumba.

Ab 12.30 Uhr schien dann die Sonne deutlicher als am Morgen, das Zelt und der ebenfalls aufgebaute große Pavillon der Familie Würtz standen nicht mehr so hoch im Kurs.

Um 15.30 Uhr war der Grill abgeräumt, die Unterstände abgebaut, der Festplatz gesäubert und alle bestens gelaunt auf dem weg nach Hause … wie alle Jahre wieder!

Foto Thomas Boelter

Schon wieder Regen!?

Ein Laufbericht von Michael Mannheim zum Oswald-Hirschfeld-Lauf (Lauf des Monats Mai):
“Unwetter, Hagel, Regen und kalte Temperaturen waren angesagt. Beim Frühstück gegen 9.00 Uhr regnete sich schon ein kräftiger Schauer aus. Das versprach kein schöner Lauf zu werden und es wurden Erinnerungen wach an das vorige Jahr: da hatte es ebenfalls in Strömen gegossen und deswegen hatte Jürgen sogar auf eine Siegerehrung verzichtet. Als wir dann im Blücherpark angekommen waren, goss es schon wieder.
Die beiden aufgebauten Zelte ließen uns wenigstens im Trockenen stehen. Kalt war es zudem. Fleece, Jacke, Regenjacke, alles wurde angezogen, die Finger von der Kälte blau angelaufen, das ließ sich nicht gut an.
Doch eine halbe Stunde vor dem Start riss der Himmel auf, das Grau verschwand, weiße Wölkchen zeigten sich am Himmel und dann erschien ein herrliches Blau, durch das die Sonne ihre wärmenden Strahlen schickte.
Kurze Zeit später fiel der Startschuss. Während des Laufes dann nur ein paar Tropfen, ansonsten schien die Sonne, als wollte sie die Vorhersagen Lügen strafen.
Da die Strecke schön eben ist, kamen wir alle mit guten Zeiten ins Ziel, die Stimmung war dementsprechend ausgelassen und wir LLG- ler gratulierten uns gegenseitig zu den schönen Ergebnissen.”

Ergebnisse, Platz in der Gesamtwertung:
16. Thorsten Offer in 39:44 Minuten
19. Michael Boksch 40:16
46. Peter Altenberg 45:41
49. Uwe Döring 45:59
68. Helmut Werner 48:26
71. Walter Becker 48:43
77. Svenja Homann 49:34
85. Michael Mannheim 50:44
102. Manfred Schoss 53:12, 1.AK M 75
107. Eva Wiethoff 53:32
130. Dagmar Schmidgen 58:07
143. Ralph Boer 62:42

Info Mai 2013

Im Wonnemonat Mai gratulieren wir herzlich zum Geburtstag:

1.Mai Michael Ko.
2.Mai Matthias L.
3.Mai Gisela B. zum 65. Geburtstag,
Ute Sch. zum 45. Geburtstag
7.Mai Ilka Sp.
9.Mai Renate B.
20.Mai Wendel M.
22. Mai Roland H.
25.Mai Jürgen H.
27.Mai Michael Kr.
28.Mai Hannelore P.

Am 08.06. eröffnet Hans Wahlen wiederum den Reigen der Geburtstage und feiert seinen 86. Geburtstag.

Am 19.April haben wir in übersichtlicher Runde die Pfosten der markierten Laufstrecken vom Parkplatz ausgehend gepflegt. Winfried erneuert immer schon die Beschilderungen, wenn es nötig ist und auch andere LLG´ler agieren immer in Eigenregie. Dafür an dieser Stelle einen herzlichen Dank!

Am 09.05. Christi Himmelfahrt sind alle LLG´ler mit Familie zum traditionellen Familientreffen an der Trainingslaufstrecke eingeladen. Nach dem Zeitschätzlauf über 4,7 km werden wir grillen und uns einen schönen Tag machen. Teilnehmer melden sich bitte verbindlich an bei Heijo bis zum 06.05. info@llg80.de , damit in der Planung genügend Grillgut und anderes bestellt und eingekauft werden kann. Eure mitgebrachten Kuchen und Kaffee sowie Salate runden das Angebot wie immer ab. Bitte bringt eigenes Geschirr und Besteck mit!

Ergebnisse des 10 km- Frühlingslaufs am 21.04.2013 beim LSV Porz

8. W45 SCHMIDGEN, Dagmar 00:59:51
1. M55 BOKSCH, Michael 00:40:06
6. M50 CREMER, Jürgen 00:44:05
13. M50 ALTENBERG, Peter 00:46:50
4. M60 WERNER, Helmut 00:47:20
3. M65 BECKER, Walter 00:49:38
1. M75 SCHOSS, Manfred 00:51:15

Beim Halbmarathon dieser Veranstaltung gratulieren wir Michael MANNHEIM mit einer Zeit von 1:54:50 Std. zum 1. Platz der M65!

Für, den DKV- Mannschaftslauf am 3. Mai sind wieder mehrere LLG 80- Teams gemeldet. Wir wünschen einen guten Erfolg!

Der Lauf des Monats am 12.05. ist der Oswald-Hirschfeld-Erinnerungslauf; bitte rechtzeitig bis 06.05. bei Walter melden.

Am 02.Juni sind wir Ausrichter des KKH-Laufs im Blücherpark. Am Vatertag werde ich euch schon Details mitteilen können, alle Helfer treffen sich dann verbindlich zur Vorbesprechung am Samstag, 01.06.2013 im Blücherpark. Ich werde alle rechtzeitig mit einer Email informieren.

Wie immer wünsche ich euch viel Spaß und Erfolg beim Laufen,

Heijo

Der rasende Roland läuft wieder weiter und weiter …

Unser Mitglied Roland Halder hat wieder zugeschlagen: Zwei wunderschöne Landschaftsläufe innerhalb weniger Tage standen auf der Agenda:

“Windhagen Marathon – Sonnenschein und Hügel

Nach dem schönen Vereinsmarathon am 1. Mai ging es am Sonntag (05.05.) gleich weiter. Dieses Mal in Windhagen. Dort traf ich mich mit einem Freund, mit dem ich schon etliche Marathons gelaufen bin. Darauf freute ich mich, denn dies bedeutete: ein schöner Landschaftslauf mit ca. 500 HM, nette Gespräche während des Laufs und ganz viel Sonnenschein. Und so war es dann auch. Der Marathon in Windhagen ist eine der wenigen Veranstaltungen, bei der es ausreichend Parkplätze gibt. Auch ca. 20 Min vor dem Start war das Parken kein Problem.
Nach dem Abholen der Startunterlagen gab es noch eine leckere Tasse Kaffee und dann ging es auch schon los. Start und Ziel sind im Stadion in Windhagen. Schnell waren wir von den Straßen weg und es ging hoch und runter. Irgendwann trennten wir uns dann auch noch von den Halbmarathonis, die mit uns gestartet sind. Aufgrund meiner bescheidenen geografischen Kenntnisse ist es mir immer noch nicht klar, ob ich nun im Siebengebirge oder im Westerwald gelaufen bin. Letztendlich ist es auch gleich, es war ein toller Landschaftslauf. Wir liefen überwiegend im Wald und auf Lichtungen. Hier war der Ausblick ein Traum. Die Strecke war gut beschildert und an den Verpflegungsstellen standen nette Leute – was will das Läuferherz mehr. Ein weiteres Sahnehäubchen waren die Duschen. Diese gab es reichlich und sogar mit warmen Wasser – was bei Laufveranstaltungen nicht unbedingt selbstverständlich ist.
Der Erlös dieser Veranstaltung kommt der Aktionsgruppe „Kinder in Not“ zugute.

Es ging aber sofort weiter mit dem Westerwald Lauf

Der jährliche 50 km – Westerwaldlauf in Rengsdorf am Vatertag (dieses Jahr am 09.05.) gehört zu meinen „must do Läufen“. Der Sportverein Rengsdorf veranstaltet jedes Jahr an diesem Termin einen Wandertag, bei dem verschiedene Strecken gewandert und gelaufen werden können – und das für absolut wenig Geld: Die Startgebühr für die 50 km betragen gerade mal 10 Euro. Eine Startnummer gibt es nicht, dafür aber einen Laufzettel, den die Läufer an mehreren Stellen abstempeln lassen müssen. Diesen kann man sich im Schwimmbad in Rengsdorf abholen. Da der Laufzettel gleichzeitig die Eintrittskarte zum beheizten Freibad ist, kann man nach dem Lauf noch locker ein paar Bahnen ziehen. Eine weitere Besonderheit ist bei diesem Lauf ist, dass es jedes Jahr eine andere Strecke gibt und somit auch jedes Jahr andere Höhenmeter. Dieses Jahr mussten die Läufer bei der 50-km-Strecke ca. 1300 HM überwinden – und die hatten es wirklich in sich.
Gestartet wurde pünktlich um 8 Uhr. Alle Läufer, unabhängig, welche Strecke sie laufen, starten gleichzeitig. Vor ein paar Jahren war die Läuferschar noch recht übersichtlich. Mit der Zeit nahm sie jedoch zu. So knubbelte es sich anfangs etwas. Von der Grundstrecke (die 50-km-Strecke) gingen dann immer wieder die entsprechenden Strecken ab, sodass sich das Läuferfeld dann doch schnell verteilte.
Die Landschaft war überragend. Oben auf den Hügeln hatten wir eine tolle Aussicht und die Wälder und Wiesen standen im saftigen Grün. Es hätte alles so schön sein können, bis km 30. Als ich etwa bei diesem Kilometerstand war, hat es zu regnen begonnen. Und mit Regen meine ich eine Stunde lang dicke, fette Regentropfen. Schnell war da aus dem schönen Waldboden eine Matschrinne geworden.
Was mir an dem Lauf ganz besonders gefällt ist das Ziel bzw. die Zielzeitnahme. Es gibt nämlich keine! Jeder Läufer nimmt seine eigene Zeit. Wenn jemand keine Uhr dabei hat, dann fragt er halt einen Zuschauer nach der Uhrzeit. Da der Start immer um 8 Uhr ist, ist die Laufzeit klar. Bei der Abgabe der Stempelkarte teilt der Läufer dem Orga-Team dann die Zeit mit. Das finde ich wirklich das geniale bei dem Lauf. Die Zeit spielt keine große Rolle und alle vertrauen sich gegenseitig. Viel wichtiger ist, dass jeder Läufer die Strecke auf seinem Level bewältigt hat. Und bei der Länge und dem Profil gibt jeder eh alles! Das gibt der Veranstaltung den besonderen Flair.”

Windhagen Marathon – Sonnenschein und Hügel
Nach dem schönen Vereinsmarathon ging es am Sonntag (05.05.) gleich weiter. Dieses Mal in Windhagen. Dort traf ich mich mit einem Freund, mit dem ich schon etliche Marathons gelaufen bin. Darauf freute ich mich, denn dies bedeutete: ein schöner Landschaftslauf mit ca. 500 HM, nette Gespräche während des Laufs und ganz viel Sonnenschein. Und so war es dann auch. Der Marathon in Windhagen ist eine der wenigen Veranstaltungen, bei der es ausreichend Parkplätze gibt. Auch ca. 20 Min vor dem Start war das Parken kein Problem.
Nach dem Abholen der Startunterlagen gab es noch eine leckere Tasse Kaffe und dann ging es auch schon los. Start und Ziel sind im Stadion in Windhagen. Schnell waren wir von den Straßen weg und es ging hoch und runter. Irgendwann trennten wir uns dann auch noch von den Halbmarathonis, die mit uns gestartet sind. Aufgrund meiner bescheidenen geografischen Kenntnisse ist es mir immer noch nicht klar, ob ich nun im Siebengebirge oder im Westerwald gelaufen bin. Letztendlich ist es auch gleich, es war ein toller Landschaftslauf. Wir liefen überwiegend im Wald und auf Lichtungen. Hier war der Ausblick ein Traum. Die Strecke war gut beschildert und an den Verpflegungsstellen standen nette Leute – was will das Läuferherz mehr. Ein weiteres Sahnehäubchen waren die Duschen. Diese gab es reichlich und sogar mit warmen Wasser – was bei Laufveranstaltungen nicht unbedingt selbstverständlich ist.
Der Erlös dieser Veranstaltung kommt der Aktionsgruppe „Kinder in Not“ zugute.

Windhagen Marathon – Sonnenschein und Hügel
Nach dem schönen Vereinsmarathon ging es am Sonntag (05.05.) gleich weiter. Dieses Mal in Windhagen. Dort traf ich mich mit einem Freund, mit dem ich schon etliche Marathons gelaufen bin. Darauf freute ich mich, denn dies bedeutete: ein schöner Landschaftslauf mit ca. 500 HM, nette Gespräche während des Laufs und ganz viel Sonnenschein. Und so war es dann auch. Der Marathon in Windhagen ist eine der wenigen Veranstaltungen, bei der es ausreichend Parkplätze gibt. Auch ca. 20 Min vor dem Start war das Parken kein Problem.
Nach dem Abholen der Startunterlagen gab es noch eine leckere Tasse Kaffe und dann ging es auch schon los. Start und Ziel sind im Stadion in Windhagen. Schnell waren wir von den Straßen weg und es ging hoch und runter. Irgendwann trennten wir uns dann auch noch von den Halbmarathonis, die mit uns gestartet sind. Aufgrund meiner bescheidenen geografischen Kenntnisse ist es mir immer noch nicht klar, ob ich nun im Siebengebirge oder im Westerwald gelaufen bin. Letztendlich ist es auch gleich, es war ein toller Landschaftslauf. Wir liefen überwiegend im Wald und auf Lichtungen. Hier war der Ausblick ein Traum. Die Strecke war gut beschildert und an den Verpflegungsstellen standen nette Leute – was will das Läuferherz mehr. Ein weiteres Sahnehäubchen waren die Duschen. Diese gab es reichlich und sogar mit warmen Wasser – was bei Laufveranstaltungen nicht unbedingt selbstverständlich ist.
Der Erlös dieser Veranstaltung kommt der Aktionsgruppe „Kinder in Not“ zugute.

Immer wieder am 1. Mai!

Regelmäßig seit 1985 treffen sich am frühen Morgen des 1. Mai die verschiedensten Läuferinnen und Läufer, die am Trainingsmarathon der LLG 80 Nordpark Köln “Rund um den Colonius” teilnehmen. Das Besondere bei diesem Lauf ist, dass erfahrene Marathonis Neulinge an die Marathondistanz heranführen und an vorher festgelegten Stationen an der Strecke Pausen gemacht werden. Ein Begleitfahrzeug steht an diesen Stationen: So kann jeder für sich entscheiden, wie lange er mitlaufen will. Oft aber hat sich mancher Novize während des Laufes entschieden, seinen ersten Marathon in unserer Obhut zu absolvieren, denn das Tempo ist sehr moderat und man kann so manch guten Rat sofort umsetzen.

In diesem Jahr waren um 8.30 Uhr neben den “üblichen Wiederholungstätern” auch mehrere Radfahrer und Inlineskater dabei. Die Niehler Hafenbrücke vibrierte schon heftig, als über zwanzig Aktive sie passierten.

Eine kurze Rast an der Bastei und schon ging es weiter an dem tollen Rheinpanorama vorbei nach Rodenkirchen. Neben all den internen Gesprächen haben wir aber auch bei zufälligen Mitläufern für unsere Jubiläumsveranstaltung am 22.09.2013 am Fühlinger See geworben und so sind wir uns sicher, dass wir Nicole – die uns vom Heumarkt bis Rodenkirchen begleitete und mit ihrem Vater am nächsten Wochenende in Edinburg ist – im September wiedersehen. Wir freuen uns schon!

Von Rodenkirchen mit kurzer Pause am Geißbockheim liefen wir durch den herrlich aufblühenden Stadtwald bis zur Aachener Straße. Hier bei Kilometer 30 gab es eine angemessen längere Pause. Nicole beendete ihren Lauf, Anne und Claudia erhielten jedoch weibliche Verstärkung durch Monika, die nun mitlief. Sie und das Dutzend Männer fanden an der Belvederestraße neu gestaltete Laufwege parallel zur Straße, der weitere Weg zum BioCampus in Bocklemünd verlief jetzt in der Sonne und so blieb es bis zur Pause in Lindweiler. Von dort waren es nur noch vier Kilometer bis zum Ziel am Parkplatz im Nordpark, den wir am Morgen verlassen hatten!

Rosi verwöhnte uns hier mit frischen Brötchen, es gab leckeren Kuchen von Monika und zum Durstlöschen hatten wir nicht nur leckeres Mineralwasser, sondern auch ein Mitbringsel von Peter in Faßform! So waren die Grundlagen für ein munteres Laufsimpeln gelegt. Die Läufer konnten die Füße ruhen lassen, die Radfahrer nach ungewohnt langsamen Fahren ihr Sitzfleisch entspannen.
Heijo überreichte den zufriedenen Aktiven die verdienten Urkunden. Statt eines Startgeldes spendeten die Anwesenden für einen karitativen Zweck.

Im kommenden Jahr werden wir diesen Lauf zum 30. Mal durchführen, worauf der damalige Initiator schon ein wenig stolz ist.

Am Rande und nur für die Statistik: Die erreichte Nettozeit war 4:30:20 Stunden, die Bruttozeit war 5:05:12 Stunden.

Frühlingslauf beim LSV Porz: Klasse statt Masse

Michael Mannheim schreibt zum Lauf:

“Am Samstag schien noch die Sonne von einem strahlend blauen Himmel und die Temperatur war sehr angenehm. Aber einen Tag später, am Sonntag, dem 21. April war die Herrlichkeit schon wieder vorbei. Es war kalt und der Himmel war gehüllt in düsteres Grau.
Was soll das Klagen; wir waren angemeldet – zumindest dachten wir das – und wollten gut gelaunt unsere Startnummern abholen. Aber wegen einer technischen Panne auf unserer Seite ( das ist mir gerade auch passiert: es machte “pling” und mein beinahe fertiger Artikel war vom Monitor verschwunden. Das ist daher dies die Zweitfassung.) waren wir aus der Voranmelderliste gestrichen worden. Also mussten wir uns alle acht nach melden. Ein großer Dank geht dabei an Jürgen, der uns bei der Nachmeldung viel Arbeit abgenommen hat. Kurz darauf fiel der Startschuss zum 10 Km-Lauf für ein den schlechten Witterungsverhältnissen geschuldeten sehr überschaubares Teilnehmerfeld von nur 149 Läuferinnen und Läufern.
Thomas, der für Ergo-sports lief, und ich hatten uns für den HM entschieden. Hier waren waren wir nur 80 Teilnehmer.
Selbstverständlich sind die sehr guten Ergebnisse von uns LLG-lern ausschließlich unseren starken individuellen Leistungen zu verdanken; ein Schelm, wer dies auch an der geringen Teilnehmerzahl fest macht.
Auf jeden Fall gibt es viele Punkte bei der PSD-Cup Wertung.”
Hier die Ergebnisse der LLG 80 Nordpark Köln, zusammengestellt von
Walter Becker:

10 Kilometer
8. W45 SCHMIDGEN, Dagmar 00:59:51
1. M55 BOKSCH, Michael 00:40:06
6. M50 CREMER, Jürgen 00:44:05
13. M50 ALTENBERG, Peter 00:46:50
4. M60 WERNER, Helmut 00:47:20
3. M65 BECKER, Walter 00:49:38
1. M75 SCHOSS, Manfred 00:51:15

Halbmarathon
1. M65 MANNHEIM, Michael 01:54:50

Fünf LLG 80-Läuferinnen auf Reisen

Ein Laufbericht von Patricia Schnitzler zum Tangermünder Elbdeichmarathon

Auch dieses Jahr haben wir, Anne Kruse, Monika Gompert, Dagmar Schmidgen, Renate Bosbach-Eisele und ich wieder an einer Laufreise vom 12-15 April 2013 teilgenommen. Es ging nach Tangermünde an der Elbe. Die Laufreise wurde auch diesmal von dem Laufverein Witzhelden bestens vorbereitet und durchgeführt.

Bei frühlingshaftem Wetter waren die Ergebnisse (Halbmarathon)zufriedenstellend,

Anne Kruse 02:07:16 Std.
Patricia Schnitzler 02:16:03 Std.
Monika Gompert 02:21:11 Std.
Dagmar Schmidgen 02:21:12 Std.
Renate Bosbach Eisele 02:21:13 Std.

Das viertätige Rahmprogramm(Stadtführungen, Schifffahrt usw..) hat uns sehr gefallen, nur die Shoppingtour in Tangermünde fiel etwas dürftig aus. Der Grund: die Stadt lebt noch ein wenig in der Vergangenheit. Die positive Seite, wir haben Geld gespart. Aber das werden wir sicherlich bei der gebuchten Laufreise im Oktober nach Dresden nachholen und auf den Kopf hauen.
Unser “Kaufrausch” ist nach wie vor nicht zu bremsen, ebenso nicht unser Laufrausch.

Hier geht´s lang!

Die markierten Laufstrecken im Trainingsgelände Nordpark sind im Oktober 2003 eingerichtet worden und werden seitdem konstant von sehr vielen Läuferinnen und Läufern genutzt. Auch in diesem Jahr haben sich einige LLG´ler gefunden, die am gesamten Nachmittag des 19.04.2013 die Markierungspfosten von wilden Ranken befreiten, die Schilder erneuerten oder einfach nur den umherliegenden Müll sammelten.
Jens kümmerte sich mit seinem Sohn Mats um den an der Strecke liegenden Müll und so füllten sie einige Mülltüten mit leeren Flaschen und anderem Unrat, der achtlos weggeworfen wurde.
Der Tätigkeitsbereich für Manfred, Michael, Winfried und Heijo war die Instandsetzung der Markierungspfosten. Winfried fertigt seit der Installation der drei Strecken neue Schilder und bringt sie an, wenn es notwendig ist. Auch der wegen der Rodungsarbeiten entfernte Pfosten wurde wieder eingebracht, nun steht der richtigen Orientierung für ortsfremde Aktive nichts mehr im Wege. Damit das Holz in der Trockenheit nicht weiter aufspleisst, haben wir die meisten Pfosten am oberen Ende mit weiterem Draht verstärkt und vernagelt. Die Renovierungsarbeiten endeten erst am frühen Abend und die an den Arbeiten Beteiligten hoffen, dass sich ihr Einsatz gelohnt hat und alle Nutzer sich bestens zurecht finden und gerne wieder ihr Lauftraining entlang der Streckenführungen aufnehmen!