Unter der Rubrik ´Köln läuft´ schreibt das Stadtsportmagazin Köln.Sport über unsere Laufveranstaltung am Fühlinger See (Köln.Sport, #05/2012, 60f.).
Die Einschätzung ist sehr positiv, das Engagement der Helfer am See wird sehr gelobt. “Legendär ist das Gesundheitsbewusstsein im Ernährungsbereich” ist die Schlussbemerkung des Artikels.
Dieses Echo ist für uns ein deutlicher Anreiz für uns, mit guter Arbeit die Erfolge der letzten Jahre fortzusetzen!
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Roland sammelt …. Marathonläufe!
“Schöner Landschaftsmarathon im Sauerland mit 950 HM von Roland Halder.
Vor fünf Tagen wusste ich nicht einmal, dass es Rüthen gibt und am 13.05.2012 bin ich dort bereits einen Marathon gelaufen. So kann es zum Glück gehen, denn sonst hätte ich einen tollen Landschaftslauf im Sauerland verpasst!
So war also um 5.30 Uhr Aufstehen angesagt und eine Stunde später saß ich auch schon im Auto. Kurz nach acht war ich in Rüthen. Das Angenehme an solchen kleinen Landschaftsläufen ist, dass alles sehr stressfrei zugeht. So habe mich für 15 Euro nachgemeldet, einen leckeren Kaffee getrunken und pünktlich um 8.30 Uhr machten sich ca. 50 Marathonis auf die landschaftlich schöne Strecke.
Die 950 Höhenmeter ließen schon erahnen, dass es immer irgendwie hoch oder runter ging – und so war es auch. Mit der Zeit konnte sich auch noch die Sonne durchsetzen, so dass die Anstiege meist mit einem super Panorama belohnt wurden. Ein Großteil der Strecke bestand aus Waldwegen. Unterweg bekam ich dann auch noch Geschichtsunterricht, denn Röthen war im Mittelalter der östlichste Zipfel des Erzbistums Köln.
Das Ziel war am Schwimmbad in Röthen.
Als Medaille gab es ein rundes Birkenholzstück mit einem Stempel vom Lauf darauf. So eine Medaille hatte ich bisher noch nicht in meiner Sammlung. Im Startgeld war der Eintritt in das Schwimmbad inclusive. Als überzeugter Nichtschwimmer (das Wasser ist viel zu tief und zu kalt) konnte mich das jedoch nicht überzeugen. So duschte ich nur, unterhielt mich noch mit ein paar anderen Läufern und machte mich dann wieder auf den Rückweg.
Auch wenn der Lauf etwas weiter weg ist, so ist er doch sehr zu empfehlen. Natürlich können dort auch kürzere Strecken als die Marathondistanz gelaufen werden.”
Unsere Spezialität!
Dass im Vereinsnamen das Wort Gemeinschaft verankert ist, also nicht nur Pflicht ist, sondern auch gerne geübte und dann gezeigte Kür, das bewiesen die aktiven LLG´ler dann während der vier 3,75 km-Runden der Traditiosveranstaltung an den Jahnwiesen neben dem Rheinenergiestadion und auch im Zieleinlauf. Aber auch einige z.Zt. passive Mitglieder (Gisela und Winfried Bulla, Dieter Keil und Willi Pauly) waren als Fans dabei und feuerten die VereinskollegInnen an, die ab 18:00 Uhr in Minutenabstand mit mehreren anderen Mannschaften gestartet wurden.
So waren Rosi, Anne, Nicole M., Dagmar und Patricia als Damenmannschaft erfolgreich unterwegs (Zeit: 1:39:42 Std., Pl. 124)), Bernd B., Jürgen C. und Jürgen H. sowie Rudolf ließen sich von Nicole Kr. leiten (Zeit: 1:17:17 Std., Pl. 23)), Heijo, Heinrich, Peter, Michael Kr. und Wendel wurden bei den Herren gewertet (Zeit: 1:19:10 Std., Pl. 31)), während Monika, Renate, Pia mit Ralph und Walter B. in der Mixedwertung (Zeit 1:50:52 Std., Pl. 150)zu finden sind.
Das Wetter blieb entgegen allen Vorhersagen trocken- bis auf die letzten 15 Minuten. Aber das konnte uns nicht weiter beeindrucken: Wir warteten gemeinsam auf die LLG 80-Damenmannschaft, die als letzte gestartet worden waren und begrüßten sie im Ziel!
Nach dem Laufgenuß gab es eine adäquat gute Verpflegung und so konnten wir am Abend zufrieden den Heimweg antreten, hatten wir doch alle unsere Spezialität, den gemeinsamen Lauf schon wieder einmal gut gemeistert!
Ein- und Ausstiegmarathon: Rund um den Colonius
Zum 28. Mal sind die Läuferinnen und Läufer der LLG 80 mit Freunden am 1. Mai zum beliebten Ein- und Ausstiegmarathon gestartet.
Noch am frühen Morgen hatte es geregnet, vor dem Start zum alljährlichen Marathon war es dann aber trocken und das Wetter spielte sehr gut mit, als wir 27 Aktive uns auf den Weg “Rund um den Colonius” machten. Zu Fuß oder auf dem Fahrrad, mit einem Auto als Transportmittel für Taschen, trockene Kleidung, Verpflegung für unterwegs (Danke, Dieter!) begann der Lauf am Parkplatz und führte über die Niehler Hafenbrücke zum Rhein. 
Eine erste kurze Pause an der Bastei war schnell vorbei, am Dom vorbei ging es weiter nach Rodenkirchen.

Dort nutzten einige Teilnehmer die -vorher angekündigte- Gelegenheit und stiegen in die Straßenbahn zur Rückfahrt; sie hatten an dem Tag nur die ca. 17 Kilometer laufen wollen. Immer noch voller Elan genossen wir anderen den wunderschönen Anfang des äußeren Grüngürtels, liefen am Marienburger Golfplatz vorbei bis zum nächsten kurzen Stop im “Tal der Tränen” (Geißbockheim). Vorbei an vielen verzweifelnden Fußballfans ging es weiter zum nächsten Anlaufpunkt hinter dem RheinenergieStadion.
Hier, bei Kilomter 30 fiel dann die Entscheidung: Nur noch acht Läufer entschieden sich heute für die Volldistanz von 42,195 Kilometer. Bei weiterhin herrlichem Laufwetter freuten sie sich über das gute gelingen ihres Vorhabens und gelangten mit einer Nettozeit von 04:28:00 Minuten ins Ziel am Nordpark.
Sie wurden von vielen begeisterten Zuschauern erwartet und empfangen. Jeder wurde mit respektvollem Apllaus bedacht, egal, ob nur eine Teildistanz oder die gesamte Marathonstrecke absolviert war. Nach einer ordentlichen Stärkung mit fester und flüssiger Nahrung konnten dann alle Teilnehmer ihre Urkunden von Heijo Fetten entgegennehmen.
Weinseminar und Marathonlauf!
Monika Gompert berichtet vom Weinstraßenmarathon
” Alle 2 Jahre wieder- Weinstraßenmarathon!
Am nördlichen Ende der Weinstraße,am Weintor in Bockenheim, startet alle
zwei Jahre im April der Marathon Deutsche Weinstraße.
Wir haben in diesem Jahr schon zum 6. Mal teilgenommen.
Die Atmosphäre bei diesem Landschafts- und Erlebnislauf begeistert uns
immer wieder. Zum Rahmenprogramm am Samstag gehört die Weinprobe am
Probierstand des Weinguts Holstein, die auch die Flasche Wein abfüllen,
die jeder Läufer mit den Startunterlagen erhält. In guter Stimmung kann
man dann bei einer Busfahrt die Strecke besichtigen. Man erfährt dabei
vieles über die Pfalz und über den Weinbau. Nebenbei hat man schon erste
Gespräche mit anderen Läufern. Im Festzelt bei der Nudelparty(in der
Startgebührenthalten) sind sogar die Nudeln in Weintraubenform. Auch
andere pfälzer Gerichte und die Getränke (Wein und auch Bier)werden zu
günstigen Preisen angeboten. Nebenbei läuft auf der Bühne eine
Sportschau verschiedener Sportvereine aus dem Landkreis. Und wer abends
noch möchte, kann das Tanzbein schwingen bei Musik einer Mundartgruppe
mit pfälzer Dialekt.
Beim Start um 10 Uhr am Sonntag standen in diesem Jahr 2000 Halbmarathon-
und 800 Marathonläufer gemeinsam unter dem Weintor. Es war richtiges
Aprilwetter, doch von großen Regenschauern blieben wir verschont.
Klaus ist wieder auf der 42km Strecke gestartet, ich auf den 21 km. In
allen Weindörfern wird neben Wasser, Tee und isotonischen Getränken auch
immer Wein und pfälzer Spezialitäten (zB Saumagen) angeboten. Wer möchte
kann sich mit dem “Rieslingschwamm” erfrischen. Die uns bekannte Strecke
ist anspruchsvoll, es ging immer rauf und runter und in den Ortschaften
wurden wir begeistert angefeuert. Für die Marathonläufer ging es bis Bad
Dürkheim, am Riesenweinfass vorbei und durch den Kurpark. Alle
fürchteten wieder den letzten Anstieg ca. 3km vor dem Ziel, den wir
beide gut gemeistert haben, um dann im Ziel die Weinschorle zu geniessen.
Nach dem Duschen waren wir im Festzeltund haben mit vielen anderen
Finishern die Sieger mit Standing Ovations gefeiert.
Bei den anschließenden “Wandertagen” im Pfälzer Wald war der Muskelkater
bald vergessen!
Ach ja, es gab ja auch Zeitmessung! Halbmaratonzeit für mich: 02:19:55;
Marathonzeit für Klaus: 04:02:55.”
Junger LLG´ler läuft seine Bestzeit in Düsseldorf
Thorsten Offer berichtet von seinen Eindrücken beim Metrogroup-Marathon in Düsseldorf
” Als ich am Samstag Vormittag am Düsseldorfer Rheinufer die Marathonmesse betrat, erwartete ich bereits für den folgenden Tag das Schlimmste. Gerade kam die Sonne heraus, es waren nun mehr fast 30°. Während die meisten im angrenzenden Park sich der El Greco-Ausstellung widmeten und sich der Temperaturen freuten, fragte ich mich, wie man diesen Temperaturen-Umschwung halbwegs verdauen kann, wenn das Training in den vergangen Monaten bei maximal 8° und Regen stattfand.
Zum Glück der knapp 4000 Marathonteilnehmer hatte das Wetter doch ein Einsehen. Bei perfekten Bedingungen, 15°, wolkig und windstill, startete der Düsseldorf-Marathon pünktlich um neun Uhr. Gerade für die deutsche Elite war dies wichtig: Jan Fitschen wollte sein Ticket nach London lösen und die dafür vom DLV vorgegebene Norm von 02:12:00 unterbieten. Bei den Damen gab Anna Hahner ihr Marathon-Debüt und gab ebenfalls als Zielgröße die deutsche Norm von 02:30:00 aus.
Der Marathon selbst zeigte sich so, wie man es von einem guten Stadt-Marathon erwartet: Breite, lange Straßen, eine attraktive und angenehme Streckenführung, viele Verpflegungspunkte, und ein internationales Flair am Streckenrand, wie man es in Deutschland nicht häufig erlebt: Die in Düsseldorf starke japanische Gemeinde stand geschlossen am Streckenrand und unterstützte nicht nur ihre zahlreichen Landsmänner und -frauen lautstark.
Neben der obligatorischen Handbiker-/ und Rollstuhlwertung, bot die Organisation sogar eine Einradwertung an. Was ich erst als Marketing-Gag erachtete, war aber purer Ernst: Knapp sechzig Pedalisten bestritten tatsächlich die volle Distanz auf einem Einrad, die Spitze höchst ambitioniert mit Spezialmodellen, das hintere Feld auf konventionellen Modellen. Einen Marathon einfach nur zu Laufen kann schließlich jeder.
Fazit: Nach 03:08:33 Std. erreichte ich schließlich das Ziel am Rheinufer – und das hochzufrieden. Die Organisation ist rund um gut, der Köln-Marathon behält aber aufgrund der besseren Stimmung an der Strecke und der unschlagbaren Zielverpflegung die Nase vorne.”
Desolater Zustand von Laufwegen
Schon lange und immer wieder beklagen nicht nur die Aktiven der LangLaufGemeinschaft 80 den Zustand der Wege unserer markierten Laufstrecken nach Forstarbeiten. Diesmal hat der Oliver Görtz, Redakteur des Kölner Stadtanzeiger, einen Bericht verfasst, der zu finden ist unter: http://www.ksta.de/html/artikel/1335165005191.shtml
Laufreise zum Spreewaldmarathon vom 20.-23.April 2012
Ein Laufbericht von Anne Kruse
“Nach den guten Erfahrungen im vorigen Jahr in Leipzig (nette Leute, gute Stimmung, perfekte Organisation) haben Renate, Ute und ich beschlossen auch dieses Jahr wieder mit dem Laufverein
TV Witzhelden nach Cottbus zu fahren, um den Halbmarathon im Spreewald zu laufen.
Am Sonntagmorgen um 10.30 Uhr liefen wir los. Kreuz und quer durch den Spreewald – Natur pur. Entlang der Kanäle, über kleine Brücken – beides durften wir am Tag vorher bei einer Kanufahrt bereits kennen lernen, nur viel langsamer, fast meditativ. Wir erreichten alle gut das Ziel und erhielten als Belohnung eine Gurkenmedaille. So war es nicht verwunderlich, dass wir uns mit Gurken aller Art und Bier anschließend stärken konnten.
Auch an diesem Wochenende hielt sich das Wetter nicht an die schlechten Prognosen. Es war immer wieder sonnig arm. Das Rahmenprogramm sorgte dafür, dass es nicht langweilig wurde.

Auf der Hinfahrt vergnügten wir uns im Schloßpark in Wolfsburg, die Stadt Cottbus, wo wir im Hotel Lindner wohnten, war sehenswert und bot mit ihrer kleinen Innenstadt nette Restaurants und kleine Geschäfte und die Rückfahrt wurde verkürzt durch einen Zwischenstop am Steinhuder Meer.
Wir haben es nicht bereut mit zu fahren, unsere Erfahrungen aus dem letzen Jahr wiederholten sich und wir sind gespannt, was Magret und Reinhold Knigge vom Laufverein Witzhelden für das kommende Jahr planen.
Anne Kruse
Laufergebnisse (ohne Gewähr):
Renate Bosbach-Eisele 2:21:14 Std.
Ute Schaaf 2:12:04 Std.
Anne Kruse 2:11:13 Std.”
Neue Bestzeit in Bonn!
Bericht von Patricia Schnitzler
“Dagmar und ich sind am Sonntag 22.04. 2012 den HM in Bonn gelaufen.
Bei optimalen Wetterbedingungen auf guter Laufstrecke waren auch unsere Ergebnisse sehr zufriedenstellend:
Dagmar Meuser 02:19:18 Std.
Patricia Schnitzler 02:00:12 Std (neue persönliche Bestzeit).
Die Organisation war im Allgemeinen als gut zu bezeichnen, eine warme Speise und zwei Getränke wurden gegen einen Gutschein angeboten.
Zwei Kritikpunkte gab es allerdings:
a) Die Wege zur Umkleide und zum Start waren äußerst schlecht markiert.
b) Die in der Startgebühr inbegriffenen T-Shirts gab es leider nicht in unseren Größen und sollen in ca. 6 Monaten (!!!)nachgeliefert werden.
Nach dem Lauf, hatten wir noch Gelegenheit die Marathonläufer “von der Tribüne” zu bejubeln und die Siegerehrung zu erleben.
Es war ein gutes Lauferlebnis, aber nächstes Jahr ist eine andere Stadt fällig.”
Verspekuliert
Ein Laufbericht von Michael Mannheim
“Kühl und windig war es am Sonntag, dem 15.04.2012 , als es in Porz-Zündorf zum Start über 10 Km und den HM ging.
Das war schon taktisch richtig, dass Walter und ich die HM-Distanz liefen, um uns den Klaus von Harlessem vom Hals zu halten, der uns in unserer Altersklasse immer zu schaffen macht. Er startet nämlich lieber über 10 Km.
Als dann auch noch Bernd Birkenfeld über 10 Km dabei war, schien unsere Taktik aufzugehen.
Bernd wurde mit 10 Sekunden vor Klaus erster der Altersklasse, und wir zwei?
Da hatte sich doch einer 2 Minuten vor uns ins Ziel geschlichen. Wenn Walter gesundheitlich nicht angeschlagen gewesen wäre, hätte er den ersten Platz gemacht. So war es leider nur der zweite Platz für Walter und für mich, der immer hinter Walter ins Ziel kommt, der dritte Platz drin.
Pia hatte den 5. Platz in ihrer Altersklasse erreicht.
Interessant waren allerdings die Begleitumstände des Laufs:
Alle Vereinsmitglieder des GSV -Porz hatten auf ihren Jacken das GSV überklebt. War war der Grund?
Helmut Urbach berichtete, dass kurz vor dem Lauftermin ein neuer Vereinsvorsitzender gewählt worden sei und man sich nicht über die Verteilung der Einnahmen u.a. auch aus diesem Lauf habe einigen können. Daher wird sich die gesamte Laufabteilung aus dem GSV ausgliedern.
Hier die Ergebnisse im Einzelnen:
2 (106) 74. Becker, Walter 1944 1:52:40
3 (1201) 75. Mannheim, Michael 1946 1:52:40
1 (115) 71. Birkenfeld, Bernhard 1946 0:46:41
177 (1457) 5. W50 Rupp, Pia 1961 1:08:28″


