Wie seit Jahren haben viele Läuferinnen und Läufer der LLG 80 am sog. Vatertag einen harten Test hinter sich gebracht: Es gilt dabei, das eigene Lauftempo über eine bekannte Strecke von 4,7 Kilometern Länge einzuschätzen.
Dazu muss jeder Aspirant seine voraussichtliche Laufzeit sekundengenau niederschreiben lassen und dann auch möglichst genau einhalten- es kennt also lediglich der Zeitnehmer als Schiedsrichter die individuellen Zielzeiten. Die besondere Schwierigkeit liegt weiterhin darin, dass niemand eine Uhr tragen darf, an der er sich unterwegs orientieren kann! Aus der Größe der Differenz zwischen angesagter Zeit und tatsächlich erreichter Zeit ergibt sich dann eine Reihenfolge.
Heute waren es Gisela Bulla und Walter Becker, die ihre angesagten Zeiten nur um einige (!)Sekunden verfehlten und somit den Test gewannen. Bei den Kindern war Hannah Würtz und Steven Hesse die Gewinner, wobei schon bemerkenswert ist, dass sie die Streckenlänge ohne Schwierigkeiten hinter sich brachten.
Während die Aktiven liefen, der Zeitnehmer auf das Eintreffen der LäuferInnen wartete, hatte Hans Albers als Grillmeister schon die Glut vorbereitet und Grillgut für über 40 Teilnehmer aufgelegt.
Mitgebrachte Salate und Frikadellen sowie Kuchen rundeten das Büfett ab, Winfried Bulla hatte aus Anlass seines 70. Geburtstages das Bier spendiert, wofür wir ihm alle sehr dankten.
Nachdem es am Vortag noch sehr ungemütlich kalt und nass war, hatten wir am Tag selbst hervorragendes Wetter! Auch deswegen haben wir erst am späten Nachmittag das Zelt abgebrochen und die heimische Dusche angesteuert.
An dieser Stelle sei nochmals allen Helfern gedankt, die bei Aufbau und Abbau dabei waren und natürlich ein allgemeines Danke für die leckeren Salate etc.
Archiv des Autors: Heijo Fetten
Ein Lob von “Köln.Sport”
Unter der Rubrik ´Köln läuft´ schreibt das Stadtsportmagazin Köln.Sport über unsere Laufveranstaltung am Fühlinger See (Köln.Sport, #05/2012, 60f.).
Die Einschätzung ist sehr positiv, das Engagement der Helfer am See wird sehr gelobt. “Legendär ist das Gesundheitsbewusstsein im Ernährungsbereich” ist die Schlussbemerkung des Artikels.
Dieses Echo ist für uns ein deutlicher Anreiz für uns, mit guter Arbeit die Erfolge der letzten Jahre fortzusetzen!
Roland sammelt …. Marathonläufe!
“Schöner Landschaftsmarathon im Sauerland mit 950 HM von Roland Halder.
Vor fünf Tagen wusste ich nicht einmal, dass es Rüthen gibt und am 13.05.2012 bin ich dort bereits einen Marathon gelaufen. So kann es zum Glück gehen, denn sonst hätte ich einen tollen Landschaftslauf im Sauerland verpasst!
So war also um 5.30 Uhr Aufstehen angesagt und eine Stunde später saß ich auch schon im Auto. Kurz nach acht war ich in Rüthen. Das Angenehme an solchen kleinen Landschaftsläufen ist, dass alles sehr stressfrei zugeht. So habe mich für 15 Euro nachgemeldet, einen leckeren Kaffee getrunken und pünktlich um 8.30 Uhr machten sich ca. 50 Marathonis auf die landschaftlich schöne Strecke.
Die 950 Höhenmeter ließen schon erahnen, dass es immer irgendwie hoch oder runter ging – und so war es auch. Mit der Zeit konnte sich auch noch die Sonne durchsetzen, so dass die Anstiege meist mit einem super Panorama belohnt wurden. Ein Großteil der Strecke bestand aus Waldwegen. Unterweg bekam ich dann auch noch Geschichtsunterricht, denn Röthen war im Mittelalter der östlichste Zipfel des Erzbistums Köln.
Das Ziel war am Schwimmbad in Röthen.
Als Medaille gab es ein rundes Birkenholzstück mit einem Stempel vom Lauf darauf. So eine Medaille hatte ich bisher noch nicht in meiner Sammlung. Im Startgeld war der Eintritt in das Schwimmbad inclusive. Als überzeugter Nichtschwimmer (das Wasser ist viel zu tief und zu kalt) konnte mich das jedoch nicht überzeugen. So duschte ich nur, unterhielt mich noch mit ein paar anderen Läufern und machte mich dann wieder auf den Rückweg.
Auch wenn der Lauf etwas weiter weg ist, so ist er doch sehr zu empfehlen. Natürlich können dort auch kürzere Strecken als die Marathondistanz gelaufen werden.”
112 Kilometer für einen guten Zweck!
Ein Bericht über einen ganz besonderen Lauf von unserem “Neuling” Roland Halder. Roland ist als sehr erfahrener Läufer seit dem 1.Mai 2012 Mitglied der LLG 80 Nordpark Köln e.V.
“Am 05.05. und 06.05.2012 lief ich beim Erft-Spendenlauf. Der Erlös kommt immer der Nachsorge von Kindern zu gute, die an tuberöser Sklerose erkrankt sind. Für jeden gelaufenen km werden 33,3 Cent gespendet.
Weil wir am Samstag recht früh mit dem Bus von Bergheim zur Erft-Quelle fuhren, trafen sich die meisten Läufer bereits am Freitag Abend zu einem geselligen Kennenlernen. Da Ultraläufer von Haus aus bescheidene Menschen sind, genügte zur Übernachtung Schlafsack und Isomatte.
Am Samstag fuhren wir um 6.50 Uhr dann mit einem Bus von Bergheim aus zur Quelle der Erft.
Von dort ging es dann in der ersten Etappe 68 km entlang dem Erft-Radweg zurück nach Bergheim. Etwa immer nach ca. 10 km gab es einen reich gedeckten Verpflegungsstand. Diese ganzen Leckereien halfen uns über das schlechte Wetter hinweg. Denn während fast der ganzen ersten Etappe regnete es mehr oder weniger stark. Noch unangenehmer als der Regen war der kalte Wind, der an manchen Stellen doch sehr stark blies. Am späten Nachmittag waren wir dann wieder in Bergheim, wo wir uns in einem Fitnessstudio duschen und umziehen konnten. Von dort aus ging es dann zum Abendessen und anschließend in den Schlafsack. Für einen Außenstehenden mag sich dieser Tag sehr eintönig anhören: Laufen und essen und das meist noch im Stehen und im Regen. Was dabei nicht berücksichtigt wird, die die vielen nennten Menschen, die familiäre Atmosphäre, die tollen Gespräche und die interessante Landschaft – und das sogar über zwei Tage hinweg!
Der zweite Tag begann genau so, wie der erste aufgehört hat – mit essen und quatschen. Nach dem Frühstück liefen wir die letzten 44 km der Erft entlang bis zur Rheinmündung bei Neuss. Dieser Tag war im Vergleich zum gestrigen schon fast ein gemütliches Auslaufen. Weniger Regen, weniger Wind und wärmere Temperaturen. Damit wir aber nicht zu sehr verwöhnt wurde, war dafür das Wasser in dem Bootshaus, in dem wir duschen konnten, sehr kalt.
Die zwei Tage haben sehr viel Spaß gemacht. Allein die Idee einen Fluss von Anfang bis Ende ab zu laufen, hat schon etwas. Die gesamte Strecke bin ich mit den Five Fingers gelaufen, was ich als sehr angenehm empfand.
Lediglich am Ende des zweiten Tag taten mir die Sehnen am linken Fuß etwas weh. Aber fast jeder der Teilnehmer hatte nach dieser Strecke so seine Zipperlein und heute ist bei mir schon alles wieder weg.Am Ende gab es noch ein Finisher-Shirt.
Der Lauf ist wirklich zu empfehlen. Es können auch kleinere Teiletappen (von Verpflegungsstand zu Verpflegungsstand) gelaufen werden.”
Unsere Spezialität!
Dass im Vereinsnamen das Wort Gemeinschaft verankert ist, also nicht nur Pflicht ist, sondern auch gerne geübte und dann gezeigte Kür, das bewiesen die aktiven LLG´ler dann während der vier 3,75 km-Runden der Traditiosveranstaltung an den Jahnwiesen neben dem Rheinenergiestadion und auch im Zieleinlauf. Aber auch einige z.Zt. passive Mitglieder (Gisela und Winfried Bulla, Dieter Keil und Willi Pauly) waren als Fans dabei und feuerten die VereinskollegInnen an, die ab 18:00 Uhr in Minutenabstand mit mehreren anderen Mannschaften gestartet wurden.
So waren Rosi, Anne, Nicole M., Dagmar und Patricia als Damenmannschaft erfolgreich unterwegs (Zeit: 1:39:42 Std., Pl. 124)), Bernd B., Jürgen C. und Jürgen H. sowie Rudolf ließen sich von Nicole Kr. leiten (Zeit: 1:17:17 Std., Pl. 23)), Heijo, Heinrich, Peter, Michael Kr. und Wendel wurden bei den Herren gewertet (Zeit: 1:19:10 Std., Pl. 31)), während Monika, Renate, Pia mit Ralph und Walter B. in der Mixedwertung (Zeit 1:50:52 Std., Pl. 150)zu finden sind.
Das Wetter blieb entgegen allen Vorhersagen trocken- bis auf die letzten 15 Minuten. Aber das konnte uns nicht weiter beeindrucken: Wir warteten gemeinsam auf die LLG 80-Damenmannschaft, die als letzte gestartet worden waren und begrüßten sie im Ziel!
Nach dem Laufgenuß gab es eine adäquat gute Verpflegung und so konnten wir am Abend zufrieden den Heimweg antreten, hatten wir doch alle unsere Spezialität, den gemeinsamen Lauf schon wieder einmal gut gemeistert!
Ein- und Ausstiegmarathon: Rund um den Colonius
Zum 28. Mal sind die Läuferinnen und Läufer der LLG 80 mit Freunden am 1. Mai zum beliebten Ein- und Ausstiegmarathon gestartet.
Noch am frühen Morgen hatte es geregnet, vor dem Start zum alljährlichen Marathon war es dann aber trocken und das Wetter spielte sehr gut mit, als wir 27 Aktive uns auf den Weg “Rund um den Colonius” machten. Zu Fuß oder auf dem Fahrrad, mit einem Auto als Transportmittel für Taschen, trockene Kleidung, Verpflegung für unterwegs (Danke, Dieter!) begann der Lauf am Parkplatz und führte über die Niehler Hafenbrücke zum Rhein. 
Eine erste kurze Pause an der Bastei war schnell vorbei, am Dom vorbei ging es weiter nach Rodenkirchen.

Dort nutzten einige Teilnehmer die -vorher angekündigte- Gelegenheit und stiegen in die Straßenbahn zur Rückfahrt; sie hatten an dem Tag nur die ca. 17 Kilometer laufen wollen. Immer noch voller Elan genossen wir anderen den wunderschönen Anfang des äußeren Grüngürtels, liefen am Marienburger Golfplatz vorbei bis zum nächsten kurzen Stop im “Tal der Tränen” (Geißbockheim). Vorbei an vielen verzweifelnden Fußballfans ging es weiter zum nächsten Anlaufpunkt hinter dem RheinenergieStadion.
Hier, bei Kilomter 30 fiel dann die Entscheidung: Nur noch acht Läufer entschieden sich heute für die Volldistanz von 42,195 Kilometer. Bei weiterhin herrlichem Laufwetter freuten sie sich über das gute gelingen ihres Vorhabens und gelangten mit einer Nettozeit von 04:28:00 Minuten ins Ziel am Nordpark.
Sie wurden von vielen begeisterten Zuschauern erwartet und empfangen. Jeder wurde mit respektvollem Apllaus bedacht, egal, ob nur eine Teildistanz oder die gesamte Marathonstrecke absolviert war. Nach einer ordentlichen Stärkung mit fester und flüssiger Nahrung konnten dann alle Teilnehmer ihre Urkunden von Heijo Fetten entgegennehmen.
Monatsinfo Mai 2012
Im Wonnemonat Mai gratulieren wir herzlich zum Geburtstag:
1.Mai Michael Ko.
2.Mai Matthias L. zum 45. Geburtstag
3.Mai Gisela Ba., Ute Sch.
7.Mai Ilka Sp.
9.Mai Renate B. zum 55. Geburtstag
20.Mai Wendel M.
22. Mai Roland H.
25.Mai Jürgen H. zum 40.Geburtstag
27.Mai Michael Kr.
28.Mai Hannelore P.
Am 08.06. eröffnet Hans W. wiederum den Reigen der Geburtstage und feiert seinen 85. Geburtstag.
Eva Blümchen hat am 02.04.2012 einen zweiten Sohn entbunden: Simon wog bei der Geburt 4200 Gramm bei einer Größe von 58 cm. Auch der „große“ Bruder Mats und Papa Jens sind sehr glücklich über den Familienzuwachs, Rosi und Heijo und Tante Silke lassen den neuen Erdenbürger kaum vom Arm!
Wir gratulieren der ganzen Familie recht herzlich!
Wenige Tage nach der Geburt des zweiten Urenkels Simon ist am 07.04.2012 Josef Fetten verstorben. Im Februar konnte er noch seinen 88. Geburtstag feiern, vier Wochen später kam eine nicht zu heilende Krankheit zum Ausbruch. Er wurde am 17.04. beigesetzt.
Viele LLG´ler kannten ihn: Bei unseren Vereinstriathlons hat er oft die Aufsicht bei der Teildisziplin Schwimmen übernommen und so manchen Athleten vor dem Schwimmstart noch gute Ratschläge erteilt.
Zum 01.05. begrüßen wir ein neues Mitglied in der LangLaufGemeinschaft 80: Roland Halder ist vielen schon bekannt, denn er begleitet uns schon längere Zeit am Wochenende auf den Trainingsstrecken. Als erfahrener Marathoni wird er sicher aktiver Wettbewerber sein; wir freuen uns darauf.
Am 17.05., Christi Himmelfahrt, sind alle LLG´ler mit Familie zum traditionellen Familientreffen an der Trainingslaufstrecke eingeladen. Nach dem Zeitschätzlauf über 4,7 km werden wir grillen und uns einen schönen Tag machen. Teilnehmer melden sich bitte verbindlich an bei Heijo bis zum 14.05. info@llg80.de , damit in der Planung genügend Grillgut und anderes bestellt und eingekauft werden kann. Eure mitgebrachten Kuchen und Kaffee sowie Salate runden das Angebot wie immer ab. Bitte bringt eigenes Geschirr und Besteck mit!
Am 09.06. werden wir die diesjährigen offenen Vereinsmeisterschaften über die Distanz von fünf Kilometer in unserem Trainingsgelände durchführen.
„Kölle putzmunter“ war das Stichwort für viele Kölner an vorher ausgesuchten Plätzen Müll zu sammeln und so ihren guten Willen zur vermehrten Sauberkeit in der Stadt zu zeigen. Die putzmunteren LLG´ler konnten sich in diesem Jahr ganz auf die Pflege der Streckenmarkierungen konzentrieren.
Hier der passende Bericht von Michael Mannheim:
Kölle-saukalt – Von wegen Kölle-putzmunter.
Kalt war es am Samstag, dem 21. April 2012, als Heijo Fetten, Olaf Würtz, Dieter Paul und ich mit Spaten, Hecken- und Astscheren bewaffnet und von Heijo mit Handschuhen ausgerüstet uns auf die Strecke machten, um das aufwachsende Grün um die Pfähle zu beseitigen und die Strecke von weit ausladenden Ranken frei zu schneiden. Als es dann auch noch sehr kräftig an zu regnen anfing, sank unsere Stimmung doch ein wenig. Keine uns in Aussicht gestellte Presse anwesend, dafür Regen in Strömen und weite Fußwege, nasse Handschuhe und klamme, kalte Finger.
Da ich vorher zwei Stunden gelaufen war, fing ich zu frieren an, obwohl ich mich mit genügend warmer Kleidung versorgt dachte. Ob unserer robusten Gesundheit hat( hoffentlich) keiner von uns einen gesundheitlichen Schaden davon getragen.
Wie gut, dass alles eine Ende hat, und es im nächsten Jahr wieder heißt: Kölle-putzmunter: bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen.“
Für den Lauf des Monats<, den DKV- Mannschaftslauf am 4. Mai sind vier LLG 80- Teams gemeldet; wer sich noch kurzfristig zur Teilnahme entschließt, muss sich umgehend bei Walter melden!
Unser Vereinsausflug (Draisinenfahrt, Museumsbesuch und Waffelessen und mehr findet am 16.09. statt. Ein anderer Termin war nicht mehr frei! Die Ankündigung ist an alle Mitglieder gegangen, die detaillierte Einladung kommt später nach!
Die Ausschreibungen für unsere Laufveranstaltung am 23.09.2012 werden momentan gedruckt. Ihr nehmt sie dann bitte mit zu den von euch besuchten Laufveranstaltungen.
Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Laufen
Heijo
Weinseminar und Marathonlauf!
Monika Gompert berichtet vom Weinstraßenmarathon
” Alle 2 Jahre wieder- Weinstraßenmarathon!
Am nördlichen Ende der Weinstraße,am Weintor in Bockenheim, startet alle
zwei Jahre im April der Marathon Deutsche Weinstraße.
Wir haben in diesem Jahr schon zum 6. Mal teilgenommen.
Die Atmosphäre bei diesem Landschafts- und Erlebnislauf begeistert uns
immer wieder. Zum Rahmenprogramm am Samstag gehört die Weinprobe am
Probierstand des Weinguts Holstein, die auch die Flasche Wein abfüllen,
die jeder Läufer mit den Startunterlagen erhält. In guter Stimmung kann
man dann bei einer Busfahrt die Strecke besichtigen. Man erfährt dabei
vieles über die Pfalz und über den Weinbau. Nebenbei hat man schon erste
Gespräche mit anderen Läufern. Im Festzelt bei der Nudelparty(in der
Startgebührenthalten) sind sogar die Nudeln in Weintraubenform. Auch
andere pfälzer Gerichte und die Getränke (Wein und auch Bier)werden zu
günstigen Preisen angeboten. Nebenbei läuft auf der Bühne eine
Sportschau verschiedener Sportvereine aus dem Landkreis. Und wer abends
noch möchte, kann das Tanzbein schwingen bei Musik einer Mundartgruppe
mit pfälzer Dialekt.
Beim Start um 10 Uhr am Sonntag standen in diesem Jahr 2000 Halbmarathon-
und 800 Marathonläufer gemeinsam unter dem Weintor. Es war richtiges
Aprilwetter, doch von großen Regenschauern blieben wir verschont.
Klaus ist wieder auf der 42km Strecke gestartet, ich auf den 21 km. In
allen Weindörfern wird neben Wasser, Tee und isotonischen Getränken auch
immer Wein und pfälzer Spezialitäten (zB Saumagen) angeboten. Wer möchte
kann sich mit dem “Rieslingschwamm” erfrischen. Die uns bekannte Strecke
ist anspruchsvoll, es ging immer rauf und runter und in den Ortschaften
wurden wir begeistert angefeuert. Für die Marathonläufer ging es bis Bad
Dürkheim, am Riesenweinfass vorbei und durch den Kurpark. Alle
fürchteten wieder den letzten Anstieg ca. 3km vor dem Ziel, den wir
beide gut gemeistert haben, um dann im Ziel die Weinschorle zu geniessen.
Nach dem Duschen waren wir im Festzeltund haben mit vielen anderen
Finishern die Sieger mit Standing Ovations gefeiert.
Bei den anschließenden “Wandertagen” im Pfälzer Wald war der Muskelkater
bald vergessen!
Ach ja, es gab ja auch Zeitmessung! Halbmaratonzeit für mich: 02:19:55;
Marathonzeit für Klaus: 04:02:55.”
Junger LLG´ler läuft seine Bestzeit in Düsseldorf
Thorsten Offer berichtet von seinen Eindrücken beim Metrogroup-Marathon in Düsseldorf
” Als ich am Samstag Vormittag am Düsseldorfer Rheinufer die Marathonmesse betrat, erwartete ich bereits für den folgenden Tag das Schlimmste. Gerade kam die Sonne heraus, es waren nun mehr fast 30°. Während die meisten im angrenzenden Park sich der El Greco-Ausstellung widmeten und sich der Temperaturen freuten, fragte ich mich, wie man diesen Temperaturen-Umschwung halbwegs verdauen kann, wenn das Training in den vergangen Monaten bei maximal 8° und Regen stattfand.
Zum Glück der knapp 4000 Marathonteilnehmer hatte das Wetter doch ein Einsehen. Bei perfekten Bedingungen, 15°, wolkig und windstill, startete der Düsseldorf-Marathon pünktlich um neun Uhr. Gerade für die deutsche Elite war dies wichtig: Jan Fitschen wollte sein Ticket nach London lösen und die dafür vom DLV vorgegebene Norm von 02:12:00 unterbieten. Bei den Damen gab Anna Hahner ihr Marathon-Debüt und gab ebenfalls als Zielgröße die deutsche Norm von 02:30:00 aus.
Der Marathon selbst zeigte sich so, wie man es von einem guten Stadt-Marathon erwartet: Breite, lange Straßen, eine attraktive und angenehme Streckenführung, viele Verpflegungspunkte, und ein internationales Flair am Streckenrand, wie man es in Deutschland nicht häufig erlebt: Die in Düsseldorf starke japanische Gemeinde stand geschlossen am Streckenrand und unterstützte nicht nur ihre zahlreichen Landsmänner und -frauen lautstark.
Neben der obligatorischen Handbiker-/ und Rollstuhlwertung, bot die Organisation sogar eine Einradwertung an. Was ich erst als Marketing-Gag erachtete, war aber purer Ernst: Knapp sechzig Pedalisten bestritten tatsächlich die volle Distanz auf einem Einrad, die Spitze höchst ambitioniert mit Spezialmodellen, das hintere Feld auf konventionellen Modellen. Einen Marathon einfach nur zu Laufen kann schließlich jeder.
Fazit: Nach 03:08:33 Std. erreichte ich schließlich das Ziel am Rheinufer – und das hochzufrieden. Die Organisation ist rund um gut, der Köln-Marathon behält aber aufgrund der besseren Stimmung an der Strecke und der unschlagbaren Zielverpflegung die Nase vorne.”
Desolater Zustand von Laufwegen
Schon lange und immer wieder beklagen nicht nur die Aktiven der LangLaufGemeinschaft 80 den Zustand der Wege unserer markierten Laufstrecken nach Forstarbeiten. Diesmal hat der Oliver Görtz, Redakteur des Kölner Stadtanzeiger, einen Bericht verfasst, der zu finden ist unter: http://www.ksta.de/html/artikel/1335165005191.shtml



