Alle Jahre wieder ….

trafen sich die Läuferinnen und Läufer der LLG 80 an Christi Himmelfahrt um zusammen mit den Familien einen schönen -wenn auch am Anfang leicht verregneten- Tag zu verbringen.

Es wurde gespielt, gequatscht, gegrillt und auch gelaufen. Doch nun in der chronologischen Reihenfolge: Während Hans ab 8.00 Uhr den Festplatz sicherte und säuberte, bauten ab 9.00 Uhr vernunftbegabte und handwerklich äusserst geschickte Menschen in kürzester Zeit das Zelt aller Zelte auf- wenn zu viele Helfer dabei sind, braucht es etwa 45 Minuten, sind wie diesmal nur wenige vor Ort, geht es auch in 20 Minuten. Dafür ein erster großer Dank an diese Kategorie Helfer!
Gegen 10.00 Uhr gaben dann die Aktiven bei Heijo unter strenger Geheimhaltung ihre Zeit für die ca. 4,7 km lange Strecke an; es geht also darum, diese Strecke ohne eine Uhr zu absolvieren und die selbst vorgegebene Zeit möglichst exakt zu erreichen ( alle Jahre wieder …. die gleiche Strecke!)….
Zur selben Zeit feuerte Hans dann den Grill an. Nach dem gemeinsamen Start saß Heijo in der Kälte, erwartete die LäuferInnen, erfasste die Laufzeiten und wertete sie aus. Erst dann ging er selbst auf die Strecke und wärmte sich laufend wieder auf.

Ab 11.30 Uhr war das Grillgut gar, die Salate und anderes mehr warteten auf hungrige Mäuler und das Bierfass war auch schon angeschlagen wie alle Jahre wieder ….

Das Ergebnis wird allerdings erst bekanntgegeben, wenn zu erwarten ist, dass alle halbwegs satt sind:
In diesem Jahr “siegte” bei den Frauen Gisela Bulla mit einer Zeitdifferenz von 17 Sekunden zu ihrer angegebenen Zeit, Anne Kruse wurde Zweite mit 18 Sekunden.
Bei den Männern war es Peter Altenberg, der seine Zeitansage auf die Sekunde genau traf, während Bernd Weyer 1 Sekunde (!!!) daneben lag und Winfried Bulla ganze 4 Sekunden Unterschied erlief. Alle anderen kamen mit unterschiedlicher zeitlicher Streubreite ins Ziel und waren auch zufrieden- wie alle Jahre wieder. Bei den Mädchen war Hannah Würtz Erste, bei den Jungen Steven Takoumba.

Ab 12.30 Uhr schien dann die Sonne deutlicher als am Morgen, das Zelt und der ebenfalls aufgebaute große Pavillon der Familie Würtz standen nicht mehr so hoch im Kurs.

Um 15.30 Uhr war der Grill abgeräumt, die Unterstände abgebaut, der Festplatz gesäubert und alle bestens gelaunt auf dem weg nach Hause … wie alle Jahre wieder!

Foto Thomas Boelter

Schon wieder Regen!?

Ein Laufbericht von Michael Mannheim zum Oswald-Hirschfeld-Lauf (Lauf des Monats Mai):
“Unwetter, Hagel, Regen und kalte Temperaturen waren angesagt. Beim Frühstück gegen 9.00 Uhr regnete sich schon ein kräftiger Schauer aus. Das versprach kein schöner Lauf zu werden und es wurden Erinnerungen wach an das vorige Jahr: da hatte es ebenfalls in Strömen gegossen und deswegen hatte Jürgen sogar auf eine Siegerehrung verzichtet. Als wir dann im Blücherpark angekommen waren, goss es schon wieder.
Die beiden aufgebauten Zelte ließen uns wenigstens im Trockenen stehen. Kalt war es zudem. Fleece, Jacke, Regenjacke, alles wurde angezogen, die Finger von der Kälte blau angelaufen, das ließ sich nicht gut an.
Doch eine halbe Stunde vor dem Start riss der Himmel auf, das Grau verschwand, weiße Wölkchen zeigten sich am Himmel und dann erschien ein herrliches Blau, durch das die Sonne ihre wärmenden Strahlen schickte.
Kurze Zeit später fiel der Startschuss. Während des Laufes dann nur ein paar Tropfen, ansonsten schien die Sonne, als wollte sie die Vorhersagen Lügen strafen.
Da die Strecke schön eben ist, kamen wir alle mit guten Zeiten ins Ziel, die Stimmung war dementsprechend ausgelassen und wir LLG- ler gratulierten uns gegenseitig zu den schönen Ergebnissen.”

Ergebnisse, Platz in der Gesamtwertung:
16. Thorsten Offer in 39:44 Minuten
19. Michael Boksch 40:16
46. Peter Altenberg 45:41
49. Uwe Döring 45:59
68. Helmut Werner 48:26
71. Walter Becker 48:43
77. Svenja Homann 49:34
85. Michael Mannheim 50:44
102. Manfred Schoss 53:12, 1.AK M 75
107. Eva Wiethoff 53:32
130. Dagmar Schmidgen 58:07
143. Ralph Boer 62:42

Der rasende Roland läuft wieder weiter und weiter …

Unser Mitglied Roland Halder hat wieder zugeschlagen: Zwei wunderschöne Landschaftsläufe innerhalb weniger Tage standen auf der Agenda:

“Windhagen Marathon – Sonnenschein und Hügel

Nach dem schönen Vereinsmarathon am 1. Mai ging es am Sonntag (05.05.) gleich weiter. Dieses Mal in Windhagen. Dort traf ich mich mit einem Freund, mit dem ich schon etliche Marathons gelaufen bin. Darauf freute ich mich, denn dies bedeutete: ein schöner Landschaftslauf mit ca. 500 HM, nette Gespräche während des Laufs und ganz viel Sonnenschein. Und so war es dann auch. Der Marathon in Windhagen ist eine der wenigen Veranstaltungen, bei der es ausreichend Parkplätze gibt. Auch ca. 20 Min vor dem Start war das Parken kein Problem.
Nach dem Abholen der Startunterlagen gab es noch eine leckere Tasse Kaffee und dann ging es auch schon los. Start und Ziel sind im Stadion in Windhagen. Schnell waren wir von den Straßen weg und es ging hoch und runter. Irgendwann trennten wir uns dann auch noch von den Halbmarathonis, die mit uns gestartet sind. Aufgrund meiner bescheidenen geografischen Kenntnisse ist es mir immer noch nicht klar, ob ich nun im Siebengebirge oder im Westerwald gelaufen bin. Letztendlich ist es auch gleich, es war ein toller Landschaftslauf. Wir liefen überwiegend im Wald und auf Lichtungen. Hier war der Ausblick ein Traum. Die Strecke war gut beschildert und an den Verpflegungsstellen standen nette Leute – was will das Läuferherz mehr. Ein weiteres Sahnehäubchen waren die Duschen. Diese gab es reichlich und sogar mit warmen Wasser – was bei Laufveranstaltungen nicht unbedingt selbstverständlich ist.
Der Erlös dieser Veranstaltung kommt der Aktionsgruppe „Kinder in Not“ zugute.

Es ging aber sofort weiter mit dem Westerwald Lauf

Der jährliche 50 km – Westerwaldlauf in Rengsdorf am Vatertag (dieses Jahr am 09.05.) gehört zu meinen „must do Läufen“. Der Sportverein Rengsdorf veranstaltet jedes Jahr an diesem Termin einen Wandertag, bei dem verschiedene Strecken gewandert und gelaufen werden können – und das für absolut wenig Geld: Die Startgebühr für die 50 km betragen gerade mal 10 Euro. Eine Startnummer gibt es nicht, dafür aber einen Laufzettel, den die Läufer an mehreren Stellen abstempeln lassen müssen. Diesen kann man sich im Schwimmbad in Rengsdorf abholen. Da der Laufzettel gleichzeitig die Eintrittskarte zum beheizten Freibad ist, kann man nach dem Lauf noch locker ein paar Bahnen ziehen. Eine weitere Besonderheit ist bei diesem Lauf ist, dass es jedes Jahr eine andere Strecke gibt und somit auch jedes Jahr andere Höhenmeter. Dieses Jahr mussten die Läufer bei der 50-km-Strecke ca. 1300 HM überwinden – und die hatten es wirklich in sich.
Gestartet wurde pünktlich um 8 Uhr. Alle Läufer, unabhängig, welche Strecke sie laufen, starten gleichzeitig. Vor ein paar Jahren war die Läuferschar noch recht übersichtlich. Mit der Zeit nahm sie jedoch zu. So knubbelte es sich anfangs etwas. Von der Grundstrecke (die 50-km-Strecke) gingen dann immer wieder die entsprechenden Strecken ab, sodass sich das Läuferfeld dann doch schnell verteilte.
Die Landschaft war überragend. Oben auf den Hügeln hatten wir eine tolle Aussicht und die Wälder und Wiesen standen im saftigen Grün. Es hätte alles so schön sein können, bis km 30. Als ich etwa bei diesem Kilometerstand war, hat es zu regnen begonnen. Und mit Regen meine ich eine Stunde lang dicke, fette Regentropfen. Schnell war da aus dem schönen Waldboden eine Matschrinne geworden.
Was mir an dem Lauf ganz besonders gefällt ist das Ziel bzw. die Zielzeitnahme. Es gibt nämlich keine! Jeder Läufer nimmt seine eigene Zeit. Wenn jemand keine Uhr dabei hat, dann fragt er halt einen Zuschauer nach der Uhrzeit. Da der Start immer um 8 Uhr ist, ist die Laufzeit klar. Bei der Abgabe der Stempelkarte teilt der Läufer dem Orga-Team dann die Zeit mit. Das finde ich wirklich das geniale bei dem Lauf. Die Zeit spielt keine große Rolle und alle vertrauen sich gegenseitig. Viel wichtiger ist, dass jeder Läufer die Strecke auf seinem Level bewältigt hat. Und bei der Länge und dem Profil gibt jeder eh alles! Das gibt der Veranstaltung den besonderen Flair.”

Windhagen Marathon – Sonnenschein und Hügel
Nach dem schönen Vereinsmarathon ging es am Sonntag (05.05.) gleich weiter. Dieses Mal in Windhagen. Dort traf ich mich mit einem Freund, mit dem ich schon etliche Marathons gelaufen bin. Darauf freute ich mich, denn dies bedeutete: ein schöner Landschaftslauf mit ca. 500 HM, nette Gespräche während des Laufs und ganz viel Sonnenschein. Und so war es dann auch. Der Marathon in Windhagen ist eine der wenigen Veranstaltungen, bei der es ausreichend Parkplätze gibt. Auch ca. 20 Min vor dem Start war das Parken kein Problem.
Nach dem Abholen der Startunterlagen gab es noch eine leckere Tasse Kaffe und dann ging es auch schon los. Start und Ziel sind im Stadion in Windhagen. Schnell waren wir von den Straßen weg und es ging hoch und runter. Irgendwann trennten wir uns dann auch noch von den Halbmarathonis, die mit uns gestartet sind. Aufgrund meiner bescheidenen geografischen Kenntnisse ist es mir immer noch nicht klar, ob ich nun im Siebengebirge oder im Westerwald gelaufen bin. Letztendlich ist es auch gleich, es war ein toller Landschaftslauf. Wir liefen überwiegend im Wald und auf Lichtungen. Hier war der Ausblick ein Traum. Die Strecke war gut beschildert und an den Verpflegungsstellen standen nette Leute – was will das Läuferherz mehr. Ein weiteres Sahnehäubchen waren die Duschen. Diese gab es reichlich und sogar mit warmen Wasser – was bei Laufveranstaltungen nicht unbedingt selbstverständlich ist.
Der Erlös dieser Veranstaltung kommt der Aktionsgruppe „Kinder in Not“ zugute.

Windhagen Marathon – Sonnenschein und Hügel
Nach dem schönen Vereinsmarathon ging es am Sonntag (05.05.) gleich weiter. Dieses Mal in Windhagen. Dort traf ich mich mit einem Freund, mit dem ich schon etliche Marathons gelaufen bin. Darauf freute ich mich, denn dies bedeutete: ein schöner Landschaftslauf mit ca. 500 HM, nette Gespräche während des Laufs und ganz viel Sonnenschein. Und so war es dann auch. Der Marathon in Windhagen ist eine der wenigen Veranstaltungen, bei der es ausreichend Parkplätze gibt. Auch ca. 20 Min vor dem Start war das Parken kein Problem.
Nach dem Abholen der Startunterlagen gab es noch eine leckere Tasse Kaffe und dann ging es auch schon los. Start und Ziel sind im Stadion in Windhagen. Schnell waren wir von den Straßen weg und es ging hoch und runter. Irgendwann trennten wir uns dann auch noch von den Halbmarathonis, die mit uns gestartet sind. Aufgrund meiner bescheidenen geografischen Kenntnisse ist es mir immer noch nicht klar, ob ich nun im Siebengebirge oder im Westerwald gelaufen bin. Letztendlich ist es auch gleich, es war ein toller Landschaftslauf. Wir liefen überwiegend im Wald und auf Lichtungen. Hier war der Ausblick ein Traum. Die Strecke war gut beschildert und an den Verpflegungsstellen standen nette Leute – was will das Läuferherz mehr. Ein weiteres Sahnehäubchen waren die Duschen. Diese gab es reichlich und sogar mit warmen Wasser – was bei Laufveranstaltungen nicht unbedingt selbstverständlich ist.
Der Erlös dieser Veranstaltung kommt der Aktionsgruppe „Kinder in Not“ zugute.

Immer wieder am 1. Mai!

Regelmäßig seit 1985 treffen sich am frühen Morgen des 1. Mai die verschiedensten Läuferinnen und Läufer, die am Trainingsmarathon der LLG 80 Nordpark Köln “Rund um den Colonius” teilnehmen. Das Besondere bei diesem Lauf ist, dass erfahrene Marathonis Neulinge an die Marathondistanz heranführen und an vorher festgelegten Stationen an der Strecke Pausen gemacht werden. Ein Begleitfahrzeug steht an diesen Stationen: So kann jeder für sich entscheiden, wie lange er mitlaufen will. Oft aber hat sich mancher Novize während des Laufes entschieden, seinen ersten Marathon in unserer Obhut zu absolvieren, denn das Tempo ist sehr moderat und man kann so manch guten Rat sofort umsetzen.

In diesem Jahr waren um 8.30 Uhr neben den “üblichen Wiederholungstätern” auch mehrere Radfahrer und Inlineskater dabei. Die Niehler Hafenbrücke vibrierte schon heftig, als über zwanzig Aktive sie passierten.

Eine kurze Rast an der Bastei und schon ging es weiter an dem tollen Rheinpanorama vorbei nach Rodenkirchen. Neben all den internen Gesprächen haben wir aber auch bei zufälligen Mitläufern für unsere Jubiläumsveranstaltung am 22.09.2013 am Fühlinger See geworben und so sind wir uns sicher, dass wir Nicole – die uns vom Heumarkt bis Rodenkirchen begleitete und mit ihrem Vater am nächsten Wochenende in Edinburg ist – im September wiedersehen. Wir freuen uns schon!

Von Rodenkirchen mit kurzer Pause am Geißbockheim liefen wir durch den herrlich aufblühenden Stadtwald bis zur Aachener Straße. Hier bei Kilometer 30 gab es eine angemessen längere Pause. Nicole beendete ihren Lauf, Anne und Claudia erhielten jedoch weibliche Verstärkung durch Monika, die nun mitlief. Sie und das Dutzend Männer fanden an der Belvederestraße neu gestaltete Laufwege parallel zur Straße, der weitere Weg zum BioCampus in Bocklemünd verlief jetzt in der Sonne und so blieb es bis zur Pause in Lindweiler. Von dort waren es nur noch vier Kilometer bis zum Ziel am Parkplatz im Nordpark, den wir am Morgen verlassen hatten!

Rosi verwöhnte uns hier mit frischen Brötchen, es gab leckeren Kuchen von Monika und zum Durstlöschen hatten wir nicht nur leckeres Mineralwasser, sondern auch ein Mitbringsel von Peter in Faßform! So waren die Grundlagen für ein munteres Laufsimpeln gelegt. Die Läufer konnten die Füße ruhen lassen, die Radfahrer nach ungewohnt langsamen Fahren ihr Sitzfleisch entspannen.
Heijo überreichte den zufriedenen Aktiven die verdienten Urkunden. Statt eines Startgeldes spendeten die Anwesenden für einen karitativen Zweck.

Im kommenden Jahr werden wir diesen Lauf zum 30. Mal durchführen, worauf der damalige Initiator schon ein wenig stolz ist.

Am Rande und nur für die Statistik: Die erreichte Nettozeit war 4:30:20 Stunden, die Bruttozeit war 5:05:12 Stunden.

Eine gute Halbmarathonzeit für den schnellen Thorsten!

Thorsten Offer ist am 6.04.2013 in Düsseldorf-Benrath gestartet und hat dort den idealen Testlauf für den Düsseldorf-Marathon gefunden. Den möchte er am 28.04. gerne unter der magischen Dreistunden-Grenze absolvieren.

Hier sein Bericht: “Was der Lauf „Rund um den Fühlinger See“ für den Köln-Marathon ist, so verhält es sich auch mit dem Volkslauf der LT Düsseldorf-Süd in Benrath: Drei Wochen vor dem Düsseldorf-Marathon stellte der Halbmarathon für viele Teilnehmer den letzten Härtetest dar, um einen Hinweis auf die aktuelle Verfassung zu bekommen.

Die Organisatoren führen die Strecke vom Vereinsheim des LT aus in einer großen Halbmarathon-Runde quer durch die angrenzenden Wälder, durch die nahegelegenen Naherholungsgebiete und vorbei an diversen Seen. Die etwas verwinkelte Strecke wirkt dabei nie langweilig, kommt ohne große Höhenunterschiede aus und ist dabei kaum windanfällig. Perfekte Bedingungen also, um noch einmal richtig Gas zu geben.

Die Organisation ist rund um gelungen; im Ziel ist den Athleten weitreichende Verköstigung geboten und allem Alt zum Trotze, kann man auch hier nach der Veranstaltung sich noch gut die Zeit vertreiben. Zeitnahe Siegerehrungen sowie Duschmöglichkeiten in der benachbarten Grundschule runden das Gesamtbild der Veranstaltung ab.
Ergebnis: Thorsten Offer, M, 20.Gesamt, 5. AK, 01:23:54″

Wir gratulieren zur tollen Leistung und wünschen Thorsten den angestrebten Erfolg!

Lauf durch das Eifgenbachtal

Walter Becker berichtet von einem attraktiven Lauf:
“Am Freitag 29.03.13 trafen sich drei LLGler; Uwe Döring, Rudolf Houben (mit Fahrrad)und Walter Becker zum Osterlauf von Wermeskirchen (hin mit großem Bus) zurück bis zum 27km entfernte Vereinshaus des TV-Dünnwald.

Vor dem Start

Dieser Traditionsveranstaltung seit 39 Jahren, -durch das herrliche Eifgenbachtal, begonnen vom Köln-Marathon-Initiator Erich Tomzig lockte ca. 130 LäuferInnen an den Start.

Dieser Lauf ist ein reiner Freundschafts- und Trainingslauf und kein Wettkampf! Das heißt, ohne Zeitnahme und ohne Platzierung. Gelaufen wird in 5 unterschiedlichen Leistungsgruppen. Diese werden von ortskundigen Läufern geführt. Die wahrscheinliche Gruppeneinteilung ist cirka, 5:00, 5:50, 6:10, 6:15 (!) und 6:30 Minuten pro Kilometer.

Die Strecke ist sehr anspruchsvoll. Schuhe mit griffigem Profil sind angebracht. Die Laufstrecke ist nicht markiert. Sie führt über den Residenzweg des Sauerländischen Gebirgsvereines e.V. und ist mit der Raute gekennzeichnet. Für Streckenverpflegung ist
bei Kilometer 10, 18 und 24 gesorgt. Wir werden das Ziel nach cirka 27 km erreichen. Bis zum 2. Verpflegungspunkt in Altenberg laufen wir durch das idyllische Eifgental und passieren zuvor die Neue Mühle, die Rausmühle und die ehemalige Markusmühle. Weiter führt uns die Strecke vorbei am Altenberger Dom und der Burg Strauweiler nach Odenthal. Soweit ein Textteil in der Ausschreibung !

Der folgende Text, muß älter sein, da sich die Bäume schon beträchtlich höher entwickelt haben: Hinter Odenthal, bei Schwarzenbroich verlassen wir mit der “Bergwertung” das Dhünntal und erreichen einen der schönsten Aussichtspunkte der Strecke. Bei klarem Wetter kann man von hier aus die gesamte Kölner Bucht bis hin zum Rekultivierungsgelände der Glessener Kippe überblicken.

Die Ankunft der einzelnen Laufgruppen in Dünnwald erfolgte bis ca.13:00 Uhr wo uns ein umfangreiches Buffet erwartete. Das Duschwasser war auch noch warm !

Die anspruchsvoll Strecke hatte es in sich. Der vor dem Start erfolgte Hinweis, auch wegen des erneuten Schneefalls besonders auf die vielen verdeckten Baumwurzeln zu achten.
Ein neben mir laufender -allseits bekannter KLAUS- missachtete diese Warnung, da er sehr intensiv über seine kürzliche Schiffstour von Passau bis Budapest berichtete, als er schlagartig seine Körperhaltung um 90 Grad nach vorne veränderte und sichtbare Blessuren auf der Stirn und auf der Nase erzielte. –Schei.. Wurzeln.

Später beim Duschen meinte er noch.. dass er sich wahrscheinlich auch eine Rippe gebrochen hätte..

Durch die teils/örtlichen umfangreichen Baumfällarbeiten lagen viele Baumstämme „im Weg“. Ein Weiterkommen war nur „zwischen-DURCH“ möglich… ansonsten umkehren..

Eine Läuferin hatte scheinbar zu viel auf den Boden geschaut, weil sie die „lichte Durchgangshöhe“ unter einem quer liegen großen Baumstamm nicht sah und ihr Kopf ihr dass spürbar mitteilte.
Sie lag zunächst bewegungslos auf dem Boden…
Durch langsames aufrichten in Sitzhaltung, konnten wir eine Belebung und eine Kopfverletzung erkennen. Mittels Zureden und Fragen konnte sie sich langsam – mit unserer Hilfe- aufrichten und mit Ihrer Zusicherung alleine weiter gehen !
So war der Lauf auch abwechslungsreich.
Der Lauf an sich war auch wegen der Kälte doch belastend.
An den 3 Verpflegungsstellen wurden warmer Tee, Wasser, Kekse und Bananen angeboten. Die Becher steckten in runde passende Öffnungen in Blechplatten, die auf Tischen lagen.
Rudolf und Uwe hatten sich in schnellere Gruppen integriert und erreichten vor mir das Ziel.
Die Beiden erkundigten sich kameradschaftlich nach mir, als sie mich in der Umkleide gefunden hatten.
Text und Bilder; Walter Becker Köln: 31.03.2013
Weitere Berichte und Fotos auf: www.laufen-in-koeln.”

Ein wirklicher Insiderbericht …

Manfred Schoss berichtet -jahrgangsübergreifend- über seine Erlebnisse, Erfahrungen und Erfolge bei außergewöhnlichen Läufen.

“Samstag, 04. Februar 2012

Der Leichtathletik Verband Nordrhein (LVN) hatte die Kreiscrossmeisterschaft für Köln, wer weiß auch welchen Gründen auch immer, an den LVN Kreis Düsseldorf/Neuss vergeben. Der ausrichtende Verein war die SG Neukirchen-Hülchrath.

Also starteten die Kölner Crossläuferinnen und –läufer für ihre Kreismeisterschaft in der Nähe von Grevenbroich. Der Lauf war als Volkscross über 5100 Metern ausgeschrieben, daher starteten in dem Lauf, viele Läufer(innen) aus verschiedenen Kreisen und Städten.

Unter den Starterinnen und Startern auch ich, Manfred Schoss, Altersklasse, Männer 70.

Nach Beendigung des Laufes, schaue ich mir die ausgehangene Ergebnisliste an und sehe, ich bin in meiner Altersklasse auf Platz 2. Das war es wohl mit der Kreismeisterschaft, die ich auch gerne einmal gewonnen hätte!

Bei der Altersklassen Siegerehrung stand ich auf der Nummer 2. Händeschütteln und Abgang.

„Wo wollen Sie hin, Herr Schoss? Bleiben Sie bitte hier, es folgt noch die Siegerehrung des Kreismeisters, Kreis Köln!“

„Kreismeister M 70, Kreis Köln, Manfred Schoss, LLG80 Nordpark Köln!!“

Jetzt wurde mir erst bewusst, der Sieger der M70 kam aus Mülheim an der Ruhr und konnte somit nicht in der Kreis Köln Wertung berücksichtigt werden.

Ich hatte mir meinen Traum, wenn auch mit Glück und Zufall, erfüllt: Ich war Kreiscrossmeister!!!

Ein Jahr später

Samstag, 02. Februar 2013

Energie Cross Neukirchen/Cross Team Challenge/Finale des deutschen Crosscups 2012/2013.

Teilnehmer international- aus der Schweiz, Spanien, Niederlanden, Marokko und Deutschland und ich wieder dabei. Erinnerungen vom letzten Jahr kamen auf, aber diesmal war es keine Meisterschaft für mich, sondern nur ein Crosslauf über 5100 Meter.

Das Wetter hatte alles getan um den Crosslauf für die Zuschauer zum Erlebnis werden zu lassen. Erst der Wintereinbruch mit Schnee und Eis und seit Tagen Regen und Plustemperaturen.

Meine Laufschuhe hatte ich schon zu Hause auf 15 mm lange Nägel gewechselt.

Der Cross der Asse war ja schon gelaufen und 10 weitere Läufe auch.
Wir waren der 12. Lauf.
Die Laufstrecke war eine einzige durchwühlte Matschfläche.

Ich hatte mir die Laufstrecke vorher im Internet angeschaut, der Veranstalter hatte die Strecke von einem Läufer mit einer Kamera ablaufen lassen, sodass ich jeden Hügel und jedes Strohballenhindernis erkennen konnte(www.sgnh-la.de), der mir in den Weg kam.

15.55 Uhr war Start.

Wir rannten los.

Zuerst liefen wir parallel zum Sportplatz, dann kam der erste Anstieg… Beim Abstieg lag der erste bereits neben mir, ich konnte ihm gerade noch ausweichen. So ging noch es einigen, die ohne Spikes liefen, Rutschpartie im Matsch.

An den Strohballen wurden wir zu Hürdenläufern, teilweise versanken unsere Laufschuhe hinter dem Hindernis bis an die Knöchel im Matsch.
Und dann noch die Gemeinheit –Anstieg und oben ein Strohballen- und danach wieder abwärts.

Ich versuchte, die aufgeweichte matschige Erde zu umgehen, indem ich die letzten Reste der ehemaligen Wiese, ziemlich nahe an der Bahnbegrenzung, zum Laufen benutzte.

Aber auch ich litt bei dem Untergrund an Gleichgewichtsstörungen und benutze mehrmals meine Arme um nicht auf die Nase zu fliegen.

In der zweiten Runde stecken hier und dort die ersten Schuhe im Matsch und am Ende der 2. Runde fehlten bereits einige Läuferinnen und Läufer.

Und dann kam die dritte und letzte Runde, ich überholte sogar noch einen.

Der Streckenposten rief mir zu: „Nur noch 400 Meter bis zum Ziel!“ Davor lagen aber noch Strohballen und Hügel und viel Matsch.

Knapp unter 30 Minuten war auch die Schlammschlacht für mich vorbei. Ich war im Ziel.

Von oben bis unten mit Matsch bespritzt, Matsch auf der Brille und in den Haaren, aber zufrieden, es geschafft zu haben.

Da ich in meiner neuen Altersklasse Männer 75 der einzige Teilnehmer war, war ich auch Altersklassen-Sieger, dazu kam noch, dass ich als ältester Teilnehmer der Veranstaltung geehrt wurde.

Der schöne matschigen Tag endete für mich zu Hause in der Badewanne.”

Wir danken Manfred für die tollen Berichte und wünschen weiterhin so gute Erfolge in der neuen Altersklasse!

… aber schön war es doch!

Michael Mannheim schreibt folgenden Laufbericht:

“Nässe von oben, Wind von vorne und Matsch von unten-
so waren die äußeren Bedingungen beim ersten Lauf des Monats in diesem Jahr in Porz. Schnelle Zeiten waren da nicht zu laufen, auch wenn der Weg an der Straße schneefrei war. Also bibberten wir ( Svenja Gabriel, Wendel, Manfred, Uwe und ich; Peter war schon um 11.00Uhr zur 5 km Distanz gestartet) uns warm bis zum Start und dann ging’s los. Da der Untergrund mit Schneematsch bedeckt und Gott sei Dank stumpf war, gab es keine Ausrutscher.
Die Zeiten hielten sich im Rahmen des bei diesen widrigen Umständen Erwartbaren:
Peter Altenberg: 24:38 Min., 2.AK
Uwe Döring: 49:14 Min. in der Ergebnisliste als Uwe Däring geführt in der Metusalem AK 85
Wendel Mispelkamp: 50:08 Min., 2.AK
Manfred Schoss: 54:07 Min., 1.AK
Michael Mannheim: 54:31 Min., 2.AK
Svenja Gabriel: 60:35 Min., 1.AK; das war ihr erster Wettkampf überhaupt und gleich 1. in ihrer AK; beim nächsten Lauf wird die 1 Stundengrenze sicher geknackt!
Außer dass Uwe in der verkehrten Altersklasse verbucht war ( das war bestimmt ein Zahlendreher), gab es noch weitere Nachlässigkeiten bei der Organisation:
Manfred und ich sind ohne Verein aufgeführt, obwohl wir diesen auf dem Nachmeldezettel vermerkt hatten. (Ich hatte die Nachmeldezettel von Svenja, Manfred und mir extra daraufhin kontrolliert.), die Nachmeldegebühr betrug nicht, wie ausgeschrieben 2,-€, sondern nur 1,- €, Wendel war, obwohl er nicht im Voraus bezahlt hatte, als Vorangemeldeter geführt, der nur den normalen Betrag zahlen müsste.
Aber schön war es doch, besonders als wir – allen Widrigkeiten zum Trotz – heil im Ziel angekommen waren.”

Winterlaufserie Bockenberg, eine echte Herausforderung!

Ein Bericht von Bernd Birkenfeld zum dritten und letzten Serienlauf

“Am 19.01.2013 wurde der 3.Lauf mit einer Distanz von 11,7 km durchgeführt.
Der Start war um 14.10 Uhr.

Bei den vorherigen Läufen hatte ich an den starken Steigungen Schwierigkeiten und
musste 2 mal gehen. Trotzdem war ich erster in meiner Altersklasse mit einem Vorsprung von ca. 7 Minuten. Deswegen konnte ich den 3. Lauf kontrollierter angehen. Das war auch nötig bei – 3 Grad und viel Schnee.
Nachdem wir um 14.10 Uhr gestartet waren und das Stadion verlassen hatten,
ging es auf die Strecke. Nach 200 Meter kam die erste Herausforderung in Form
einer 20 Meter langen Eisfläche. Ich rutschte heftig und konnte mich noch soeben
auf den Beinen halten. Einige Läufer, die neben mir liefen, haben mir sehr gute
Haltungsnoten gegeben. Die B-Note (künstlerischer Ausdruck) sei eine glatte 5,9.
Nach diesem Schreck lief es dann bestens.
Mit einer Zeit von 56.32 Minuten lief ich ins Ziel.

Das war der Sieg in der Altersklasse mit einer Gesamtzeit von 2.21.51 Std.
Die Siegerehrung im Vereinsheim des Klubs war familiär und wie immer sehr schön.”

Das Geheimnis des schnellen Laufens?

Ein Bericht von Heijo Fetten zum Silvesterlauf 2012

368 Finalisten zählte der Traditionslauf des TuS Köln rrh. und mit dabei waren nicht weniger als 24 Aktive der LLG 80 sowie etliche mitgereiste Fans aus den eigenen Reihen!

Der zweite Lauf mit über 45 Minuten Zielzeit wurde von uns LLG´lern mit den leuchtend blauen Apfelshirts dominiert. Aber nicht nur das äußere Erscheinungsbild war hervorragend, sondern auch wieder die guten Ergebnisse, besonders in den Altersklassen. Zudem war es für drei Läufer die erste Gelegenheit zur Teilnahme nach langer Zeit der Krankheit- was nicht nur die Betroffenen freute.

Dass sich unsere Läuferinnen und Läufer derart beeilten um das Ziel schnell zu erreichen, hatte natürlich einen sehr guten Grund: Gisela und Winfried Bulla und Bernd Birkenfeld ließen es auch diesmal nicht nehmen, alle anwesenden Vereinsmitglieder am Jahresende zu einem Glas Sekt einzuladen um auf die harmonische Stimmung innerhalb der LLG 80 und auf die guten Leistungen im vergangenen Jahr anzustoßen! Herzlichen Dank auch dafür!

So konnten wir das Jahr 2012 zufrieden verabschieden und freuen uns auf die sportlichen Herausforderungen des Jahres 2013!

Die Ergebnisse
21. WHK Susanne Biesenbach 1:00:01 Std
6. W 35 Svenja Homann 53:39 Min.
7. W 50 Anne Kruse 1:00:01 Std.
1. W 55 B. Rennung (Gast) 49:06 Min.
2. W 55 Rosi Fetten 1:00:00 Std.
3. W 55 Monika Gompert 1:01:50 Std.
2. W 60 Gisela Batzen 1:00:17 Std.

9. MHK Thorsten Offer 39:17 Min.
18. M 35 Olaf Würtz 46:09 Min.
2. M 45 Matthias Leffers 37:13 Min.
27. M 45 Michael Kruse 46:10 Min.
36. M 45 Peter Altenberg 49:00 Min.
9. M 50 Jürgen Cremer 44:29 Min.
17. M 50 Uwe Döring 49:07 Min.
23. M 50 Bernd Weyer 50:51 Min.
8. M 55 Rudolf Houben 47:32 Min.
26. M 55 Wilfried Offer 1:01:30 Std.
3. M 60 Heijo Fetten 45:07 Min.
4. M 60 Wendel Mispelkamp 48:19 Min.
1. M 65 Bernd Birkenfeld 44:42 Min.
3. M 65 Walter Becker 49:57 Min.
4. M 65 Michael Mannheim 51:37 Min.
1. M 70 Manfred Schoss 51:51 Min.
4. M 70 Winfried Bulla 1:01:50 Std.