Der Strohballen-Cross

Michael Mannheim schreibt seinen Laufbericht zu einem nicht alltäglichen Lauf am 17.02.2024 in Neuss

Viel Stroh!


Der Strohballen- Cross stellt schon etwas Besonderes unter den vielen Laufangeboten dar:
Es geht, wie der Name schon verrät, über Strohballen, 10 Stück je Runde  und das dreimal. Dazu kommen noch kleine, kurze aber steile An- bzw. Abstiege.
Eine weitere Besonderheit ist, dass Kinder und Jugendliche, nach Altersklassen und Geschlechter getrennt, teilnehmen können. Das ließen sich Lilli und Leo, Marta, Matilda und Ben nicht entgehen und erhielten für ihre Leistung jeder ein Medaille. Silke, Lydia, Dado und Jonny absolvierten die komplette Strecke.

Viele erste Plätze in den Altersklassen gab es: Marta, Lydia, Silke und Jonny. Einige von uns trauten sich nicht die komplette Distanz zu und bildeten daher eine Staffel. Dazu gehörten Elisa und Andrea, Gabi und ich und als Gäste Sibylle und Joachim. So wurde bei den 

Siegerehrungen die LLG 80 häufig erwähnt und auf unseren Nachtlauf am 15. März 2024 und den Lauf um den Fühlinger See am 15. September 2024 hingewiesen. 

Die Organisation war wie immer perfekt, das Wetter mit 12° angenehm, die warmen Duschen taten gut, der Kuchen leider am Ende ausverkauft.


Auch unseren Neulingen gefiel dieser außergewöhnliche Lauf und wir sind im nächsten wieder dabei beim: Strohballen- Cross.

Bergischer Wupperlauf am 20.Januar 2024

Gabi Zange berichtet von diesem schönen Erlebnislauf, an dem sie und weitere LLG 80-Mitglieder teilgenommen hat:

Das Wetter war herrlich, viel Sonne und viel Schnee. Bei -7 Grad Celsius starteten Elisa und ich beim 25 km Lauf, Pascal als Guide beim 50 km Lauf und eine größere Gruppe LLG´ler  etwas später bei der 20 km Glühweinwanderung.

Trail Schuhe oder Spikes waren Pflicht, denn die Strecke war verschneit und teilweise vereist. Es sollte ein Gruppenlauf ohne Zeitdruck  werden, aber schon nach einigen Kilometern zog sich die Gruppe auseinander.

Es ging bergauf, bergab, durch tiefen Schnee, über vereiste Wege, über Bäche und querliegende Baumstämme. Laufen war oft unmöglich, und so marschierten wir einen großen Teil der Strecke. Zwischenzeitlich hatten Elisa und ich den Anschluss an die vordere Gruppe verloren.

Da es keine Strecken-Wegweiser gab, warteten wir auf Läufer hinter uns und freuten uns wieder in einer größeren Gruppe zu laufen.

Alle 7 km gab es eine Verpflegungsstelle mit Schokolade, Keksen, Salzstangen, Nüssen, Frikadellen und „gefrorenen Gurken“. Über den heißen Tee freuten wir uns riesig.

In der Nähe der Müngstener Brücke trafen wir die Glühwein-Wanderer, und nach kurzem Hallo ging es weiter.

Als wir das Ziel am Schwimmbad endlich erreichten, hatte ich 25 km auf der Uhr. Andere hatten mehr, andere weniger, denn verlaufen hatten sich in diesem Jahr viele Teilnehmer.

Nach dem Zieleinlauf erwarteten uns wie immer Sauna, Schwimmbad und anschließend ein leckerer Kuchen, den Michael gebacken hatte.

Bockenberg, der erste Lauf

Michael Mannheim berichtet von der beginnenden Laufserie am 25.11.2023:

15 waren angemeldet, zwei konnten krankheitsbedingt leider nicht starten.
Es sah nicht gut aus: die Wetterprognosen sagten heftigen Regen voraus, und bei dem vielen Regen, der zuvor gefallen war, vermuteten wir ein sehr matschiges Geläuf.
Doch es sollte anders kommen: Während des Laufs regnete es nicht, nur die Läufer der langen Strecke wurden am Ende ein klein wenig nass. Auch der Matsch hielt sich in Grenzen. Der Start verzögerte sich ein klein wenig, und in der Wartezeit wurde die LLG 80 aufgrund ihrer hohen Teilnehmerzahl besonders erwähnt. Bei der kurzen Strecke gab es keine besonderen Vorkommnisse, während es bei der langen Strecke wohl zwei Stürze auf der letzten Abwärtspassage gegeben haben soll.

Mit drei AK- Siegern bei der kurzen Strecke waren wir gut aufgestellt! ( Die Läufer der langen Strecke müssen sich einfach mehr anstrengen. Claudia, Rosi und mir sind die Plätze schon für die Serie sicher, Uwe muss noch zittern.)


Und was ist das Schönste nach dem Lauf: Warme Duschen. Danach gab es noch Kaffee und Kuchen zum Ausklang eines schönen Tages.

Dieses war der erste Lauf, doch der zweite folgt darauf (in 14 Tagen).

Ein Orden zum Session-Auftakt- Der 7. Karneval-Marathon am Pescher See.

Heike Benzmüller schreibt ihren Laufbericht:

Am „Elften im Elften“ kann man in Kölle früh auf den Heumarkt pilgern und traditionell feiern oder auch zum Pescher See radeln und um 11:11 Uhr kostümiert zu einem  Marathonlauf starten.

Die Veranstaltung mit netten Jecken macht einfach Spaß und der Finisher-Karnevalsorden ist  vom Feinsten! Der 2,7 km-Kurs um den Pescher See ist flach und insgesamt gut zu laufen. Es wird nicht langweilig 15x die verschiedenen Ausblicke auf den See zu genießen, denn es ist durchgehend sonnig. Es war ein wunderbar entspannter Lauf und da man in jeder Runde einen warmen Tee und Geplauder genießen konnte – lag meine Finisherzeit bei gemütlichen 4:56:25h. Kölle Alaaf! Die Anmeldung für den 8. Karneval-Marathon am 11.11.2024 startet am Aschermittwoch, den 14. Februar 2024.

PS: Liebe Läuferinnen, es starten einfach zu wenige Frauen bei diesem Marathon. Traut euch! Dank geht an die Mitläufer:innen! Die Begleitung spornt immer an.

Lydia und Maria kommen während ihres Trainings und sind eine Runde mitgelaufen.

Die befreundete Läuferin Nina läuft einen Halbmarathon mit. André und ich laufen gemeinsam ins Ziel. 

 

Natur-Erlebnislauf im Siebengebirge – Der „Drachenlauf“ am 29. Oktober 2023

Heike Benzmüller hat einen Laufbericht zum Drachenlauf geschrieben:

Ziemlich gechillt an den Start gegangen, auch wenn mal  Läufer*innen-Gespräche zum „Petersberger Bittweg“ und den anderen Steigungen mitgehört hat. Klaro, Pascal läuft öfters in den Alpen… und ich habe den Hermannslauf im Teutoburger Wald schon mehrmals absolviert. Tja, eilig hatten wir es auch nicht; nur die Natur laufend genießen, war das Ziel.

Halleluja, waren das Steigungen! Belohnt wurden wir jedoch von der wunderbaren Herbstlandschaft des Siebengebirges, insgesamt tollen Laufpfaden  und den schönen Aussichten!  Im netten Gespräch mit einer Läuferin des Pulheimer SC bin ich doch glatt einen Extrakurs durch Rhöndorf gelaufen. Tja, wenn man nicht auf die Beschilderung achtet, dann werden es mehr Kilometer. Die Strecke ist abwechslungsreich und man kann auch, nachdem man den Drachenfels und die Drachenburg umrundet hat, im „Nachtigallental“ richtig Gas geben, bevor es noch den  „Petersberger Bittweg“ zu absolvieren gilt.

Resümee:

Strecke: 26,9 km mit 1174 Höhenmetern, Zeitlimit 4 Stunden

Das Mehrwegbecher-Konzept klappt super! Echte Müllvermeidung!

Die Startplätze sind ganz schnell ausgebucht, denn es ist ein echt guter Trail-Run. Bei der Jubiläumsveranstaltung  (20.) im nächsten Jahr kann man die Runde dann wohl 2x absolvieren. Respekt, wer das machen will!

Ein weiterer interessanter Kulturlauf!

Michael Mannheim schreibt zum Kulturlauf in Düsseldorf am 13.08.2023

 

Nach langer Zeit gab es wieder einen Kulturlauf und zwar in Düsseldorf..
10 LLG- lerinnen und LLG- ler lauschten bei herrlichem Wetter Gabi und Christian, die diesen Lauf intensiv vorbereitet hatten.
Gabi hat über dreißig Jahre in Düsseldorf gelebt und Christian, ein Lauffreund aus Düsseldorf, konnten uns viele schöne Gebäude und Stellen in Düsseldorf zeigen. Was uns besonders auffiel, waren die schönen Plätze, die zum Verweilen einladen.
“Verweile doch, du bist so schön”, war für uns allerdings nicht angesagt, wir waren ja auf einem Bildungslauf.
Anschließend gönnten wir uns noch  ein leckeres  Eis.

Den beiden Stadtführern sei noch einmal herzlich gedankt für diesen lehrreichen Lauf.

 

Der Friesencross

Michael Mannheim schreibt in seinem Laufbericht:

 

Ein besonderes Lauferlebnis über 10 Km an der friesischen Nordseeküste: Nach zwei Kilometern auf Betonuntergrund am Wasser entlang geht es weiter über einen Kilometer durch Sand, gefolgt von zwei Kilometern am Spülsaum und dann der Höhepunkt: Fünf Kilometer durch das Watt! (Für die Nicht-Nordsee- Fans: Das ist der Teil des Meeresbodens, der sichtbar ist, wenn Ebbe eintritt.)
Die Nervosität vor dem Lauf war groß. Wie ist der Wattboden dieses Jahr? Wie viel Modder zu Beginn, wie hoch ist das Restwasser, gibt es kleine Priele? Das ist nicht immer gleich, da sich der Meeresboden ständig verändert.
Die fünf Kilometer- Läufer starteten eine Stunde früher. Bei dieser Distanz läuft man nicht ins Watt. Den hatten Elke, Felix, Leo und ich ins Ziel gebracht.
Danach sollten die 10er laufen. Doch daraus wurde nichts. Ein schweres Gewitter kündigte sich an, die Veranstaltung wurde abgebrochen. Wer angemeldet war, ist automatisch für das nächste Jahr angemeldet und so sind wir im nächsten Jahr wieder dabei, wenn der 19. Friesencross am 20. Juli 2024 stattfindet.
Ein Reporter der Nord-West-Zeitung hatte einige von uns interviewt und seinen Bericht mit Bild wurde in der Dienstagausgabe veröffentlicht. Auf dem Bild sind von links: Nicole – wir kennen sie und Thomas vom Nordseelauf – , Verena, Heike, Elisa, hinter ihr ihre beiden Söhne, Felix und Leo, Michael, Thomas und Elke, die Freundin von Heike, die uns immer am Verpflegungsstand beim Köln-Marathon unterstützt.

Ein schöner Lauf in Rosellen

Michael Mannheim schreibt zum Rosellener Abendlauf am 12. Mai 2023:

Dabei waren diesmal Mattis und der Verfasser dieses Berichts, die die 5 Km und Verena, Elisa, Andrea, Heike und Bernd, die die 10 Km in Angriff nahmen.

Wir waren zum zweiten mal hier und kannten uns aus.

Die Strecke über die Felder mit dem blühenden Raps, an der Kirche vorbei, dann waren die 5 Km- Läufer auch schon fast wieder im Ziel.

Jeder von uns wurde im Ziel aufgerufen und der Veranstalter wies auch auf unseren Lauf im September hin.

Danach die warme Dusche und als Krönung die Pommes mit Curry Wurst.

Läuferherz, was willst du mehr!

Unsere Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Drei dritte, 2 erste AK- Plätze!

Bernhard stellte einen persönlichen Rekord auf.

Eine schöne Abendveranstaltung mit guter Infrastruktur und nur 35 Km entfernt.

Rund um die Aggertalsperre

Michael Mannheim schreibt zu einer Lauferfahrung:

Dieser Lauf war für uns unbekannt.

Positiv sind die 5,5 Km und die 10 Km- Strecke: ziemlich flach und gut zu laufen (entsprechend gute Plätze: 2 erste, einen zweiten und drei dritte Plätze in  der AK) leckerer und sehr preiswerter Kuchen.

Negativ: die HM- Strecke sind zwei Runden, keine Umkleidemöglichkeiten, für’s Duschen muss bezahlen (was die Männer nicht wussten), keinerlei Ablagemöglichkeiten für Wechselwäsche oder Handtücher!), Parkmöglichkeiten über 1 Km entfernt vom Start.

Fazit: Auch wenn wir als zweitstärkste Gruppe einen Kasten Getränke bekommen hatten, lohnt sich der weite Weg für die schlechte Infrastruktur eher nicht.

Ich war noch niemals hier in Wien,…

…aber das sollte sich ändern!


Gaby und Helmut, Gabi, Lydia, Maria, die schon einmal in Wien waren, und ich als Neuling hatten uns auf den Weg nach Wie gemacht. Mit Flugzeug, das wegen des Streiks nicht abhob, oder mit dem Zug. Aber irgendwie kamen wir alle ans Ziel, um den Marathon für Helmut und Lydia bzw. den HM für Maria und mich zu absolvieren.
An allen drei Tagen hatten wir wunderschönes Wetter mit angenehmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein, nur der Lauftag selbst war mit 23° viel zu heiß.
Am Freitag holten wir die Startunterlagen ab. Es gab einen Kleiderbeutel, darin ein Nasenspray, warum auch immer und das war es dann auch. Kein Plan, keine Beschreibung, wo was zu finden ist. Startpreis immerhin 79,- € im ersten Preissegment!
Die Stadt aber ist ein Traum: Die Ringstraße mit Uni, Parlament, Burgtheater, die weißen Fassaden und alles sauber. Noch um  19:30 am Samstag wurde rund um den Stephansdom gekehrt, obwohl da fast nichts auf der Straße lag.
Die Temperatur am Sonntag, den  23. April 2023 war für einen Lauf viel zu heiß, für den HM gab es 15 Km keinen Schatten, an jeder Wasserstelle musste man sich versorgen,  Lydia und Helmut, die erheblich länger auf der Strecke waren, hatten sich einen Sonnenbrand eingefangen.

Im Ziel gab es außer der Medaille einen Plastikbeutel mit einer Flasche Gatorade, einer Flasche Stilles Wasser und einer Banane. Umwerfend!
Am Nachmittag zeigte mir Gabi, die wegen ihres Unfalls leider nicht mitlaufen konnte, das sehenswerte Hundertwasserhaus mit Cafe.

 

Michael Mannheim erfreute uns mit seinem Laufbericht