Mein TCS London Marathon am 27.04.2025

Besser spät als nie… Wir freuen uns über den Laufbericht von Helmut Buscham

Eigentlich wollte ich zu Beginn meiner Rentnerzeit nochmal an einem großen Laufevent teilnehmen und habe mich deshalb im vergangenem Jahr über mehrere Reisebüros u.a. für den London Marathon beworben und nur Absagen bekommen (wenige Startplatzkontingente, rasch ausgebucht). Überraschend habe ich dann doch einen Startplatz für London bekommen.

Das neuerdings für Reisen in das Vereinigte Königreich erforderliche ETA-Visum war unproblematisch nach Herunterladen der dazugehörigen App zu bewerkstelligen.

Dann mit Gattin Gaby in den Zug gesetzt (Eurostar). Start Köln Hbf – Ziel London St Pancras, also vom Stadtzentrum ins Stadtzentrum. Total bequeme Sitze mit Beinfreiheit, sowie Bordrestaurant (optional). Umsteigen in Brüssel. Beim Wechsel in den Zug nach London Kontrollen wie an einem Flughafen (rechtzeitig da sein, Gepäckkontrolle, Reisepass). Die Fahrt durch den Eurotunnel war
unspektakulär (rein-raus in zwanzig Minuten).

Das Hotel war dann an der Towerbridge , zentrale Lage, alles gut. Der Reiseveranstalter hatte noch ein Betreuungsteam (einschließlich Irina Mikitenko) vor Ort, das uns auch zur Marathonmesse begleitet hat. Keine langen Warteschlangen, alles gut organisiert. Fotoshootings mit Irina. Auf Empfehlung des Veranstalters habe ich noch meinen Namen „HELMUT“ auf mein Laufshirt drucken lassen.

Am Samstag wurde noch ein Frühstückslauf und eine Stadtrundfahrt mit deutschsprachiger Reiseleitung angeboten.

Am Lauftag dann mit dem ÖPNV nach Greenwich zum Start. Nachdem die letzten Tage recht kalt waren, war dann am Sonntag der Frühling nach London gekommen mit Temperaturen bis zu 25 Grad am Nachmittag, so dass das Warten bis zum Start (mein Block ab 11:12) auf der grünen Wiese unproblematisch war. Da eben warme Temperaturen angekündigt waren, wurden wir die ganze Wartezeit über (und auch während des Laufes) mit Wasserflaschen versorgt. Und ständig wurden in den Durchsagen an die Gefahren des Austrocknens erinnert.

Mein Block setzte sich dann pünktlich in Bewegung. Erst durch die Vororte von Greenwich, dann durch die Ortsmitte. Und dann war auch klar, was auch vorher in den Beschreibungen zu lesen war: London ist der lauteste Marathon der Welt. Anfeuerungsrufe, Partystimmung, nicht nur über eine Partymeile , sondern über 26,2 Meilen. Musikgruppen, einschließlich eines Ensembles der
Heilsarmee. Ganz London stand an der Strecke und war aus dem Häuschen („outdoor“). Dazu kam, dass es wohl der erste Frühlingstag war, was die Euphorie noch verstärkte.

Ich hatte mir ja „HELMUT“ auf mein shirt drucken lassen und konnte so auch beim Namen genannt werden. Aufmunternde Rufe: „Go on, Hellmet!“ und „Keep on going, Hellmet!“ – dabei bin ich doch nach meiner Einschätzung gerannt. Kein „Good Job“- wahrscheinlich keine US- Amerikaner an der Strecke. Dafür ein gegen Ende des Laufes: „Well done!“- bin ich etwa ein Steak?? In Greenwich ging es auch um den alten Ostindienclipper „Cutty Sark“ (jetzt Museumsschiff) herum Richtung Zentrum, bei km 20 über die Tower Bridge, wo ich Gaby in der Zuschauermenge erst suchen musste, dann in das Hochhausviertel Canary Wharf, wieder zurück zur Tower Bridge, die Themse entlang, vorbei an der Downing Street und Scotland Yard, Houses of Parliament mit Big Ben, Buckingham Palace links liegen gelassen, Zieleinlauf in The Mall.

Zur Belohnung dann die schwere „goldene“ Jubiläumsmedaille (es war der 45. London- Marathon) und wieder Wasser. Meine Ankunftszeit war dann 5:28. Eigentlich wollte ich schneller laufen. Aber…die volle Strecke, das warme Wetter, etc,etc… Vor mir schafften ca 43.000 den Zieleinlauf, nach mir etwa 13.000.

Da die umliegende U-Bahnstationen total überfüllt waren, bis ich dann noch leichten Fußes die 5 km zum Hotel zurück gegangen. Soviel Kraft war noch da…

Der diesjährige TCS London Marathon hat mit 56.640 Finishern den letztjährigen Rekord des NYC-Marathons eingestellt, was einen Eintrag in das Guiness World Records- Buch nach sich zog. Der Veranstalter dankte allen Teilnehmern: wir können uns jetzt „record breaker“ nennen.

Zusammenfassend ein sehr schönes verlängertes Wochenende mit einem Superlaufereignis.
Superorganisation, Superstimmung in einer Weltstadt mit freundlich zugewandten Menschen.

Europäischer Kulturhauptstadt-Marathon/ 50. Sparkassen Marathon

Verena schreibt einen Laufbericht zum Marathon in Chemnitz:

Margret Knigge vom TV Witzhelden hatte eine Laufreise nach Chemnitz mit vielen Extras organisiert.

Los ging es am Freitagmorgen, den 16.5.2025 um 9:00 Uhr früh ab Leverkusen im Bus mit 38 Teilnehmern. Nach einer Mittagspause in Kirchheim, die ich mit einigen anderen zu einem Spaziergang durch den idyllischen Ort nutzte, ging es zügig weiter nach Chemnitz, wo wir im City Hotel Quartier bezogen. Nach einem von drei organisierten Abendessen ging es am nächsten Morgen zur geführten Stadtrundfahrt per Bus und anschließend zu Fuß, bis wir in der Stadthalle unsere Startunterlagen abholten. Ein durchsichtiger (!) Plastikbeutel sollte am nächsten Morgen mit unseren Wechselklamotten bestückt vor dem Marathon abgegeben werden. Dazu gab es ein ausführliches Veranstaltungsmagazin. Die Zeitmessung wurde von Davengo durchgeführt – ein inzwischen überholtes Verfahren, bei dem ein Chip am Fuß durch die Schnürung geführt wird.

Am Marathonsonntag, den 18.5., klingelte der Wecker um 6:00 Uhr. Ein kleines Frühstück, dann ging es mit dem Bus bis zur ‘Zentralhaltestelle‘ und weiter zu Fuß zum Rathaus. Der Ort für die Kleiderbeutelabgabe war kurzfristig geändert worden, wie ich vor Ort erfuhr. Unsere Beutel wurden einzeln in neue Beutel umgepackt und mit neuen Nummern versehen, deren Pendant auf die Startnummer geklebt wurde. Obwohl mit großem Zeitfenster vor Ort, wurde es schließlich doch knapp für mich, pünktlich um 9:00 Uhr zum Start auf dem Neumarkt zu kommen, da die Toiletten nicht ausgeschildert waren und das Gedränge vor dem Start groß war. Einzelstarter und Staffelläufer starteten gemeinsam. Eine Sortierung nach Blöcken war angeblich vorgesehen, aber für mich nicht erkenntlich. Dafür gab es Brems- und Zugläufer. Die Zielzeit von 6 Stunden war mehrfach rauf und wieder runter gesetzt worden.

„We will rock you“ ertönte, dann ging es pünktlich los. Die Strecke bestand aus zwei Halbmarathonrunden. Auf den breiten Straßen Richtung Süden konnte ich schnell mein eigenes Tempo finden. Vorbei an einem eisernen Viadukt ging es kurz vor km 4 entlang der Chemnitz, dem Fluss, der insgesamt fünfmal zu überqueren war. Es folgten 8 km durch den Stadtpark, dessen Bäume Schutz vor dem auflebenden Wind und der Sonne spendeten. Einige Zuschauer feuerten uns an, Fahnenschwenker beeindruckten uns, auch ertönte immer wieder Musik. Pro Halbmarathonstrecke gab es 4 Verpflegungspunkte mit Wasser und Bananenstückchen, dazwischen alle 3 km jeweils Wasser; mitunter wurde auch Cola angeboten, aber leider keine isotonischen Getränke. Bei km 10 erreichten wir wieder die Innenstadt mit ihrem Kopfsteinpflaster. Wir umkurvten das alte Rathaus und die viel ältere St. Jacobi-Kirche. Bei km 12,5 begann die Umrundung des idyllischen Schlossteichs, bevor der härteste Teil der Strecke zu bewältigen war: Der Schlossberg mit seinen steilen 40 Höhenmetern. Hier standen die Zuschauer dicht an dicht und feuerten uns an, es wurden sogar Kuhglocken geläutet. Auf den Asphalt hatte jemand: ‚Kämpfen, kämpfen, kämpfen‘ gemalt.

Oben angekommen bemühte ich mich, wieder in mein normales Lauftempo zu kommen. Bis km 16 liefen wir durch den Schatten spendenden Küchwaldpark, dann folgte bei km 17 der Wendepunkt nach Süden und kurz danach ein Highlight der Strecke: Die bunte Esse am Heizkraftwerk Nord, das höchste Gebäude der Stadt.

Bei km 19 ging es wieder kurz am Schlossteich vorbei und weiter Richtung Innenstadt. Das Theater und der Nischel, das Wahrzeichen der Stadt, wurden passiert. Es handelt sich um eine 40 Tonnen schwere Plastik mit dem Kopf von Karl Marx, nach dem Chemnitz von 1953 bis 1990 benannt wurde.

Rechter Hand war dann noch der ‚rote Turm‘ zu sehen, das älteste erhaltene Gebäude und Teil der Stadtbefestigung, bevor es auf die zweite Runde ging.
In der Sonne wurde es warm, aber an ungeschützten Stellen blies der Wind heftig. Zweimal ging ein kurzer Schauer nieder. Das Feld war jetzt so weit auseinandergezogen, dass ich weite Strecken fast alleine lief, bis mich die ersten Halbmarathonis einholten, die um 12:15 Uhr gestartet waren. (Angeboten wurde auch die Viertelmarathonstrecke.) Nachdem die drei Führungsräder mit den Spitzenläufern vorbei waren, kam die große Masse, die mich zwang, mitzulaufen. So kam es, dass ich schon nach 5:34:57 h Nettozeit die Ziellinie bei meinem dritten Marathon in 2025 in persönlicher Jahresbestzeit überquerte. Ich bekam die Medaille mit – natürlich – dem Bild des Nischel umgehängt, sowie als Zielverpflegung Wasser und einen kleinen Apfel.

Zitternd vor Kälte holte ich so schnell wie möglich meinen Kleidersack ab, um mich in einem Garderobenzelt umzuziehen. Auf die Dusche verzichtete ich, da die dafür vorgesehene Richard Hartmann Halle weiter weg und nicht ausgeschildert war.
Gemeldet waren mehr als 8000 Teilnehmer über Viertelmarathon, Halbmarathon, Marathon und als Staffel. Es finishten 1.045 Läufer den Marathon.
Es siegte übrigens ein Kölner: Luis Pusewey in 2:34:20 h.
Verwirrung gab es, als ich in der ‘vorläufigen‘ Ergebnisliste als erste in meiner Altersklasse erschien und Stunden später als zweite. So wie mir erging es vielen, wie ich erfuhr.
Ich wartete noch den nächsten heftigen Schauer ab, dann begab ich mich zum Hotel und unter die warme Dusche. Abends folgte wieder ein gemeinsames Abendessen mit regem Gedankenaustausch.
Am nächsten Morgen brachte uns der Bus nach einer Pause in Kassel mit einer geführten Besichtigung des Bergparks Wilhelmhöhe zurück nach Leverkusen.
Fazit:
Manches kann man noch verbessern, aber im Großen und Ganzen ist der Restart des Chemnitz Marathons nach der jahrelangen Pause geglückt. Die Stadt selbst hat mich mit ihren vielen Grünflächen beeindruckt. Offenbar hat man viel investiert, um Kulturhauptstadt zu werden.

Lydia rockt den Rhein Ruhr Marathon!

Lydia hat ihre persönliche Schallmauer beim Marathonlauf durchbrochen:

Nach dem Düsseldorf Marathon wollte ich noch einen weiteren Marathon laufen. Da kam mir der Rhein Ruhr Marathon mit seiner frühen Startzeit sehr recht.

Pünktlich um 8:30 Uhr setzten sich die Marathonis in Bewegung. Die Strecke ist sehr gut zu laufen, wenig Kurven, keine Wendepunkte. Lediglich ein paar Brückenüberquerungen, sorgten für ein paar kleine Anstiege und somit für große Begeisterung bei meinen Mitläufern.

An der Strecke waren einige Stimmungsnester und man durchlief gefühlt ganz Duisburg. Es gab reichlich Verpflegungspunkte, die von motivierten Freiwilligen geführt wurden.

Der Einlauf ins Stadion bildete dann das große Finale eines schönen Laufs. Ich konnte mit 3:59:20 Std. finishen und war mehr als zufrieden, zumal eine schöne Medaille aus Metall ausgegeben wurde. Fazit: Schöner Lauf, gutes Preis-Leistungsverhältnis, sehr gute Orga. Nur die Möglichkeit der Nachmeldungen bis kurz vor Start sollte überdacht werden. Die letzten Läufer erhielten keine Medaillen/Finisher-Shirts. Diese sollen aber per Post nachgeschickt werden, teilt der Veranstalter mit.
Ende gut, alles gut!

Wir gratulieren gaaaanz herzlich zu der schönen Leistung!

LLG 80 goes Düsseldorf

Andrea beschreibt den Halbmarathon durch die Landeshauptstadt:

Wir Kölner sind ja gar nicht so ……

…und deshalb ging es für einige von uns am 27. April zum Uniper Düsseldorf Marathon in die verbotene Stadt.

Christian, Maria und ich starteten um 8.15h und 8.20h zum Halbmarathon. Die Orga war durchweg gut, die Sonne strahlte bereits am frühen Morgen und ließ einen warmen Tag erwarten und die Stimmung im Startbereich war klasse.

Pünktlich ging es los.  Ziemlich früh (war es KM 4?) gab es eine Wendepunktetappe, auf der mir dann die Spitze entgegen kam. Ich feuerte über die Straße hinweg kurz Florian Neuschwander und Esther mit Hendrik Pfeiffer an. Dann gings für mich durch unbekanntes Terrain, nur ganz selten entdeckte ich Bekanntes.  Naja, so kann man sich auf den Lauf an sich konzentrieren.  Die Verpflegung, die Stimmungsmacher, das Publikum und auch die Polizei mit ihren Lautsprecherdurchsagen “nur noch 1 Kilometer bis zum Ziel” sorgten für einen kurzweiligen Lauf, der mit einem stimmungsvollen Zieleinlauf am Rheinufer endete.

Von der Medaillenausgabe bis zur Zielverpflegung wurden wir ein ganz schönes Stück weit weggeführt, was den Zielbereich für alle Nachfolgenden von Läufermassen freihielt. Wasser, Erdinger alkoholfrei und Bananenkuchen schmecken in der Sonne genossen doppelt gut. Nachdem Maria, Christian und ich frisch geduscht,  erholt und gestärkt waren, machten wir uns auf zu Elke an KM 23, um dort unsere Marathonis Lydia, Pascal, Heike und Thomas anzufeuern.  

51. Osterlauf durchs Eifgental des TSV Dünnwald

Andrea und Elisa haben an einem sehr schönen Lauf teilgenommen. Andrea schreibt dazu:

Elisa und ich hatten uns für den 27 km langen Freundschaftslauf durchs Eifgental angemeldet. In kleinerer Ausführung als man es von vor einigen Jahren gewohnt war, starteten die Teilnehmenden diesmal mit den Öffentlichen von Köln-Dünnwald aus nach Wermelskirchen.  Immer mit dabei: “herrliches” Aprilwetter von 5,5 Grad und Regen. Juchhu. Eine kurze Ansage vor Ort und schon ging es in geführten Zeitgruppen los. Regenaufgeweichter Waldboden, Wurzeln, Steine und einige aufs und abs forderten unsere Konzentration oft ausschliesslich auf den Boden – schade, wo doch das Eifgental so schön ist.  Immerhin konnten wir uns bereits nach kurzer Zeit unserer Regenjacken entledigen und natürlich konnte man durchaus auch die wunderschöne  Gegend immer mal geniessen. Zwischendurch blendete sogar mal das Grau am Himmel, wenn sich die Sonne durchzwängte. Dank dreier Verpflegungsstände unterwegs konnten die Reserven bei einer kleiner Pause wieder aufgefüllt und mit neuer Energie der Lauf fortgesetzt werden.  Zeitplangetreu liefen wir in knapp unter drei Stunden im Ziel ein, freuten uns sehr auf warme Duschen und das anschließende Buffet. Die Duschen blieben kalt, das Buffet hat uns entschädigt. Diesmal wurde der Terrassenbereich liebevoll österlich eingedeckt. So saßen wir kollektiv beisammen, wurden rundum gut verpflegt, hatten noch tolle Gespräche und mussten auch alle noch etwas vom Salat- und / oder Kuchenbuffet mit nach hause nehmen. 

O-Ton Veranstalter Marten Nijmeijer:  “Von der LLG 80 waren aber auch schon mal mehr dabei – da ist im nächsten Jahr Luft nach oben.” 

Elisa und ich finden auch: so ein schöner Lauf muss nächstes Jahr wieder deutlich blauer strahlen!

Zadar Night Run

Eine große Gruppe LLG´ler hat einen “Ausflug” gemacht. Andrea schreibt dazu:

Eingebunden in  eine von Dado liebevoll und interessant organisierte Laufreise stand für die  LLG´ler Elisa, Gaby, Maria, Lydia, Bernhard, Christian, Dado, Michael M., Olli, Rudolf, 2 Gastläufern und mir der Zadar Night Halbmarathon an. Im krassen Gegenzug zu dem Berliner Halbmarathon letzte Woche waren hier nur knapp 400 Läufer*innen am Start. Der Stimmung tat dies absolut keinen Abbruch: mit Beleuchtung, Beschallung, Feuerwerk und vielen Zuschauern auf der historischen  Stadtmauer wurde der Countdown runter gezählt und das Starterfeld in die Dunkelheit geschickt. Es ging von Anfang an flott los. Aufgrund mehrerer Wendepunktabschnitte konnten wir uns immer wieder gegenseitig zurufen und anfeuern. Die Streckenposten und vereinzelnten Zuschauer an der Strecke feierten uns Läufer ebenfalls lauthals. Vor allem, als es am Meer entlang zurück Richtung Altstadt, auf der Strandpromenade auf und ab und dann in die Altstadt Richtung Ziel ging,  war die Strecke einfach nur schön ! 

Man genoss die etwa 100m nach Durchlauf des historischen Stadttors Zielgerade unter dem Jubel der Zuschauer sehr ! 

Nicht zu überhören waren die Anfeuerungsrufe einer gewissen blauen Gruppe für jeden einzelnen, der die LLG-Gruppe wieder vergrößerte. Ein ganz besonderes und persönliches Highlight war dieser Lauf für unsere beiden Halbmarathon-Debütanten Bernhard Gustav und Dado Humackic – beide haben diesen Lauf großartig gefinished – wahrscheinlich in einer Zeit, die bei einem weniger schnellen Lauf nicht so leicht gefallen wäre. Als LLG-Gast ist mein Laufbuddy Burkhard im blauen Shirt gestartet. 

Olli und Bernhards Lebensgefährtin Sandra haben die 5 km-Strecke auf der alten Stadtmauer walkend erleben dürfen und freuten sich ebenso über ihre Medaillen wie wir.  Den Abend haben wir gemeinsam bei einem Stück Pizza in der Altstadt und teils mit einem gemeinsamen Spaziergang zur Meeresorgel ausklingen lassen. 

… und jährlich grüßt das Murmeltier!

Michael Mannheim schreibt seinen Laufbericht zu einem Laufklassiker am 18.08.2024:

Wer von uns kennt sie nicht: Die Runden um die Sengbachtalsperre!

Eine landschaftlich schöne Strecke mit heftigen und langen Steigungen begeistert jedes Jahr viele Läufer.

Seit einigen Jahren kann man sogar die Talsperre dreimal umrunden.

Pascal, Lydia, Heike und Verena wollten zweimal die Steigungen, Antonio, Joachim, Jonny, Michael, Andrea, Elisa, Maria, Sibylle und Gabi Dagmar und Monika als Walker die Runde einmal absolvieren.

Die Wettervorhersage traf genau so wenig zu wie die vom Vortag zu unserem Vereinsausflug. Der vorher gesagte Regen blieb aus, die Temperatur war mit anfangs 14° Grad ideal.

Kurz vor dem Zieleinlauf kam sogar die Sonne hervor, so dass zu den Siegerehrungen sehr viele anwesend waren.

Wir waren mit guten AK- Plätzen vertreten:

Erste in ihrer AK waren Gabi und Verena, zweite in ihrer AK Pascal, Lydia und Michael dritte war Heike bei einer Gesamtteilnehmerzahl von 571.

Stärkste Gruppe waren wir diesmal leider nicht, da fehlten uns zwei Teilnehmer, aber bei den Mannschaftswertungen sowohl bei einer als auch bei zwei Runden waren die Frauen jeweils an erster Stelle. Dafür erhielten wir ein Fässchen Früh- Kölsch, das  auf seinen Verzehr wartet.

Auf Wiedersehen im nächsten Jahr.

Bericht zum Grafschafter Ahrtallauf am 23.Juni 2024

Michael Mannheim schreibt in seinem Laufbericht:

Viele zufriedene Gesichter gab es beim Grafschafter Ahrtallauf. 

Beim Start um 9:30 Uhr herrschte ideales Laufwetter, die Strecke war gut markiert und Posten wiesen einem zusätzlich den Weg. Die 10 Km mit den heftigen Steigungen sind schon anstrengend, aber im Ziel gibt 

es eine sehr reichhaltige Zielverpflegung, die für die Strapazen entschädigt. 

Einige von uns waren jetzt schon das dritte Mal dabei, was für die Orga und das Ambiente mit warmen Duschen und leckerem Kuchenbuffet spricht, die Neuen konnten dem nur beipflichten. 

 

Leider waren einige von uns verletzt, dafür waren  Kinder um so zahlreicher vertreten.

Zu ersten Plätzen hat es diesmal nicht im üppigen Ausmaß gereicht, was uns aber die Stimmung nicht vermieste.

 

Weimar und die Himmelsscheibe von Nebra

Michael Mannheim schreibt seinen Laufbericht:

Das ist sie. Die Himmelsscheibe von Nebra.

Die wollten wir uns als Medaille erlaufen. Wir, das waren neun LLG’ ler und ein Gast  in einer Gruppe und  es gab eine weitere Gruppe von LLG’ lern, die an anderer Stelle untergebracht waren.

Radfahren, Marathon, Halbmarathon, 10 Km, 5 Km, Wandern, alles war möglich und wir waren bei allen Disziplinen vertreten.

 

Die Tage vor und nach dem Lauf am 16. Juni 2024 haben wir Weimar besichtigt, u.a. den Park an der Ilm, in dem wir auf weitere LLG’ ler stießen, die, von Prag kommend, unsere Wege kreuzten.
Nach vier bzw. fünf Tagen ging es dann wieder nach Hause voller Eindrücke der vielen Weltkulturerben in Weimar und Umgebung.

Mozart 100 UTMB in Salzburg

Andrea hat ihren vielen Läufen einen sehr interessanten Lauf hinzugefügt:

Zusammen mit Olli,  Monika und Pascal ging´s für en paar Tage nach Salzburg zum Mozart 100 UTMB am 2. Juni 2024 . Moni und ich versuchten uns an unserem ersten Bergtrail über 21km; Pascal startete über die 42km Distanz.

Anders als bei bisherigen Läufen gab es eine Ausrüstungspflicht, die für Ultrastreckenläufer aufgrund angesagter sehr schlechter Wetterverhältnisse am Vorabend nochmals erweitert wurde. Der vorhergesagte Dauerregen begleitete Pascal bereits morgens um 9h zu seinem Start und auch um 13 h zu unserem Start regnete es weiterhin in Strömen. Ich liebe es – bereits im Startbereich waren wir einfach nur nass.
Nach 3 Minuten über durchweichte Feldwege war mir dann allerdings auch schon völlig egal, ob ich in eine der vielen Pfützen trat oder mir Matsch einfing… Spätestens, als es in den Wald und damit auf die ersten Singletrails ging, hatte ich Permanent-Fango, soviel Matsch befand sich in meinen Schuhen.

Als es bergauf ging, erwiesen sich die Nordic-Walkingstöcke von Olli als segenreiche Hilfsmittel. Wer ohne unterwegs war, hatte ordentlich zu kämpfen, egal, ob bergauf oder bergab. Durch den vielen Regen und die vielen Vorläufer aus anderen Distanzen war der Boden extrem matschig und rutschig. Nicht wenige Läufer verwandelten ihre Kleidungsfarbe in schlammbraun. Viele Bergabs wurden auf dem Hosenboden bewältigt – teils freiwillig, meist eher unfreiwillig.

Aus dem gemeldeten Halbmarathon wurde daher ein Wanderrutschen und ich war dankbar, wenn passagenweise wieder mal laufen möglich war, selbst, wenn es bergauf ging.
Angekommen auf einem der beiden „wirklichen Berge“ (O-Ton Pascal), zitterten meine Beine vor Anstrengung und Respekt vor dem Abgrund deutlich. Das Wasser von oben war schon lange nicht mehr mein „Problem“. Irgendwann merkt man den Regen gar nicht mehr …. Aufgrund der Streckenverhältnisse rechnete ich tatsächlich mit einem Rennabbruch, aber wahrscheinlich sind Österreicher und erfahrene Trailläufer einfach hartgesottener als ich.
Zweimal gings durch zum Teil wadentiefes Wasser, das üblicherweise vielleicht nur ein Rinnsal ist. Mit dem Wasser wurde die Fangomischung in meinen Schuhen noch mal ein wenig verflüssigt – fühlt sich auch gut an