Michael Mannheim schreibt in seinem Laufbericht:
Ein besonderes Lauferlebnis über 10 Km an der friesischen Nordseeküste: Nach zwei Kilometern auf Betonuntergrund am Wasser entlang geht es weiter über einen Kilometer durch Sand, gefolgt von zwei Kilometern am Spülsaum und dann der Höhepunkt: Fünf Kilometer durch das Watt! (Für die Nicht-Nordsee- Fans: Das ist der Teil des Meeresbodens, der sichtbar ist, wenn Ebbe eintritt.)
Die Nervosität vor dem Lauf war groß. Wie ist der Wattboden dieses Jahr? Wie viel Modder zu Beginn, wie hoch ist das Restwasser, gibt es kleine Priele? Das ist nicht immer gleich, da sich der Meeresboden ständig verändert.
Die fünf Kilometer- Läufer starteten eine Stunde früher. Bei dieser Distanz läuft man nicht ins Watt. Den hatten Elke, Felix, Leo und ich ins Ziel gebracht.
Danach sollten die 10er laufen. Doch daraus wurde nichts. Ein schweres Gewitter kündigte sich an, die Veranstaltung wurde abgebrochen. Wer angemeldet war, ist automatisch für das nächste Jahr angemeldet und so sind wir im nächsten Jahr wieder dabei, wenn der 19. Friesencross am 20. Juli 2024 stattfindet.
Ein Reporter der Nord-West-Zeitung hatte einige von uns interviewt und seinen Bericht mit Bild wurde in der Dienstagausgabe veröffentlicht. Auf dem Bild sind von links: Nicole – wir kennen sie und Thomas vom Nordseelauf – , Verena, Heike, Elisa, hinter ihr ihre beiden Söhne, Felix und Leo, Michael, Thomas und Elke, die Freundin von Heike, die uns immer am Verpflegungsstand beim Köln-Marathon unterstützt.

Es gab eine kleine Marathonmesse vor dem Lauf. Wir wurden vor eisiger Kälte und Gegenwind gewarnt. Dick eingepackt mit Stirnlampen und Spikes unter den Schuhen, starteten Helmut und ich am Samstag um 15.00 Uhr mit ca. 700 HM Teilnehmern im Zentrum von Tromsö. Insgesamt nahmen ca. 2000 TN an allen Läufen teil. Die ersten Kilometer führten durch das hell erleuchtete Zentrum. Dann ging es raus auf die Landstraße Richtung Flughafen, vorbei am Ufer des Balsfjordes. Ohne Spikes wäre solch ein Lauf nicht möglich. Trotz der Kälte und Dunkelheit standen viele Norweger an der Strecke und jubelten uns zu. An 3 Verpflegungsstellen wurde uns heißer Tee und Wasser gereicht. Eine wirklich gute Organisation.




