D I S S O Z I A L !!!

Am Abend/in der Nacht zum 22.Juni 2025 ist der Unterstand der LLG 80 übelst beschmiert worden.

Wir hatten den Unterstand im letzten Jahr mit erheblichen eigenen finanziellen Mitten in Eigenregie saniert und neu aufgebaut.

Der oder die Täter hat mit dieser dissozialen Aktion den Unterstand nun beschädigt. Die Anzeige wegen Sachbeschädigung ist bei der Polizei erstattet worden. Wir veröffentlichen hier einige Fotos der Schmiererei mit einer Bitte: wer in seinem Umfeld ähnliche Zeichen findet, möge sie mit einem Foto dokumentieren und uns kontaktieren (siehe Impressum). Vielen Dank für die Unterstützung!

EVL-Halbmarathon Leverkusen

In Leverkusen waren am 15. Juni 2025 waren einige LLG´ler an der Startlinie und sind erfolgreich ins Ziel gelaufen: Andrea (Endzeit 1:57:09), Silke (Endzeit 1:42:28), Stephan (Endzeit 1:35:00), Thomas (Endzeit 1:56:49) und Timo (Endzeit 1:45:06). Maria und Lydia schafften es nicht pünktlich zum Start und wurden deswegen nicht gewertet.

Timo´s Laufbericht zur Veranstaltung:

Es war mal wieder soweit, die insgesamt 23. Auflage des Leverkusener Halbmarathons stand an. Mein Knöchelbruch vom Anfang des Jahres war ausgeheilt, also stand meiner insgesamt 17. Teilnahme nichts im Weg.
Morgens begrüßte mich der Regen, glücklicherweise hörte der rechtzeitig auf, sodass ich trocken zum Start an der Bayarena radeln konnte. Wie immer waren extrem viele Freunde und Bekannte auf und an der Strecke, daher war die Zeit bis zum Start schön kurzweilig. Was neu war, war mein Start in blauen Farben, jetzt nämlich offiziell für die LLG 80 Köln LLG 80 Nordpark Köln e.V..
Nach der erzwungenen Wettkampfpause war ich mir nicht sicher, wo ich von der Leistung her stehe, wollte gemeinsam mit Andrea und anderen starten und peilte eine Zeit zwischen 1:50 und 1:55 an. Durch die Enge am Start wurden wir aber etwas getrennt, ich kam ins Gespräch mit Nicole und Markus und es kristallisierte sich eine Laufpace von knapp über 5 Minuten pro Kilometer heraus.
Es war schwülwarm aber nicht heiß, das Wetter kam mir irgendwie entgegen. Jedenfalls fühlte ich mich sehr wohl und konnte das Tempo ungefähr halten. Auf dem Damm an der unteren Wupper entwickelte sich ein interessanter Plausch mit Karl und die Kilometer verflogen förmlich. Dann ging es auf den berüchtigten Sauerberg zu, vor dem ich vorsichtshalber etwas das Tempo heraus nahm. Damit konnte ich ohne Probleme den Hügel erklimmen und merkte in der Folge, vor allem später dann beim Lauf durch die neue Bahnstadt, dass mein Körper bereit war, die Pace wieder auf das Ursprungsniveau zu steigern.
So kam ich in einen richtigen Flow, überholte die ganze Zeit Läuferin um Läufer und wurde in der zweiten Hälfte schneller als in der ersten Hälfte. Quasi eine perfekte Rennstrategie. Als kurz vor dem Ziel Markus und Nicole auch wieder sicht- und hörbar wurden und ich auf Christian auflief, motivierten wir uns gegenseitig noch unter 1:45 ins Ziel zu kommen. Das gelang zwar nicht ganz, die Uhr zeigte bei mir am Ende 1:45:06, aber das tut überhaupt nichts zur Sache. Es war wieder ein mega schönes Erlebnis und auch im Ziel war ich bei weitem nicht so erschöpft wie ich das aus dem einen oder anderen Vorjahr kannte. Vielen Dank an das gesamte Orga-Team und alle die an und auf der Strecke waren. Ich freue mich auch jetzt schon wieder aufs nächste Jahr.

Hitze- kein Problem, es gab genügend Wasser!

Michael Mannheim berichtet über den Ahrathon vom 15.06.2025:

Zum zweiten Mal waren Gabi, Elisa und ich beim Ahrathon. Für den Hm hatten wir uns angemeldet wie auch für das Jahr 2023.
Auf den Gleisen der Bahn hatten sich wieder einige Idioten breit gemacht, so dass die Bahn die Chorweiler Schleife ausgelassen hatte und bis Longerich durchfuhr.
Da Elisa noch die Parkmöglichkeit kannte, waren wir schnell vor Ort, holten unseren “Startwein”, genossen die Wärme, bestaunten das bunte Treiben der Kostümläufer und sahen das neue Logo WILMA (will ma ‘n bisschen laufen), das auf der Strecke häufig aufgemalt war. Diesen Lauf muss man als Vergnügen ansehen. Acht Verpflegungsstände, von denen nur der erste ausschließlich Wasser anbot. Alle anderen zeichnen sich durch eine reichhaltiges Angebot regionaler Anbieter aus. Sieben Winzerbetriebe aus dem Ahrtal bieten ihre Köstlichkeiten zum Probieren an. Von den ersten dreien hatten wir gekostet, das musste leider genügen, da wir mit dem Auto unterwegs waren.
Zusätzlich gab es Wasser, von dem wir reichlich Gebrauch machten: Zwei Becher wurden getrunken und einer wurde über den Kopf geschüttet.
Es gab Häppchen mit Wurst, Käsewürfel, “Süßkram”, Salziges, in Ahrweiler vom ansässigen “Cafe i- Tüpfelchen” feine Küchlein – köstlich.
Und so zog sich das über die ganze Strecke hin. Da muss man doch pausieren und genießen, was wir auch ausgiebig gemacht haben. Wir drei sind bis zur letzten Verpflegungsstation immer zusammen geblieben- dafür noch einmal herzlichen Dank. Und im nächsten Jahr wollen wir drei das noch einmal genießen. Begleitet hatte uns Christian, der aber wohl sehr schnell ins Ziel wollte und Verena, die den Marathon gebucht und sich verlaufen hatte.

Mein TCS London Marathon am 27.04.2025

Besser spät als nie… Wir freuen uns über den Laufbericht von Helmut Buscham

Eigentlich wollte ich zu Beginn meiner Rentnerzeit nochmal an einem großen Laufevent teilnehmen und habe mich deshalb im vergangenem Jahr über mehrere Reisebüros u.a. für den London Marathon beworben und nur Absagen bekommen (wenige Startplatzkontingente, rasch ausgebucht). Überraschend habe ich dann doch einen Startplatz für London bekommen.

Das neuerdings für Reisen in das Vereinigte Königreich erforderliche ETA-Visum war unproblematisch nach Herunterladen der dazugehörigen App zu bewerkstelligen.

Dann mit Gattin Gaby in den Zug gesetzt (Eurostar). Start Köln Hbf – Ziel London St Pancras, also vom Stadtzentrum ins Stadtzentrum. Total bequeme Sitze mit Beinfreiheit, sowie Bordrestaurant (optional). Umsteigen in Brüssel. Beim Wechsel in den Zug nach London Kontrollen wie an einem Flughafen (rechtzeitig da sein, Gepäckkontrolle, Reisepass). Die Fahrt durch den Eurotunnel war
unspektakulär (rein-raus in zwanzig Minuten).

Das Hotel war dann an der Towerbridge , zentrale Lage, alles gut. Der Reiseveranstalter hatte noch ein Betreuungsteam (einschließlich Irina Mikitenko) vor Ort, das uns auch zur Marathonmesse begleitet hat. Keine langen Warteschlangen, alles gut organisiert. Fotoshootings mit Irina. Auf Empfehlung des Veranstalters habe ich noch meinen Namen „HELMUT“ auf mein Laufshirt drucken lassen.

Am Samstag wurde noch ein Frühstückslauf und eine Stadtrundfahrt mit deutschsprachiger Reiseleitung angeboten.

Am Lauftag dann mit dem ÖPNV nach Greenwich zum Start. Nachdem die letzten Tage recht kalt waren, war dann am Sonntag der Frühling nach London gekommen mit Temperaturen bis zu 25 Grad am Nachmittag, so dass das Warten bis zum Start (mein Block ab 11:12) auf der grünen Wiese unproblematisch war. Da eben warme Temperaturen angekündigt waren, wurden wir die ganze Wartezeit über (und auch während des Laufes) mit Wasserflaschen versorgt. Und ständig wurden in den Durchsagen an die Gefahren des Austrocknens erinnert.

Mein Block setzte sich dann pünktlich in Bewegung. Erst durch die Vororte von Greenwich, dann durch die Ortsmitte. Und dann war auch klar, was auch vorher in den Beschreibungen zu lesen war: London ist der lauteste Marathon der Welt. Anfeuerungsrufe, Partystimmung, nicht nur über eine Partymeile , sondern über 26,2 Meilen. Musikgruppen, einschließlich eines Ensembles der
Heilsarmee. Ganz London stand an der Strecke und war aus dem Häuschen („outdoor“). Dazu kam, dass es wohl der erste Frühlingstag war, was die Euphorie noch verstärkte.

Ich hatte mir ja „HELMUT“ auf mein shirt drucken lassen und konnte so auch beim Namen genannt werden. Aufmunternde Rufe: „Go on, Hellmet!“ und „Keep on going, Hellmet!“ – dabei bin ich doch nach meiner Einschätzung gerannt. Kein „Good Job“- wahrscheinlich keine US- Amerikaner an der Strecke. Dafür ein gegen Ende des Laufes: „Well done!“- bin ich etwa ein Steak?? In Greenwich ging es auch um den alten Ostindienclipper „Cutty Sark“ (jetzt Museumsschiff) herum Richtung Zentrum, bei km 20 über die Tower Bridge, wo ich Gaby in der Zuschauermenge erst suchen musste, dann in das Hochhausviertel Canary Wharf, wieder zurück zur Tower Bridge, die Themse entlang, vorbei an der Downing Street und Scotland Yard, Houses of Parliament mit Big Ben, Buckingham Palace links liegen gelassen, Zieleinlauf in The Mall.

Zur Belohnung dann die schwere „goldene“ Jubiläumsmedaille (es war der 45. London- Marathon) und wieder Wasser. Meine Ankunftszeit war dann 5:28. Eigentlich wollte ich schneller laufen. Aber…die volle Strecke, das warme Wetter, etc,etc… Vor mir schafften ca 43.000 den Zieleinlauf, nach mir etwa 13.000.

Da die umliegende U-Bahnstationen total überfüllt waren, bis ich dann noch leichten Fußes die 5 km zum Hotel zurück gegangen. Soviel Kraft war noch da…

Der diesjährige TCS London Marathon hat mit 56.640 Finishern den letztjährigen Rekord des NYC-Marathons eingestellt, was einen Eintrag in das Guiness World Records- Buch nach sich zog. Der Veranstalter dankte allen Teilnehmern: wir können uns jetzt „record breaker“ nennen.

Zusammenfassend ein sehr schönes verlängertes Wochenende mit einem Superlaufereignis.
Superorganisation, Superstimmung in einer Weltstadt mit freundlich zugewandten Menschen.

Info Juni 2025

Wir gratulieren im Juni herzlich zum Geburtstag:

2. Juni Adriana P
4. Juni Verena H
6. Juni Susanne T
6. Juni Arndt B
10. Juni Anja B
12. Juni Bettina K
16. Juni Lars G
20. Juni Anne K
23. Juni Klaus J
25. Juni Timo
27. Juni Rosi F
30. Juni Michael S

Im Juli geht´s dann weiter:

4. Juli Gisela B
16. Juli Bernhard G
17. Juli Rudolf H zum 70. Geburtstag
21. Juli Miriam M
22. Juli Stefanie H

Wir freuen uns über Anmeldungen für die Laufveranstaltung RUND UM DEN FÜHLINGER SEE am 07.09.2025. Interessenten sollten sich bald anmelden.

Der Monat Mai war für sehr viele LLGér und LLG´lerinnen die Hochzeit mit erfolgreichen Teilnahmen an Laufveranstaltungen:

• Am 1. Mai haben einige Läufer zuerst den Ein- und Ausstiegmarathon Rund um den Colonius und anschließend das Buffet am Unterstand genossen. Bemerkenswert ist, dass Rudolf als einziger die
gesamte Strecke gelaufen ist!

• Am 6. Mai starteten einige von uns beim Lauf „wings for life“; nach der Laufstrecke im Trainingsgelände gab es Kuchen und andere leckere Erfrischungen. Parallel lief Verena den Vogelsanger Mailauf.

• Am 8. Mai ging es weiter mit dem Firmenlauf um den Fühlinger See, an dem Andrea und Heike teilnahmen.

• Am 10. Mai hat Sascha mit Freunden die „Bergischen 50“ als Marsch erlebt und war begeistert.

• Am 18. Mai wurde der Lauf Rund um den Otto-Maigler-See mit Beteiligung von Michael, Patricia, Heike, Andrea und Thomas gestartet. Sie alle sind zufrieden ins Ziel gekommen.

• Am gleichen Tag ist Verena beim Marathon in Chemnitz gestartet und hat die schwierige Strecke mit Bravour in persönlicher Jahresbestzeit hinter sich gebracht.

• Auch am 18. Mai hatte Lydia beim Rhein-Ruhr-Marathon einen persönlichen Erfolg, denn sie schaffte die Marathonstrecke unter vier Stunden. Wir gratulieren sehr!

• Am 25. Mai startete Helmut in seiner Heimatstadt Würzburg und absolvierte die Halbmarathondistanz.

• Am 28. Mai beim ASV-Nachtlauf in Köln waren Verena und Thomas über die Halbmarathondistanz und Gabi und Christian über die 10 Kilometer erfolgreich unterwegs.

• Am 29. Mai fand unser traditioneller Zeitschätzlauf statt, bei dem nicht die schnellste Zielzeit, sondern die genaueste Zeitschätzung zählt. Die jüngsten StarterInnen (beide 9) liefen in diesem Jahr in der führenden Laufgruppe mit, die „erfahreneren“ Läufer ließen es gemütlicher angehen. Bei den Frauen gewann diesmal Gabi, die nur drei Sekunden Abweichung von der angegebenen Zielzeit hatte. Bei den Männern war es Dado, der nur sechs Sekunden unter seiner Zielzeit ins Ziel lief. Der Vereinsnachwuchs erlebte den Geschwindigkeitsrausch über ca. 300 Meter Strecke und kam mit viel Beifall sehr schnell ins Ziel! Der Grillmeister Winnie sorgte bis zum Ende für das leibliche Wohl!

Die zahlreichen Fotos und Glückwünsche zu diesen Aktivitäten sind auf der Homepage www.llg80.de!

Am 15. August findet diesjährige Sommernachtslauf für Vereinsmitglieder und geladene Gäste statt.

Zeitschätzlauf an Christi Himmelfahrt

Silke schreibt zum Lauf unseres Familienfestes am 29. Mai 2025:

Am heutigen Vatertag fand traditionell unser beliebter Zeitschätzlauf statt – immer wieder eine schöne Veranstaltung für Jung und Alt, bei dem nicht die schnellste Zielzeit, sondern die genaueste Zeitschätzung zählt. Ungeachtet des leichten Nieselregens und mit bester Laune kamen rund 30 Teilnehmer zusammen, um sich dieser 4,7 km langen Herausforderung zu stellen.

Die jüngsten StarterInnen (beide 9) liefen in diesem Jahr in der führenden Laufgruppe mit, die „erfahreneren“ Läufer ließen es gemütlicher angehen. Das beste Gefühl für Zeit und Tempo bei den Männern hatte heute mit nur 3 Sekunden Abweichung von der geschätzten Zielzeit Dado. Gabi lag mit nur 6 Sekunden Abweichung bei den Frauen am nächsten an ihrer geschätzten Zielzeit – beides beeindruckende Ergebnisse!
Während Zuschauer und Finisher die noch hereinkommenden Läufer bis zum Ziel anfeuerten, feuerte Winnie bereits den Grill an, der uns später mit leckerem Grillgut versorgen sollte. Nachdem der letzte Läufer im Ziel war startete Lutz den Kinderlauf, bei dem unser Vereinsnachwuchs auf einer ca. 300m langen Runde um die Wette lief.
Und dann folgte wie jedes Jahr der gesellige Teil unserer Traditionsveranstaltung: Grillen, Schnacken, Lachen, Klönen – das können wir LäuferInnen nämlich ebenfalls besonders gut! Selbst der immer wieder einsetzende Nieselregen tat dem keinen Abbruch, wenngleich wir sehr froh über den Pavillon waren, den Lutz extra aus Moers mitgebracht hatte.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle helfenden Hände, die Grillkünste von Winnie und für das tolle Buffet. Wir freuen uns schon jetzt auf den LLG-Vatertagslauf im nächsten Jahr!

Europäischer Kulturhauptstadt-Marathon/ 50. Sparkassen Marathon

Verena schreibt einen Laufbericht zum Marathon in Chemnitz:

Margret Knigge vom TV Witzhelden hatte eine Laufreise nach Chemnitz mit vielen Extras organisiert.

Los ging es am Freitagmorgen, den 16.5.2025 um 9:00 Uhr früh ab Leverkusen im Bus mit 38 Teilnehmern. Nach einer Mittagspause in Kirchheim, die ich mit einigen anderen zu einem Spaziergang durch den idyllischen Ort nutzte, ging es zügig weiter nach Chemnitz, wo wir im City Hotel Quartier bezogen. Nach einem von drei organisierten Abendessen ging es am nächsten Morgen zur geführten Stadtrundfahrt per Bus und anschließend zu Fuß, bis wir in der Stadthalle unsere Startunterlagen abholten. Ein durchsichtiger (!) Plastikbeutel sollte am nächsten Morgen mit unseren Wechselklamotten bestückt vor dem Marathon abgegeben werden. Dazu gab es ein ausführliches Veranstaltungsmagazin. Die Zeitmessung wurde von Davengo durchgeführt – ein inzwischen überholtes Verfahren, bei dem ein Chip am Fuß durch die Schnürung geführt wird.

Am Marathonsonntag, den 18.5., klingelte der Wecker um 6:00 Uhr. Ein kleines Frühstück, dann ging es mit dem Bus bis zur ‘Zentralhaltestelle‘ und weiter zu Fuß zum Rathaus. Der Ort für die Kleiderbeutelabgabe war kurzfristig geändert worden, wie ich vor Ort erfuhr. Unsere Beutel wurden einzeln in neue Beutel umgepackt und mit neuen Nummern versehen, deren Pendant auf die Startnummer geklebt wurde. Obwohl mit großem Zeitfenster vor Ort, wurde es schließlich doch knapp für mich, pünktlich um 9:00 Uhr zum Start auf dem Neumarkt zu kommen, da die Toiletten nicht ausgeschildert waren und das Gedränge vor dem Start groß war. Einzelstarter und Staffelläufer starteten gemeinsam. Eine Sortierung nach Blöcken war angeblich vorgesehen, aber für mich nicht erkenntlich. Dafür gab es Brems- und Zugläufer. Die Zielzeit von 6 Stunden war mehrfach rauf und wieder runter gesetzt worden.

„We will rock you“ ertönte, dann ging es pünktlich los. Die Strecke bestand aus zwei Halbmarathonrunden. Auf den breiten Straßen Richtung Süden konnte ich schnell mein eigenes Tempo finden. Vorbei an einem eisernen Viadukt ging es kurz vor km 4 entlang der Chemnitz, dem Fluss, der insgesamt fünfmal zu überqueren war. Es folgten 8 km durch den Stadtpark, dessen Bäume Schutz vor dem auflebenden Wind und der Sonne spendeten. Einige Zuschauer feuerten uns an, Fahnenschwenker beeindruckten uns, auch ertönte immer wieder Musik. Pro Halbmarathonstrecke gab es 4 Verpflegungspunkte mit Wasser und Bananenstückchen, dazwischen alle 3 km jeweils Wasser; mitunter wurde auch Cola angeboten, aber leider keine isotonischen Getränke. Bei km 10 erreichten wir wieder die Innenstadt mit ihrem Kopfsteinpflaster. Wir umkurvten das alte Rathaus und die viel ältere St. Jacobi-Kirche. Bei km 12,5 begann die Umrundung des idyllischen Schlossteichs, bevor der härteste Teil der Strecke zu bewältigen war: Der Schlossberg mit seinen steilen 40 Höhenmetern. Hier standen die Zuschauer dicht an dicht und feuerten uns an, es wurden sogar Kuhglocken geläutet. Auf den Asphalt hatte jemand: ‚Kämpfen, kämpfen, kämpfen‘ gemalt.

Oben angekommen bemühte ich mich, wieder in mein normales Lauftempo zu kommen. Bis km 16 liefen wir durch den Schatten spendenden Küchwaldpark, dann folgte bei km 17 der Wendepunkt nach Süden und kurz danach ein Highlight der Strecke: Die bunte Esse am Heizkraftwerk Nord, das höchste Gebäude der Stadt.

Bei km 19 ging es wieder kurz am Schlossteich vorbei und weiter Richtung Innenstadt. Das Theater und der Nischel, das Wahrzeichen der Stadt, wurden passiert. Es handelt sich um eine 40 Tonnen schwere Plastik mit dem Kopf von Karl Marx, nach dem Chemnitz von 1953 bis 1990 benannt wurde.

Rechter Hand war dann noch der ‚rote Turm‘ zu sehen, das älteste erhaltene Gebäude und Teil der Stadtbefestigung, bevor es auf die zweite Runde ging.
In der Sonne wurde es warm, aber an ungeschützten Stellen blies der Wind heftig. Zweimal ging ein kurzer Schauer nieder. Das Feld war jetzt so weit auseinandergezogen, dass ich weite Strecken fast alleine lief, bis mich die ersten Halbmarathonis einholten, die um 12:15 Uhr gestartet waren. (Angeboten wurde auch die Viertelmarathonstrecke.) Nachdem die drei Führungsräder mit den Spitzenläufern vorbei waren, kam die große Masse, die mich zwang, mitzulaufen. So kam es, dass ich schon nach 5:34:57 h Nettozeit die Ziellinie bei meinem dritten Marathon in 2025 in persönlicher Jahresbestzeit überquerte. Ich bekam die Medaille mit – natürlich – dem Bild des Nischel umgehängt, sowie als Zielverpflegung Wasser und einen kleinen Apfel.

Zitternd vor Kälte holte ich so schnell wie möglich meinen Kleidersack ab, um mich in einem Garderobenzelt umzuziehen. Auf die Dusche verzichtete ich, da die dafür vorgesehene Richard Hartmann Halle weiter weg und nicht ausgeschildert war.
Gemeldet waren mehr als 8000 Teilnehmer über Viertelmarathon, Halbmarathon, Marathon und als Staffel. Es finishten 1.045 Läufer den Marathon.
Es siegte übrigens ein Kölner: Luis Pusewey in 2:34:20 h.
Verwirrung gab es, als ich in der ‘vorläufigen‘ Ergebnisliste als erste in meiner Altersklasse erschien und Stunden später als zweite. So wie mir erging es vielen, wie ich erfuhr.
Ich wartete noch den nächsten heftigen Schauer ab, dann begab ich mich zum Hotel und unter die warme Dusche. Abends folgte wieder ein gemeinsames Abendessen mit regem Gedankenaustausch.
Am nächsten Morgen brachte uns der Bus nach einer Pause in Kassel mit einer geführten Besichtigung des Bergparks Wilhelmhöhe zurück nach Leverkusen.
Fazit:
Manches kann man noch verbessern, aber im Großen und Ganzen ist der Restart des Chemnitz Marathons nach der jahrelangen Pause geglückt. Die Stadt selbst hat mich mit ihren vielen Grünflächen beeindruckt. Offenbar hat man viel investiert, um Kulturhauptstadt zu werden.

Der Düsseldorf Marathon

Lydia schreibt einen Laufbericht zum Düsseldorf Marathon, Andrea hatte schon zur Halbdistanz berichtet:

Nach 6 Jahren Pause fand Ende April der Düsseldorf Marathon statt.Natürlich sind wir als Kölner Laufverein auch vor Ort gewesen. Die Marathonis (Heike, Pascal, Thomas und ich) starteten um 9:30 Uhr. Die Strecke war mir als Kölnerin weitestgehend unbekannt, hatte aber durchaus herausfordernde Passagen. Besonders die Bahnschienen verlangten eine umsichtige Laufweise.Es gab genügend VP und viele gutgelaunte Helfer. Die Stimmung entlang der Strecke war gut, da ist aber noch Luft nach oben. Vielen Dank auch an Elke und auch die Halbmarathonis Maria, Andrea, und Christian, die uns an verschiedenen Punkten anfeuerten.
Gegen Mittag kam die Sonne raus. Ich musste schon früh Tempo rausnehmen und ziemlich beißen. Der Zieleinlauf am Rheinufer hingegen war ein schöner Abschluss einer sehr gut organisieren Laufveranstaltung.
Resümee: Comeback gelungen, Nachzielbereich könnte (bei steigenden Teilnehmerzahlen) irgendwann zu eng werden. Ach ja, und die Medaille aus Metall ist ein Hingucker und schmückt jeden Läuferhals.

Lydia rockt den Rhein Ruhr Marathon!

Lydia hat ihre persönliche Schallmauer beim Marathonlauf durchbrochen:

Nach dem Düsseldorf Marathon wollte ich noch einen weiteren Marathon laufen. Da kam mir der Rhein Ruhr Marathon mit seiner frühen Startzeit sehr recht.

Pünktlich um 8:30 Uhr setzten sich die Marathonis in Bewegung. Die Strecke ist sehr gut zu laufen, wenig Kurven, keine Wendepunkte. Lediglich ein paar Brückenüberquerungen, sorgten für ein paar kleine Anstiege und somit für große Begeisterung bei meinen Mitläufern.

An der Strecke waren einige Stimmungsnester und man durchlief gefühlt ganz Duisburg. Es gab reichlich Verpflegungspunkte, die von motivierten Freiwilligen geführt wurden.

Der Einlauf ins Stadion bildete dann das große Finale eines schönen Laufs. Ich konnte mit 3:59:20 Std. finishen und war mehr als zufrieden, zumal eine schöne Medaille aus Metall ausgegeben wurde. Fazit: Schöner Lauf, gutes Preis-Leistungsverhältnis, sehr gute Orga. Nur die Möglichkeit der Nachmeldungen bis kurz vor Start sollte überdacht werden. Die letzten Läufer erhielten keine Medaillen/Finisher-Shirts. Diese sollen aber per Post nachgeschickt werden, teilt der Veranstalter mit.
Ende gut, alles gut!

Wir gratulieren gaaaanz herzlich zu der schönen Leistung!

Der Lauf um den Otto-Maigler-See

Michael beschert uns einen Bericht zum Lauf am 18. Mai 2025:

Mit nur 13° war es recht kühl, die Sonne hatte sich  zudem hinter den Wolken versteckt.


Ein Traumwetter für einen Lauf!

Viele waren wir nicht gerade von der LLG 80. Nur sechs hatten sich in Berrenrath (bei Hürth) eingefunden: Patricia und ich waren für die 10 Km gemeldet, Thomas, Andrea und Heike für den HM und Elke hat uns auf der Strecke mit Rassel und Worten angefeuert. Wir waren alle zum ersten Mal bei diesem Lauf und recht angetan von der Strecke um den See, dem Kuchenbuffet, den nahe gelegenen Umkleiden und Duschen. Was die Toiletten auf dem Platz und vor allem die Ausgabe der Startnummern anlangt, ist noch erhebliche Luft nach oben.


Da die Startnummern zwei Tage vor der Veranstaltung geändert worden waren, die Startunterlagen aber nach Nummern sortiert, wurde die Schlange vor der Ausgabe immer länger, so dass der Start um 15 Minuten verschoben werden musste.
Da tat ein nochmaliger Aufenthalt in den Umkleiden gut.

Fazit:
Ein empfehlenswerter Lauf.

Von den 200 HM- und 214  10 Km- Finalisten belegten Andrea den dritten, Heike den vierten und Thomas den fünften Platz in ihrer AK, Patricia und ich jeweils den ersten Platz.