Letzter ist k e i n e Option!

Michael Mannheim beschreibt in seinem Laufbericht eine neue Erfahrung:

“Da der Rosellener Abendlauf noch nie Lauf des Monats war, hatten wir ihn in die Liste der Monatsläufe aufgenommen. Die Ausschreibung klang gut, Parkplätze seien ausreichend vorhanden, Duschen sollte es auch geben, also nichts wie hin.

Leider fielen Monika, Pascal und Andrea krankheitsbedingt aus, so dass wir nur mit 5 Leuten am Start waren. Auto geparkt und ab aus das Gelände. Welch ein Gewusel war dort anzutreffen.
Wir versuchten erst einmal, uns zu orientieren. Alles vorhanden: Duschen, Kuchentheke, Würstchen, Pommes, Getränke.

Dann der Lauf, nur 92 absolvierten die 10 Km- Strecke. Dado und Elisa waren nach einem Kilometer nicht mehr zu sehen, Ulrike, die nach zwei Jahren das erste Mal wieder an einem Wettkampf teilnahm, lief mit mir, Adriana war hinter uns.
Es war eine schöne Strecke über die Felder mit weitem Blick, auf eine Kirche mit wenigen Häusern zu, Leute standen an der Straße und applaudierten “Schon wieder Kölner”, eine Passage durch einen kleinen Wald, angenehme Temperatur, alles bestens. Inzwischen hatte Ulrike mich hinter sich gelassen.

Dann lief bei Kilometer 7 Adriana auf mich auf “wenn wir so weiter laufen, schaffen wir das unter einer Stunde”. “Ja, wenn” und schon hatte Adriana mich überholt.
Es dauerte nicht lange, bis ich das Geräusch eines Traktors vernahm: Der Besenwagen! Einer noch hinter mir. Und ich konnte den Abstand nicht vergrößern.
Der Traktor war dann wieder weg und ein Mann lief auf mich auf “du willst doch nicht von einem 80 jährigen überholt werden, komm mit!”
Nein , das wollte ich wirklich nicht, und diese Aufforderung verschaffte mir Luft unter meine Flügel und ich konnte nun mehr als nur mithalten.
Wir kamen dann zusammen ins Ziel, ich ließ ihm einem kleinen Vorsprung der Fairniss wegen (er war aber früher als ich gestartet, so dass ich am Ende eine bessere Nettozeit hatte.)
Dado (vor Elisa im Ziel, was sich aber am nächsten Tag ändern sollte), Elisa, Ulrike und Adriana,( wieder unter 60 Minuten!), applaudierten bei bei meiner Ankunft.
“Nie mehr 10 Km!” war mein erster Kommentar.

Nach herrlich warmen Duschen verpflegten wir uns noch, bekamen noch gratis belegte überzählige Käsebrötchen und machten uns gegen 23:00 Uhr zufrieden auf den Heimweg.

Jetzt habe ich mich dennoch bei dem Benrather Schlosslauf für die 10 Km entschieden, als ich in der Ergebnisliste von 2019 gesehen hatte, dass da noch über 20 Leute hinter mir waren. Den Rosellener Abendlauf möchte ich gerne noch einmal laufen, aber dann definitiv nur die 5 Km (da waren übrigens 2011 am Start und ich wäre nicht letzter geworden.)

Info Mai 2022

Wir gratulieren herzlich zum Geburtstag:

2.Mai Matthias L zum 55. Geburtstag
3.Mai Gisela B
3. Mai Ute M
9.Mai Renate B zum 65. Geburtstag
19.Mai Thomas M
20.Mai Wendel M
21.Mai Heike B
25.Mai Jürgen H zum 50. Geburtstag
27.Mai Michael K

Im Juni gratulieren wir:

2. Juni Adriana P zum 30. Geburtstag
4. Juni Verena H zum 70. Geburtstag
6. Juni Susanne T
10. Juni Anja B
12. Juni Bettina K
16. Juni Lars G
17. Juni Gregor W
20. Juni Anne K
23. Juni Klaus J
27. Juni Rosi F
30. Juni Gesa S
30. Juni Michael S

Der April 2022 wird in die Geschichte der LLG 80 eingehen als der Monat mit sehr vielen Starts im näheren und weiteren Umkreis bis Wien und Berlin. Dazu gab es erstmals sehr interessamte, sehr schön geschriebene Laufberichte, die auf der Homepage veröffentlicht wurden. Habt ganz großen Dank dafür!
Schon am ersten Aprilwochenende waren viele LLG´lerinnen und LLG´ler wieder laufend unterwegs. In alphabetischer Reihenfolge waren wir vertreten beim

- Benrath Volkslauf
- Berlin Marathon
- Freiburg Marathon
- Hannover Marathon
- Spreewald
- Wien Marathon
- Ruhrgebiet Mammutmarsch 55 Kilometer

Michael hat schon eingeladen zum Lauf des Monats am 13. Mai. Beim Rosellener Abendlauf über 5 km und 10 km werden sicher wieder viele Aktive dabei sein wollen. Viel Spaß dabei.

Zu Christi Himmelfahrt am 26. Mai treffen wir uns traditionell im Trainingsgelände auf der Wiese nahe der Militärringstraße. Helferinnen und Helfer dürfen gerne ab 9:15 beim Aufbau helfen.
Um 10:00 Uhr starten wir zum Zeitschätzlauf, danach soll wieder gegrillt werden und wir wollen einen schönen Tag miteinander verbringen.

Ich wünsche euch beste Gesundheit, weiterhin viel Spaß an schönen Läufen und habt eine gute Zeit!

Wetter doof – Lauf doof – Ergebnis überraschend

Andrea ist vollkommen überrascht vom Ergebnis ihres Marathons:

“Mein Freiburg Marathon, 03.04.2022

Voller Vorfreude war ich auf den anstehenden Marathon in Freiburg. Gemeinsam mit Lauffreunden, die ich bei meinem ersten Nordseelauf kennengelernt hatte, stand ein schönes verlängertes Wochenende an. Vor Ort waren wir mit Anne, Michael, Dagmar und Renate, die ebenfalls zum Freiburg (Halb-)Marathon angereist waren, zum Essen verabredet und verbrachten einen schönen Abend.

Freiburg im Breisgau – Deutschlands wärmste Region. Was bin ich froh, dass ich mich dafür entschieden hatte und nicht etwa im kalten Berlin oder Hannover laufen musste *Ironieaus!*. Das miese Wetter vor Ort – wir haben Freiburg eigentlich nur mit gesenktem Kopf unter Kapuze und Regenschirm erlebt – raubte mir jede Vorfreude. Den ganzen Samstag suchte ich nach meiner Motivation …..
Sonntagmorgen sah das Wetter endlich einladender aus – es war trocken und die Sonne kam über den Berg. Im Startbereich kam dann natürlich auch die passende Stimmung auf :-) Nur die Sonne schaffte es nicht, zu bleiben. Egal – Hauptsache, trocken !
Countdown, Startschuss und los gings auf die erste von 2 Runden. És lief sich sehr gut, obwohl die Strecke teilweise in Nadelöhre führte und ich ziemlich viel überholen musste. Ich hatte eine sehr konstante Pace im Kopf, die mir nicht gelang – ich war zu schnell und unbeständig unterwegs. Nach Runde 1 und einer Durchlaufzeit von 1:53 Std. dachte ich noch „Prima, im Prinzip reicht jetzt eine Pace von 6:00 Minuten ….“ Und fragte mich noch, ob ich Olli oder Renate nochmals als Motivatoren an der Strecke sehen würde, als mich ein paar Kilometer später auch schon der Mann mit dem Hammer erwartete ….. bei Kilometer 30 habe ich ernsthaft überlegt, aufzuhören. Ich ging, lief, ging. Versuchte, in eine Konstante zu kommen. Ging, lief, ging ….. Der 4:00 Stunden-Pacemaker überholte mich …. Ein Eichhörnchen rannte neben mir auf einer Brücke mit … und ich wollte einfach nur irgendwann ins Ziel kommen. Bei Kilometer 37 tauchte Olli nochmals auf und rief mir irgenswas mit „komm, jetzt noch mal motivieren“ zu ….. na gut. Auf gings. Noch 5 Kilometer. Kann ich. Krieg ich hin. Irgendwie. Und tatsächlich kam ich noch mal ins Rennen …. Ich kam dem 4:00 Stunden-Pacer näher und näher und überholte ihn tatsächlich. Jetzt nur nicht nachlassen. Weiter, weiter …. Wie lang noch ? Letzte Brücke, letzte Kurve, Zieleinlaufbogen, wo ist die Zeitmatte, warum ist die Uhr noch so weit vor mir ? Lauf ! und dann endlich war dieser Marathon geschafft ! Ziel erreicht – unter 4:00 Stunden. Geschafft !

Die Medaille – verdient :-) Die Verpflegung – top ! Die Stimmung am Streckenrand – trotz Kälte toll ! Die Duschen – draussen, aber herrlich warm !
In der Messehalle wurde ich von Olli und meinen anderen Mitläufern und Miturlaubern erwartet und gefeiert – für meine neue persönliche Marathonbestzeit…… nie hat sich Bestzeit nach so vermasseltem Lauf angefühlt. Ich kanns immer noch nicht so ganz fassen ….”

Halbmarathon in Freiburg

Michael Kruse lässt uns mit seinem Laufbericht auch an den Erlebnissen rund um die Veranstaltung am 3. April 2022 teilhaben:

“Bei winterlichem Wetter traten wir die Reise nach Freiburg an, um dort mit vier Läufer*innen der LLG am (Halb)Marathon teilzunehmen.

Wir waren froh, den ersten Abend gemeinsam in größerer Runde in der warmen Stube des Gasthofs “Großer Meyerhof” zu verbringen. Nach gutem Frühstück zog es uns samstags in die Freiburger Altstadt, mit Marktbesuch, Shoppen und einem Mittagsimbiss in den Markthallen Anschließend kämpften wir uns durch Sturm und Schnee zum Messegelände, um dort unsere Startunterlagen abzuholen. Ein großer Freiburgplan auf dem Boden der Halle 3 verriet uns nicht nur die Streckenführung für Halbmarathon (eine Runde) und Marathon (zwei Runden), sondern auch die Standorte der zahlreichen Bands, die unterwegs für Stimmung sorgen sollten. Die Vorfreude wuchs.

Sonntags morgens sah man am Bertoldsbrunnen dann zahlreiche Lauffreunde, die sich in vollen Straßenbahnen zum Start bringen ließen. Um 9.30 Uhr gings dann für Anne, Dagmar, Andrea und Michael los. Mit vielen Tausend Läuferinnen und Läufer durften wir bei nunmehr trockenen Wetter starten und wurden nicht nur von begeisterten Freiburger*innen angefeuert, sondern vor allem durch die tolle Musik unterwegs weitergetragen. Die Bands sorgten für fantastische Stimmung. Im Ziel erwarteten uns viele Helfer*innen, die gut organisiert allerlei Leckeres verteilten, um den ersten Durst und Hunger zu stillen. Das hielt uns nicht davon ab, nachmittags mit dem von Renate kaltgestellten Sekt anzustoßen und dabei Freiburger Leckereien zu genießen. Diese Laufveranstaltung kann ich nur empfehlen und vielleicht gibt es ja eine Wiederholung, dann aber mit Frühling im Frühjahr.”

Hannover Marathon am 3. April 2022: Licht und Schatten

Verena lässt uns intensiv an ihren Eindrücken teilhaben:

“2019 meldete ich mich zum 30. Hannover Marathon im Frühjahr 2020 an. ‘Dank‘ Corona wurde mein Start verschoben, abgesagt, verschoben usw., bis es schließlich am 3.4.2022 soweit war. Als Vorbereitungswettkämpfe absolvierte ich den 10km-Lauf ‘rund ums Bayerkreuz‘ und 2 Wochen später den Königsforst-Halbmarathon.

Mit gemischten Gefühlen – auch wegen der immer noch Corona-bedingten Einschränkungen – fuhr ich am 2.4.2022 mit der Bahn nach Bielefeld, wo ich von Heike und ihrer Freundin Elke erwartet wurde. Diese fuhr uns im Auto nach Hannover, wo wir die Startunterlagen abholen wollten. In eisiger Kälte mussten wir draußen mit Maske in einer langen Schlange rings um den Tramplatz vor dem ‘Neuen Rathaus‘ ausharren, bis der Impfstatus geprüft worden war. Bei 18.400 Teilnehmern hätte man mehr und gezielter Ordner einsetzen können.
Nach der Prüfung des Impfnachweises erhielten wir endlich das begehrte grüne Armband, das uns erlaubte, wiederum in einer längeren Schlange, die Startunterlagen abzuholen. In den Plastik-Startbeutel wurden neben der Startnummer Sicherheitsnadeln und 2 Gels gepackt – keine Informationsbroschüre mit detailliertem Streckenverlauf und Angabe der Verpflegungsstellen oder gar Beigaben der Sponsoren. Zum Glück hatte ich zuvor schon das Meiste im Internet recherchiert. Noch schnell ein Foto vor der Wand mit allen Teilnehmernamen, dann hatten wir kein Interesse mehr an den wenigen Ausstellern auf dem ungemütlichen Rathausvorplatz, bei dem noch nicht einmal etwas Musik für Stimmung sorgte.

Im Auto ging es nach Detmold, wo wir bei Kaffee und Tee wieder auftauten. Abends verwöhnte Elke uns dann noch mit einer äußerst reichhaltigen Pasta. Die Nacht war um 5:00 Uhr zu Ende. Nach einem kleinen Frühstück fuhren wir wieder nach Hannover und fanden diesmal sogar einen kostenlosen freien Parkplatz. Auf dem 2 km Fußmarsch bei Sonnenschein und -2° – durch den kalten Wind gefühlt -7° – trafen wir nur wenige Läufer. So lange wie möglich behielt ich meine Daunenjacke an, bis ich sie schließlich im Kleiderbeutel versenkte und diesen am vorgesehenen Bus abgab.
Ein kurzer Blick auf die Eliteläufer – schließlich wurden gleichzeitig die Deutschen Meisterschaften im Marathon ausgetragen – dann kletterte ich über ein Absperrgitter, um in den Startblock zu gelangen, da ein regulärer Zugang nicht ausgeschildert oder erkennbar war. Wie gewünscht, trug ich die Maske und führte sie während des gesamten Laufs mit mir.
Nach den Handbikern wurden die Eliteläufer pünktlich um 9:00 Uhr auf die Strecke geschickt. Vier Blöcke mit Marathonis und Staffelläufern wurden anschließend ohne Pause abgefertigt. Halbmarathonis, 10-km-Läufer und Walker starteten nach uns.

Brems- und Zugläufer waren gut zu erkennen, und auf dem Boden war die blaue Linie als Ideallinie aufgemalt. Es ging zunächst nach Süden am Maschsee entlang. Hier säumten noch einige Zuschauer den Weg. Nach 4 km kam schon die 1. Verpflegungsstelle mit Wasser, Iso und Bananenstücken. Insgesamt gab es 15 Verpflegungspunkte mit diesem unveränderten Angebot und dazwischen Erfrischungspunkte mit Wasser. Die Anzahl der Versorgungspunkte war mehr als ausreichend; in der 2. Hälfte des Marathons hätte ich mir allerdings schon Cola und etwas Salzgebäck gewünscht.
Die Strecke war engmaschig deutlich gekennzeichnet mit roten Schildern; die jeweiligen Kilometerschilder waren für die Marathonstrecke in einem sehr blassen Hellgrün gehalten, dass in der Sonne kaum zu erkennen war. Die Halbmarathonstrecke, die teilweise mit unserer Strecke gemeinsam verlief, war dagegen mit leuchtenden orange-farbigen Kilometerschildern gekennzeichnet.
Nach 8 Kilometern liefen wir auf einer langen geraden Strecke mehr als 6 km bei heftigem Gegenwind zurück. Das kostete viel Kraft. Bei km 14 warteten meine Fans Elke und Heike – letztere konnte leider verletzungsbedingt nicht mitlaufen. An der Kröpcke-Uhr vorbei und durch den Tunnel am Hauptbahnhof ging es ab Kilometer 16 wieder auf eine lange gerade Strecke – diesmal durchs Grüne, die Eilenriede, ein großer Stadtwald mit dem zoologischen Garten. Zuschauer gab es hier noch weniger als vorher, vielen war es wohl einfach zu kalt. Auch die Sonne hatte sich verabschiedet. Abwechslung boten da nur die Eliteläufer, die uns auf der gegenüberliegenden Absperrung entgegen kamen. Bei Kilometer 21 überquerten wir unter Böen den Mittellandkanal, dann ging es wieder durchs Grüne auf langen graden Strecken zurück – ohne Anfeuerung oder Musik. Ab ca. Kilometer 27 war die Strecke für mehr als 5 km meist identisch mit der Halbmarathonstrecke, und der Weg war oft verwirrend, so dass ich mich einige Male vergewissern musste, ob ich mich nicht verlaufen hatte. So war ich froh, als die nächsten 5 km im Stadtteil Vahrenwald-List den Marathonis vorbehalten waren. Mehrfach regnete es kurz – wie vorhergesagt. Es war und blieb extrem ruhig – sehr ungewöhnlich für einen Stadtmarathon. Auf der ganzen Strecke gab es vielleicht 2 – 3 Sambagruppen, einige Ghettoblaster oder andere Lautsprechermusik und ganz vereinzelt private Solokonzerte. Von Stimmung konnte nur an wenigen Hotspots die Rede sein. Auf dem Weg zurück zum ‘Alten Rathaus‘ wurde ich allerdings lautstark mit ‘Kölle, Kölle‘ begrüßt, als einige Zuschauer mein Köln Marathon Botschafter-T-Shirt entzifferten.
Am vorletzten Verpflegungspunkt kam es dann zu einem sehr unangenehmen Erlebnis: Eine Kehrmaschine der AHA säuberte dort gründlich und in Schlangenlinien, ohne mich heran nahende Läuferin zur Kenntnis zu nehmen. Ich versuchte mehrfach zu überholen, rettete mich schließlich auf den Bürgersteig, tief die Abgase inhalierend.
Mit entsprechend viel Adrenalin absolvierte ich schließlich die letzten Kilometer, registrierte noch die Frauenfiguren von Nikki de Saint Phalle – die drei „Nanas“ und das Leineschloss mit dem Landtag, bis nach einer letzten Kurve der Zielbogen in Sicht kam. Es gab zwar keinen roten Teppich, aber mich überkam dennoch das ‘Runner’s High‘, als ich nach 5:38:00 im Ziel war. Es folgte eine längere Auslaufzone, bis wir die Holzmedaille in Empfang nehmen konnten. Nach einem weiteren Fußmarsch gab es endlich die ersehnten Getränke (Wasser, Multivitaminsaft, Erdinger alkoholfrei), Salzkräcker und grasgrüne Bananen. Der versprochene Finisher-Bag mit Müsliriegel, Salzgebäck, Lakritz, Kekse, Mini-Salami und Kuchensnack war offenbar schon vergriffen.
Duschen und Massagen waren nicht vorgesehen, so dass ich nur meinen Kleiderbeutel abholen konnte und gemeinsam mit Elke und Heike zum Auto spazierte, wo ich mich umziehen konnte.

Es gewannen Domenika Mayer in 2:26:50 sowie Hendrik Pfeiffer in 2:10:59 .

Halbmarathon in Berlin

Helmut Buscham hat am 3. April 2022 seine Grenzen ausgelotet:

“Ich hatte mich zusammen mit meinen Freund Dirk für den Berlin Halbmarathon in Form eines Sponsorenlaufes für „Ärzte ohne Grenzen“ angemeldet. Im Vorfeld hatten wir unser persönliches Umfeld zum Spenden aufgerufen. Mein Motto dazu lautete: „Für Ärzte ohne Grenzen laufe ich aus der Komfortzone“.

Nachdem ich recht gut trainiert hatte, auch auf dem Laufband und den Königsforsthalbmarathon in 2:12 geschafft hatte, war ich zuversichtlich, mich steigern zu können. Allerdings bin ich dann zuhause bei Probelaufen mit meiner neuen Gleitsichtbrille voll mit dem schon mal gebrochenen kleinen Zeh („Pinky“) gegen die Küchentür gedonnert. Erst tat es nur weh, später ist dann auch der Vorfuß ödematös angeschwollen. Meine Eigendiagnose lautete aber: nichts gebrochen.

So bin ich dann heute gestartet. Es war winterlich kalt: morgens 4 Grad und windig-boeig. Allerdings kein Regen oder Schneefall. Die Organisation (scc-events) wie auch beim großen Berlinmarathon super. Das Abholen der Unterlagen auf der Messe im ehemaligen Flughafen Tempelhof am Platz der Luftbrücke unproblematisch. Die Strecke mit Einlass vor dem Reichstag, Start auf der Straße des 17.Juni vor der Siegessäule, Motivation mit Musik und Klatschen auf isländische Art, auf breiten Strassen bis zum Charlottenburger Schloss, Schlossallee, um den Halensee, Kurfürstendamm, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, KaDeWe, Wittenbergplatz, Potsdamer Platz, Gendarmenmarkt, Unter den Linden, durchs Brandenburger Tor, noch 100 m, dann im Ziel.Trotz der Kälte viele gut gelaunte Zuschauer entlang der Laufstrecke und viele Musikgruppen. Meine Laufuhr (Garmin) hat meinen Anweisungen nicht gefolgt, den Lauf erst garnicht aufgezeichnet und mir selten mal einen pace aufgezeigt. Letztlich war in mit den erreichten 2:16 zufrieden, auch wenn ich mal wieder die Komfortzone nicht verlassen habe.

Freund Dirk Lampe hat sich mal wieder als echter Sportsmann gezeigt mit Zielzeit 1:48.

P.S.: morgen lasse ich meinen Fuß röntgen!”

Der Lauf in der verbotenen Stadt

Michael berichtet vom Benrather Volkslauf am 2. April:

“Da der Lauf im Eifgenbachtal nicht stattfand, mussten wir für April einen anderen Lauf aussuchen. Unsere Wahl war auf den Benrather Volkslauf gefallen, den Uwe und ich schon vor langer Zeit als HM absolviert hatten.
Diesmal liefen wir (Adriana, Elisa, Ute, Uwe, ich und als Gast Dado, den einige von euch schon kennen), alle nur die 10 Km Distanz. Beim morgendlichen Blick aus dem Fenster staunte man nicht schlecht: Autos und Bäume waren in Weiß gehüllt, die Temperatur betrug 0°. Was hatten wir uns da angetan: Egal, auf ging’s nach Benrath.
Auf dem Sportplatz war noch ein wenig vom zusammengeschobenen Schnee zu sehen. Es war kalt und warme Kleidung war angesagt. Vorsorglich hatten einige noch heißen Tee dabei, der gut tat. Auf unserem Rundgang erspähten wir ein Schlemmerparadies aus einer Vielzahl von Kuchen, Waffeln und Würsten.

Auf los ging’s los, zweimal die dieselbe Runde, die Sonne blinzelte uns kurz zu, richtig angezogen mit Stirnband und Handschuhen dem Ziel entgegen.

Dann auf zu der überaus reichlichen Kuchentafel. Dado spendierte uns die Leckereien, nochmals vielen Dank dafür, und dann wollten wir nach Hause aufbrechen, da in der Ausschreibung stand, dass keine Siegerehrung stattfinden würde. Aber weit gefehlt. Die ersten jeder Altersklasse bekamen einen Pokal. Danach waren wir aber nun wirklich durchgefroren und traten den Heimweg an. (Das Wetter hatte sehr viele abgeschreckt: Von den 106 vorangemeldeten 10 Km- Läufern waren nur 76 und von den 167 Hm nur 121 im Ziel.)

Die Ergebnisse:
Uwe: 54:36 (3. AK)
Elisa: 55:51 (2 .AK)
Dado: 56:02 (5. AK)
Adriana: 1:01:38 (1 .AK)
Michael: 1:01:38 (1. AK)
Ute schied nach der 1. Runde aus.”

Info April 2022

Wir gratulieren unseren Mitgliedern herzlich zum Geburtstag:

02.04. Lotti P
06.04. Hubertine W
28.04. Nicole M
28.04. Jürgen L

Anfang Mai geht´s dann weiter:

02.05. Matthias L zum 55. Geburtstag
03.05. Gisela B
03.05. Ute M
09.05. Renate B zum 65. Geburtstag

Über vierzig Vereinsmitglieder haben an der Jahreshauptversammlung des Vereins am 15. März teilgenommen. Entsprechend der Tagesordnung wurde die Wahl des Vorstandes für die nächsten zwei Jahre vorgenommen. Heijo Fetten wurde als Vorsitzender wiedergewählt, Andrea Hein und Lutz Heinen ebenso als Stellvertreter. Und auch Lydia Binsfeld ist als Schatzmeisterin weiter im Ehrenamt so wie Michael Mannheim als Sportwart. Weiteres ist dem Protokoll zu entnehmen.

Der erste Nachtlauf am 18. März war nach der Coronazwangspause für die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine sehr willkommene Gelegenheit wieder an diesem stimmungsvollen Lauf teilzunehmen. Bei super Wetterverhältnissen (trocken, Mondschein, kaum Wind) brannten die 150 Fackeln entlang der Laufstrecke, direkt nach dem Start und wieder vor dem Zieleinlauf zeigte Jan seine Jonglierkünste mit brennenden Fackeln und im Ziel gab es wieder ein flackerndes Feuer. Das war ein Fest!
In der aufgestellten Spendenbox für ukrainische Flüchtlinge in Köln-Longerich wurden mehr als 330 Euro gesammelt, die zwei Tage später an die lokale Hilfsstelle überreicht wurden.
Sowohl die Kölnische Rundschau als auch der Kölner StadtAnzeiger waren vor Ort und so gab es ausführliche Artikel in beiden Tageszeitungen zu unserem gelungenen Auftakt!

Der Lauf des Monats März führte wie in den letzten Jahren zum Königsforst, wo Thomas Boelter sich für die Marathondistanz entschieden hatte. Er belegte den 83. Gesamtplatz in 4:14:05 Std. Der Rest der Gruppe absolvierte den Halbmarathon. Auch hier gab es schöne Ergebnisse, zu denen wir herzlich gratulieren!
42. Micha Schmidt 1:29:52 Std.
284. Pascal Bauer 1:52:00 Std.
288. Silke Tiemesmann 1:52:17 Std.
310. Andrea Hein 1:53:37 Std.
387. Claudia Krantz- Meier 1:57:49 Std.
459. Sabine Müller 2:01:55 Std.
511. Anne Kruse 2:05:54 Std.
590. Thomas Meier 2:12:37 Std.
592. Helmut Buscham 2:12:40 Std.
602. Elisa Werner 2:13:14 Std.
606. Patricia Schnitzler 2:14:01 Std.
660. Adriana Panke 2:24:03 Std.
661. Gabi Zange 2:24:03 Std.
663. Lydia Binsfeld 2:24:04 Std.
721. Verena Hajek 2:42:22 Std.

Am 27. März ging es zum nächsten Kulturlauf: Eine große Gruppe lief bis zu den Spuren der Alweg-Bahn in Köln-Fühlingen, wohin Michael eingeladen hatte. Direkt an der Neusser Landstraße referierte er zur Entstehung und den Probefahrten dieses Projektes und konnte das mit Originalfotos den Teilnehmenden verdeutlichen. Sehr eindrucksvoll auch der Besuch der zerfallenen Villa Fühlingen auf der anderen Seite an der Neusser Landstraße. Eine wiederum eindrucksvolle Lauflernstunde, für die sich alle herzlich bedankten!

Der Lauf des Monats ist der Benrather Volkslauf am 2. April. Die Interessenten haben sich schon bei Michael gemeldet.

Anfang Mai beginnt wieder der Laufkurs für Anfängerinnen und Anfänger und Wiedereinsteiger. Die Anfänger führen wir behutsam an das Ziel heran, 5 Km ohne Pause durchzulaufen. In einer kleine Gruppe, zu einer festen Zeit und ein Ziel vor Augen, gelingt es besser, den “inneren Schweinehund” zu überlisten.
Termin: jeden Mittwoch ab dem 4. Mai 2022 (ausgenommen Schulferien im Sommer) um 18:00 Uhr
Treffpunkt: Unterstand der LLG 80 am Parkplatz Neusser Landstraße /Ecke Geestemünder Straße
Kosten: 25,- € (das Startgeld für den Lauf um den Fühlinger See ist darin enthalten), zahlbar in der dritten Stunde.
Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Wir wünschen ein frohes Osterfest und viel Spaß beim Laufen.
Bleibt gesund!

Das war der Nachtlauf 2 0 2 2 !

18. März 2022. Endlich, endlich war es wieder soweit -unser Nachtlauf fand tatsächlich wieder statt! Kein virtueller Lauf, nein: live, in Farbe, mit 150 Fackeln entlang der 7,5 Kilometer langen Laufstrecke, Feuerjonglage, Getränken, kleinem Imbiss und einer Tombola für die Aktiven des Abends. Und das alles mit großer Unterstützung der Helferinnen und Helfer der LLG 80- und dem wunderbaren Licht eines sehr präsenten Vollmondes!

Wir Organisatoren hatten uns auf unseren Einsatz gefreut und die vielen glücklich strahlenden Teilnehmer verdoppelten unsere Freude. Nach der 3 G-Kontrolle und dem danach ausgegebenen Eventband ging es für alle zur Startnummernausgabe. Neben den vorangemeldeten Läufern gab es etwa 50 spontane Nachmeldungen, die sich unseren Nachtlauf nicht entgehen lassen wollten. Was für ein herrliches buntes Gewusel von mehr als dreihundert Startern- unter Einhaltung der gebotenen Mindestabstände wegen der Corona-Verordnung! Das Naherholungsgebiet Fühlinger See ist immer einen Ausflug wert – aber eingebettet in eine Vollmondnacht im März mit Fackelschein bietet der See die perfekte Kulisse für unseren Nachtlauf. Pünktlich wurde das Läuferfeld auf die Strecke geschickt. Direkt nach dem Start und dann wieder zum Ende begeisterte eine Fackeljonglage alle Aktiven und die mitgereisten Fans. Ob megaflott (1. im Ziel: Hermann mit einer selbstgemessenen Zeit von 29:22 Minuten) oder walkend – jeder genoss auf seine Weise die Abendstimmung bei diesem Lauf. So auch die zahlreich gemeldeten Gruppen der Lauffreundinnen und Lauffreunde der SG Zons, des TuS Ahrweiler und des Unternehmens Evonik. Und weder der Erste, noch der Letzte wurde auf der Strecke allein gelassen. Führungsfahrrad und fackelbeleuchtete “Schlusslichter” trugen Sorge, dass alle Teilnehmer sehr zufrieden und glücklich ins Ziel kamen.
Dort hörten wir viel Lob und Begeisterung für die Strecke und die Organisation. Vielen Dank hierfür!
Da alles unter freiem Himmel stattfand, konnten wir sogar die Feuerschale aus dem Ziel auf den Versammlungsplatz herüberholen. Das hatte schon was von Lagerfeuerromantik!
In ausgelassener Stimmung wurde gelacht, geklönt, gefachsimpelt, “alte” und neue Laufbekanntschaften begrüßt und sich an einigen Stellen schon für den nächsten Lauf verabredet.

Bei der anschließenden Tombola, an der alle Aktiven automatisch teilnahmen, schienen bei so manchem Gewinner die Haribos höher im Kurs zu stehen als ein Freistart beim Köln Marathon am 3. Oktober 2022 ……

Aus aktuellem Anlass hatten wir um eine Spende zugunsten geflüchteter ukrainischer Familien gebeten. Zum Veranstaltungsende konnte ein engagierter Mitläufer und wir das Resultat präsentieren: 350 Euro wurden gesammelt und an die private Initiative in Köln-Longerich übergeben. Dafür ein großes Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender!

Wir freuen uns, euch alle bald wiederzusehen; gerne bei unserem Lauf “Rund um den Fühlinger See” am 18.09.2022, spätestens aber zum 7. Nachtlauf am 17.03.2023.

Bleibt gesund und verletzungsfrei und habt ganz viel Spaß beim Laufen!<

Neuer (alter) Vorstand für die LangLaufGemeinschaft 80

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der LLG 80 Nordpark Köln am 15. März 2022 beinhaltete die Tagesordnung auch die Neuwahl des Vorstandes.

Die zahlreich erschienenen Mitglieder sprachen mit ihrem Votum den bisherigen Vorstand ihr Vertrauen für weitere zwei Jahre aus. So wurden wieder gewählt:
- 1. Vorsitzender: Heijo Fetten
- 1. stellvertetende Vorsitzende: Andrea Hein
- 2. stellvertretender Vorsitzender: Lutz Heinen
- Schatzmeisterin: Lydia Binsfeld
- Sportwart: Michael Mannheim


von links: Michael Mannheim, Andrea Hein, Heijo Fetten, Lydia Binsfeld, Lutz Heinen