Auf zum Benrather Schlosslauf!

Der Lauf des Monats führte heute eine muntere Gruppe von LLG´lerinnen und LLG´lern zum Benrather Schlosslauf. Michael Mannheim und Andrea Hein schreiben dazu.

Michael: Nicht letzter- Wer hätte das gedacht?
Am Abend vorher noch eine schreckliche Wetterprognose: Gewaltige Regenmengen waren angekündigt und Unterstellmöglichkeiten gibt es dort nicht. Aber, es war nicht zu fassen. Die Meteorologen hatten wohl ihre Meinung geändert, als ich um 7:00 Uhr auf mein Handy schaute. Nur leichten Regen sollte es geben. Das erheiterte mein Gemüt und es konnte frohgemut losgehen. Uwe, Heike, Verena und Helmut waren meine Begleiter.
Kam auch wegen der Aufpflasterungen in der Tempo 30 Zone Kritik aus den hinteren Rängen, tat dies jedoch unserer Stimmung keinen Abbruch.
“Ist der der Parkplatz überdacht?” tönte es von den billigen PLätzen. “Was weiß ich! Ein Taxi steht auch schon für uns bereit für die 500 Meter!”
(Der Wunsch nach Überdachung war verständlich, sollte es doch nach dem Lauf Heikes Kuchen und Verenas Kekse und Getränke zu Verenas gestrigem Geburtstag geben.)
Andrea, Elisa, Antonio und Thomas waren ebenfalls dabei. Heikes Freundin Nina kam wie immer kurz vor dem Start dazu. Nachdem wir uns noch alle bei der AOK mit nützlichen Kleinodien eingedeckt hatten, konnten wir starten. Aber zuerst applaudierten wir Dado beim Zieleinlauf, der wegen seiner Verletzung nur die 5 Km gelaufen war. Das Wetter war ideal: Kurz nachdem wir gestartet waren, fing es an zu regnen, so dass es nicht mehr schwül und die Temperatur sehr angenehm war.Ich mag die Strecke, die durch den Schlosspark führt, am Spiegelweiher entlang und dann das Schloss im Blickfeld und das zweimal. Und ich war diesmal nicht letzter! Nach dem Lauf gab es dann ohne Regen den Kuchen, Kekse und Getränke. (Das Teilnehmerfeld war im Vergleich zu dem letzten Lauf im Jahre 2019 sehr geschrumpft: Waren 2019 insgesamt 289 Teilnehmer bei dem 10 Km- Lauf, so waren es diesmal nur 174. Mit 9 Läufern waren wir von der LLG 80 Nordpark Köln die stärkste Gruppe beim 10 Km Lauf und belegten den 3. 6. und 7. Platz in der Mannschaftswertung.)

Andrea: Premiere für eine Vielstarterin!

Heute gings zum Benrather Schlosslauf. Für mich Premiere, während einige andere die tolle Strecke durch den Schlossgarten schon kannten.
Nachdem Dado seinen 5-Kilometer-Lauf erfolgreich hinter sich gebracht hatte, machten Uwe, Thomas, Antonio, Elisa, Heike, Verena, Michael M. und ich mich startklar.
Die sternförmige Strecke wurde beim 10er zweimal gelaufen und machte mir schon in in der ersten Runde richtig Spaß. Lag vielleicht an dem Regen, der bei Km 3 einsetzte und die drückende Luft abkühlte. Nach den Hitzeläufen der letzten Woche war das echt angenehm. Schön war auch, dass man am Spiegelweiher die anderen Vereinsmitglieder sehen und sich zuwinken konnte und natürlich auch an der Support durch Dado, der eifrig Bilder machte und uns anfeuerte. Im Ziel angekommen, war es völlig egal, dass es noch immer regnete – nass waren wir eh und so warteten wir den Zieleinlauf aller LLG ler ab, bevor wir uns – mehr oder weniger trockene – Klamotten anzogen und danach Getränke, Kuchen und Kekse genossen.

Laufberichte aus dem Monat Mai!

Ein Monat voller besuchter Laufveranstaltungen liegt hinter uns. Von den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben einige ihre Eindrücke beschrieben.

Andrea schreibt: Alles neu macht der Mai!

“Corona scheint hinter uns zu liegen, denn es geht wieder los. Und zwar geballt – geplante Veranstaltungen und Pandemiebedingt aufgeschobene Veranstaltungen trafen im Mai aufeinander:

Am 1. Mai-Wochenende stand dieses Jahr für mich nicht unser vereinseigener Marathon Rund um den Colonius an, sondern das aufgeschobene Radrennen Rund um Frankfurt/ Eschborn für Olli, den ich begleitete.

Das 2. Mai-Wochenende verbrachten Olli & ich mit einem befreundeten Paar in Lissabon. Bei muckeligen 30 Grad lief ich dort zusammen mit Burkhard den Halbmarathon. Schweißtreibend und anstrengend, da die Strecke so gut wie keinen Schatten bot, waren wir Läufer so dankbar für die Feuerwehren, die uns an der Strecke mit Wasser von oben abkühlten. Da hätte der Veranstalter mal besser auch die Startzeit verlegt, nicht nur das Startdatum von März auf Mai. Dennoch – Lissabon – ein Traum :-)

Am 3. Mai-Wochenende verzichtete ich freitags unfreiwillig auf den LdM Rosellener Nachtlauf und traute mir am Samstag darauf auch nur 5km beim Grafschafter Ahrlauf zu. Einen schönen Bericht zu diesem Lauf gibt es bereits von Elisa.

Das 4. Mai-Wochenende hielt dann den einzigen wahrlich von Elisa und mir geplanten Lauf bereit. Beim Vivawest-Halbmarathon durch das Zechengelände Zollverein Essen und Nordsternpark tauschten wir lediglich die Dritte im Bunde aus und so startete mit uns Heike. Auch hier gab die Sonne wieder alles und die Duschen auf der Strecke wurden dankbar durchlaufen.
Sehr spontan verplant wurde das 5. Mai-Wochenende, nachdem ich Lydia ein Bild von der schönen Medaille des Halbmarathons in Luxembourg zusandte. Kurzerhand meldeten wir uns an und konnten auch Elisa und Maria für diesen Lauf begeistern (wusste ja keine, was ich wusste: Luxembourg. Laut Wikipedia: leicht wellig).

Kommentare hierzu von den Mitläuferinnen Elisa, Maria und Lydia:
Elisa: Was soll ich sagen “HM by Night” und ´hübsches Medaillönchen´ – da bin ich doch sofort dabei- unter “leicht wellig” verstehen die Luxemburger aber irgendwie was anderes als wir Flachland-Kölner. Egal – Steigungen gewuppt und sogar neue Bestzeit rausgehauen. Kein Wunder bei der guten Stimmung und der tollen Laufbegleitung, danke Maria fürs Ziehen!

Maria: Ich finde, der Semi Marathon war super gelungen – gute Stimmung, tolles Publikum und über das ´Medallion´ kann man nicht meckern!

Lydia: Stimmungsvoller Lauf durch die Stadt mit buntem Teilnehmerfeld. Ein Start lohnt sich!

Fazit: Läuft :-) Das Medaillensammeln geht in die Fortsetzung :-)

Gabi schreibt zu ihrem schönen Lauf im schottischen Edinburgh:

Am Sonntag, den 29.05.2022 lief ich in Edinburgh den Halbmarathon auf einer wundervollen Strecke, die an der Alten Universität begann, durch das Zentrum von Edinburgh, und dann hinaus an die Küste führte. Bei herrlich kühlem Sonnenwetter starteten wir um 8.00 Uhr, die Marathonläufer um 10.00 Uhr an der Hollyrood Park Road. Die ersten Kilometer bzw. Meilen führten durch das Zentrum an vielen Sehenswürdigkeiten z.B. der “National Galerie” vorbei. Die Atmosphäre unter den Läufern war großartig. Gerne wäre ich den zwei Mal verschobenen Marathon gelaufen, aber wegen einer Verletzung war ich in Trainingsrückstand geraten, und so war der HM eine sehr gute Alternative.In Schottland wird nicht nur links gefahren, sondern auch links gelaufen. Also musste ich rechts überholen. Das war sehr ungewöhnlich und ich erntete manchmal “böse” Blicke, wenn ich es falsch machte. Die Strecke an der Küste war einfach herrlich, und ich musste ein paar Mal anhalten, um die Aussicht zu genießen. So entstanden unterwegs ein paar Fotos. Der Zieleinlauf befand sich an der Küste in Musselbourgh. Dort standen viele Zuschauer, die uns begeistert zu jubelten. Auch Jochen hatte ich entdeckt. Das gab nochmal Kraft für den letzten Kilometer.Im Ziel wurden wir mit einer sehr schönen Medaille und einem kleinen Köfferchen mit Finisher- Shirt belohnt. Mit meiner Zeit unter 2 Stunden war ich sehr zufrieden. Eine flache schnelle Strecke, verbunden mit vielen Sehenswürdigkeiten in der Stadt und guter Seeluft an der Küste.
Wir kommen bestimmt nochmal wieder.

Heike lässt uns teilhaben am Läuferinnen-Kontrastprogramm im Mai 2022: VIVAWEST-Marathon am 22.05., da hab ich einen heißen Stadt-Halbmarathon mit Andreas und Elisa absolviert, die Wasser-VPs waren sehr wichtig …und die erfrischenden Duschen am Wegesrand!
Schöne HM- Strecke! Biergarten-Atmosphäre danach. Top!

Der „Bödefelder Hollenmarsch“ im Hochsauerlandkreis am 28.05. >> in der Marathon-Distanz gewandert (8:18:01h). Es war kalt und regnerisch, die knapp 1000 Höhenmeter bei der gewählten Strecke (Paket L) wirklich eine Herausforderung, zumal auch der Start für Wanderer auf diese Strecke um 7:00 Uhr angesetzt ist. Aber: Die Wolken verzogen sich und die Sonne kam zeitweise durch, somit war der Wandertag ein Genuss. Gefühlt, das ganze „Dorf“ unterstützt die Veranstaltung, wenn über 2000 Wanderer, Nordic-Walker, Speedhiker, Läufer und Trailrunner in Bödefeld Freitagabend und Samstag starten (Pakete S – XL, bis zu 101km-Distanzen sind möglich), es beginnt schon bei sehr freundlichen Parkplatz-Einweisern (Pendelbus am Fr. und Sa. in den Ort), bis zu den sehr gutgelaunten Frauen, die am Samstagmorgen ab 4:30 Uhr ein Frühstücks-Buffet für alle TeilnehmerInnen in der Schützenhalle bereitstellen. Ein Highlight: Im Hallenbad wird das Wasser höher temperiert; die strapazierten Muskeln können also danach ideal gepflegt werden. Tolle Veranstaltung.

Verena beschreibt ihr Marathonlauferlebnis in Luxemburg :

Der 15. ING Night Marathon Luxemburg hatte ‘was zu bieten … und zwar eine sehr abwechslungsreiche Stadtstrecke, bei der ganz Luxemburg eine Party feierte.

Der Reihe nach:
Beim Abholen der Startunterlagen in der Messe der LuxExpo traf ich auf die Vereinskollegen Andrea, Elisa, Lydia und Maria, die sich für den Halbmarathon angemeldet hatten. Um 19:00 Uhr wurden bei heiterem Wetter und 16° unter Abfeuern von Konfetti und orangen Luftschlangen Marathonis, Halbmarathonis und Staffelläufer gemeinsam auf die Strecke geschickt.
Wir liefen zickzack durch die Stadt vorbei an bekannten und berühmten Bauwerken durch ruhige Wohngebiete und kilometerlang durch Parkanlagen, über Brücken und durch mehrere Tunnel. Ruhigere Passagen wechselten sich ab mit großen Stimmungsnestern, besonders in der Altstadt, die wir mehrmals durchliefen.
Immer wieder mussten Haken geschlagen werden, es ging dazu noch ständig rauf und auch mal tief runter.
Ganze 56 Musikgruppen unterschiedlicher Stilrichtungen begleiteten uns:
Neben zahlreichen Sambagruppen (sogar von 3 kostümierten Stammeskriegern) und Blasorchestern sangen Kirchenchöre, Jagdhörner erklangen, Orgelmusik wurde aus der Philharmonie übertragen, dazwischen viele private kleine Musikgruppen, Reggae-Bands; Musikanlagen lockerten einsamere Streckenabschnitte auf.
Bei km 15,1 verließen uns die Halbmarathonis; jetzt konnten wir freier laufen.

Als die Sonne untergegangen war, wurde es merklich kühler, bis es im Ziel schließlich nur noch 6° waren. Vorausschauend hatte ich eine dünne Jacke mitgeführt, die ich jetzt über das T-Shirt ziehen konnte.

Nach vielen Schleifen durch vier Wohngebiete ging es nach km 29 tief runter ins Tal der Petrusse.

Trotz der Dunkelheit waren bis jetzt die weiße Führungslinie sowie die kleinen roten Pfeile am Boden gut zu erkennen. Hier unten im Tal gab es keine Streckenbeleuchtung, der Weg war teilweise schmal und auch wegen einer Baustelle unübersichtlich, so dass wir das Tempo reduzieren und sehr achtsam laufen mussten. Eine Stirnlampe war bei meinen bisherigen 5 Teilnahmen beim Luxemburg Marathon nicht nötig gewesen.
Sehr stimmungsvoll waren im weiteren Verlauf der Strecke die großen Reislampen in Würfelform, sogar ein aus Reispapier geformter Krieger mit Schwert und Schild stand am Rand. Große Lampions zeigten km 30 an. Auf der anderen Seite des Flusses war eine große Techno-Bühne aufgebaut, die mit ihrer Licht- und Nebeleffekten unglaublich viele Feiernde anlockte. Die Bässe waren schon von weitem zu hören. Es wurde eng und voll auf der Strecke, so dass ich mir immer wieder nur laut rufend unter Schwierigkeiten meinen Weg bahnen konnte.
Nachdem der Anstieg aus dem Tal geschafft war, folgte das Bahnhofsviertel, bei dem wegen der vielen Menschen die kurvenreiche Streckenführung nicht mehr zu erkennen war und ich nach dem Weg fragen musste. Es ging zurück Richtung Altstadt über die Brücke Pont Viaduc.

Hübsch anzusehen waren die verschiedenen Volkstanzgruppen in traditioneller Kleidung.

Auf der Place de la Constitution mit dem „Monument du Souvenir“ und der goldenen Statue an der Spitze des Obelisks war Party angesagt. Zum Glück war der Weg für uns hier durchgehend mit Gittern gesichert. Wir passierten den Palast des Großherzogs, der in den ukrainischen Farben angestrahlt war. Es folgte eine Strecke mit schlechtem Kopfsteinpflaster, vor dem ich mich besonders gegen Ende eines langen Laufs immer fürchte.

Als dieses Streckenstück unfallfrei hinter mir lag, waren es noch 5 Kilometer bis zum Ziel. Auf einer endlos scheinenden Geraden ging es immer leicht bergauf – zum Glück begleitet von den Trommeln einer weiteren Sambagruppe. In Abänderung der Strecke aus den Vorjahren war schließlich noch eine Schleife um das Fort Thüngen zu absolvieren. Da der Weg nur gepflastert und die Beleuchtung schwach war, musste man hier wieder sehr achtsam laufen. Nach dem Tunnel unter der Philharmonie hindurch wurde mir an der nächsten Verpflegungsstelle ein Bier in die Hand gedrückt, das ich sofort weiter schenkte. Generell lässt sich sagen, dass die Verpflegung perfekt war: Ab km 5 gab es alle 2,5 km Wasser, unterschiedliche Iso-Getränke, Bananenstücke, Energy-Riegel-Stückchen und ab der Hälfte auch Cola.

Das wurde mir jetzt zum Verhängnis, denn die eiskalte Cola gab zwar frische Energie, aber zu viel davon sorgte nun für starke Magenschmerzen, so dass ich zunächst nur noch walken konnte. Als ich wieder ein Stück gelaufen war, kam 2 km vor dem Ziel noch ein Wadenkrampf hinzu. Also waren Pause und Dehnen angesagt. Auf einem dunklen Parkweg liefen wir die letzten 1,5 km parallel zur Hauptstraße. Es folgten noch sechs Kurven, bevor der stimmungsvolle Zieleinlauf begann, bei dem überdimensionierte Teelichter rechts und links die Strecke säumten. Auf einem tiefblauen Teppich liefen wir in die Halle und unter den orangenen Zielbogen, für die immer noch zahlreichen Zuschauer angezeigt auf einem Public-Viewing-Bildschirm mit Namen, Zielzeit und Herkunftsland, bejubelt von Puschel-Mädchen und persönlich angesagt vom Sprecher mit Namen und der Info ‘aus Deutschland‘ – Gänsehaut pur! Da war meine Zielzeit von 5:57:05 (2. W70) zweitrangig.
Eine riesige, sehr detailliert gestaltete Medaille um den Hals, etwas trinken, etwas essen (u.a. Kuchen), dann endlich aufwärmen beim Duschen mit ordentlich heißem Wasser im Dusch-Truck – dann ging es auf den nächtlichen Regenerationswalk über 2,5 km zurück zum Auto.
Es gab 1.161 Finisher bei Marathon und 4.639 Finisher beim Halbmarathon.

Pascal hat an einer besonderen Veranstaltung teilgenommen: Am 21.5.2022 fand in München der Megamarsch statt und führte über 100km bis nach Mittenwald in die Alpen.
Ich hatte mich dieser Herausforderung gestellt und erreichte nach knapp 22 Stunden das Ziel.Es war eine rundum gut organisierte Veranstaltung mit tollen Bergmotiven.

Info Juni 2022

Wir gratulieren im Juni herzlich zum Geburtstag:

2. Juni Adriana P zum 30. Geburtstag
4. Juni Verena H zum 70. Geburtstag
6. Juni Susanne T
10. Juni Anja B
12. Juni Bettina K
16. Juni Lars G
17. Juni Gregor W
20. Juni Anne K
23. Juni Klaus J
27. Juni Rosi F
30. Juni Gesa S
30. Juni Michael S

Im Juli geht´s dann weiter:

4. Juli Gisela B zum 75. Geburtstag
5. Juli Manfred S
16. Juli Bernhard G
17. Juli Rudolf H
21. Juli Miriam M

Wir begrüßen ganz herzlich ein neues Mitglied in der LangLaufGemeinschaft: Damir „Dado“ Humackic ist in den letzten Wochen schon oft mit uns zusammen gelaufen und hat auch am Trainingsmarathon (1.Mai) teilgenommen. Beim Zeitschätzlauf an Christi Himmelfahrt konnte er sich bestens präsentieren: den hat er nämlich gewonnen mit der geringsten Zeitdifferenz (5 Sekunden). Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame erfolgreiche Erlebnisse und Ergebnisse!

Unsere Veranstaltung “32. Lauf Rund um den Fühlinger See” wird am 18. September stattfinden. Die Anmeldung ist geöffnet ab dem 12.Juni 2022 bei cologne timing.

Am 5. Juni 2022 findet der Lauf des Monats (Benrather Schlosslauf) statt mit zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer LangLaufGemeinschaft statt.

Der Trainingsmarathon am 1. Mai war unter der Leitung von Thomas Boelter wieder ein sehr schönes Lauferlebnis. Auf der Homepage sind dazu schon zwei ausführliche Berichte von Marion und Pascal erschienen. Wir bedanken uns sehr herzlich bei Thomas!

Der Monat Mai war geprägt von einer fast unglaublichen Zahl von Starts der Läuferinnen und Läufer der LLG 80- und das europaweit! Bei so vielen verschiedenen Laufveranstaltungen wie noch nie in der Vereinsgeschichte leuchtete das schöne blau-gelbe Laufshirt der LLG 80 im Pulk der Aktiven. Ein ganz großer Dank geht an diejenigen, die uns mit einem Laufbericht an ihren Erlebnissen und den Ergebnissen ihres Laufes teilnehmen lassen! Siehe Laufberichte.

- Rosellen lockte mit dem traditionellen Abendlauf und da konnten einige LLG´lerinnen und LLG´ler nicht widerstehen, wie Michael in seinem schon veröffentlichten Laufbericht schreibt.

- In Luxemburg starteten Verena beim Nachtmarathon, während Andrea, Lydia, Maria und Elisa sich für den Halbmarathon auf der doch sehr welligen Strecke entschieden hatten. Lest dazu den untenstehenden Laufbericht.

- Würzburg hatte eine große Gruppe für einige Tage nicht nur mit der Laufveranstaltung als Reiseziel gelockt. Anne, Helmut und Nicole absolvierten den Halbmarathon und Rosi, Gisela und Monika hatten sich für die 10 Kilometer entschieden. Die mitgereisten Fans Tine, Dagmar und Renate sorgten in der langen Zeit vor dem Start, während des Laufes und nach Zielankunft für die richtige Stimmung!

- Im Sauerland hat Heike wieder unglaubliche Ausdauer bei einer Ultrawanderung bewiesen- lest dazu bitte den Laufbericht weiter unten.

- Von Gelsenkirchen aus waren Heike, Elisa und Andrea beim Viva-West-Marathon “unterwegs”. Sie konnten den Lauf sehr zufrieden beenden.

- Lissabon war eine Laufreise wert, die sich Andrea gegönnt hat! Allerdings war es ein Halbmarathon unter verschärften Hitzebedingungen, den sie erfolgreich absolviert hat. Selbst Oliver als mitgereister Fan hat am Streckenrand heftig geschwitzt.

- Gabi ist in Edinburgh beim Halbmarathon gestartet, hat die sehr schöne Streckenführung in der schottischen Stadt genossen und sich über ihre erreichte Zeit gefreut. Weniger zufrieden war sie mit den Angeboten der Gastronomie- was keinen Mitteleuropäer wundert. Auch sie hat einen ausführlichen Laufbericht verfasst.

- Der Rennsteiglauf in Thüringen war für Thomas die Herausforderung des Monats, die er dann über die volle Distanz von 73 Kilometern sehr gut gemeistert hat.

- Von Berlin nach Bonn führte der Staffellauf der Deutschen Post, an dem Jürgen im letzten Teil als Teilnehmer teilgenommen hat. Während seines Laufes ist er zum dritten Mal Opa geworden- was ihn wahrscheinlich beflügelt hat! Wir gratulieren an dieser Stelle ganz herzlich.

- Die Stadt Venlo mit dem Venloop hatte Verena wie in den Jahren zuvor gelockt und sie konnte nicht widerstehen: Die Halbmarathondistanz hat sie trotz großer Hitze erfolgreich hinter sich gebracht und war begeistert von dem schönen Lauf!

- Beim Grafschafter Ahrtallauf waren einige LLG´lerinnen aktiv und haben die Hitze ertragen- der Laufbericht ist auf dieser Homepage schon erschienen.

- Oliver hat am Radrennen in Eschborn teilgenommen und seine Ausdauer erfolgreich unter Beweis gestellt. Anschließend ist er mit dem Rad zu einer Deutschlandfahrt von Süd nach Nord aufgebrochen und hat sie erfolgreich abgeschlossen.

- Pascal ist dem Ruf der Alpen gefolgt und hat von München aus den 100 Kilometer langen Megamarsch bis nach Mittenwald absolviert.

Wir gratulieren allen Aktiven ganz herzlich zu ihren schönen Leistungen!

Das war mal wieder ein schöner Tag im Kreise der Läuferinnen und Läufer!

Nach zwei Jahren konnte der Zeitschätzlauf in gewohnter Weise heute am Vatertag stattfinden: die LLG 80- Läuferfamilie trifft sich, es wird ein wenig gelaufen mit anschließender Siegerehrung, der Grillmeister gibt sein Bestes und nicht nur die Kinder haben ihren Spaß!

Die Kinder wurden zu Beginn auf eine ca. 360 Meter lange Runde und wurden im Ziel von allen Anwesenden begeistert empfangen. Leo gewann in einer Zeit von 01:41 Minuten, dicht gefolgt von Ben-Arnold (01:50 Minuten) und Lucas ((01:53 Minuten). Matilda beendete den Lauf in 02:10 Minuten, Lilli entschloss sich nach schnellem Start um.

Beim Lauf der Erwachsenen stand wieder einmal im Mittelpunkt, wer auf der Strecke von 4,7 Kilometern von der vorher angesagten Zielzeit am wenigsten abweicht. Das gelang bei den Damen Elisa (58 Sekunden), Andrea (59 Sekunden) und Silke (01:24 Minuten) am besten, bei den Herren waren es Dado (5 Sekunden) vor Rudolf (14 Sekunden) und Bernd (29 Sekunden). Die Urkunden wurden feierlich und zügig überreicht, denn der Grillmeister Winfried hatte während des Laufes schon vieles vorbereitet. Das duldete keinen Aufschub!Unter dem aufgebauten Pavillon warteten dann auch die mitgebrachten Salate, leckerer Nachtisch und Kuchen- ein herrliches Büfett!

Das immer besser werdende Wetter hat uns überrascht und so saßen wir bis zum späteren Nachmittag in der munteren Runde zusammen. Besonders der Besuch von Willi und Lotti Pauly sowie Dieter Keil hat uns alle sehr gefreut.

Zwei Laufberichte zum Trainingsmarathon am 1. Mai 2022

Pascal Bauer hat die Eindrücke bei seiner zweiten Teilnahme am Etappenlauf dokumentiert:

“Alles neu macht der Mai – Kölner Etappenlauf

Dabei war diesmal ja nicht wirklich alles neu, das Konzept des Etappenlaufs mit den maximalen 42,195 km rund um Köln gibt es schon seit vielen Jahren. Die Strecke entlang des Rheins bis zur Rodenkrichener Brücke und dann im Uhrzeigersinn den Grüngürtel zurück in den Nordpark hat sich ja auch bewährt. Neu war dagegen dass wir wieder gemeinsam im Trupp laufen konnten und keine Maskenpflicht am Rheinufer durch einen Frühstart (wie letztes Jahr) umgehen mussten.
Treff- und Startpunkt der Köln-Umrundung war der Unterstand im Nordpark – nach einem gemeinsamen Gruppenfoto ging es dann für 9 LäuferInnen und 3 Radgebleiterinnen auf die erste Etappe zur Bastei. Das Wetter war vielversprechend und die Sonne kam zunehmend durch und ermöglichte es uns, schon bald im T-Shirt laufen zu können (einige hatten das bereits von Anfang an gewagt). Nach ziemlich genau 8,5 km erfrischten wir uns an der Bastei und begrüßten eine neue Läuferin (Julia), die uns bis zum Ende begleiten sollte.
Der nächste Stopp erwartete uns in Rodenkirchen bei km 15,6 (Lydia + Mann brachten Erfrischungen und sammelten auch die ersten LäuferInnen ein). Weiter ging es in den Grüngürtel auf die Strecke bis zum Halbmarathonpunkt (Parkplatz Eifeltor), wo einige LäuferInnen ihre Tour für heute beendeten und dann mit dem Transfer zurück zum Nordpark kamen.
Erfreulicherweise hatten einige unserer Lauffreunde heute noch größeres vor, wuchsen über sich hinaus und liefen dann mindestens eine Etappe zusätzlich (u.a. Dado +7km, Marion + 16 km). Ich freue mich sehr dass ihr das so eindrucksvoll geschafft habt. Auch für Julia war es der erste Lauf jenseits der 30km. Verena und Michael starteten dagegen erst bei km 28 und liefen bis ins Ziel! Großes Kino!
Die kurzen Pausen am Stadion und beim Nattermann und in Pesch waren unspektakulär, aber wichtig. Die zunehmende Hitze erforderte doch die zusätzliche Aufnahme von Flüssigkeit und schnellen Kohlenhydraten.
Beim Zieleinlauf wurden noch schöne Fotos von glücklichen Finishern geschossen und es folgte ein gemeinsamer Cooldown am Unterstand mit Schnittchen und Getränken.
Mein Dank gilt allen Organisatoren und Begleitern (insbesondere Thomas für die perfekte Rundum-Orga).”

Für Marion Sugg war es ebenfalls nicht die erste Teilnahme und auch sie berichtet:

“Das Murmeltier grüßt täglich… die LLG grüßt jährlich – zum Trainingsmarathon am 1. Mai.

„Rund um den Colonius“ – eine Veranstaltung, seit vielen Jahren etabliert und doch immer wieder anders. Die letzten Male waren coronabedingt kreativ in Minigruppen umgesetzt, in diesem Jahr ging es wieder in großer Runde auf die gewohnte Strecke.
Pünktlich um 8:30 Uhr ging es los. Der Feiertag fiel übrigens auf einen Sonntag, aber auch das war kein Grund, den Wecker zu ignorieren. Belohnt wurde das frühe Aufstehen ja sowieso durch die Begrüßung gut gelaunter Läufer:innen und Radler:innen und ganz viel Sonnenschein. Thomas hat in diesem Jahr die Organisation und den Einkauf übernommen und am Unterstand im Nordpark schon viele Leckereien für das After-Marathon-Buffet bereitgestellt.
Für mich war es erst die zweite Teilnahme an unserem Ein- und Ausstiegsmarathon. Und bei beiden Malen habe ich tolle Erfahrungen gemacht und bin, getragen von der Gemeinschaft, dieser absolut zwanglosen und lockeren Atmosphäre, begleitet von netten Gesprächen deutlich mehr Kilometer gelaufen, als ich überhaupt für möglich gehalten hätte. Einfach mal laufen lassen und gucken, was so geht…
Vom Nordpark Richtung Niehl ging es bis Rodenkirchen erst einmal immer am Rhein entlang. Hier liefen wir auch an Walter vorbei, den einige lautstark begrüßten, beim Vorbeilaufen haben wir dann festgestellt, dass Walter gar nicht Walter war. Laufen, quatschen und gut gucken geht scheinbar nicht gut zusammen.
Ein kurzer Stopp an der Bastei, weiter nach Rodenkirchen zum nächsten Päuschen. Da horcht man schonmal in sich hinein. Was machen die Füße, die Knie, was macht die Puste? Abwägen, aufhören, oder weitermachen? Ich hab mich fürs Weitermachen entschieden. Wie fast alle, und so ging es dann nach den ersten gut 16 Kilometern weg vom Rhein auf den Grüngürtel. Bis dahin durch die Sonne gelaufen, ging es jetzt im sehr angenehmen Halbschatten weiter. In diesem Jahr gab es kein Begleitfahrzeug, aber die tollen Radbegleiter:innen haben für den Transport von Proviant gesorgt und immer ein Auge auf den Lauftrupp gehalten. Und der liebe Heiko stand zur Halbmarathondistanz bereit, um die Halbmarathonis mit dem Bus einzusammeln, Lydia stieg ab hier als Läuferin dazu.
Es ist schon erstaunlich, was diese kleinen Pausen bewirken können. Kurz vor dem Stopp kann das Laufen mal schwerer fallen, und dann, ein Getränk, ein bisschen Studentenfutter o.ä., ein bisschen Beine ausschütteln und ganz viel Zuspruch und schwupps, steht man an der Nattermannallee, die letzte Etappe beginnt hier.
Am Zielpunkt „Unterstand im Nordpark“ trudelten nach und nach fast alle Teilnehmenden, jetzt mit Rad oder Auto ein, das Buffet wurde aufgebaut und die ankommenden Läufer:innen wurden zum Zieleinlauf bejubelt.
Diesen Trainingsmarathon der LLG zu laufen ist wirklich eine wunderbare Erfahrung. Ohne einen Wettkampfgedanken, ohne Druck das Ziel in einer Bestzeit zu erreichen, ja, sogar ohne Vorbereitung, da geht so Einiges. Vor allem aber macht es einfach Spaß.”

Grafschafter Ahrtal-Lauf am 14. Mai 2022

Elisa Werner berichtet von einem sehr anstrengendem Lauf:

“Ein munteres Trüppchen der LLG 80 aus dem flachen Kölner Land hat sich bei sonnigem Wetter den bis zu 180 Höhenmetern der Grafschafter Weinberge beim 5km bzw 10 km Lauf gestellt.

Ein wahrlich tolles Lauf Erlebnis. Schon bei der Ankunft in Grafschaft fühlten wir uns schon sehr willkommen und man hat gleich gemerkt – alle sind mit Herzblut mit dabei. Die beiden Läufe über 5 km und 10 km Läufe sind gemeinsam um 15 Uhr gestartet.
Nach dem Startschuss ging es dann auch gleich rein in die Natur – auf Schotterwegen über Felder in den Wald – herrlich.
Nach ca 2,5 km haben sich dann die Laufstrecken der beiden Laufgruppen getrennt – die 5km Läufer sind auf eine Strecke weiter durch Felder und Wälder mit bis zu 70 HM abgebogen und die 10 km Läufer sind schnurstracks die Weinberge hoch.
Ganz schön anstrengend – aber man hatte eine tolle Sicht auf das Ahrtal, wo es leider noch immer viel zu tun gibt.
Ein Glück, dass es nach einer Steigung auch mal bergab geht – Zeit zum durchschnaufen und Kräfte sammeln für die nächste Steigung.
Unterwegs sind die Läufer bestens mit Getränken versorgt worden. Alle 3 km gab es eine kleine Erfrischung, was bei dem Höhenprofil und den Temperaturen auch nötig war.
Nach dem Abstecher durch die Weinberge wurde die Strecke des 10 km Laufes wieder mit der 5 km Strecke zusammengeführt und wir sind die letzten 2,5 km über Schotterwege durch die Felder und durch den Wald gelaufen. Den Schatten im Wald fand ich sehr angenehm nach den Weinbergen.
Einen kleinen Motivationsschub gab es noch auf dem letzten Kilometer- ein Streckenradler hat jedem, den er überholt hat zugerufen wie weit es noch zum Ziel ist – noch 800 Meter, geil. Das schaff ich – bin ja gleich da.

Im Ziel haben schon die LLGler jubelnd auf uns gewartet, die sich für die 5 km Strecke entschieden hatten.

Endlich im Ziel – erschöpft, aber mega glücklich- haben wir unsere Medaille bekommen und durften uns an der liebevoll gestalteten Zielverpflegung reichlich bedienen.

Nach dem duschen haben wir dann die leckeren Grillwürstchen und das üppige Kuchenbuffet genossen. Es gab auch eine “Startnummern Verlosung” . Zu gewinnen gab es Wein aus dem Ahrtal, Birnensaft aus der Region und Grafschafter Brotaufstriche. Jede Startnummer, die leider nicht gewonnen hatte wurde mit Haribo-Tüten getröstet.

Als Fazit kann man über dem Lauf sagen – es war warm, hoch und anstrengend aber auch richtig klasse.
Ich würd’s wieder tun.”

Letzter ist k e i n e Option!

Michael Mannheim beschreibt in seinem Laufbericht eine neue Erfahrung:

“Da der Rosellener Abendlauf noch nie Lauf des Monats war, hatten wir ihn in die Liste der Monatsläufe aufgenommen. Die Ausschreibung klang gut, Parkplätze seien ausreichend vorhanden, Duschen sollte es auch geben, also nichts wie hin.

Leider fielen Monika, Pascal und Andrea krankheitsbedingt aus, so dass wir nur mit 5 Leuten am Start waren. Auto geparkt und ab aus das Gelände. Welch ein Gewusel war dort anzutreffen.
Wir versuchten erst einmal, uns zu orientieren. Alles vorhanden: Duschen, Kuchentheke, Würstchen, Pommes, Getränke.

Dann der Lauf, nur 92 absolvierten die 10 Km- Strecke. Dado und Elisa waren nach einem Kilometer nicht mehr zu sehen, Ulrike, die nach zwei Jahren das erste Mal wieder an einem Wettkampf teilnahm, lief mit mir, Adriana war hinter uns.
Es war eine schöne Strecke über die Felder mit weitem Blick, auf eine Kirche mit wenigen Häusern zu, Leute standen an der Straße und applaudierten “Schon wieder Kölner”, eine Passage durch einen kleinen Wald, angenehme Temperatur, alles bestens. Inzwischen hatte Ulrike mich hinter sich gelassen.

Dann lief bei Kilometer 7 Adriana auf mich auf “wenn wir so weiter laufen, schaffen wir das unter einer Stunde”. “Ja, wenn” und schon hatte Adriana mich überholt.
Es dauerte nicht lange, bis ich das Geräusch eines Traktors vernahm: Der Besenwagen! Einer noch hinter mir. Und ich konnte den Abstand nicht vergrößern.
Der Traktor war dann wieder weg und ein Mann lief auf mich auf “du willst doch nicht von einem 80 jährigen überholt werden, komm mit!”
Nein , das wollte ich wirklich nicht, und diese Aufforderung verschaffte mir Luft unter meine Flügel und ich konnte nun mehr als nur mithalten.
Wir kamen dann zusammen ins Ziel, ich ließ ihm einem kleinen Vorsprung der Fairniss wegen (er war aber früher als ich gestartet, so dass ich am Ende eine bessere Nettozeit hatte.)
Dado (vor Elisa im Ziel, was sich aber am nächsten Tag ändern sollte), Elisa, Ulrike und Adriana,( wieder unter 60 Minuten!), applaudierten bei bei meiner Ankunft.
“Nie mehr 10 Km!” war mein erster Kommentar.

Nach herrlich warmen Duschen verpflegten wir uns noch, bekamen noch gratis belegte überzählige Käsebrötchen und machten uns gegen 23:00 Uhr zufrieden auf den Heimweg.

Jetzt habe ich mich dennoch bei dem Benrather Schlosslauf für die 10 Km entschieden, als ich in der Ergebnisliste von 2019 gesehen hatte, dass da noch über 20 Leute hinter mir waren. Den Rosellener Abendlauf möchte ich gerne noch einmal laufen, aber dann definitiv nur die 5 Km (da waren übrigens 2011 am Start und ich wäre nicht letzter geworden.)

Info Mai 2022

Wir gratulieren herzlich zum Geburtstag:

2.Mai Matthias L zum 55. Geburtstag
3.Mai Gisela B
3. Mai Ute M
9.Mai Renate B zum 65. Geburtstag
19.Mai Thomas M
20.Mai Wendel M
21.Mai Heike B
25.Mai Jürgen H zum 50. Geburtstag
27.Mai Michael K

Im Juni gratulieren wir:

2. Juni Adriana P zum 30. Geburtstag
4. Juni Verena H zum 70. Geburtstag
6. Juni Susanne T
10. Juni Anja B
12. Juni Bettina K
16. Juni Lars G
17. Juni Gregor W
20. Juni Anne K
23. Juni Klaus J
27. Juni Rosi F
30. Juni Gesa S
30. Juni Michael S

Der April 2022 wird in die Geschichte der LLG 80 eingehen als der Monat mit sehr vielen Starts im näheren und weiteren Umkreis bis Wien und Berlin. Dazu gab es erstmals sehr interessamte, sehr schön geschriebene Laufberichte, die auf der Homepage veröffentlicht wurden. Habt ganz großen Dank dafür!
Schon am ersten Aprilwochenende waren viele LLG´lerinnen und LLG´ler wieder laufend unterwegs. In alphabetischer Reihenfolge waren wir vertreten beim

- Benrath Volkslauf
- Berlin Marathon
- Freiburg Marathon
- Hannover Marathon
- Spreewald
- Wien Marathon
- Ruhrgebiet Mammutmarsch 55 Kilometer

Michael hat schon eingeladen zum Lauf des Monats am 13. Mai. Beim Rosellener Abendlauf über 5 km und 10 km werden sicher wieder viele Aktive dabei sein wollen. Viel Spaß dabei.

Zu Christi Himmelfahrt am 26. Mai treffen wir uns traditionell im Trainingsgelände auf der Wiese nahe der Militärringstraße. Helferinnen und Helfer dürfen gerne ab 9:15 beim Aufbau helfen.
Um 10:00 Uhr starten wir zum Zeitschätzlauf, danach soll wieder gegrillt werden und wir wollen einen schönen Tag miteinander verbringen.

Ich wünsche euch beste Gesundheit, weiterhin viel Spaß an schönen Läufen und habt eine gute Zeit!

Wetter doof – Lauf doof – Ergebnis überraschend

Andrea ist vollkommen überrascht vom Ergebnis ihres Marathons:

“Mein Freiburg Marathon, 03.04.2022

Voller Vorfreude war ich auf den anstehenden Marathon in Freiburg. Gemeinsam mit Lauffreunden, die ich bei meinem ersten Nordseelauf kennengelernt hatte, stand ein schönes verlängertes Wochenende an. Vor Ort waren wir mit Anne, Michael, Dagmar und Renate, die ebenfalls zum Freiburg (Halb-)Marathon angereist waren, zum Essen verabredet und verbrachten einen schönen Abend.

Freiburg im Breisgau – Deutschlands wärmste Region. Was bin ich froh, dass ich mich dafür entschieden hatte und nicht etwa im kalten Berlin oder Hannover laufen musste *Ironieaus!*. Das miese Wetter vor Ort – wir haben Freiburg eigentlich nur mit gesenktem Kopf unter Kapuze und Regenschirm erlebt – raubte mir jede Vorfreude. Den ganzen Samstag suchte ich nach meiner Motivation …..
Sonntagmorgen sah das Wetter endlich einladender aus – es war trocken und die Sonne kam über den Berg. Im Startbereich kam dann natürlich auch die passende Stimmung auf :-) Nur die Sonne schaffte es nicht, zu bleiben. Egal – Hauptsache, trocken !
Countdown, Startschuss und los gings auf die erste von 2 Runden. És lief sich sehr gut, obwohl die Strecke teilweise in Nadelöhre führte und ich ziemlich viel überholen musste. Ich hatte eine sehr konstante Pace im Kopf, die mir nicht gelang – ich war zu schnell und unbeständig unterwegs. Nach Runde 1 und einer Durchlaufzeit von 1:53 Std. dachte ich noch „Prima, im Prinzip reicht jetzt eine Pace von 6:00 Minuten ….“ Und fragte mich noch, ob ich Olli oder Renate nochmals als Motivatoren an der Strecke sehen würde, als mich ein paar Kilometer später auch schon der Mann mit dem Hammer erwartete ….. bei Kilometer 30 habe ich ernsthaft überlegt, aufzuhören. Ich ging, lief, ging. Versuchte, in eine Konstante zu kommen. Ging, lief, ging ….. Der 4:00 Stunden-Pacemaker überholte mich …. Ein Eichhörnchen rannte neben mir auf einer Brücke mit … und ich wollte einfach nur irgendwann ins Ziel kommen. Bei Kilometer 37 tauchte Olli nochmals auf und rief mir irgenswas mit „komm, jetzt noch mal motivieren“ zu ….. na gut. Auf gings. Noch 5 Kilometer. Kann ich. Krieg ich hin. Irgendwie. Und tatsächlich kam ich noch mal ins Rennen …. Ich kam dem 4:00 Stunden-Pacer näher und näher und überholte ihn tatsächlich. Jetzt nur nicht nachlassen. Weiter, weiter …. Wie lang noch ? Letzte Brücke, letzte Kurve, Zieleinlaufbogen, wo ist die Zeitmatte, warum ist die Uhr noch so weit vor mir ? Lauf ! und dann endlich war dieser Marathon geschafft ! Ziel erreicht – unter 4:00 Stunden. Geschafft !

Die Medaille – verdient :-) Die Verpflegung – top ! Die Stimmung am Streckenrand – trotz Kälte toll ! Die Duschen – draussen, aber herrlich warm !
In der Messehalle wurde ich von Olli und meinen anderen Mitläufern und Miturlaubern erwartet und gefeiert – für meine neue persönliche Marathonbestzeit…… nie hat sich Bestzeit nach so vermasseltem Lauf angefühlt. Ich kanns immer noch nicht so ganz fassen ….”

Halbmarathon in Freiburg

Michael Kruse lässt uns mit seinem Laufbericht auch an den Erlebnissen rund um die Veranstaltung am 3. April 2022 teilhaben:

“Bei winterlichem Wetter traten wir die Reise nach Freiburg an, um dort mit vier Läufer*innen der LLG am (Halb)Marathon teilzunehmen.

Wir waren froh, den ersten Abend gemeinsam in größerer Runde in der warmen Stube des Gasthofs “Großer Meyerhof” zu verbringen. Nach gutem Frühstück zog es uns samstags in die Freiburger Altstadt, mit Marktbesuch, Shoppen und einem Mittagsimbiss in den Markthallen Anschließend kämpften wir uns durch Sturm und Schnee zum Messegelände, um dort unsere Startunterlagen abzuholen. Ein großer Freiburgplan auf dem Boden der Halle 3 verriet uns nicht nur die Streckenführung für Halbmarathon (eine Runde) und Marathon (zwei Runden), sondern auch die Standorte der zahlreichen Bands, die unterwegs für Stimmung sorgen sollten. Die Vorfreude wuchs.

Sonntags morgens sah man am Bertoldsbrunnen dann zahlreiche Lauffreunde, die sich in vollen Straßenbahnen zum Start bringen ließen. Um 9.30 Uhr gings dann für Anne, Dagmar, Andrea und Michael los. Mit vielen Tausend Läuferinnen und Läufer durften wir bei nunmehr trockenen Wetter starten und wurden nicht nur von begeisterten Freiburger*innen angefeuert, sondern vor allem durch die tolle Musik unterwegs weitergetragen. Die Bands sorgten für fantastische Stimmung. Im Ziel erwarteten uns viele Helfer*innen, die gut organisiert allerlei Leckeres verteilten, um den ersten Durst und Hunger zu stillen. Das hielt uns nicht davon ab, nachmittags mit dem von Renate kaltgestellten Sekt anzustoßen und dabei Freiburger Leckereien zu genießen. Diese Laufveranstaltung kann ich nur empfehlen und vielleicht gibt es ja eine Wiederholung, dann aber mit Frühling im Frühjahr.”